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		<title>DidakTipps der Abteilung Learning and Development der Uni Bern</title>
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		<description>DidakTipps der Abteilung Learning and Development LEAD an der Universität Bern. Unter DidakTipps finden Sie regelmässig aktualisierte Kurzhinweise und Tipps für zeitgemässe Hochschullehre, erstellt vom LEAD Redaktionsteam an der Universität Bern.</description>
		<copyright>2026 Hochschuldidaktik Uni Bern</copyright>
		<language>de</language>
			<sy:updatePeriod>daily</sy:updatePeriod>
			<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>        
		<pubDate>Sat, 2 May 2026 01:00:00 GMT</pubDate>

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			<title>DidakTipps der Hochschuldidaktik der Uni Bern</title>
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		<item>
          <title>Evaluatives Urteilsvermögen – Qualität in Zeiten von ChatGPT und Co fundiert einschätzen können</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=382</link>
			<description>Was Studierende auch generell lernen müssen.</description>
          <pubDate>Tue, 30 Apr 2024 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[André Klostermann]]></dc:creator>
			<category>e-Learning</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<category>Selbststudium</category>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/EvaluativeJudgement.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Die Outputs generativer KI-Tools k&ouml;nnen Fehler enthalten, wie vollst&auml;ndig falsche Informationen (&quot;Halluzinationen&quot;) oder eine geringe Qualit&auml;t aufgrund allgemeiner Formulierungen oder veralteter Annahmen. F&uuml;r einen effektiven Einsatz dieser Tools im Studium ist es daher entscheidend, dass Studierende die F&auml;higkeit entwickeln, die Qualit&auml;t der Ergebnisse kritisch zu beurteilen (evaluatives Urteilsverm&ouml;gen). Dieses Urteilsverm&ouml;gen umfasst sowohl das Verst&auml;ndnis von Qualit&auml;t als auch die Kompetenz, ad&auml;quate Beurteilungen vorzunehmen.<br />
Durch praktische Erfahrungen in der Erstellung und Bewertung von Pr&uuml;fungsarbeiten k&ouml;nnen Studierende zwar ein Basisverst&auml;ndnis f&uuml;r Qualit&auml;tsstandards entwickeln, doch durch eine gezielte Schulung des evaluativen Urteilsverm&ouml;gens lassen sich systematischere und genauere Bewertungen f&ouml;rdern, anstatt sich auf zuf&auml;llige und individuelle Einsch&auml;tzungen zu verlassen.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p>Folgende Empfehlungen sollten beachtet werden:</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Self-Assessment</strong></p>

<p>Selbstbewertungspraktiken k&ouml;nnen spezifisch erweitert werden, um Studierende im Erkennen und Beurteilen der Qualit&auml;t generativer KI-Ausgaben zu schulen. Dies beinhaltet zwei Hauptaspekte:</p>

<ol>
	<li>Die Bewertung der Qualit&auml;t von KI-generierten Ausgaben hinsichtlich Genauigkeit, Relevanz und Angemessenheit.</li>
	<li>Die Beurteilung, wie gut die KI-generierten Ausgaben zur gestellten Aufgabe passen.</li>
</ol>

<p>Es wird empfohlen, externe Kriterien wie Bewertungsrubriken zu verwenden, um eine objektivere Einsch&auml;tzung zu gew&auml;hrleisten.</p>

<p><strong>Peer Assessment</strong></p>

<p>Studierende k&ouml;nnen gemeinsam evaluative Urteile &uuml;ber die Ausgaben generativer KI durchf&uuml;hren. Dies beinhaltet:</p>

<ol>
	<li>Die Bewertung der Ergebnisse der KI selbst.</li>
	<li>Die Beurteilung, wie gut Studierende die KI gem&auml;ss externen Kriterien in die Aufgabenstellung integriert hat.</li>
</ol>

<p><strong>Feedback</strong></p>

<p>Studierende k&ouml;nnen wiederholt Feedback von generativer KI zu ihren Arbeiten einholen und dieses Feedback mit Bewertungen anderer, einschliesslich ihrer eigenen, vergleichen. Auf diese Weise entwickeln sie ihr evaluatives Urteilsverm&ouml;gen, indem sie die F&auml;higkeit der KI nutzen, hilfreiche Informationen &uuml;ber ihre eigene Arbeit, ihre Feedbackprozesse und die Qualit&auml;t der Arbeit selbst zu liefern.</p>

<p><strong>Bewertungsrubriken</strong></p>

<p>Wenn Studierende die Qualit&auml;t generativer KI-Ausgaben bewerten, sollten Bewertungsrubriken eingesetzt werden, etwa, um die Qualit&auml;t dieser Arbeiten bewerten zu k&ouml;nnen oder aber auch Bereiche zu identifizieren, die menschliches Eingreifen zur Verbesserung der Ausgabe erfordern. Dadurch wird ein evaluatives Urteilsverm&ouml;gen sowohl bez&uuml;glich der KI-Ergebnisse als auch der Arbeit selbst entwickelt.</p>

<p><strong>Examplers</strong></p>

<p>Studierende k&ouml;nnen durch den Einsatz von Beispielen aus generativer KI ihre F&auml;higkeit zur Bewertung guter Arbeit schulen, indem sie ihre eigenen Arbeiten iterativ mit diesen KI-generierten Beispielen vergleichen und bei Bedarf weitere Beispiele einholen. Dieser Prozess f&ouml;rdert die Entwicklung ihres evaluativen Urteilsverm&ouml;gens und kann durch das Hinzuziehen von Beispielen aus vertrauensw&uuml;rdigen Quellen weiter verfeinert werden.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>Literatur und Anmerkungen</strong></p>

<p>Die Zusammenstellung der Methoden entstammen aus den Publikationen von Bearman et al (2024) sowie Tai et al. (2017). Die sprachliche &Uuml;berarbeitung der Textbausteine erfolgte mit ChatGPT Version 4.0 (OpenAi: openai.com/chat).</p>

<p>Bearman, M., Tai, J., Dawson, P., Boud, D., &amp; Ajjawi, R. (2024). Developing evaluative judgement for a time of generative artificial intelligence. <em>Assessment &amp; Evaluation in Higher Education</em>, 1-13.</p>

<p>Tai, J., Ajjawi, R., Boud, D., Dawson, P., &amp; Panadero, E. (2018). Developing evaluative judgement: Enabling students to make decisions about the quality of work. <em>Higher Education</em>, <em>76</em>, 467-481.</p>
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		</item>
		<item>
          <title>Optimierung des Lernprozesses: Wie ChatGPT Ihren Studierenden helfen kann</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=381</link>
			<description>ChatGPT als Tutor und Feedbackgeber</description>
          <pubDate>Tue, 20 Feb 2024 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[André Klostermann]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=381</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/ChatBot_Tutor.jpg" hspace="5" align="left" ><p>&nbsp;</p>

<hr />
<blockquote>
<p><strong>Kommunizieren Sie diese Tipps Ihren Studierenden zu Semesterbeginn und legen sie diese zusammen mit den <a href="https://lead.unibe.ch/unibe/portal/center_generell/title_fak_ueberg/zuw/c_hdi/content/e1118022/e1482532/ChatGPTforStudents_02_ger.pdf"><span class="reha">Promptingbeispiele</span></a> den Semesterunterlagen bei.</strong></p>
</blockquote>

<hr />
<p>&nbsp;</p>

<h2>Unterst&uuml;tzung beim Lernen</h2>

<p><em>ChatGPT kann zur Lernunterst&uuml;tzung herangezogen werden. Es fungiert dann als pers&ouml;nlicher Tutor, der jederzeit verf&uuml;gbar ist.</em></p>

<h3>&Uuml;ben durch Fragen</h3>

<p>&quot;Retrieval Practice&quot; verbessert das Lernen durch aktives Abrufen von Ged&auml;chtnisinhalten. ChatGPT kann dabei helfen, indem es Wissens- und Transferfragen wie Multiple-Choice oder L&uuml;ckentexte stellt. Mit GPT 4.0 lassen sich zudem Vorlesungsskripte einlesen, um spezifische Fragen dazu zu erstellen.</p>

<h3>Sokratischer Lehrer</h3>

<p>Effektives Lernen erfordert aktive Beteiligung und das Erarbeiten von L&ouml;sungswegen, nicht nur das Pr&auml;sentieren von Antworten. ChatGPT kann dieses durch die sokratische Methode f&ouml;rdern, indem es durch gezielte Fragen ein tieferes Verst&auml;ndnis durch die Verkn&uuml;pfung von bekanntem Wissen mit neuen Konzepten anregt.</p>

<h3>Lernen durch Analogien</h3>

<p>Elaboration unterst&uuml;tzt den Lernprozess durch das Schaffen von Verbindungen, Vertiefen von Ideen und die Anwendung von Konzepten auf pers&ouml;nliche Erfahrungen. ChatGPT kann dabei helfen, indem es kreative Analogien formuliert, um abstrakte Inhalte verst&auml;ndlich zu machen.</p>

<h3>Lernen durch konkrete Beispiele</h3>

<p>Die Anwendung konkreter Praxisbeispiele kann das Verst&auml;ndnis abstrakter Theorien erheblich verbessern, indem es erm&ouml;glicht, die Auswirkungen dieser Konzepte in unterschiedlichen Kontexten direkt pr&auml;sentiert zu bekommen. ChatGPT kann diese Aufgabe &uuml;bernehmen, indem es gezielt Beispiele generiert, die theoretische Konzepte mit realen Situationen verkn&uuml;pfen.</p>

<p>&nbsp;</p>

<h2><strong>Unterst&uuml;tzung beim Verfassen von Texten</strong></h2>

<p><em>ChatGPT kann bereits bei der Konzeption von schriftlichen Arbeiten unterst&uuml;tzend eingesetzt werden. Dies als Ideengeber und Strukturierungsassistent.</em></p>

<h3>Ideensynthesizer und Ideenvisualisierer</h3>

<p>Zu Projektbeginn sind oft initiale Impulse entscheidend. ChatGPT kann in Zusammenarbeit mit DALL-E diese ersten Ideen nicht nur textlich formulieren, sondern auch visuell durch Grafiken darstellen.</p>

<h3>Assistent f&uuml;r Strukturieren von Entw&uuml;rfen</h3>

<p>Der Start auf einem leeren Blatt ist oft schwierig. Ein Dialog, besonders mit einem kenntnisreichen Partner wie ChatGPT, kann die Ideenfindung durch gezielte Anregungen und Fragen erleichtern.</p>

<p>&nbsp;</p>

<hr />
<h2>Literatur und Anmerkungen</h2>

<p>Die Zusammenstellung der Lernmethoden entstammt einer Auswahl von Teaching@Sydney (https://educational-innovation.sydney.edu.au/teaching@sydney/prompt-engineering-for-students-making-generative-ai-work-for-you/). Die sprachliche &Uuml;berarbeitung der Textbausteine erfolgte mit ChatGPT Version 3.5 (OpenAi: openai.com/chat).</p>
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		</item>
		<item>
          <title>ChatGPT - Prompting Tipps</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=380</link>
			<description>Kreative Anfragen an ChatGPT für die Lehre und darüber hinaus.</description>
          <pubDate>Wed, 13 Sep 2023 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[André Klostermann]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>e-Learning</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lehrmittelgestaltung</category>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/23_DidakTips_ChatGPT_720.png" hspace="5" align="left" ><p><big><strong>Von einer bestimmten Perspektive aus erkl&auml;ren lassen oder zuh&ouml;ren</strong></big></p>

<p>Es gibt Situationen, in denen ein Perspektivwechsel hilft, textbasierte Ausgaben verst&auml;ndlicher zu formulieren oder so formulieren zu lassen, dass die textbasierten Ausgaben besser verstanden werden. Mit sogenannten Persona Pattern kann in ChatGPT genau das erreicht werden.</p>

<p><strong>Persona Pattern</strong></p>

<p>In ChatGPT kann das Persona Pattern dazu genutzt werden, verschiedene fiktive Nutzerpers&ouml;nlichkeiten oder &quot;Personas&quot; zu erstellen, um realistische Interaktionen zu simulieren und die Vielseitigkeit von ChatGPT bei der Beantwortung von Fragen oder der Simulation von Gespr&auml;chen zu verbessern. Dies kann helfen, ma&szlig;geschneiderte Antworten f&uuml;r unterschiedliche Nutzer:innen von ChatGPT zu generieren.</p>

<p><em>Beispiel: Verhalte dich wie ein Hochschullehrer, der seinen Studierenden in einem Einf&uuml;hrungskurs Fragen beantwortet.</em></p>

<p><strong>Audience Persona Pattern</strong></p>

<p>Das Audience Persona Pattern in ChatGPT bezieht sich auf die Erstellung von fiktiven Nutzer:innenprofilen, um die Interaktionen und Antworten des Chatbots besser auf die Bed&uuml;rfnisse und Pr&auml;ferenzen unterschiedlicher Zielgruppen auszurichten. Das Pattern hilft, zielgruppengerechte Gespr&auml;che zu generieren&nbsp;und so die Effektivit&auml;t der Kommunikation mit bzw. in verschiedenen Nutzer:innengruppen zu steigern.</p>

<p><em>Beispiel: Erkl&auml;re mir gro&szlig;e Sprachmodelle und wie sie funktionieren. Gehe davon aus, dass ich keinerlei Hintergrundwissen in Informatik habe.</em></p>

<hr />
<p>&nbsp;</p>

<p><big><strong>Prompts durch ChatGPT optimieren lassen</strong></big></p>

<p>H&auml;ufig passiert es, dass Eingaben von ChatGPT nicht korrekt interpretiert werden. Mithilfe von Prompting-Strategien k&ouml;nnen Ein- und Ausgabe optimiert werden</p>

<p><strong>Question Refinement Pattern</strong></p>

<p>Das Question Refinement Pattern ist ein Ansatz in ChatGPT, bei dem die Anwender:innen bei unklaren oder breiten Fragen zun&auml;chst vom Chatbot nach einer Klarstellung oder Pr&auml;zisierung gefragt werden, damit dieser besser auf die spezifischen Bed&uuml;rfnisse oder Informationen des Benutzers eingehen kann. Dieses Muster hilft, die Kommunikation mit ChatGPT effizienter zu gestalten und sicherzustellen, dass der Chatbot genaue und relevante Antworten liefert.</p>

<p><em>Beispiel: Wann immer ich dir eine Frage stelle, schlage eine bessere Frage vor und frage mich, ob ich diese anstelle der ersten Frage stellen m&ouml;chte.</em></p>

<p><strong>Cognitive Verifier Pattern</strong></p>

<p>Das Cognitive Verifier Pattern leitet ChatGPT dazu an, eine Reihe von Anschlussfragen zu generieren, die insgesamt zu einer pr&auml;zisierten Frage f&uuml;hren. Dies wird erreicht, indem ChatGPT eine Abfolge von Unterfragen generiert, deren Antworten dann zusammengef&uuml;hrt werden, um die urspr&uuml;ngliche Frage umfassend zu beantworten.</p>

<p><em>Beispiel: Wenn eine Frage gestellt wird, befolge diese Regeln:</em></p>

<ul>
	<li><em>Generiere eine Anzahl zus&auml;tzlicher Fragen, die dabei helfen w&uuml;rden, die Frage genauer zu beantworten.</em></li>
	<li><em>Kombiniere die Antworten auf die einzelnen Fragen, um die endg&uuml;ltige Antwort auf die Gesamtfrage zu erstellen.</em></li>
</ul>

<hr />
<p>&nbsp;</p>

<p><strong><big>ChatGPT als Tutor oder Game Master einsetzen</big></strong></p>

<p>Idealerweise lernen Menschen zusammen, sei es um sich Inhalte nochmal gegenseitig erkl&auml;ren oder verifizieren zu lassen. Da dies aber nicht immer m&ouml;glich ist, kann ChatGPT als Lernbegleiter und sogar als Lehrkoordinator spielerisch eingesetzt werden.</p>

<p><strong>Flipped Interaction Pattern</strong></p>

<p>Das Flipped Interaction Pattern ist ein Ansatz in der Verwendung von ChatGPT, bei dem der Chatbot eine aktive Rolle &uuml;bernimmt, indem er den Anwender:innen Fragen stellt oder Informationen einfordert, um das Gespr&auml;ch zu lenken und pr&auml;zisere Antworten anzustossen. Dabei wird die traditionelle Nutzer:innen-Chatbot-Interaktion umgekehrt, wodurch der Chatbot den Dialog proaktiv steuert, um bessere Ergebnisse zu erzielen.</p>

<p><em>Beispiel: Stelle mir so lange Fragen zur &bdquo;Cognitive Load Theorie&rdquo;, bis gen&uuml;gend Informationen vorliegen, um mein Wissen &uuml;ber diese Theorie zu bewerten. Wenn gen&uuml;gend Informationen vorliegen, zeige abschliessend, was ich noch lernen muss. Stelle nun die erste Frage.</em></p>

<p><strong>Game Play Pattern</strong></p>

<p>Das Game Play Pattern ist ein Ansatz in ChatGPT, bei dem ein interaktives Element oder ein spielerisches Szenario in die Konversation eingef&uuml;hrt wird, um das Engagement der Anwender:innen zu steigern. Dies erm&ouml;glicht dem Chatbot, Textbausteine auf unterhaltsame und motivierende Weise (zum Beispiel durch ein Scoring-System) zu generieren und die Interaktion mit den Nutzer:innen spielerischer und interessanter zu gestalten.</p>

