...

Gastreferate müssen vorbereitet sein!

von Silke Wehr Rappo

Wie sich Studierende auf ein Gastreferat vorbereitet können.

Expertinnen oder Experten einzuladen ist eine sinnvolle Möglichkeit, in der Lehre praxisnah zu unterrichten. Die Studierenden sollen aber auf den Gast und insbesondere auf das Thema vorbereitet sein, damit ein gewinnbringender Austausch stattfinden kann.

Posterausstellung zur Vorbereitung der Studierenden auf ein Gastreferat

Eine Möglichkeit ist, zu verschiedenen Aspekten der Thematik eine Posterausstellung durch die Studierenden vorbereiten zu lassen. In Kleingruppen sollen sie sich selbständig Wissen zu verschiedenen Fragestellungen aneignen und auf einem Poster visualisieren. Die Ergebnisse werden in einer Veranstaltungssitzung vorgestellt und diskutiert. Dadurch dass Studierendengruppen Facetten eines Themas den Komiliton/innen näherbringen müssen, übernehmen sie Verantwortung, die zum erfolgreichen Selbststudium beiträgt (vgl. Lüthy 2015).

Als Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeitsphase müssen die Studierenden genaue Angaben zu den Anforderungen erhalten, in welcher Tiefe z.B. die Fragestellung bearbeitet werden muss und welche Ergebnisse auf dem Poster festzuhalten sind.

Ein Beispiel für einen Arbeitsauftrag aus der Literaturwissenschaft zur Vorbereitung eines Gastreferats zum Thema «Stendhal» stammt von Sascha Lüthy (2015):

«Galerie des portraits: 28 octobre 2013

Chaque groupe se consacrera à un personnage et rassemblera les particularités du caractère et des traits physiques etc. de ce personnage dès le début du semestre. Lors de la séance du 28 octobre 2013 dont la deuxième partie resseblera à un atelier, chaque groupe créera un portrait (une affiche avec les caracteéristiques les plus importantes et quelques citations).

  • Fabrice
  • Clélia
  • Marquis del Dongo
  • La Senseverina
  • Comte Mosca
  • Ferante Palla
  • Narrateur»

Literatur:

Lüthy, Sascha Ursula (2015). Portraitgalerie und Lektürewoche: Vorbereitung der Studierenden auf ein Gastreferat. Referat gehalt am 3. «Tag der Lehre» der Universität Bern am 13. Februar 201