<p><em>Beispiel: Wir werden ein Spiel spielen, das die Erstellung von Anfragen beinhaltet. Es soll eine einfache Aufgabe gestellt werden, die mithilfe von Anfragen an ChatGPT erledigt werden kann. Diese Aufgaben sollten alle eine logische oder programmatische Komponente haben, erfordern jedoch keine Erstellung von Quellcode.</em></p>

<p><em>Ich werde versuchen, eine Anfrage zu formulieren, um die Aufgabe zu l&ouml;sen. ChatGPT wird mir die Ausgabe meiner Anfrage geben und mir mitteilen, wie gut ich die Aufgabe gel&ouml;st habe. Dann wird ChatGPT mir eine weitere Frage stellen, auf meine Antwort warten und mir anschlie&szlig;end mitteilen, wie ich abgeschnitten habe. Stelle nun die erste Frage.</em></p>
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		</item>
		<item>
          <title>Scholarship of Teaching and Learning (SoTL)</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=376</link>
			<description>Die eigene Lehre untersuchen – systematisch und reflektiert</description>
          <pubDate>Thu, 21 Oct 2021 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Roman Suter]]></dc:creator>
			<category>Evaluation</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<category>Lernziele</category>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/SoTL_DidakTipps.png" hspace="5" align="left" ><p>Viele Dozierenden begegnen w&auml;hrend ihrer Lehrt&auml;tigkeit immer wieder &auml;hnlichen Ph&auml;nomen, Fragen oder Diskrepanzen in der Zusammenarbeit mit ihren Studierenden. Dank kleiner Lehrforschungsprojekte erhalten Dozierende ein vertieftes Verst&auml;ndnis f&uuml;r das Lernen ihrer Studierenden und f&uuml;r die Wirkung ihres Lehrangebots.</p>

<h3>1. Was ist SoTL?</h3>

<p>SoTL bezeichnet nach Huber (2014) die&nbsp;systematische Auseinandersetzung&nbsp;von Dozierenden mit ihrer eigenen Lehre und mit dem Lernen ihrer Studierenden. Eingebettet in Konzepte wie Selbstevaluation, Design Based Research, Aktions- und Praxisforschung geht es bei SoTL explizit darum, die erzielten Ergebnisse zu teilen, die Erkenntnisse konzeptgeleitet zu diskutieren und einer interessierten &Ouml;ffentlichkeit zug&auml;nglich zu machen. Ziel von SoTL ist auf der Seite der Studierenden die Steigerung des Lernerfolgs, auf der Seite der Dozierenden deren Professionalisierung in der Lehre.</p>

<h3>2. Was sind m&ouml;gliche Fragestellungen?</h3>

<p>Im Rahmen von SoTL-Projekten lassen sich je nach Erkenntnisinteresse sehr unterschiedliche Forschungsfragen bearbeiten. Grunds&auml;tzlich sollen die Fragen f&uuml;r die Dozierenden und auch die Studierenden eine bestimmte Relevanz aufweisen, die zu untersuchende Lehr-Lernsituation sollte beeinflussbar sein und der zeitliche Aufwand sollte innerhalb eines machbaren Rahmens bewegen. Ganz grob lassen sich drei Gruppen von m&ouml;glichen SoTL-Fragestellungen unterscheiden:</p>

<h4>Was funktioniert (gut)?</h4>

<p>Fragen rund um die Wirksamkeit von bestimmten Lehrinterventionen f&uuml;r das Lernen der Studierenden, z.B. Lernen meine Studierenden auf eine bestimmte Art und Weise besser und wie finde ich das heraus? Lernen Studierende mit der Online-Version meines Kurses gleich viel wie jene des traditionellen Kurses?</p>

<h4>Wie ist der aktuelle Stand?</h4>

<p>Fragen rund um Massnahmen, die getroffen werden, um den Lernprozess der Studierenden zu unterst&uuml;tzen, z.B. Was passiert, wenn meine Studierenden lernen? Wie nehmen meine Studierenden die Arbeit mit PBL auf? Wie gehen Studierende beim Lernen eines konkreten Konzepts vor, wo haben sie Probleme?</p>

<h4>Was w&auml;re k&uuml;nftig m&ouml;glich/ver&auml;nderbar?</h4>

<p>Fragen, die auf potenziell weiterf&uuml;hrende Aspekte einer Lehrintervention abzielen, z.B. Was passiert, wenn ich einen komplett neuen Zugang ausprobiere? Ich m&ouml;chte die Studierenden dazu bringen, vermehrt selbstgesteuert zu arbeiten. Kann ich ihnen dabei helfen, effektiver zu lernen?</p>

<h3>3. Wo finde ich Beispiele aus meinem Fachgebiet?</h3>

<p>Folgende Zeitschriften sind auf die Publikation von SoTL-Projekten spezialisiert:</p>

<ul>
	<li><a href="https://www.wbv.de/die-hochschullehre.html" target="_blank">Die Hochschullehre</a></li>
	<li><a href="https://www.jstor.org/journal/teachlearninqu" target="_blank">Teaching &amp; Learning Inquiry</a></li>
	<li><a href="https://digitalcommons.georgiasouthern.edu/ij-sotl/" target="_blank">International Journal for the Scholarship of Teaching and Learning</a></li>
	<li><a href="https://scholarworks.iu.edu/journals/index.php/josotl" target="_blank">The Journal of the Scholarship of Teaching and Learning</a></li>
	<li><a href="https://provost.tufts.edu/celt/files/SoTL-Journals.pdf" target="_blank">Liste fachspezifischer SoTL-Journals</a><br />
	&nbsp;</li>
</ul>

<h3>4. Wo erhalte ich Unterst&uuml;tzung?</h3>

<p>Der Bereich Hochschuldidaktik &amp; Lehrentwicklung unterst&uuml;tzt Sie sehr gerne und auf verschiedenen Ebenen bei der Realisierung Ihres Lehrforschungsprojekts:</p>

<ul>
	<li>Einmal pro Semester findet im Rahmen der Initiative <a href="https://www.hd.unibe.ch/forschung/federall/aktuell/index_ger.html" target="_blank">FEDERALL</a> (Faculty and Edcuational Development Research Alliance) ein Brown Bag Lunch statt, bei dem sich Lehrende der Uni Bern &uuml;ber ihre Lehrforschungsprojekte austauschen.</li>
	<li>in <a href="https://myvrl.me/hd" target="_blank">hochschuldidaktschen Weiterbildungskursen</a>&nbsp;erarbeiten die Teilnehmenden Fragestellungen, wenden Datenerhebungs- und Datenauswertungsmethoden an und teilen ihre Ergebnisse innerhalb der Kursgruppe.<br />
	&nbsp;</li>
</ul>

<h3>5. Literatur</h3>

<p>Huber, Ludwig (2014): Scholarship of Teaching and Learning: Konzept, Geschichte, Formen, Entwicklungsaufgaben. In: Huber, Ludwig; Pilniok, Arne; Sethe, Rolf; Szczyrba, Birgit; Vogel, Michael (Hrsg.): Forschendes Lehren im eigenen Fach. Scholarship of Teaching and Learning in Beispielen. Bielefeld: W. Bertelsmann Verlag. S. 19-36.</p>

<p>Trigwell, Keith (2012): Scholarship of Teaching and Learning. In: Hunt, Lynne; Chalmers, Denise (Hrsg.): University Teaching in Focus. A learning-centered approach. London and New York: Routledge. S. 253-267.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Online-Prüfungen: Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=374</link>
			<description>Warum anspruchsvolle Open-Book- und Open-Internet-Prüfungen lernförderlicher sind als eine Proctor-Prüfung</description>
          <pubDate>Mon, 16 Nov 2020 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Anspruchsniveau</category>
			<category>Corona</category>
			<category>e-Learning</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Proctor_DidaktTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Aufgrund der Pandemie m&uuml;ssen viele Pr&uuml;fungen online von zu Hause aus geschrieben werden. Das stellt viele Dozierende vor Herausforderungen: Wie soll sichergestellt werden, dass die Pr&uuml;flinge sich nicht unerlaubte Hilfe holen, im Netz, in B&uuml;chern oder bei anderen Personen?</p>

<h3>M&ouml;glichkeiten</h3>

<p>Zwei schon seit Jahren erprobte M&ouml;glichkeiten bieten sich an:</p>

<ol>
	<li>Die Online-&Uuml;berwachung der Pr&uuml;flinge w&auml;hrend der Bearbeitung der Pr&uuml;fungsfragen (Proctor-System)</li>
	<li>Anspruchsvolle Aufgaben, die auch mit Hilfsmitteln nur in vorbereitetem Zustand in der verf&uuml;gbaren Zeit gel&ouml;st werden k&ouml;nnen</li>
</ol>

<h3>Erfahrungen</h3>

<p>Beide Optionen lassen folgende Schlussfolgerungen zu:</p>

<ul>
	<li>Pr&uuml;fungen mit einer Online-&Uuml;berwachung sind nicht wirklich &laquo;sicher&raquo;: Schummeln ist immer irgendwie m&ouml;glich (s. z.B. Schwertfeger 2017).</li>
	<li>Open-Book-Pr&uuml;fungen mit anspruchsvollen Aufgaben sind aufw&auml;ndig in der Konzeption, denn sie m&uuml;ssen &uuml;ber die simple Wissensabfrage hinausgehen.</li>
</ul>

<h3>Kompetenzorientiert pr&uuml;fen</h3>

<p>Typische Aufgaben f&uuml;r open-Book-Pr&uuml;fungen sind z.B. Fallanalysen oder das Auswerten und Interpretieren von Datens&auml;tzen [<a href="https://assessment.unibe.ch" target="_blank">mehr</a>].<br />
Die Studierenden m&uuml;ssen dabei nicht kontrolliert werden, da sie eine anspruchsvolle individuelle Leistung erbringen und dazu selber recherchieren m&uuml;ssen.&nbsp;Mit solchen Pr&uuml;fungsformen bietet sich die Chance, kompetenzorientierte Pr&uuml;fungen auf Hochschulniveau zu gestalten statt einer blossen Wissensabfrage (Budde 2020).</p>

<h3>Vorteile</h3>

<p>Es hat sich gezeigt, dass Online-Pr&uuml;fungen nicht nur eine Notl&ouml;sung sind, sondern Vorteile gegen&uuml;ber klassischen Pr&uuml;fungsformaten bieten k&ouml;nnen. Sie erm&ouml;glichen z.B. die Verwendung von Multimedia, &nbsp;z.B. zur Analyse von Videos oder Sprachdateien. Damit erlauben sie mehr Praxisn&auml;he als schriftliche Klausuren, sowie effizientes Feedback und die automatische Auswertung beim Pr&uuml;fen gro&szlig;er Kohorten. (Meister &amp; Oevel 2017, 81)</p>

<h3><strong>Literatur</strong></h3>

<ul>
	<li>Budde, J. (2020). Mut&nbsp;zur&nbsp;Vielfalt &ndash; ein Blick &uuml;ber den Tellerrand der Online-Klausuren. [<a href="https://hochschulforumdigitalisierung.de/de/blog/mut_zur_vielfalt-online-klausuren" target="_blank">Link</a>]</li>
	<li>Meister, D.M. &amp; Oevel, G. (Hrsg). E-Assessment in der Hochschulpraxis. Empfehlungen zur Verankerung von E-Assessments in NRW. Paderborn 2017.</li>
	<li>Schwertfeger, B. (2017). IUBH: Online-Klausuren erleichtern Schummeln. [<a href="https://www.mba-journal.de/iuhb-online-klausuren-erleichtern-schummeln" target="_blank">Link</a>]</li>
</ul>

<h3>Workshops</h3>

<p>... zum Thema finden Sie [<a href="https://myvrl.me/hd" target="_blank">hier</a>]</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Merkmale wirksamer Lernszenarien</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=373</link>
			<description>Ob On- oder Offline: Lehren und Lernen bleiben dasselbe.</description>
          <pubDate>Wed, 20 May 2020 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Daniela Blaser]]></dc:creator>
			<category>Corona</category>
			<category>e-Learning</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernprozesse</category>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Lernen-online-offline_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>In Zeiten von Corona und den vielen Herausforderungen, die dadurch auch an unsere Arbeit als Dozierende gestellt werden, ist es gerade f&uuml;r den Lehralltag wichtig, sich wieder einmal in Erinnerung zu rufen, worum es beim Lehren und Lernen genau geht. Denn dies bleibt mit oder ohne Corona, online oder offline dasselbe.</p>

<h3>Was ist das Ziel guter Lehre?</h3>

<p>Die einfachste Antwort auf diese Frage: dass die Lernenden danach mehr wissen und k&ouml;nnen als vorher. Und das l&auml;uft nicht &uuml;ber reines Einpr&auml;gen und Aufsaugen von m&ouml;glichst optimal vorbereitetem Lernstoff. Denn Lernen soll immer ein bisschen anstrengend sein, sonst ist es nicht nachhaltig.&nbsp;Die etwas ausf&uuml;hrlichere Antwort auf obige Frage lautet also folgendermassen:</p>

<p>Gute Lehre bringt Lernende dazu:</p>

<ul>
	<li>Grundlagenwissen zu erarbeiten und abzuspeichern</li>
	<li>darauf aufbauend Muster zu erkennen</li>
	<li>Hypothesen, Annahmen, Vorstellungen, Voraussagen etc. zu entwickeln und diese zu pr&uuml;fen</li>
	<li>die erworbenen Erkenntnisse auf andere Sachverhalte zu &uuml;bertragen.</li>
</ul>

<p>In diesem Prozess bilden die Lernenden neue Denkmodelle und das ist der Kern guter Lehre. Durch Denkmodelle sind wir in der Lage nicht an Einzelbeispielen festzuh&auml;ngen, sondern &uuml;ber diese hinauszudenken, also die Erkenntnisse von Einzelbeispielen auf das grosse Ganze zu &uuml;bertragen.</p>

<h3>Wie kann ich die Bildung von neuen Denkmodellen unterst&uuml;tzen?</h3>

<p>Auch hierauf gibt es eine einfache Antwort: indem ich gute Fragen stelle, die Erkl&auml;rungen und nicht nur Beschreibungen provozieren (siehe: <a href="https://www.henning-beck.com/henning-beck/9783550200496_cover/">Das neue Lernen &ndash; heisst Verstehen</a> von Henning Beck, 2020). Dadurch kann ich die Neugier wecken und die Lernenden zum selber Denken anregen. Und das bleibt dasselbe, ob ich das nun online oder offline tun muss.</p>

<h3>Wie k&ouml;nnte das also konkret aussehen?</h3>

<p>Hierzu sind die folgenden Schritte empfohlen:</p>

<h4>1. Neugier wecken und zum eigenen Nachdenken anregen:</h4>

<p>Ich k&ouml;nnte meine Lerneinheiten mit einem konkreten Problem, einem konkreten Sachverhalt beginnen, den ich als &quot;ungel&ouml;stes R&auml;tsel&quot; pr&auml;sentiere (siehe z.B. auch Didaktipps: <a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?search=Neugier&amp;fid=165">Erz&auml;hlungen und Szenarien f&uuml;r die Hochschullehre nutzen</a> und <a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?kid=44&amp;fid=293">&laquo;Das ist doch kein Problem!?&raquo;</a>). Auf die aktuelle Situation bezogen k&ouml;nnte dies z.B. folgendes sein: &quot;Stellen Sie sich vor, ich bin ein Virus und m&ouml;chte die Welt erobern. Was muss ich daf&uuml;r tun? Wie muss ich sein? Was sind meine kurzfristigen und langfristigen Ziele? Wie gehe ich vor?&quot;.</p>

<h4>2. Vorwissen nutzen, um Hypothesen zu generieren</h4>

<p>Um dieses &quot;R&auml;tsel&quot; zu l&ouml;sen, bitte ich die Lernenden in einem ersten Schritt aufgrund ihres Vorwissens Vermutungen, Hypothesen zu formulieren und diese zu begr&uuml;nden. Im Online-Setting k&ouml;nnte ich in Ilias eine entsprechende &Uuml;bungseinheit einrichten. Dabei k&ouml;nnte ich ihnen auch zus&auml;tzliche Informationsquellen zur Verf&uuml;gung stellen, wie z.B. Texte, Links, Videos, Podcasts etc.</p>

<h4>3. Hypothesen pr&uuml;fen und anpassen</h4>

<p>In einem n&auml;chsten Schritt sollen die Hypothesen &uuml;berpr&uuml;ft werden. Dies geht am einfachsten, indem ich mich mit jemandem dar&uuml;ber austausche. Im Online-Setting k&ouml;nnte ich bei der Ilias-&Uuml;bung Peer-Feedback einbauen (siehe auch Didaktipps: <a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?search=peer&amp;fid=324">Peer-Feedback einfach administrieren: ILIAS-Tool &laquo;&Uuml;bung&raquo;</a> und <a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?search=peer&amp;fid=322">Individuelle R&uuml;ckmeldungen dank Peer-Feedback</a>). Ich k&ouml;nnte die Lernenden sich aber auch in einem eigenen Gruppenraum auf Ilias austauschen lassen (z.B. mit Etherpad, vgl. Didaktipp: <a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?search=powerpoint&amp;fid=358">Texte gemeinsam online verfassen</a>) oder ihnen die Wahl des Austauschmediums g&auml;nzlich &uuml;berlassen. Praktisch sind hier Kleingruppen, damit ein effizientes Austauschen und Zusammenarbeiten m&ouml;glich bleibt. Praktisch ist auch, wenn die verschiedenen Kleingruppen unterschiedliche Bereiche des &quot;R&auml;tsels&quot; bearbeiten, die alle notwendig sind um das &quot;grosse R&auml;tsel&quot; zu l&ouml;sen. Dadurch wird die Relevanz der einzelnen Gruppen erh&ouml;ht.</p>

<h4>4. Klarheit schaffen</h4>

<p>Am Schluss geht es darum, das &quot;R&auml;tsel&quot; zu l&ouml;sen. Die Neugierde der Lernenden wurde geweckt, sie haben sich intensiv mit der L&ouml;sung besch&auml;ftigt &ndash; sie sind nun vorbereitet, um neues Wissen aufzunehmen, in ihr Wissen zu integrieren und dadurch nachhaltig zu lernen. In diesem Schritt geht es also darum, die erarbeiteten L&ouml;sungen aufzugreifen und mit den Aspekten, die mir als Lehrende wichtig sind, zu vervollst&auml;ndigen und zu erweitern.</p>

<ul>
	<li>Dies k&ouml;nnte beispielsweise durch eine Abschlusspr&auml;sentation durch die Lernenden geschehen.&nbsp;Im Onlinesetting k&ouml;nnte dies ein Slidecast sein (vgl. Didaktipps: <a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?search=slidecast&amp;fid=347">Schneller SlideCast mit PowerPoint</a>) , ein kurzes Video (z.B. ein Screencast, vgl. Didaktipp: <a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?search=david&amp;fid=213">ScreenCasts</a>) oder eine einfache Audioaufnahme, die allen zur Verf&uuml;gung stehen (vgl. <a href="https://www.unibe.ch/universitaet/organisation/leitung_und_zentralbereich/vizerektorat_lehre/supportstelle_fuer_ict_gestuetzte_lehre_und_forschung_ilub/corona_unterricht/index_ger.html">Coronavirus - Informationen rund um die Lehre</a>).</li>
	<li>Ich k&ouml;nnte aber auch einen Abschlussbericht einfordern oder ein anderes Produkt, das zur Fragestellung des &quot;R&auml;tsels&quot; passt. Danach mache auch ich eine Abschlusspr&auml;sentation o.&auml;., in der ich auf die eingereichten Arbeiten eingehe, wichtige Inhalte dazu pr&auml;sentiere etc.</li>
	<li>Ich k&ouml;nnte jedoch auch eine Musterl&ouml;sung zu dieser Aufgabe bereitstellen, mit welcher die Lernenden individuell ihre L&ouml;sung abgleichen. Ich k&ouml;nnte sie dann bitten, ihre Erkenntnisse aus diesem Vergleich festzuhalten und mir wieder einzureichen.</li>
	<li>Gleichzeitig kann ich sie auch bitten, zu reflektieren, wie sie vorgegangen sind, was sie anders machen w&uuml;rden, was sie beibehalten w&uuml;rden etc. Also was sie nicht nur inhaltlich, sondern auch methodisch und bez&uuml;glich ihrer F&auml;higkeiten etc. gelernt haben. Durch diese metakognitive Reflexion bilden die Lernenden nicht nur fachlich neue Denkmodelle sondern auch &uuml;berfachlich, wodurch nachhaltiges Lernen erfolgreicher wird.</li>
</ul>

<p>Bei diesem Schritt kann ich meiner Kreativit&auml;t freien Lauf lassen oder auch einfach auf meine pers&ouml;nlichen St&auml;rken und Vorlieben der Wissensvermittlung zur&uuml;ckgreifen.</p>

<h4>5. Verteiltes Lernen und Lerntests</h4>

<p>Damit die erarbeiteten Inhalte, F&auml;higkeiten und Denkmodelle fest im Gehirn verankert werden, lohnt es sich, sie in unterschiedlichen Abst&auml;nden aufzufrischen. Dies kann am einfachsten durch Lerntests oder entsprechende Verkn&uuml;pfung der Inhalte erreicht werden. Auch wenn Lerntests nicht sehr beliebt sind, stellen sie doch den effizientesten Mechanismus f&uuml;r nachhaltiges Lernen dar (vgl. <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16507066">Rodiger &amp; Karpicke, 2006</a>).</p>

<h3>Das Beste zum Schluss!</h3>

<p>Aus der Forschung weiss man, dass ein sehr wichtiger Faktor f&uuml;r wirksame Lehre in der Begeisterung und Klarheit der Dozierenden liegt (vgl. <a href="https://www.visiblelearningmetax.com/Influences">visiblelearningmetax.com</a>). Und dies ganz unabh&auml;ngig davon, ob on- oder offline: der wichtigste Faktor, wie gut die Lernenden tats&auml;chlich lernen, bleibe immer noch ich und meine Begeisterung f&uuml;r das Fach, den Lehrinhalt, den Lernstoff sowie die Klarheit, in der ich den Stoff pr&auml;sentiere. Also lassen Sie uns diese Begeisterung anzapfen und in die neuen Herausforderungen integrieren!</p>

<p>Und wenn es darum geht, speditiv auf Fernlehre umzustellen, hier eine konstruktive und empfehlenswerte&nbsp;Schritt-f&uuml;r-Schritt-Anleitung: <a href="https://chroniclevitae.com/news/2315-going-online-in-a-hurry-what-to-do-and-where-to-start?cid=VTEVPMSED1">Going Online in a Hurry: What to Do and Where to Start</a>.</p>

<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
          <title>Schneller PenCast mit dem Smartphone</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=372</link>
			<description>Smartphone, Stift, Papier und eine passende Halterung. Mehr brauchen Sie nicht, wenn Sie ein Erklärvideo im Stil eines PenCasts aufnehmen möchten.</description>
          <pubDate>Tue, 21 Apr 2020 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[David Graf]]></dc:creator>
			<category>Corona</category>
			<category>e-Learning</category>
			<category>Lehrmittelgestaltung</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=372</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/PenCast-mit-Smartphone_DidakTipps.png" hspace="5" align="left" ><p>Ein PenCast eignet sich besonders f&uuml;r Personen, die gew&ouml;hnlich ihre Referate mit Visualizer oder Wandtafel unterst&uuml;tzen. Aber auch andere k&ouml;nnen von dieser einfachen und &laquo;handwerklichen&raquo; Produktionsform profitieren.</p>

<h3><strong>Einen PenCast mit dem Smartphone aufzeichnen</strong></h3>

<p>Richten Sie als erstes Ihre Aufnahmestation ein und legen Sie Papier und geeignete Stifte bereit. Das Vorgehen sieht dann wie folgt aus:</p>

<ol>
	<li>Platzieren Sie das Smartphone in waagerechter Position &uuml;ber der Schreibfl&auml;che. Nutzen Sie dazu z.B. eine Schreibtischlampe (siehe Beispielbilder in der &laquo;Checkliste zur Erstellung eines PenCasts&raquo;) oder besorgen Sie sich eine Halterung. Befestigen Sie die Halterung nach M&ouml;glichkeit nicht am Tisch, auf dem Sie schreiben werden, um Kamerawackeln zu verhindern.</li>
	<li>W&auml;hlen Sie Ihre Lieblingsstifte. Sie sollten im Video aber gut sichtbar sein (Dicke und Kontraste beachten).</li>
	<li>Starten Sie die Kamera-App Ihres Smartphones. Halten Sie das Smartphone im Querformat, bevor Sie es &uuml;ber der Zeichenfl&auml;che befestigen. Stellen Sie sicher, dass Sie ein Video im Quer- und nicht im Hochformat erstellen.</li>
	<li>Wenn Sie den Fokus und die Helligkeit Ihrer Kamera manuell einstellen m&ouml;chten, um die Bildqualit&auml;t der Aufnahme zu erh&ouml;hen, ben&ouml;tigen Sie eine spezielle App (Android: z.B. Open Camera oder Cinema FV-5 Lite; iOS: z.B. ProCamera oder FiLMiC PRO). Tutorials zu den verschiedenen Apps finden Sie untenstehend.</li>
	<li>Vor der Aufnahme &uuml;berlegen Sie sich ein einfaches Drehbuch: Was steht vor dem Aufnahmestart bereits da? Was erg&auml;nze ich? Wie schreibe ich es auf?</li>
	<li>Starten Sie die Aufnahme und brechen Sie bei kleinen Fehlern nicht ab, sondern korrigieren Sie diese w&auml;hrend des Sprechens. Das erh&ouml;ht die Authentizit&auml;t und macht sie nahbar.</li>
	<li>Beenden Sie die Aufnahme und anschliessend die Kamera-App.</li>
	<li>Sehen Sie sich das Video mit Ihrer Foto-App an. Die meisten dieser Apps erm&ouml;glichen eine minimale Nachbearbeitung (z.B. &Uuml;berh&auml;nge hinten und vorne wegschneiden, drehen im Gegen-/Uhrzeigersinn).</li>
	<li>Laden Sie das Video vom Smartphone auf Ihren Computer (per Kabelverbindung oder &uuml;ber die Cloud).</li>
	<li>Stellen Sie es nun auf der Lernplattform oder &uuml;ber Ihre Cloud zur Verf&uuml;gung.</li>
</ol>

<h3><strong>Tipps</strong></h3>

<ul>
	<li>Befolgen Sie das Prinzip von <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Ohu-5sVux28" target="_blank">Khan Style Videos</a>: Sprechen Sie engagiert und in Form einer lockeren Unterrhaltung. Also ungef&auml;hr so, wie wenn Sie einer einzelnen Person etwas erkl&auml;ren w&uuml;rden. Die Studierenden f&uuml;hlen sich so st&auml;rker angesprochen.</li>
	<li>Beschr&auml;nken Sie Ihre Videos auf 10-15 Minuten. Teilen Sie l&auml;ngere Referate in mehrere Videos auf.</li>
	<li>Skizzieren Sie vor der Aufnahme auf einem Entwurf jenes Bild vollst&auml;ndig, das am Ende des Videos zu sehen sein wird. So merken Sie schnell, wie gross/klein Sie schreiben m&uuml;ssen und was Sie am besten wo platzieren.</li>
	<li>Sorgen Sie f&uuml;r konstante Lichtverh&auml;ltnisse. Vermeiden Sie besonders direktes Sonnenlicht.</li>
	<li>Ihr PenCast ist &laquo;lediglich&raquo; multimediale Information. Formulieren Sie per&nbsp;<a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?kid=55&amp;fid=183" target="_blank">Arbeitsauftrag</a>, wie damit gelernt werden soll.</li>
</ul>

<p>Weiterf&uuml;hrende Tipps und Empfehlungen finden Sie in der <a href="https://ilias.unibe.ch/goto_ilias3_unibe_file_1794598_download.html" target="_blank">&laquo;Checkliste zur Erstellung von PenCasts&raquo;</a>&nbsp;von der Universit&auml;t Bern.</p>

<h3><strong>Weitere Infos</strong></h3>

<ul>
	<li>Tutorials zu den verschiedenen Kamera-Apps finden Sie hier:
	<ul style="list-style-type:circle">
		<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Sa7YsVB0F_s" target="_blank">&laquo;Open Camera&raquo; f&uuml;r Android</a> (Zentral: Lock Down Settings, ab 7:18)</li>
		<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=1NZHzokl4Qo" target="_blank">&laquo;Cinema FV-5 lite&raquo; f&uuml;r Android</a></li>
		<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=GRF42WGwrr8" target="_blank">&laquo;FiLMiC Pro V6&raquo; f&uuml;r iPhone</a> (Zentral: Mastering the Basics)</li>
		<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=jGuQY48EkSY" target="_blank">&laquo;ProCamera&raquo; f&uuml;r iPhone</a> (Zentral: Part 6 &amp; 7, ab 3:12)</li>
	</ul>
	</li>
	<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=c17D1jNgEJM" target="_blank">Bastelanleitung f&uuml;r DIY-Halterung f&uuml;r Smartphone</a> (Material: Schreibtischlampe, Karton, Schere, Klebstreifen)</li>
</ul>

<h3><strong>Beispiele f&uuml;r PenCasts</strong></h3>

<ul>
	<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=KSEOCeC2zTs" target="_blank">Vektorrechnung in 12 Minuten</a> (Stephan M&uuml;ller)</li>
	<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=NPqp87_9o6E" target="_blank">Rechtliche Aspekte bei der Produktion von Lehr-/Lernvideos</a> (David Graf)</li>
</ul>

<h3><strong>Weiterbilden</strong></h3>

<p>Weitere M&ouml;glichkeiten lernen Sie an der <a href="https://www.hd.unibe.ch/kurse___tagungen/swiss_maker_week/index_ger.html#pane578215" target="_blank">&laquo;Swiss Maker Week&raquo;</a><strong> </strong>kennen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Ten tips for online presentations</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=371</link>
			<description>Make your SlideCasts a little more attractive</description>
          <pubDate>Fri, 3 Apr 2020 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Thomas Tribelhorn]]></dc:creator>
			<category>Corona</category>
			<category>e-Learning</category>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Lehrmittelgestaltung</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=371</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Onlinepresentations_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Many teachers produce online presentations from existing slides. However, those who comment on their presentation without an audience sometimes appear slightly &quot;restrained&quot; on the recording. For this reason, and because an online presentation is not a live presentation, a few aspects should be considered to ensure that the presentations remain appealing.</p>

<h3>Length</h3>

<p>Divide long presentations into portions of 15 minutes maximum. Research reports high drop-out rates for longer presentations.</p>

<h3>Visuals</h3>

<p>The time of &ldquo;text deserts&rdquo; on slides is over. Use large illustrations, pictures, graphics to complement the oral commentary.</p>

<h3>Form</h3>

<p>Avoid&nbsp;&quot;text-image-scissors&quot;, the visualization must be synchronized with the oral presentations. Don&#39;t use too long &quot;still images&quot;, build the visualizations in addition to the commentary .</p>

<h3>Acoustic</h3>

<p>The audio track is often underestimated! Use a good microphone or headset, record in a small room with books or curtains to reduce reverb as much as possible.</p>

<h3>Personal</h3>

<p>What fascinates(d) you about the topic? Reactivate the corresponding emotions and you will present differently. The enthusiasm of presenters has been proven to have a strong motivating effect.&nbsp;</p>

<h3>Interactive</h3>

<p>Stimulate cognitively by inserting short pauses for reflection. Prepare interesting and level-appropriate questions about the content.</p>

<h3>Content</h3>

<p>Put a statement/example/problem at the beginning, then disclose the development. Even better is a well thought-out dramaturgy. Try to tell a &quot;story&quot;.</p>

<h3>Rhetorical</h3>

<p>Clear language, pauses between sentences, no &quot;tapeworm sentences&quot;.</p>

<h3>Didactical</h3>

<p>Online presentations are merely learning content in multimedia form. What should the target group do with this information? Assign &nbsp;tasks to process the information.</p>

<h3>Technical</h3>

<p>Use familiar technology or tools that you can handle within a reasonable amount of time. Focus on content and activities.</p>
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		</item>
		<item>
          <title>Vorlesungen mit Zoom und Co.</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=370</link>
			<description>Muss das wirklich sein?</description>
          <pubDate>Wed, 1 Apr 2020 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Thomas Tribelhorn]]></dc:creator>
			<category>Corona</category>
			<category>e-Learning</category>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=370</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Videovorlesung_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Mit Hochdruck stellen Heerscharen von Lehrenden ihren Unterricht auf Fernlehre um. In Krisensituationen greift man auf Bew&auml;hrtes zur&uuml;ck. Wenn eine Vorlesung bisher rund lief, so ist das Naheliegendste, diese nun &uuml;ber eine Webkonferenz durchzuf&uuml;hren. Wie so oft ist das Naheliegendste aber nicht immer das Optimalste, denn bereits beklagen Studierende und Lernende anderer Stufen veritable &laquo;Zoom-Marathons&raquo;.</p>

<h2>Online-Frontalunterricht ist suboptimal</h2>

<p>Durch Frontalunterricht k&ouml;nnen viele Gleichzeitig mit Informationen beliefert werden. Mit digitalen Mitteln ist das aber jenseits der synchronen Pr&auml;senz aller m&ouml;glich. Ein Video hat z.B. den Vorteil, dass es in individuellem Tempo bearbeitet werden kann, der Online-Livedozent kann nur beschr&auml;nkt zur&uuml;ckgespult werden. Die Idee von &laquo;<a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?kid=55&amp;fid=203" target="_blank">Flipped Classroom</a>&raquo; ist eben, genau diesen Nachteil zu neutralisieren.</p>

<p>Im Sinne der Nachhaltigkeit von Motivation und Lernertrag lohnt es sich also, &uuml;ber die R&auml;nder des Bew&auml;hrten hinauszuschauen und die eigene Lehre&nbsp;der heutigen oder gar morgigen Situation anzupassen. Hierzu einige Vorschl&auml;ge.</p>

<h3>Live Online ist nicht Live Onsite</h3>

<p>Verzichten Sie wenn m&ouml;glich auf die Livepr&auml;sentation per Webkonferenz. Sie k&ouml;nnen nicht dieselbe Atmosph&auml;re wie auf dem Campus schaffen. Bereiten Sie Ihre Pr&auml;sentation besser im B&uuml;ro als <a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=347" target="_blank">SlideCast </a>&nbsp;oder <a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=348" target="_blank">PenCast</a> auf. Beachten Sie <a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=368" target="_blank">die entsprechenden Tipps</a> dazu.</p>

<h3>Inverted Classroom Model</h3>

<p>Drehen Sie um! Gemeint sind der Input und dessen Verarbeitung. Stellen die&nbsp;die Pr&auml;sentation im Netz zur Verf&uuml;gung. Erg&auml;nzen Sie sie mit Bearbeitungsauftr&auml;gen und fordern Sie die Ergebnisse bis zum Stichtag ein, am besten &uuml;ber das Learning Management System. Eine Webkonferenz macht danach mehr Sinn, z.B. zur geb&uuml;ndelten Beantwortung der Fragen aus dem Forum.</p>

<h3>Interaktion und Rhythmisierung</h3>

<p>Webkonferenzen sind sinnvoller, wenn Interaktionen stattfinden. Lassen Sie dazu auch Teilgruppen in Breakout-Rooms diskutieren, die meisten Systeme bieten diese M&ouml;glichkeit. Ansonsten k&ouml;nnen die Lernenden sich vor&uuml;bergehend auch auf <a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?kid=55&amp;fid=362" target="_blank">eigenen Kan&auml;len</a> treffen. Meetings von mehr als einer Stunde sollten auch online rhythmisiert werden.</p>

<p>Zudem bleibt die Gefahr der &quot;illusion of understandig&quot; auch online dieselbe: Solange die Zuh&ouml;renden nichts selber reproduzieren m&uuml;ssen, ist auch ihnen selber nicht klar, ob sie verstanden haben. Durchsetzen Sie das Online-Plenum also mit Kleingruppenarbeiten oder individuellen Auftr&auml;gen und setzen Sie am Anfang und am Schluss die Klammer mit einem Plenum. Generell gilt: Videokonferenzen m&uuml;ssen gut vorbereitet sein, beachten Sie die <a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=361" target="_blank">entsprechenden Tipps.</a></p>

<h3>Alternative Szenarien</h3>

<p>Erw&auml;gen Sie alternative Lernszenarien. Vieles ist mit den verf&uuml;gbaren Technologien bereits niederschwellig m&ouml;glich, z.B. <a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?kid=55&amp;fid=359" target="_blank">Lernteamcoaching</a>, <a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?kid=55&amp;fid=366" target="_blank">Online-Postersession</a>, <a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?kid=55&amp;fid=349" target="_blank">Lesen mit Selbsttests</a> oder <a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?kid=55&amp;fid=249" target="_blank">MikroArtikel</a> schreiben lassen. Weitere Ideen finden Sie <a href="https://www.hd.unibe.ch/dienstleistungen/digitalisierte_lehre/index_ger.html" target="_blank">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Zehn Tipps für Online-Präsentationen</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=368</link>
			<description>Machen Sie Ihre SlideCasts etwas ansprechender</description>
          <pubDate>Thu, 26 Mar 2020 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Thomas Tribelhorn]]></dc:creator>
			<category>Corona</category>
			<category>e-Learning</category>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Lehrmittelgestaltung</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=368</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Onlinepraesentationen_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Viele produzieren Online-Pr&auml;sentationen aus bestehenden Foliens&auml;tzen. Wer aber ohne Publikum seine Pr&auml;sentation kommentiert, wirkt auf der Aufnahme manchmal etwas &laquo;trocken&raquo; oder &laquo;reserviert&raquo;. Darum, und weil eine Online-Konserve keine Livepr&auml;sentation ist, sollten ein paar Aspekte beachtet werden, damit die Pr&auml;sentationen ansprechend bleiben.</p>

<h3>L&auml;nge</h3>

<p>Lange Pr&auml;sentationen in Portionen von knapp 15 Minuten aufteilen. Die Forschung weist hohe Ausstiegsquoten bei l&auml;ngeren Pr&auml;sentationen nach.</p>

<h3>Visuelles</h3>

<p>Die Zeit von Textw&uuml;sten auf Folien ist vorbei. Verwenden Sie grosse Illustrationen, Bilder, Grafiken erg&auml;nzend zum m&uuml;ndlichen Kommentar.</p>

<h3>Formales</h3>

<p>Keine Text-Bild-Schere einbauen, die Visualisierung muss zeitlich synchron mit den m&uuml;ndlichen Ausf&uuml;hrungen erscheinen. Nicht zu lange &quot;Standbilder&quot;, bauen Sie die Visualisierungen erg&auml;nzend zum Kommentar auf .</p>

<h3>Akustisches</h3>

<p>Der Ton wird oft untersch&auml;tzt! Benutzen Sie ein gutes Mikrofon bzw. Headset, nehmen Sie in einem kleinen Raum mit B&uuml;chern oder Vorh&auml;ngen auf, um Hall m&ouml;glichst zu reduzieren.</p>

<h3>Pers&ouml;nliches</h3>

<p>Was fasziniert(e) Sie am Thema? Reaktivieren Sie die entsprechenden Emotionen, Sie werden gleich anders pr&auml;sentieren. Der Enthusiasmus von Pr&auml;sentierenden wirkt nachweislich stark motivierend. &nbsp;</p>

<h3>Interaktives</h3>

<p>Regen Sie kognitiv an durch eingeschobene kurze Denkpausen. Bereiten Sie interessante und niveaugerechte Fragen dazu vor.</p>

<h3>Inhaltliches</h3>

<p>Ausgangslage/Beispiel/Problemstellung an den Anfang stellen, dann erst die Theorie dazu. Noch besser ist eine wohl&uuml;berlegte Dramaturgie. Versuchen Sie, eine &laquo;Story&raquo; zu erz&auml;hlen.</p>

<h3>Rhetorisches</h3>

<p>Klare Sprache, Pausen zwischen den S&auml;tzen, keine &laquo;Bandwurms&auml;tze&raquo;.</p>

<h3>Didaktisches</h3>

<p>Online-Pr&auml;sentationen sind lediglich Lerninhalte in multimedialer Form. Was soll die Zielgruppe mit dieser Information tun? Vergeben Sie Auftr&auml;ge zur Verarbeitung der Inhalte.</p>

<h3>Technisches</h3>

<p>Verwenden Sie vertraute Technik oder solche, in die Sie sich mit vern&uuml;nftigem Aufwand einarbeiten k&ouml;nnen. Die Inhalte stehen im Zentrum!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Rezensionen schreiben lassen</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=365</link>
			<description>Schriftliche kritische Würdigung wissenschaftlicher Texte als Lernaufgabe</description>
          <pubDate>Mon, 23 Mar 2020 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer und Thomas Tribelhorn]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Corona</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=365</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Rezension_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Sie k&ouml;nnen die Lekt&uuml;re nicht live mit der Gruppe diskutieren? Dann lassen Sie die Lernenden Rezensionen zu&nbsp; den Texten schreiben. Auch&nbsp;dadurch&nbsp;wird die Auseinandersetzung mit den Inhalten ausgel&ouml;st.</p>

<h4><strong>Definition</strong></h4>

<p>Eine Rezension ist die kritische W&uuml;rdigung&nbsp;eines Buches, eines Aufsatzes, eines Films, etc.</p>

<h4>Aufbau</h4>

<ol>
	<li><strong>Thema und Inhaltsangabe</strong><br />
	Zusammenfassung mit den wichtigsten Elemente (Fragestellung, Vorgehensweise/Methode bzw.&nbsp;Argumentationslinie, Ergebnisse, Schlussfolgerungen).</li>
	<li><strong>Einordnung </strong><a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a><br />
	Verortung im wissenschaftlichen Kontext, Benennung des Beitrages&nbsp;zum Fachgebiet<br />
	(z.B. Schliessen&nbsp;einer Forschungsl&uuml;cke, neue Hypothesen, ein alternativer Blickwinkel, Weiterf&uuml;hrung einer Debatte, Aufgreifen eines vernachl&auml;ssigten Aspekts, usw.)</li>
	<li><strong>Begr&uuml;ndete und nachvollziehbare Kritik</strong><br />
	Beschreibung der Bewertungskriteiren und Stellungnahme (St&auml;rken, Schw&auml;chen, Potential)<br />
	Pr&auml;gnanter Abschlusssatz</li>
</ol>

<h4>Bewertungskriterien</h4>

<p>Folgende Kriterien&nbsp;f&uuml;r die Rezension k&ouml;nnen bieten sich an:</p>

<ul>
	<li>wissenschaftliches Sprachniveau, sachlich und im Pr&auml;sens</li>
	<li>wissenschaftlich begr&uuml;ndete Kritik, transparente Kriterien</li>
	<li>Zusammenfassung des Textes in Bezug zu den Lehrveranstaltungsinhalten / zum thematische&nbsp;Kontexte</li>
	<li>Zusammenfassung, Einordnung und Bewertung klar getrennt</li>
	<li>Zusammenfassung und Einordnung wertfrei gestaltet</li>
</ul>

<h4>Hinweise</h4>

<ul>
	<li>Lernende m&uuml;ssen mit dem Thema vertraut sein, eine Kontextualisierung ist sonst schwierig</li>
	<li>Eine Rezension umfasst meist 2-4 Din-A-4-Seiten.</li>
</ul>

<h4>Literatur</h4>

<ul>
	<li>Harnisch, S. (2007). <em><a href="https://www.uni-heidelberg.de/md/politik/harnisch/lehre/harnisch-merkblatt-rezension.pdf" target="_blank">Merkblatt Rezension</a></em>. Universit&auml;t Heidelberg.</li>
	<li>Lehmanns Media. <em>Eine Rezension schreiben. Wie rezensiere ich Fachb&uuml;cher?</em> <a href="https://www.lehmanns.ch/page/rezensionfachbuecher">https://www.lehmanns.ch/page/rezensionfachbuecher</a>&nbsp;(abgerufen am 23.03.2020)</li>
	<li>Porombka, S. (2006). <em>Kritiken schreiben. Ein Trainingsbuch.</em> Konstanz: UVK (UTB).</li>
	<li>Temme, D. &amp; Streppelhoff,R. (2010). <a href="https://www.dshs-koeln.de/fileadmin/redaktion/Institute/Paedagogik_und_Philosophie/PDF/Philo_TwA_Rezensionen_10-11.pdf" target="_blank"><em>Hilfestellung f&uuml;r das Verfassen einer Rezension.</em></a> Deutsche Sporthochschule K&ouml;ln.</li>
</ul>

<hr />
<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> : Tremme und Streppelhof (2010) schlagen vor, die Kontextualisierung in Bezug auf die Lehrveranstaltung vorzunehmen, und setzen sie an den Anfang der wissenschaftlichen Rezension.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Online-Poster-Session</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=366</link>
			<description>Die Onlinevariante zur anspruchsvollen Themenbearbeitung durch Studierende</description>
          <pubDate>Sun, 22 Mar 2020 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer und Thomas Tribelhorn]]></dc:creator>
			<category>Corona</category>
			<category>e-Learning</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=366</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Postersession_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Poster-Sessions sind auch im virtuellen Raum m&ouml;glich. Im Folgenden die wichtigsten Schritte dazu.</p>

<h3>Fragestellungen</h3>

<p>Fragestellung festlegen oder eine Online-Liste zur Auswahl publizieren. Masterstudierende erfassen ihre eigene Fragestellung im Learning Management System (LMS), z.B. im Diskussionsforum oder im Blog.</p>

<h3>Handapparat</h3>

<p>Informationen/Inhalte gut strukturiert im LMS zur Verf&uuml;gung stellen, z.B. thematisch gruppiert. F&uuml;r H&ouml;hersemestrige geben Sie die Quellen f&uuml;r die Recherche an. Stellen Sie die Zug&auml;nglichkeit zu den Quellen sicher.</p>

<h3>Bewertungskriterien</h3>

<p>Beispielhafte Kriterien f&uuml;r Poster:</p>

<ul>
	<li><strong>Inhalt: </strong>Relevanz und Umfang der verarbeiteten Literatur, Qualit&auml;t der Beantwortung der Fragestellung und der Schlussfolgerung, Nachvollziehbarkeit, Pr&auml;gnanz der Argumentation</li>
	<li><strong>Visuelle Gestaltung: </strong>Aufbau, Text-Bild-Aufteilung, Leserlichkeit</li>
	<li><strong>Formalia:</strong> Vollst&auml;ndigkeit, sprachliche Korrektheit</li>
</ul>

<h3>Fahrplan</h3>

<p>Stichdaten publizieren f&uuml;r:</p>

<ul>
	<li>Teilschritte</li>
	<li>Finales Produkt</li>
	<li>Ihr Feedback / Peer-Feedback</li>
	<li>Livediskussion</li>
</ul>

<h3>Guidelines</h3>

<p>Publizieren Sie einen Leitfaden zur Posterstellung, z.B. folgendermassen:</p>

<ol>
	<li>Recherche zur Kl&auml;rung der Fragestellung und zum Auffinden erforderlicher Informationen</li>
	<li>Zusammenstellung der n&ouml;tigen Informationen, um die Fragestellung zu erl&auml;utern, in der Forschungsliteratur zu kontextualisieren und zu beantworten</li>
	<li>Erarbeitung der Posterinhalte</li>
	<li>Grobstruktur/Layout des Posters (z.B. Titel, Fragestellung, Forschungsstand, Vorgehensweise/Methode, Ergebnisse, Diskussion, Schlussfolgerungen, Literaturverzeichnis)</li>
	<li>Digitale Produktion (als PDF basierend auf Word, PowerPoint oder <a href="https://www.canva.com/de_de/erstellen/poster">Canva</a>)</li>
	<li>Publikation im LMS</li>
</ol>

<p>Erg&auml;nzen Sie die sechs Schritte mit hilfreichen Tipps</p>

<h3>Live-Session</h3>

<p>Organisieren Sie eine Live-Session mit einem Webkonferenzwerkzeug (z.B. <a href="https://www.unibe.ch/universitaet/organisation/leitung_und_zentralbereich/vizerektorat_lehre/supportstelle_fuer_ict_gestuetzte_lehre_und_forschung_ilub/corona_unterricht/zoom_meetings/index_ger.html" target="_blank">Zoom</a>). Die Teilnehmenden pr&auml;sentieren dabei in Form eines Elevator Pitch.<br />
Lassen Sie die Poster mit einer anonymen Onlineumfrage bewerten.</p>

<h3>Coaching</h3>

<p>Stehen Sie den Studierenden f&uuml;r Fragen und bei Problemen zur Verf&uuml;gung. Kommunizieren Sie den angemessenen Kanal dazu: Allgemeine Fragen werden im Forum beantwortet, thematisch geordnet f&uuml;r alle. Individuelle Fragen per Telefon oder Videocall kl&auml;ren.</p>

<h3><strong>Literatur</strong></h3>

<ul>
	<li>ISEK &ndash; Popul&auml;re Kulturen (o.Jg.). <a href="http://https://www.isek.uzh.ch/dam/jcr:00000000-3970-ccc5-ffff-ffffdfb6e2d2/Poster2014.pdf" target="_blank">Merkblatt</a>&nbsp;zum Poster in Wissenschaft und Lehre.</li>
	<li>Lang, Stefan (2018). <em>Wissenschaftliche Poster. Vom Kongressabstract bis zur Postersession.</em> Hamburg: Tredition.</li>
	<li>Voigt, C. (o.Jg.). <a href="http://www.gsg-freiberg.de/fileadmin/user_upload/pdf/Pezold_pdf/Poster_Kriterien_f%C3%BCr_ein_gutes_wissenschaftliches.pdf" target="_blank">Handout</a> Gestaltung eines wissenschaftlichen Posters.</li>
</ul>

<p>&nbsp;</p>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Lernteam Coaching</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=359</link>
			<description>Selbstorganisierte Lerngruppen begleiten</description>
          <pubDate>Tue, 17 Mar 2020 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Thomas Tribelhorn]]></dc:creator>
			<category>Corona</category>
			<category>e-Learning</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=359</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Lernteamcoaching_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Lernteam Coaching ist eine Dramaturgie, bei der Grussgruppen in kleine Arbeitsgruppen geteilt und begleitet werden. Empfohlen werden Teamgr&ouml;ssen von 3 bis max. 5 Mitgliedern.</p>

<h3>Ablauf</h3>

<ol>
	<li>Individuelle Erarbeitung der Inhalte</li>
	<li>Treffen in Kleingruppen (online oder vor Ort)</li>
	<li>Teambesprechung mit der Dozentin / der Projektbetreuung etc. (online oder vor Ort)</li>
</ol>

<p>Im ersten Schritt werden Auftr&auml;ge individuell erledigt.<br />
Im zweiten Schritt werden in der Kleingruppe individuelle Fragen gekl&auml;rt. Die Teammitglieder bringen sich gegenseitig auf den gleichen Wissensstand.<br />
Im dritten Schritt werden die noch offenen mit der Betreuungsperson besprochen.<br />
Das Ganze kann in mehreren Zyklen stattfinden, also nach Schritt 3 zur&uuml;ck zu 1.</p>

<h3>Organisation</h3>

<p>Lernteam Coaching ist vor allem der Versuch, mit einer &quot;logistischen L&ouml;sung&quot; eine gr&ouml;ssere Gruppe von Lernenden im selbstorganisierten Lernen zu begleiten. Der Rahmen ergibt sich dabei aus dem Zeitbudget f&uuml;r die Begleitung.</p>

<h3>Beispiel</h3>

<p>Lehrperson X hat &quot;normalerweise&quot; 90 Min. Pr&auml;senzunterricht w&ouml;chentlich. Weitere 90 Min. w&ouml;chentlich hat sie f&uuml;r Vor- und Nachbereitung veranschlagt.<br />
180 Min. ergeben sechs halbst&uuml;ndige Beratungstermine pro Woche. Kurzbesprechungen sind m&ouml;glich, weil die Teams viele Fragen schon unter sich gekl&auml;rt haben.<br />
Bei Viererteams lassen sich so schon 24 Lernende coachen. Mit einer Besprechung jede zweite Woche sind es bereits 48, im Dreiwochenabstand 72 etc.<br />
Nach diesem Muster h&auml;tten bei 72 Lernenden die Viererteams also vier Zyklen und entsprechend vier Meetings pro Semester mit der Lehrperson.</p>

<p>Nat&uuml;rlich kann diese Schema nun an die eigene Lehrsituation angepasst werden, so dass sich die Teams beispielsweise w&ouml;chentlich treffen, jeweils zwischen den Besprechungen mit dem Coach.<br />
Denkbar ist auch die Reduktion der face-to-face Treffen zu Gunsten von Online-Konferenzen. Diese sind in Kleingruppen ebenfalls einfacher in der Durchf&uuml;hrung. Es bieten sich&nbsp;<a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=361" target="_blank">verschiedene technische Systeme </a>&nbsp;daf&uuml;r an.<br />
Ber&uuml;cksichtigen Sie auch, dass sich Lernenden inzwischen ohnehin oft <a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=362" target="_blank">im virtuellen Raum treffen</a>.</p>

<h3>Hilfsmittel</h3>

<ul>
	<li>Die Methode muss selbstverst&auml;ndlich zu den Zielen und Inhalten passen.</li>
	<li>Kleine Projektarbeiten oder Fallstudien eigenen sich gut, oder auch das kooperative Verfassen von <a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?kid=55&amp;fid=249" target="_blank">MikroArtikeln</a>.</li>
	<li>Erstellen Sie eine grafische Termin&uuml;bersicht, damit alle wissen, wer sich wann und wo trifft.</li>
	<li>Achten Sie auf <a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?kid=55&amp;fid=183" target="_blank">klar</a> formulierte Auftr&auml;ge, inkl. Zielsetzungen und Bewertungskriterien.</li>
</ul>

<h3>Weiterlesen</h3>

<p>Fleischmann, P., Geupe, H. &amp; Lorbeer, B. (2003): Lernteamcoaching. In: B. Berendt, P. Voss, &amp; L. Wildt (Hrsg.): <em>Neues Handbuch Hochschullehre</em>. Stuttgart: Rabe.<br />
&nbsp;</p>

<p>&nbsp;</p>

<p>&nbsp;</p>

<p>&nbsp;</p>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<enclosure type="image/jpeg" url="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Lernteamcoaching_DidakTipps.jpg" length="228623" />
		</item>
		<item>
          <title>Texte multimedial erweitern</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=363</link>
			<description>Koppeln Sie gedruckten Text mit Online-Videos</description>
          <pubDate>Sun, 15 Mar 2020 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Thomas Tribelhorn]]></dc:creator>
			<category>Corona</category>
			<category>e-Learning</category>
			<category>Lehrmittelgestaltung</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=363</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Augmented_DidakTipps.png" hspace="5" align="left" ><p>Texte sind noch immer wichtige Lernquellen. Sie bergen aber den Nachteil, dass z.B. Prozessabl&auml;ufe nur statisch dargestellt werden k&ouml;nnen. Mit digitaler Technologie lassen sie sich aber leicht erweitern, so dass z.B.&nbsp;anschauliche &nbsp;Animationen oder Prozessvisualisierungen damit verbunden werden k&ouml;nnen.</p>

<h3>Video erg&auml;nzt Text</h3>

<p>Ein riesiger Vorteil von YouTube &amp; Co. ist die M&ouml;glichkeit, Lernstoff damit zu veranschaulichen. Fast kein Inhalt ist denkbar, zu dem sich nicht ein gutes Video mit Erkl&auml;rungen, Prozessabl&auml;ufen oder Beispielen finden l&auml;sst.&nbsp;</p>

<p>Erstellen Sie eine Linkliste mit einer angemessenen Zahl von anschaulichen Videos, die Ihren Text erg&auml;nzen und bauen Sie die Links an den entsprechenden Stellen im Text ein.&nbsp;</p>

<h3>Integration in die Texte</h3>

<p>Wenn Sie davon ausgehen k&ouml;nnen, dass die Lernenden die Texte am Computer oder am mobilen Ger&auml;t lesen, so k&ouml;nnen Sie Multimedia-Dateien auch direkt z.B. in PDF-Dateien integrieren.</p>

<p>In gedruckte Texte bauen Sie die Links zu den Videos an den richtigen Stellen ein. Oft sind die Internetadressen aber lange und lassen sich kaum von Hand eintippen. Hier bietet sich an, einen QR-Code einzubetten.</p>

<h3>QR-Code</h3>

<p>Ein QR-Code ist eine einfache zweidimensionale Grafik, die eine Information enth&auml;lt. Ein QR-Reader kann diese Information &#39;lesen&#39; und damit z.B. direkt ein Video im Netz aufrufen. QR-Reader sind in manchen Foto-Apps mobiler Ger&auml;te schon integriert. In den App-Stores finden sich andernfalls auch kostenlose Reader zum Download.</p>

<p>Ein QR-Code l&auml;sst sich schnell und einfach z.B. auf der folgenden Webseite&nbsp;generieren:&nbsp;<a href="https://www.qrcode-monkey.com/de" target="_blank">QR-Code-Monkey</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p>&nbsp;</p>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Quizzendes Lesen</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=349</link>
			<description>Ergänzen Sie Lernlektüre mit kurzen Selbst-Tests</description>
          <pubDate>Sun, 15 Mar 2020 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Thomas Tribelhorn]]></dc:creator>
			<category>Corona</category>
			<category>Lehrmittelgestaltung</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=349</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Quizlet_DidakTipps.png" hspace="5" align="left" ><p>Lesen z&auml;hlt nach wie vor zur Hauptaufgabe der Lernenden&nbsp;in vielen Lernszenarien. Dank mobiler Ger&auml;te und Internet fast &uuml;berall k&ouml;nnen Lerntexte einfach mit wirksamen Interaktionen angereichtert werden.</p>

<h3>Auf gute Fragen achten</h3>

<p>Viele Bildungsinstitutionen k&ouml;nnen den Lehrenden heute mindestens ein System zur Verf&uuml;gung stellen, auf dem Online-Quizzes erstellt werden k&ouml;nnen, die den Lernenden als Selbst-Tests zug&auml;nglich gemacht werden k&ouml;nnen. Die Lernwirksamkeit solcher Tests steht und f&auml;llt mit der <a href="http://didaktipps.ch/didaktipps.php?kid=55&amp;fid=131" target="_blank">Qualit&auml;t der Fragen</a>.</p>

<h3>Einfache Quiztools</h3>

<p>Bekannte Lernmanagementsysteme (z.B. ILIAS, Moodle, OLAT, u.a.m.) enthalten alle ein Werkzeug, mit dem Quizzes erstellt und bei Bedarf auch passwortfrei zug&auml;nglich gemacht werden k&ouml;nnen. Lehrende informieren sich am besten bei den Informatikdiensten oder dem e-Learning-Zentrum der eigenen Bildungsinstitution dar&uuml;ber.</p>

<p>Es existieren aber auch zahlreiche&nbsp;kostenlose Angebote im Netz, die zum Erstellen von Quizzes genutzt werden k&ouml;nnen. Nach der Registrierung f&uuml;r ein Gratiskonto sind meist die n&ouml;tigen Funktionen verf&uuml;gbar. Ein bekanntes Beispiel ist&nbsp;<a href="https://quizlet.com/de/teachers" target="_blank">Quizlet</a></p>

<h3>Tipp</h3>

<p>Verbinden Sie das Quiz zum Text noch direkter, indem Sie den Link zum Online-Quiz gleich im Text einf&uuml;gen.</p>

<p>Als weitere Variante k&ouml;nnen Sie statt einer Internetadresse auch den entsprechenden QR-Code in den Text einbinden. Mit einem QR-Reader auf dem Smartphone, welcher zum Teil sogar in den Foto-Apps integriert ist, k&ouml;nnen die Lesenden mit dem Mobilger&auml;t direkt das Quiz aufrufen und sich selber testen.</p>

<p>Auf Webseiten wie z.B.&nbsp;<a href="https://www.qrcode-monkey.com/de" target="_blank">QR-Code-Monkey</a> k&ouml;nnen QR Codes einfach erstellt werden.</p>

<p>Bei l&auml;ngeren Texten empfehlen sich kurze Selbstests f&uuml;r einzelne Kapitel oder Abschnitte.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Gruppenarbeit online? Die Lernenden tun es schon lange.</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=362</link>
			<description>Auf vielen Kanälen läuft Online-Kooperation ohnehin längst.</description>
          <pubDate>Sun, 15 Mar 2020 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Thomas Tribelhorn]]></dc:creator>
			<category>Corona</category>
			<category>e-Learning</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=362</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Chatraum_DidakTipps.png" hspace="5" align="left" ><p>F&uuml;r viele Lehrende stellt sich jetzt die Frage, wie z.B. virtuelle Gruppenarbeiten organisiert werden sollen. Die meisten&nbsp;&nbsp;Bildungsinstitutionen hierzulande k&ouml;nnen Kooperationsplattformen anbieten f&uuml;r asynchrone oder sogar synchrone Kommunikation, z.B. MS Teams, Zoom, Adobe Connect usw.</p>

<p>Es darf hierbei aber nicht vergessen werden, dass z.B. Hausaufgaben l&auml;ngst im virtuellen Raum zusammen erledigt werden - n&auml;mlich via WhatsApp, Facetime, Houseparty, Discord oder anderen&nbsp;Apps, die auf den Handys und Tablets meist ohnehin schon installiert sind.</p>

<p>Die Online-Zusammenarbeit der Lernenden in Zeiten von Covid-19 ist vermutlich mit viel weniger Aufhebens machbar, als einige&nbsp;Lehrende bef&uuml;rchten. Wie w&auml;re es, wenn die Kanalwahl f&uuml;r die Zusammenarbeit einfach den Lernenden &uuml;berlassen wird und die Lehrenden ihre Energie in sinnvolle und <a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?search=Gruppenarbeit&amp;fid=183" target="_blank">gut formulierte Auftr&auml;ge investieren</a>?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Per Web-Konferenz einfach mit Lernenden interagieren</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=361</link>
			<description>Die Kurz-Checkliste</description>
          <pubDate>Sun, 15 Mar 2020 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Roman Suter und Thomas Tribelhorn]]></dc:creator>
			<category>Corona</category>
			<category>e-Learning</category>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=361</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Webkonferenz_DidakTipps.png" hspace="5" align="left" ><p>Mit Webkonferenzsysteme wie z.B. <a href="http://link.unibe.ch/zoom" target="_blank">Zoom</a>, Skype, MS Teams oder Jitsi k&ouml;nnen Diskussionen im virtuellen Raum durchgef&uuml;hrt werden. Dabei sind einige Punkte zu beachten.</p>

<h3>Vorbereitung</h3>

<ul>
	<li><strong>Technik testen:</strong> Funktioniert Ihr Headset, Ihre WebCam, Ihr Mikrofon?</li>
	<li><strong>Struktur</strong>: Eine Traktandenliste bzw. Agenda mit den Besprechungspunkte verschicken</li>
	<li><strong>Einladung</strong>: Den korrekten Link zum Webkonferenzsystem per Email oder direkt aus dem System verschicken.</li>
	<li><strong>Informed Consent: </strong>Falls das Meeting aufgenommen werden soll, vorher dar&uuml;ber informieren und bis zu einem Stichtag Einw&auml;nde zulassen.</li>
</ul>

<h3>Einstieg</h3>

<ul>
	<li><strong>Begr&uuml;ssung</strong>: Zweck des Meetings und Ablauf kurz wiederholen, alle Mikros auf stumm stellen lassen, wenn verf&uuml;gbar Headset/Kopfh&ouml;rer tragen</li>
	<li><strong>Ablauf</strong>: Diskussionsregeln (vgl. unten) durchgeben</li>
	<li><strong>Protokollf&uuml;hrung</strong>: Bei Bedarf bestimmen</li>
	<li><strong>Record</strong>: Aufnahmeknopf dr&uuml;cken, falls Aufnahme vereinbart ist</li>
</ul>

<h3>Moderation</h3>

<ul>
	<li><strong>F&uuml;hrung &uuml;bernehmen: </strong>Je gr&ouml;sser die Gruppe, desto straffer muss moderiert werden</li>
	<li><strong>Diskussionsregeln</strong>: Nur eine Person spricht, Wort beantragen mit Handaufhalten vor Videokamera oder mit Klick auf die Funktion im Konferenzsystem, Zustimmung per Kopfnicken, alternativ mit dem Klick auf &quot;Zustimmung&quot; (thumbs up)</li>
	<li><strong>&Uuml;berblick behalten</strong>: Durch gezielte Aufforderungen Ausgleich in den Wortmeldungen gew&auml;hrleisten, Zeitbudget beachten</li>
</ul>

<h3><strong>Tipps</strong></h3>

<ul>
	<li>Um die Performance des Systems zu schonen, k&ouml;nnen wahlweise Mikrofon oder WebCam ausgeschaltet werden, wenn sie nicht ben&ouml;tigt werden.</li>
	<li>Manche Werkzeuge erm&ouml;glichen einen parallelen schriftlichen Chat. Setzen Sie zwei Personen ein, die laufend den Chat auswerten und &uuml;bergeben Sie ihnen in regelm&auml;ssigen Abst&auml;nden das Wort, damit sie die wichtigsten Anmerkungen und Fragen im Plenum einbringen</li>
	<li>Zeigen Sie wichtige Illustrationen an Ihrem Bildschirm mit der Funktion &laquo;Bildschirm teilen&raquo; (screen sharing).</li>
	<li>Weitere Hinweise f&uuml;r Online-Meetings finden Sie <a href="https://www.unibe.ch/unibe/portal/content/e809/e878/e880/e915/e921/e939627/e940251/e941217/TippsOnlineMeetings_ger.pdf">hier</a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Unterrichten mit WhatsApp, YouTube und Co</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=360</link>
			<description>Buchtipp</description>
          <pubDate>Fri, 13 Mar 2020 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Andreas Hengstermann]]></dc:creator>
			<category>Corona</category>
			<category>e-Learning</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=360</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/WhatsApp_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Wie kann ich Google sinnvoll in meine Lehre einbinden? Welche M&ouml;glichkeiten er&ouml;ffnen sich mir, wenn ich digital und anwendungsorientiert lehren m&ouml;chte oder muss? Welche weiteren digitalen Tools kann ich verwenden?</p>

<p>Zu diesen und &auml;hnlichen Fragen liefert das Buch <strong>Unterrichten mit WhatsApp, YouTube &amp; Co</strong> eine Reihe von Inspirationen. In kurzen, steckbriefartigen Praxisbeispielen werden 28 Tools der digitalen Welt pr&auml;sentiert. Neben der Vorstellung der toolspezifischen Funktionen enthalten die Steckbriefe auch konkrete Einsatzszenarien f&uuml;r den Unterricht und jeweils als Link auch konkrete Umsetzungsbeispiele.</p>

<p>Das Buch zielt eigentlich mehr auf den Unterricht auf gymnasialer Ebene, kann aber durchaus auf f&uuml;r Hochschullehre eine Quelle der Inspiration sein. F&uuml;r technikaffine Dozierende kann es als nette &Uuml;bersicht dienen - f&uuml;r alle anderen einen wertvollen Schnelleinstieg in die Welt des digitalen Lehrens darstellen.</p>

<p>Das Buch ist aus dem Netz der Universit&auml;t Bern als Volltext verf&uuml;gbar (<a href="https://baselbern.swissbib.ch/Record/559607075">Link</a>) und wird zudem von einer Webseite erg&auml;nzt (<a href="https://www.durchstarten-tools.ch">Link</a>).</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Texte gemeinsam online verfassen</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=358</link>
			<description>Digital lehren auf die Schnelle - Folge 4: Kollaboratives synchrones Schreiben mit Etherpad und Co.</description>
          <pubDate>Fri, 13 Mar 2020 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Roman Suter]]></dc:creator>
			<category>Corona</category>
			<category>e-Learning</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=358</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Etherpad_DidakTipps.PNG" hspace="5" align="left" ><p>Mit dem ILIAS-Werkzeug Etherpad k&ouml;nnen bis zu 15 Personen gleichzeitig am gleichen Text arbeiten und sich &uuml;ber einen Chat live dar&uuml;ber austauschen. Der Bearbeitungsstand wird laufend automatisch gespeichert und der Text der verschiedenen Bearbeitenden wird durch unterschiedliche Farben gekennzeichnet. Die gr&ouml;ssten Pluspunkte: Zeitliche und r&auml;umliche Unabh&auml;ngigkeit, eine tiefe Auseinandersetzung mit dem Schreibprozess und die Erarbeitung eines gemeinsamen Produkts. Die entstandenen Produkte k&ouml;nnen in unterschiedlichen Formaten (PDF, docx, ODF oder HTML) exportiert werden.</p>

<h3>M&ouml;gliche Einsatzszenarien</h3>

<ul>
	<li>Verfassen eines gemeinsamen Sitzungs- oder Veranstaltungsprotokolls</li>
	<li>Verfassen einer gemeinsamen (Pro-)Seminararbeit, eines Berichts, einer Pr&auml;sentation o.&auml;.</li>
	<li>Erstellen einer gemeinsamen Linskammlung oder einer Literaturliste</li>
	<li>Gemeinsames, zeitgleiches oder zeitversetztes Brainstorming in der Seminargruppe</li>
	<li>Fragen-Kiosk: die Studierenden nutzen das Etherpad, um offene Fragen nach der Lekt&uuml;re festzuhalten</li>
	<li>Gemeinsames Erstellen eines Glossars</li>
	<li>Kreatives Schreibprozesse unterst&uuml;tzen</li>
</ul>

<h3>Alternative Tools f&uuml;r kollaboratives synchrones Schreiben</h3>

<ul>
	<li>GoogleDocs</li>
	<li>Office 365, Word, PowerPoint oder Excel online.</li>
	<li>Dropbox Paper</li>
	<li>ILIAS Wiki</li>
	<li>ILIIAS Blog</li>
	<li>u.a.m.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Textarbeit online und kollaborativ</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=350</link>
			<description>Digital lehren auf die Schnelle - Folge 3: Online Texte lesen und bearbeiten mit Perusall</description>
          <pubDate>Thu, 12 Mar 2020 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Roman Suter]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Corona</category>
			<category>e-Learning</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=350</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/perusall.png" hspace="5" align="left" ><p>Mit Perusall setzen sich Ihre Studierenden online und kollaborativ aktiv mit Texten auseinander. In einer webbasierten Leseumgebung k&ouml;nnen die Studierenden Annotationen zu digitalen Textdokumenten anbringen, diese mit anderen teilen und diskutieren (Grundidee von &laquo;social annotation&raquo;). Die Studierenden k&ouml;nnen offene Fragen, Kommentare oder Antworten auf Leseauftr&auml;ge direkt im Text platzieren und, im Sinne des Peerfeedback, auf die Eingaben ihrer Mitstudierenden reagieren.</p>

<h3>Kurs einrichten</h3>

<ul>
	<li>Konto und Kurs erstellen unter <a href="https://app.perusall.com/accounts/register">https://app.perusall.com/accounts/register</a></li>
	<li>Texte hochladen: &Uuml;ber den Button &laquo;Documents&raquo; k&ouml;nnen Sie Ihre eigenen Texte hochladen. Um Ihre Texte im PDF-Format hochzuladen, klicken Sie oben rechts auf den gr&uuml;nen Button &laquo;+ Add&raquo; und laden Sie Ihre Texte als PDF von Ihrem Computer oder aus Ihrer Dropbox oder als Link hoch (das funktioniert auch per drag and drop). Je nach Umfang der Texte kann der Upload einige Minuten in Anspruch nehmen.</li>
	<li>Leseauftr&auml;ge erstellen: Klicken Sie auf den entsprechenden Text im Abschnitt &laquo;Documents&raquo; und w&auml;hlen Sie den Button &laquo;Assign&raquo;. W&auml;hlen Sie die zu bearbeitenden Seiten aus, setzen Sie eine Deadline f&uuml;r die Bearbeitung und schreiben Sie einen Arbeitsauftrag, klicken Sie dann auf &laquo;Save changes&raquo;.</li>
	<li>Weisen Sie Ihre Studierenden an, sich auf <a href="https://app.perusall.com/accounts/register">https://app.perusall.com/accounts/register</a> ein eigenes Perusall-Account zu erstellen und teilen Sie Ihnen den Zugangscode zur Perusall-Umgebung mit (diesen finden Sie unter &laquo;Get Started&raquo;, Punkt 1).</li>
	<li>Unter &laquo;Assignments&raquo; k&ouml;nnen Sie sich mit &laquo;All comments&raquo; oder mit &laquo;Confusion report&raquo; die geschriebenen Kommentare anzeigen lassen.</li>
</ul>

<h3>M&ouml;gliche Einsatzszenarien</h3>

<ul>
	<li>Diskussion von Kernaussagen: Der/die Dozierende formuliert Fragen zu zentralen Stellen im Text, welche direkt an einzelnen Textstellen platziert werden. Die Studierenden haben die Aufgabe, diese Fragen einzeln oder in Gruppen zu beantworten. Diese Antworten bilden die Grundlage f&uuml;r die weitere Diskussion im Plenum (Pr&auml;senz oder online).</li>
	<li>Verkn&uuml;pfung von Selbst- und Kontaktstudium: In einer Veranstaltung mit Flipped Classroom lesen die Studierenden einen Text und annotieren offen gebliebene Fragen direkt im Text. Die/der Dozierende sammelt die offenen Fragen, clustert sie und geht zu Beginn der Pr&auml;senzphase darauf ein.</li>
	<li>Kategorienbasierte Analyse: Die Studierenden erhalten ein Set von Kategorien, welche Sie als Gruppe unterschiedlichen Textstellen zuordnen sollen.</li>
</ul>

<h3>Support</h3>

<p>F&uuml;r Supportanfragen zum Perusall-Tool melden Sie sich bei: <a href="mailto:roman.suter@zuw.unibe.ch">roman.suter@zuw.unibe.ch</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Schneller PenCast mit PowerPoint</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=348</link>
			<description>Digital lehren auf die Schnelle - Folge 2: Die "Wandtafel" im Netz mit PowerPoint.</description>
          <pubDate>Wed, 11 Mar 2020 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Thomas Tribelhorn]]></dc:creator>
			<category>Corona</category>
			<category>e-Learning</category>
			<category>Lehrmittelgestaltung</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=348</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/PenCast_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>MS Office bietet diverse Werkzeuge, um Multimedia-Inhalte zu erstellen. Erfreulich ist, dass die Bedienung der entsprechende Windows 10 Apps inzwischen sehr einfach ist.</p>

<h3>Einen PenCast aufzeichnen mit PowerPoint</h3>

<p>Wer PowerPoint in der Version von Office 365 auf einem Touchscreen &ouml;ffnet, kann auf einfache Weise mit einem elektronischen Stift (Pen) einen PenCast aufzeichnen. PowerPoint biete n&auml;mlich schon seit l&auml;ngerem die M&ouml;glichkeit, von Hand auf Folien zu zeichnen. Im Aufnahmemodus kann der Zeichnungsprozess aufgenommen und zur Ver&ouml;ffentlichung im Netz exportiert werden.</p>

<ol>
	<li>&Ouml;ffnen Sie Ihre Pr&auml;sentation, mit vorbereiteten oder leeren Folien und&nbsp;gehen Sie via Navigationsleiste oben in den Bereich &laquo;Aufzeichnung&raquo;.</li>
	<li>W&auml;hlen Sie die Folie aus, auf der Sie eine Handskizze erstellen wollen.</li>
	<li>Sie k&ouml;nnen hier ab der aktuellen Folie oder die Pr&auml;sentation von Anfang an aufnehmen</li>
	<li>Im Men&uuml;band sehen Sie links den Aufzeichnungsbefehl, damit gelangen Sie in den Aufzeichnungsmodus</li>
	<li>Der Aufzeichnungsmodus ist&nbsp;selbsterkl&auml;rend, mit den Kamerasymbol unten rechts k&ouml;nnen Sie z.B. Ihr Gesicht in die Aufnahme ein- oder ausblenden.</li>
	<li>W&auml;hlen Sie bei den Symbolen unten nun die Art des Stiftes und die Farben aus. Wenn Sie mit einem Pen zeichnen, muss dieser mit dem Ger&auml;t verbunden sein.</li>
	<li>Sie haben nun quasi ein elektronisches Whiteboard auf Ihrem Computer. Erstellen Sie nun Ihre Handskizze und kommentieren Sie live. Dazu muss das Mikrophon aktiviert sein.</li>
	<li>Sie k&ouml;nnen auch hier von einer zur n&auml;chsten Folie klicken und zeichnen, alles wird registriert.</li>
	<li>Beenden Sie die Aufnahme mit dem quadratischen Stopp-Knopf, verlassen Sie den Aufzeichnungsmodus, indem Sie das Fenster mit x rechts oben schliessen.</li>
	<li>Dass Ihre Pr&auml;sentation nun Aufnahmen enth&auml;lt, erkennen Sie daran, dass jede besprochene Folie rechts unten ein kleines Lautsprechersymbol hat.</li>
	<li>Im Aufzeichnungsbereich, in dem Sie jetzt noch immer sind (Ansonsten siehe Schritt 1) finden Sie im Men&uuml;band der Knopf &laquo;Als Video exportieren&raquo;.</li>
	<li>Nach Klick auf den Knopf k&ouml;nnen Sie die Qualit&auml;t des exportieren Videos bestimmen. F&uuml;r Fortgeschrittene bieten sich hier einige weitere Bearbeitungsm&ouml;glichkeiten.</li>
	<li>Klicken Sie nun auf &laquo;Video erstellen&raquo;. Je nach L&auml;nge der Pr&auml;sentation dauert dieser Umwandlungsprozess recht lange. Den Fortschritt sehen Sie ganz unten auf der Statusleiste.</li>
	<li>Das exportierte Video findet sich normalerweise in Ihrem Videoordner. Stellen Sie es nun auf Ihrer Cloud oder der Lernplattform zur Verf&uuml;gung.</li>
</ol>

<h3>Tipps</h3>

<ul>
	<li>Verwenden Sie nach M&ouml;glichkeit ein externes Mikrophon, z.B. von einem Headset.</li>
	<li>Die richtige Position eines externen Mikros verhindert st&ouml;rende Atemger&auml;usche auf den Aufnahmen.</li>
	<li>Sprechen Sie nicht w&auml;hrend des &Uuml;berganges zur n&auml;chsten Folie, sonst entsteht eine L&uuml;cke in der Audiospur.</li>
	<li>Beschr&auml;nken Sie Ihre Pr&auml;sentationen auf 9 Minuten, teilen Sie l&auml;ngere Pr&auml;sentationen auf.</li>
	<li>Kommentare, die auf Notizenseiten erfasst sind, erscheinen im Aufnahmemodus und k&ouml;nnen somit als Script f&uuml;r den Sprachkommentar eingesetzt werden.</li>
	<li>Ihr SlideCast ist &lsquo;lediglich&rsquo; multimediale Information. Formulieren Sie per <a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?kid=55&amp;fid=183" target="_blank">Arbeitsauftrag</a>, wie damit gelernt werden soll.</li>
	<li>F&uuml;r Fortgeschrittene: Statt&nbsp;&laquo;Als Video exportieren&raquo; (Schritt 7) k&ouml;nnen Sie unter &laquo;Als Bildschirmpr&auml;sentation speichern&raquo; diverse weiter Dateiformate w&auml;hlen.</li>
	<li>Mit einem Office 365 Konto k&ouml;nnen Sie die Datei auf Ihrer pers&ouml;nlichen Cloud auch direkt mit einem versendeten Link f&uuml;r die Zielgruppe zum Download freigeben.</li>
</ul>

<h3>Weitere Infos</h3>

<p>Microsoft bietet selbst weitere Informationen, z.B. zur&nbsp;<a href="https://support.office.com/de-de/article/Video-Aufzeichnen-von-Pr%C3%A4sentationen-2570dff5-f81c-40bc-b404-e04e95ffab33" target="_blank">Aufzeichnung mit anderen Versionen von PowerPoint</a></p>

<h3>Beispiele f&uuml;r PenCasts</h3>

<p><a href="https://j3l7h.de/videos.html" target="_blank">J&ouml;rn Loviscach</a> ist ein bekannter Dozent, der sehr oft PenCasts einsetzt (allerdings mit einer anderen Software erstellt).</p>

<h3>Weiterbilden</h3>

<p>Weitere M&ouml;glichkeiten lernen Sie an der <strong><a href="https://myvrl.me/hd" target="_blank">Swiss Maker Week</a> </strong>kennen.</p>
]]></content:encoded>
			<enclosure type="image/jpeg" url="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/PenCast_DidakTipps.jpg" length="128908" />
		</item>
		<item>
          <title>Schneller SlideCast mit PowerPoint</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=347</link>
			<description>Digital lehren auf die Schnelle - Folge 1: Einen Foliensatz als Film veröffentlichen.</description>
          <pubDate>Tue, 10 Mar 2020 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Thomas Tribelhorn]]></dc:creator>
			<category>Corona</category>
			<category>e-Learning</category>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Lehrmittelgestaltung</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=347</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/SlideCastPowerPoint_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>MS Office bietet diverse Werkzeuge, um Multimedia-Inhalte zu erstellen. Erfreulich ist, dass die Bedienung der entsprechende Window 10 Apps inzwischen sehr einfach ist.</p>

<h3>Folien aufzeichnen mit PowerPoint</h3>

<p>Schon l&auml;nger enth&auml;lt z.B. PowerPoint eine Aufnahmefunktion. Mit der aktuellen Version in Office 365 gehen Sie wie folgt vor:</p>

<ol>
	<li>&Ouml;ffnen Sie Ihre Pr&auml;sentation, gehen Sie via Navigationsleiste oben in den Bereich &laquo;Aufzeichnung&raquo;</li>
	<li>Sie k&ouml;nnen hier ab der aktuellen Folie oder die Pr&auml;sentation von Anfang an aufnehmen</li>
	<li>Im Men&uuml;band sehen Sie links den Aufzeichnungsbefehl, damit gelangen Sie in den Aufzeichnungsmodus</li>
	<li>Der Aufzeichnungsmodus ist&nbsp;selbsterkl&auml;rend, mit den Kamerasymbol unten rechts k&ouml;nnen Sie z.B. Ihr Gesicht in die Aufnahme ein- oder ausblenden.</li>
	<li>Beenden Sie die Aufnahme mit dem quadratischen Stopp-Knopf, verlassen Sie den Aufzeichnungsmodus, indem Sie das Fenster mit x rechts oben schliessen</li>
	<li>Dass Ihre Pr&auml;sentation nun Aufnahmen enth&auml;lt, erkennen Sie daran, dass jede besprochene Folie rechts unten ein kleines Lautsprechersymbol hat</li>
	<li>Im Aufzeichnungsbereich, in dem Sie jetzt noch immer sind (Ansonsten siehe Schritt 1) finden Sie im Men&uuml;band der Knopf &laquo;Als Video exportieren&raquo;</li>
	<li>Nach Klick auf den Knopf k&ouml;nnen Sie die Qualit&auml;t des exportieren Videos bestimmen. F&uuml;r Fortgeschrittene bieten sich hier einige weitere Bearbeitungs&ouml;glichkeiten.</li>
	<li>Klicken Sie nun auf &laquo;Video erstellen&raquo;. Je nach l&auml;nge der Pr&auml;sentation dauert dieser Umwandlungsprozess recht lange. Den Fortschritt sehen Sie ganz unten auf der Statusleiste.</li>
	<li>Das exportierte Video findet sich normalerweise in Ihrem Videoordner. Stellen Sie es nun auf Ihrer Cloud zum Download&nbsp;oder auf der Lernplattform oder in Ihrem Channel zum Streaming&nbsp;zur Verf&uuml;gung.</li>
</ol>

<h3>Tipps</h3>

<ul>
	<li>Verwenden Sie nach M&ouml;glichkeit ein externes Mikrophon, z.B. von einem Headset.</li>
	<li>Die richtige Position eines externen Mikros verhindert st&ouml;rende Atemger&auml;usche auf den Aufnahmen.</li>
	<li>Sprechen Sie nicht w&auml;hrend des &Uuml;berganges zur n&auml;chsten Folie, sonst entsteht eine L&uuml;cke in der Audiospur.</li>
	<li>Beschr&auml;nken Sie Ihre Pr&auml;sentationen auf 9 Minuten, teilen Sie l&auml;ngere Pr&auml;sentationen auf.</li>
	<li>Kommentare, die auf Notizenseiten erfasst sind, erscheinen im Aufnahmemeodus und k&ouml;nnen somit als Script f&uuml;r den Sprachkommentar eingesetzt werden.</li>
	<li>Ihr SlideCast ist &lsquo;lediglich&rsquo; multimediale Information. Formulieren Sie per <a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?kid=55&amp;fid=183" target="_blank">Arbeitsauftrag</a>, wie damit gelernt werden soll.</li>
	<li>F&uuml;r Fortgeschrittene: Statt&nbsp;&laquo;Als Video exportieren&raquo; (Schritt 7) k&ouml;nnen Sie unter &laquo;Als Bildschirmpr&auml;sentation speichern&raquo; diverse weiter Dateiformate w&auml;hlen.</li>
	<li>Mit einem Office 365 Konto k&ouml;nnen Sie die Datei auf Ihrer pers&ouml;nlichen Cloud auch direkt mit einem versendeten Link f&uuml;r die Zielgruppe zum Download freigeben.</li>
	<li>Ein entscheidender Vorteil gegen&uuml;ber einem <a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?kid=55&amp;fid=213" target="_blank">ScreenCast</a> ist, dass Sie bei Anpassungsbedarf im SlideCast einzelne Folien ersetzen oder neu kommentieren k&ouml;nnen.</li>
</ul>

<h3>Weitere Infos</h3>

<p>Microsoft bietet selbst weitere Informationen, z.B. zur <a href="https://support.office.com/de-de/article/Video-Aufzeichnen-von-Pr%C3%A4sentationen-2570dff5-f81c-40bc-b404-e04e95ffab33" target="_blank">Aufzeichnung mit anderen Versionen von PowerPoint</a><br />
Eine Anleitung f&uuml;r Mac-User findest sich in&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=pyEwYiNoPdw" target="_blank">diesem Video</a>.</p>

<h3>Weiterbilden</h3>

<p>Weitere M&ouml;glichkeiten lernen Sie an der <a href="https://myvrl.me/" target="_blank"><strong>Swiss Maker Week</strong></a> kennen.</p>
]]></content:encoded>
			<enclosure type="image/jpeg" url="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/SlideCastPowerPoint_DidakTipps.jpg" length="217958" />
		</item>
		<item>
          <title>MikroArtikel</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=249</link>
			<description>Individuelles Wissensmanagement und Lernen im Studium</description>
          <pubDate>Mon, 9 Mar 2020 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer und Thomas Tribelhorn]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Corona</category>
			<category>Lehrmittelgestaltung</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<category>Stoffverdichtung</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=249</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Microartikel_DidakTipps.png" hspace="5" align="left" ><p>Studierende stellen oftmals sehr schnell Fragen an Dozierende. So ersparen sie sich die M&uuml;he, Probleme oder Ph&auml;nomene genauer zu analysieren oder gar selber auf Antworten zu stossen. Hier helfen MikroArtikel. Die systemtheoretisch&nbsp;inspirierte Methode war urspr&uuml;nglich zum Wissensmanagement gedacht, wird inzwischen&nbsp;aber oft im Bildungskontext als Lerntechnik eingesetzt.</p>

<h2>Anwendung in Lernprozessen</h2>

<p>Mit MikroArtikeln (ohne L&uuml;cke)&nbsp;werden wesentliche Erkenntnisse und Fragen als Ergebnis einer Lernphase festgehalten.&nbsp;Somit werden individuelle Lernerfahrungen, Erkenntnisse, Ideen, Expertisen, &Uuml;berlegungen,&nbsp;Reflexionen usw. in eine bestimmte Form gebracht. MikroArtikel k&ouml;nnen also von Lernenden erstellt werden und richten sich sowohl an die Dozierenden, die das entsprechende Fach unterrichten, als auch (bei Bedarf) an die (Fach-)&Ouml;ffentlichkeit.</p>

<h2>Ziele</h2>

<p>Mikroartikel dienen:</p>

<ul>
	<li>der Dokumentation,</li>
	<li>der kognitiven Aktivierung</li>
	<li>der elaboratin von Lerninhalten</li>
	<li>der Reflexion des Lernprozesses bei dem man auf Fragen oder Probleme gestossen ist,</li>
	<li>als Grundlage f&uuml;r eine gezielte Wissensvermittlung,</li>
	<li>zum gezielten Entwickeln eigener L&ouml;sungen seitens der Lernenden,</li>
	<li>ggf. zur Lehrplanentwicklung sowie Verbesserung von Lernveranstaltungen.</li>
</ul>

<h2>Aufbau von MikroArtikeln</h2>

<p>Die Autoren_innen erstellen MikroArtikel direkt, sobald sie im gemeinsamen Lernprozess auf nicht schwierige&nbsp;Fragen oder&nbsp;Probleme stossen. MikroArtikel sollen darum die folgende Struktur haben:</p>

<ul>
	<li><strong>Kopfzeile</strong>: Thema,&nbsp;Problem oder Frage in Form einer Headline</li>
	<li><strong>Geschichte</strong>: Kontext, in dem das Problem bzw. die Frage aufgetaucht ist (m&ouml;glichst konkret und&nbsp;selbst erlebt)</li>
	<li><strong>Einsicht</strong>: <em>lessons learned</em>, d.h. was hat nicht funktioniert bzw.Problembestimmung</li>
	<li><strong>Folgerungen</strong>: Was sind die L&ouml;sungsvorschl&auml;ge</li>
	<li><strong>Anschlussfragen</strong>: Welche Informationen oder Hilfsmittel werden f&uuml;r weiter Schritte ben&ouml;tigt?</li>
	<li><strong>Kontaktadressen </strong>der Autoren/innen</li>
	<li><strong>Raum f&uuml;r Antworten</strong> auf die Fragen</li>
</ul>

<p>Ein grosser Vorteil von MikroArtikeln ist, dass sie unabh&auml;ngig von einer Pr&auml;senzveranstaltung formuliert werden k&ouml;nnen. Sie k&ouml;nnen z.B. von einer Arbeitsgruppe per Mail an die Dozentin/den Dozentin geschickt werden. Zudem k&ouml;nnen Dozierende die Problemstellungen und ihre Antworten in Ruhe vorbereiten und so ggf. wesentlich zeitsparender abhandeln .</p>

<p>Das Erstellen eines MikroArtikels ist anspruchsvoll und verlangt die reflektierte Konzentration auf die wesentlichen Inhalte.&nbsp;Aufgrund dieser kognitiven Leistung werden Lernprozesse ausgel&ouml;st, was MikroArtikel zu hervorragenden Lernmitteln im Hochschulstudium macht.</p>

<h2>Weiterlesen</h2>

<ul>
	<li>Willke H. (2004). <em>Einf&uuml;hrung in das systemische Wissensmanagment.</em> Heidelberg: Carl-Auer-Verlag.</li>
	<li>Willke H. (2009). <a href="https://doi.org/10.1007/978-3-531-91640-8_8" target="_blank">Der MikroArtikel als Instrument des Wissensmanagements</a>. In: Rietmann S., Hensen G. (eds) <em>Werkstattbuch Familienzentrum.</em> VS Verlag f&uuml;r Sozialwissenschaften</li>
</ul>

<h2>... oder weiterbilden</h2>

<p>... <a href="https://myvrl.me/hd" target="_blank">hier</a></p>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Lesen lernen lassen</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=314</link>
			<description>Helfen Sie den Studierenden, wissenschaftliche Texte gewinnbringend zu lesen.</description>
          <pubDate>Thu, 27 Feb 2020 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer und David Graf]]></dc:creator>
			<category>Corona</category>
			<category>Lehrmittelgestaltung</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Selbststudium</category>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Lesenlernen_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Wirken Ihre Bachelor-Studierenden in Diskussionen &uuml;ber wissenschaftliche Texte so, als h&auml;tten sie den Text nicht verstanden oder gar nicht wirklich gelesen? Das kann der Fall sein, doch die Ursache liegt nicht notwendigerweise bei den Studierenden selbst: Wissenschaftliches Lesen ist eine wichtige Methodenkompetenz, die Studierende zu Beginn ihres Studiums oft erst erwerben m&uuml;ssen.</p>

<p>Hierbei k&ouml;nnen Sie ihnen helfen.</p>

<h3>Leseziel</h3>

<p>Machen Sie den Studierenden klar, dass sie&nbsp;sich ein konkretes Leseziel setzen sollten (sich einen &Uuml;berblick verschaffen, die Argumentationsstruktur nachvollziehen, analysieren, Themenbezug des Textes &uuml;berpr&uuml;fen, Informationen aus dem Text filtern, Text als Modell f&uuml;r eigene Texte verwenden, &hellip;)</p>

<h3>Vorbereitung</h3>

<p>Ebenso wichtig ist die Vorbereitung, indem&nbsp; sich die Studierenden angemessene Rahmenbedingungen schaffen (ruhiger Raum, keine St&ouml;rungen, Papier und Stifte, Tee, &hellip;), den Text verorten (Zeit, Genre, Position, &hellip;) und Fragen an den Text entwickeln.</p>

<h3>Lesen mit dem Stift</h3>

<p>Genau lesen kann auch heissen, sich beim Lesen Markierungen (Definitionen, gute Beispiele, zentrale Argumente oder Thesen, &hellip;) und Notizen zu machen&nbsp; (eigene Fragen, Unverstandenes, Unbekanntes bzw. Unerwartetes oder vom Vorwissen Abweichendes, Verstehensl&uuml;cken, &hellip;), vielleicht sogar den Text zu visualisieren (Mindmap oder Concept map)</p>

<h3>Lesestrategie</h3>

<p>Erfolgreiche Studierende w&auml;hlen eine zu ihrem Ziel passende Lesestrategie.</p>

<h4>&Uuml;berfliegen</h4>

<p>Das &Uuml;berfliegen von Inhaltsverzeichnis, Abstract, Einleitung, Fazit, Glossar, Literaturverzeichnis, Grafiken, etc.,&nbsp;dient dem Herausfinden, ob der Text thematisch relevant ist und welche Abschnitte es pr&auml;ziser zu lesen gilt.</p>

<h4>Kursorisches Lesen</h4>

<p>Nach Schl&uuml;sselbegriffen, zentralen Zahlen, bereits bekannten Zitaten oder Reizworten suchen&nbsp;dient dem Finden von Zitaten oder Informationen zu einem konkreten (Unter)Thema im Text</p>

<h4>Selektives Lesen</h4>

<p>Gezieltes Lesen bestimmter Textteile, z.B. der Abschnitte zur Untersuchungsmethodik in mehreren Fachaufs&auml;tzen, ist angemessen, wenn es dies zu vergleichen gilt</p>

<h4>Intensives Lesen</h4>

<p>Inhalt und Argumentation aktiv nachvollziehen, Zusammenfassungen erstellen und eigene (kritische) Anmerkungen festhalten, bei Unverst&auml;ndnis im Text zur&uuml;ckgehen bildet dient als Grundlage, um &uuml;ber den Text diskutieren zu k&ouml;nnen</p>

<h4>Kreatives Lesen</h4>

<p>Erwartungsfreies Lesen auf der Suche nach Inspiration durch den Inhalt, die Argumentation oder den Aufbau des Textes&nbsp;dient der Ideenfindung</p>

<h4>Redigierendes Lesen</h4>

<p>M&auml;ngelsuche in Bezug auf Grammatik, Formulierungen, Stringenz, Tippfehler&nbsp;dient der Optimierung des Textes</p>

<h3>Lesestrategien sind Lernstrategien sind Arbeitsstrategien</h3>

<p>Es ist wichtig, dass Studierende bei Bedarf auf Strategien zur&uuml;ckgreifen k&ouml;nnen, die den Erwerb von sinnvollen Routinen insbesondere beim intensiven Lesen unterst&uuml;tzen, z.B. auf die SQ3R-Methode (Survey, Question, Read, Recite, Review)</p>

<p>Zugleich sollten Studierende lernen, ihre Lekt&uuml;reergebnisse in einem sinnvollen Metasystem konsequent erfassen Dies kann folgende Schritte umfassen:</p>

<ul>
	<li>sinnvoll strukturierte Ablage f&uuml;r Originaltexte, Zusammenfassungen und Angaben zum Text</li>
	<li>Angaben zum Bearbeitungsstand des Textes (noch nicht gelesen, angefangen, Lekt&uuml;reergebnisse dokumentiert, &hellip;)</li>
	<li>Bei gr&ouml;sseren Lekt&uuml;remengen Literaturverwaltungssystem</li>
	<li>bei komplexen oder sehr schwierigen Texten Geduld bewahren, Sekund&auml;rliteratur hinzuziehen, den Text in bearbeitbare H&auml;ppchen aufteilen, in Lerngruppen arbeiten oder Sie um Unterst&uuml;tzung sollen</li>
</ul>

<h3><strong>Zum weiterlesen</strong></h3>

<p>Prexl, Lydia (2015). <em>Mit digitalen Quellen arbeiten. Richtig zitieren aus Datenbanken, E-Books, You Tube &amp; Co.</em> Paderborn: Ferdinand Sch&ouml;ningh (UTB).</p>
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		</item>
		<item>
          <title>Lehre im Format der Forschung</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=343</link>
			<description>Sechs Tipps zum Forschenden Lernen</description>
          <pubDate>Thu, 27 Feb 2020 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Roman Suter]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Lernszenarien</category>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Forschendes-Lernen_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Beim Forschenden Lernen bearbeiten die Studierenden eine Forschungsfrage und durchlaufen dabei den gesamten Forschungsprozess, von der Themenfindung bis zur Pr&auml;sentation der Ergebnisse. Wenn Sie die folgenden sechs Tipps ber&uuml;cksichtigen, gelingen Ihre Veranstaltungen mit Forschendem Lernen noch besser:</p>

<h4>1. Freiheiten lassen</h4>

<p>&Uuml;berlassen Sie Ihren Studierenden m&ouml;glichst viele Freiheiten in Bezug auf die Themen- und Methodenwahl. Begleiten Sie aber den Entscheidungsprozess.</p>

<h4>2. Unsicherheiten zulassen</h4>

<p>Der Forschungsprozess ist gespickt mit Unsicherheiten &ndash;&nbsp;Ihre Studierenden sollen lernen, damit umzugehen. Diesen Lernprozess m&uuml;ssen Sie jedoch begleiten.</p>

<h4>3. Betreuung ernst nehmen</h4>

<p>Vollziehen Sie den Rollenwechsel <em>&laquo;from the sage on stage to the guide on the side&raquo;</em> konsequent. Die Betreuung im Forschenden Lernen ist aufw&auml;ndig, aber ertragreich.</p>

<h4>4. Abschlussprojekt realisieren</h4>

<p>Ausstellungen, Lexikonartikel, Podcasts oder Science Slams &ndash; dies ist nur eine Auswahl an Optionen f&uuml;r Abschlussprojekte, die sich positiv auf die Motivation der Studierenden auswirken.</p>

<h4>5. Pr&uuml;fungsformen anpassen</h4>

<p>Ergebnisoffene, prozesssensitive Pr&uuml;fungsformen eignen sich besonders f&uuml;r das Assessment im Forschenden Lernen&nbsp;(z.B. Postersessions, Portfolios, Forschungsberichte oder Rollenspiele u.a.m.).</p>

<h4>6. Reflexion einfordern</h4>

<p>Lassen Sie die Studierenden die Qualit&auml;t der Ergebnisse, den Verlauf des Forschungsprozesses und den eigenen Lernfortschritt immer wieder kritisch reflektieren.</p>

<h3>Beispiele f&uuml;r Forschendes Lernen an der Uni Bern</h3>

<ul>
	<li><a href="https://youtu.be/vqvVXIFHRsE">https://youtu.be/vqvVXIFHRsE</a></li>
	<li><a href="https://youtu.be/LX7hXk3-Yr8">https://youtu.be/LX7hXk3-Yr8</a></li>
	<li><a href="https://youtu.be/mbirBe0-A98">https://youtu.be/mbirBe0-A98</a></li>
	<li><a href="https://youtu.be/ZqqRCAdI1TM">https://youtu.be/ZqqRCAdI1TM</a></li>
</ul>

<h3>Weiterlesen</h3>

<p><a href="https://www.researchgate.net/profile/Wolfgang_Deicke/publication/308047837_Forschendes_Lernen_im_Seminar_Ein_Leitfaden_fur_Lehrende/links/57d810d108ae6399a39912af/Forschendes-Lernen-im-Seminar-Ein-Leitfaden-fuer-Lehrende.pdf">Sonntag, Monika; Ruess, Julia; Ebert, Carola; Friederici, Kathrin; Deicke, Wolfgang (2016): <em>Forschendes Lernen im Seminar. Ein Leitfaden f&uuml;r Lehrende. </em>Leitfaden. Berlin: Humboldt-Universit&auml;t zu Berlin.</a></p>

<h3>Weiterbilden</h3>

<p><a href="https://myvrl.me/hd">Wissenschaft live &ndash; Forschendes Lernen im Studium</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Mythen der Digitalisierung in der Lehre</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=338</link>
			<description>"A fool with a tool is still a fool."</description>
          <pubDate>Mon, 20 Jan 2020 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Thomas Tribelhorn]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Curriculumsentwicklung</category>
			<category>e-Learning</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lehrmittelgestaltung</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=338</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Tool-Fool_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Es wird viel geschrieben &uuml;ber Digitalisierung der Hochschullehre &ndash; und noch mehr geredet. Leider dominiert zu oft eine Mischung aus Polemik und Halbwissen die Diskussion. Es ist angebracht, einen k&uuml;hlen Kopf zu bewahren und einige Fakten dazu zu ber&uuml;cksichtigen, zusammengestellt z.B. in einem Text zweier Digitalisierungspioniere aus Deutschland. Rolf Schulmeister und J&ouml;rn Loviscach verdienen diese Bezeichnung zweifellos. In ihrem Text <em>Mythen der Digitalisierung mit Blick auf Studium und Lernen</em> stellen sie aufgrund empirischer Ergebnisse einige vorherrschende und oft plakativ formulierte&nbsp;&Uuml;berzeugungen in Frage.</p>

<h3>Die schlaue Mischung macht&#39;s</h3>

<p>Zusammenfassend weisen die beiden Autoren auf folgende&nbsp;Punkte hin:</p>

<ol>
	<li>Studierende&nbsp;bevorzugen &laquo;klassische&raquo; Lernstrategien. Bei Verf&uuml;gbarkeit von Vorlesungsaufzeichungen werden diese in der Regel kurz vor der Pr&uuml;fung angesehen, statt sinnvollerweise semesterbegleitend bearbeitet.</li>
	<li>Der Einsatz digitaler Medien als Ersatz f&uuml;r andere Unterrichtsformen erzeugt momentan noch nicht die erw&uuml;nschte Wirkung. Derartige didaktische Szenarien ben&ouml;tigen eine hohe Lehrkompetenz. Ein erg&auml;nzender Medieneinsatz in der Pr&auml;senzlehre scheint vorerst wirksamer.</li>
	<li>Zu viele Tools verzetteln das Lernszenario und verwirren die Lernenden. Eigene und fremde Medienangebote m&uuml;ssen geschickt limitiert, kombiniert und strukturiert werden.</li>
</ol>

<p>Das Fazit der beiden Autoren kann durchaus mit einem bekannten Slogan zusammengefasst werden: <em>&laquo;A</em> fool with a tool is still a fool&raquo;. Simples Hochfahren digitaler Medien ist kein Heilmittel in der Lehre. Lehrende und Lernende m&uuml;ssen zun&auml;chst verstehen, wie akademisches Lernen funktioniert. Danach m&uuml;ssen sie die Funktionen und damit verbundene M&ouml;glichkeiten der Werkzeuge verstehen. Erst dann&nbsp;k&ouml;nnen sie die Tools auch wirklich lernf&ouml;rderlich einsetzen. Im lernwirksamen Setting spielen auch &laquo;analoge&raquo; Methoden am richtigen Ort weiterhin eine wichtige Rolle. Das sind im Grunde Binsenwahrheiten, die erstaunlicherweise wiederholt ausgeblendet werden. Wer sie jedoch ber&uuml;cksichtigt, ist nicht gleich ein Kulturpessimist, sondern vielmehr f&auml;hig zu einer emanzipierten Digitalisierung.</p>

<h3>Weiterlesen</h3>

<p><a href="https://ub-deposit.fernuni-hagen.de/servlets/solr/find?condQuery=mythen+der+digitalisierung&amp;version=4.5&amp;start=0&amp;fl=id&amp;rows=1&amp;origrows=1&amp;XSL.Style=browse" target="_blank">Schulmeister, R. &amp; Loviscach, J. (2017). Mythen der Digitalisierung mit Blick auf Studium und Lernen. In: Ch. Leineweber/C. de Witt (Hrsg.): Digitale Transformation im Diskurs. Kritische Perspektiven auf Entwicklungen und Tendenzen im Zeitalter des Digitalen, S.1-21.</a></p>

<h3>... oder weiterbilden</h3>

<ul>
	<li><a href="https://www.hd.unibe.ch/kurse___tagungen/sommerakademie/index_ger.html" target="_blank">Sommerakademie &laquo;Evidenzbasierte Lehre in digitalen Zeiten&raquo;</a></li>
</ul>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Evidence-Based Teaching</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=339</link>
			<description>Zehn Tipps aus der Forschung für wirksame Lehre.</description>
          <pubDate>Tue, 3 Dec 2019 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Thomas Tribelhorn]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Corona</category>
			<category>e-Learning</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=339</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Tipps-fuer-gute-Lehre_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Die Konzeption guter Lehre ist nicht immer leicht, besonders unter Zeitdruck.&nbsp;Die Forschung liefert aber n&uuml;tzliche Hinweise dazu, welche Strategien eine gewisse Wirkung entfalten. Die folgenden zehn Tipps bilden eine Synthese aus fundierten Publikationen, denen eine solide empirische Forschungsbasis zugrunde liegt.</p>

<h3>Transparente Erwartungen</h3>

<p>Kl&auml;ren Sie die Erwartungen durch handlungsorientiert formulierte Lernergebnisse und zielbezogene, transparente Beurteilungskriterien.</p>

<h3>Authentische Problemstellungen</h3>

<p>Pr&auml;sentieren Sie keinen Lernstoff &laquo;auf Vorrat&raquo;. Setzen sie eine Fragestellung an den Anfang als prozessbegleitenden Ankerpunkt.</p>

<h3>Entschlackter Lernstoff</h3>

<p>Weniger ist mehr. Betonen sie Exemplarisches durch Fokussierung auf Prinzipien und Leitideen, bewirken Sie Tiefenlernen statt &laquo;Bulimielernen&raquo;.</p>

<h3>&Uuml;bersicht und Veranschaulichung</h3>

<p>Pr&auml;sentieren Sie keine isolierten Fakten. Schaffen Sie &Uuml;bersicht und Orientierung durch Kontext, Fallbeispiele und Visualisierungen.</p>

<h3>Aktivierung und Rhythmisierung</h3>

<p>Aktivieren Sie das Vorwissen des Publikums, rhythmisieren Sie die Lehrveranstaltung anhand der 20-Minuten-Regel, realisieren Sie Handlungsorientierung durch regelm&auml;ssige Verarbeitungsphasen.</p>

<h3>Zweckdienliche Kooperation</h3>

<p>Installieren Sie strukturierte und reflektierte Teamarbeit durch geeignete Methoden &ndash; f&uuml;r Wissensabgleich zwischen den Gruppenmitgliedern, f&uuml;r Synthese und f&uuml;r gegenseitiges Feedback.</p>

<h3>Standortbestimmung und Feedback</h3>

<p>Nutzen Sie Live-Abstimmungen und Selbsttests, um Wissensl&uuml;cken zu f&uuml;llen durch informierendes Feedback. Sprechen Sie in Standortgespr&auml;chen Produkt, Prozess und Selbstregulation an.</p>

<h3>Adaptive Lehre</h3>

<p>Pr&uuml;fen Sie die Wirkung Ihrer Lehrstrategien regelm&auml;ssig. Passen Sie Ihre Strategien den Lernfortschritten an.</p>

<h3>Kluge Digitalisierung</h3>

<p>&laquo;A fool with a tool is still a fool&raquo;. Setze Sie e-Tools zielgerichtet f&uuml;r wirksame Lehrstrategien ein. Hirn statt Hype!</p>

<h3>Begeisterung wirkt ansteckend</h3>

<p>Die wahrgenommene Begeisterung f&uuml;r das Fach und dessen Vermittlung wirkt auf die Studierenden hoch motivierend.</p>

<p><strong><big>Wollen Sie mehr zu den zehn Lehrtipps erfahren? Dann besuchen Sie die entsprechende frei zug&auml;ngliche Webseite der Universit&auml;t Bern: <a href="http://www.gutelehre.unibe.ch/lehrtipps" target="_blank">www.gutelehre.unibe.ch/lehrtipps</a></big></strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Kurz vor Schluss verbreitet sich Unruhe</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=330</link>
			<description>Sechs Ideen zur Sicherstellung eines gelungenen Abschlusses. </description>
          <pubDate>Tue, 12 Nov 2019 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Rahmenbedingungen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=330</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Vorlesung-Unruhe_DidakTipps.png" hspace="5" align="left" ><p>Wenn Studierende kurz vor Veranstaltungsende unruhig werden und beginnen ihre Sachen zusammenzupacken, ist das wom&ouml;glich ein nonverbaler Hinweis an die Dozierenden, die die Veranstaltungszeiten nicht immer einhalten. Es kann aber auch ein Zeichen der M&uuml;digkeit, S&auml;ttigung oder anderes sein. Wie verhindert man, dass die Studierenden schon f&uuml;nf Minuten vor Schluss ihre Sachen zusammenr&auml;umen?</p>

<p>Der Abschluss&nbsp;ist jedoch f&uuml;r einen nachhaltigen Lernerfolg und f&uuml;r die Vorbereitung der n&auml;chsten Lehrveranstaltungssitzung sehr wichtig (Eggleston &amp; Smith 2002, nach Brauer 2014).&nbsp;Die folgenden Vorschl&auml;ge k&ouml;nnen Ihnen dabei helfen, die Aufmerksamkeit der Studierenden bis zum Veranstaltungsende hoch zu halten oder sie gegen Ende gar zu erh&ouml;hen.</p>

<h3>Sechs&nbsp;Ideen f&uuml;r einen gelungenen Abschluss</h3>

<ol>
	<li>Fassen Sie kurz vor Ende der Veranstaltung alles gut strukturiert zusammen. Weisen Sie darauf hin, dass die zusammengefassten Inhalte pr&uuml;fungsrelevant sind.</li>
	<li>Formulieren Sie die wichtigste Kernaussage der Sitzung, indem Sie z.B.&nbsp;sagen: &quot;Wenn Sie sich in zehn Jahren nicht mehr an diese Vorlesung erinnern, dann sollten Sie doch eine Sache behalten haben, n&auml;mlich&hellip;&quot;</li>
	<li>Bauen Sie einen Spannungsbogen zur n&auml;chsten Sitzung auf.&nbsp;Stellen Sie eine Frage, deren Antwort in der Pflichtlekt&uuml;re zu finden ist und die Sie beim n&auml;chsten Mal zu Beginn thematisieren.</li>
	<li>Treffen Sie eine Vereinbarung mit den Studierenden, dass diese nicht vor Veranstaltungsende Unruhe verbreiten und bieten Sie bei Einhaltung eine Gegenleistung an. Verpflichten Sie sich z.B. stets p&uuml;nktlich oder sogar ein paar Minuten fr&uuml;her aufzuh&ouml;ren.&nbsp;</li>
	<li>Sie k&ouml;nnen auch generell f&uuml;nf Minuten fr&uuml;her inhaltlich abschliessen und den Studierenden offerieren, die letzten f&uuml;nf Minuten f&uuml;r individuelle Fragen zur Verf&uuml;gung zu stehen. Studierende, die es nicht wagen, sich im Plenum &ouml;ffentlich zu &auml;ussern, werden das gerne nutzen.</li>
	<li>Und wenn dann doch mal Unruhe aufkommt, gen&uuml;gt es oftmals schon, das Problem offen anzusprechen: &quot;Es ist 11 Uhr 55 und Ihr Magen knurrt wom&ouml;glich. Ich brauche aber noch f&uuml;nf Minuten Ihre volle Aufmerksamkeit. Das heisst, Sie r&auml;umen nicht zusammen und sehen nicht auf die Uhr. Einverstanden?&quot;</li>
</ol>

<p><strong>Literatur:</strong><br />
Brauer, M. (2014). <em>An der Hochschule lehren. Praktische Ratschl&auml;ge, Tricks und Lehrmethoden</em>. Berlin, Heidelberg: Springer VS.<br />
Eggleston, T. &amp; Smith, G. (2002). Parting ways. Ending your course.&nbsp;<em>APS Observer, 15</em> (3).</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Sind Ihre Studierenden schlecht in der Prüfung?</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=328</link>
			<description>Tipps, um zu überprüfen, ob schlechte Prüfungsergebnisse in Ihre Verantwortung fallen.</description>
          <pubDate>Wed, 12 Jun 2019 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo und Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Didaktische Kohärenz</category>
			<category>Evaluation</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<category>Lernziele</category>
			<category>Rahmenbedingungen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=328</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Schlechte-Pruefung_DidakTipps.png" hspace="5" align="left" ><p>Wenn Studierende in Pr&uuml;fungen schlecht abschneiden, f&uuml;hlt man sich als Lehrperson verunsichert: &quot;Bin ich eine schlechte Lehrperson?&quot; Doch meist sind es insbesondere die folgenden Faktoren, die zu schlechten Pr&uuml;fungsergebnissen beitragen:</p>

<h2><strong>Didaktische Koh&auml;renz (constructive alignment)</strong></h2>

<p>Haben Sie sich schon einmal gefragt, ob die Pr&uuml;fungsziele und Pr&uuml;fungsformen mit dem stimmig sind, was und wie Sie es in der Veranstaltung gelehrt haben? H&auml;ufig besteht nur ein indirekter Zusammenhang zwischen Lernzielen, Lehrmethoden und Pr&uuml;fungszielen sowie Pr&uuml;fungsformen. Lernzielen, Lehrstrategien und Pr&uuml;fungszielen sind evtl. nicht optimal aufeinander ausgerichtet. Damit ist die <em>didaktische Koh&auml;renz (constructive alignment)</em> nicht optimal. Auch daran kann es liegen, dass die Studierenden sich nicht richtig auf die Pr&uuml;fung vorbereiten konnten und schlecht in der Pr&uuml;fung abschneiden. Wie ein &quot;roter Faden&quot; zieht sich die didaktische Koh&auml;renz im Idealfall durch Ihre Veranstaltung.<br />
Einen Pool an passenden Pr&uuml;fungsformen finden Sie unter: <a href="https://www.assessment.unibe.ch" target="_blank">www.assessment.unibe.ch</a></p>

<h2><strong>&Uuml;bervoller Semesterplan oder Pr&uuml;fungsh&auml;ufung</strong></h2>

<p>Wenn die Studierenden zu viel Pr&auml;senzveranstaltungen haben, um sich &uuml;berhaupt angemessen auf die Pr&uuml;fung vorbereiten zu k&ouml;nnen (zu wenig Selbststudienzeit) oder wenn zu viele Pr&uuml;fungen in einem engen Zeitraum vorgesehen sind, konnten die Studierenden nicht hinreichend lernen. Dann gilt es, sich mit den anderen Dozierenden besser abzustimmen oder die Anzahl an Pr&auml;senzveranstaltungen zu reduzieren, sofern das m&ouml;glich ist. Wenn das nicht m&ouml;glich ist, ist es wichtig, dass Sie mit Ihren Studierenden dar&uuml;ber sprechen und mit ihnen gemeinsam Strategien f&uuml;r eine m&ouml;glichst optimale Pr&uuml;fungsvorbereitung unter suboptimalen Bedingungen entwickeln.</p>

<h2><strong>Suboptimale Lernstrategien</strong></h2>

<p>In diversen Studieng&auml;ngen lernen Studierende alles M&ouml;gliche &ndash; aber selten, wie man sinnvoll lernt. So lernen viele Studierende haupts&auml;chlich kurz vor einer Pr&uuml;fung Fakten auswendig, um sie am n&auml;chsten Morgen in der Pr&uuml;fung reproduzieren zu k&ouml;nnen (&quot;Bulimie-Lernen&quot;), anstatt langfristig und auf fachliche Begr&uuml;ndungszusammenh&auml;nge hin zu lernen (z.B. anhand von komplexen fachlichen Probleml&ouml;seaufgaben). So kann es sein, dass sie in der Pr&uuml;fung zu Ihrer Veranstaltung gar nicht an dem scheitern, was sie in dieser Veranstaltung nicht gelernt haben, sondern an dem, was sie an Vorherigem nie wirklich verstanden oder wieder vergessen haben. In dem Fall ist es wichtig, dass Sie mit den Studierenden dar&uuml;ber diskutieren, wie diese lernen, und ihnen sinnvolle Lernstrategien aufzeigen.&nbsp;Allenfalls lohnt sich auch ein&nbsp;(anonymer) vorbereitender Selbsttest&nbsp;zu Ihrer Lehrveranstaltung, in dem die Studierenden &uuml;berpr&uuml;fen k&ouml;nnen, &uuml;ber welche der f&uuml;r Ihre Veranstaltung erforderlichen Voraussetzungen an Kenntnissen und Kompetenzen sie bereits verf&uuml;gen und welche sie sich noch erarbeiten m&uuml;ssen. Aufgrund der Ergebnisse erhalten Sie selber auch ein klareres Bild Ihrer Zielgruppe.</p>

<h2><strong>Literatur:</strong></h2>

<p>Biggs. J (2003). Aligning Teaching and Assessment to Curriculum Objectives. In:<em> Teaching and Learning in Higher Education: New Trends and Innovations.</em> University of Aveiro. 1-9.</p>
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		</item>
		<item>
          <title>Selbstkompetent in die Hochschullehre</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=329</link>
			<description>Lehrstress reduzieren durch gezielten Kompetenzaufbau</description>
          <pubDate>Thu, 16 May 2019 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer und Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=329</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Selbstkompetenz-Lehrende_DidakTipps.png" hspace="5" align="left" ><p>F&uuml;r viele Dozierende mit noch nicht viel Lehrerfahrung bedeutet Lehre trotz guter inhaltlicher und didaktischer Vorbereitung grossen Stress. Was k&ouml;nnen Sie als &quot;Newcomer in der Lehre&quot; tun, um m&ouml;glichst schnell m&ouml;glichst gelassen in Ihre Lehrveranstaltungen zu gehen? Sie k&ouml;nnen Sozial- und Selbstkompetenzen aufbauen, z.B.:</p>

<h3><strong>Fachliche Kommunikationsf&auml;higkeiten</strong></h3>

<p>Sie ben&ouml;tigen die F&auml;higkeit, klar strukturiert, bildhaft und in Vergleichen zu sprechen sowie Komplexes verst&auml;ndlich erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen.</p>

<p>Sammeln Sie hierf&uuml;r Beispiele, Geschichten und Vergleiche f&uuml;r Ihre Themen. &Uuml;ben Sie, in &uuml;berschaubaren S&auml;tzen mit vielen Gliederungen und logischen Begriffen zu sprechen. Erkl&auml;ren Sie die Veranstaltungsinhalte interessierten, aber fachfremden Personen (und fragen Sie sie anschliessend, ob sie sie verstanden haben!).</p>

<h3><strong>Umgang mit anspruchsvollen Situationen und Menschen</strong></h3>

<p>Sie ben&ouml;tigen die F&auml;higkeit, mit Kritik (auch unsachlicher), sozial anspruchsvollen Personen, St&ouml;rungen und Unstimmigkeiten umzugehen.</p>

<p>&Uuml;berlegen Sie, was in Ihrer Lehrveranstaltung alles geschehen k&ouml;nnte (vom ausfallenden Beamer &uuml;ber Konflikte unter Studierenden bis zu Kritik an Ihrer Person) und &uuml;berlegen Sie sich Strategien, wie Sie damit umgehen k&ouml;nnten. Tauschen Sie sich mit anderen Lehrpersonen aus, was diese bereits in der Lehre erlebt haben und was sich in diesen Situationen bew&auml;hrt hat. Gew&ouml;hnen Sie sich an, den Studierenden Mitverantwortung zu &uuml;bergeben, wenn diese die Lehre st&ouml;ren, sich streiten oder etwas kritisieren (&quot;Welche L&ouml;sung schlagen Sie vor?&quot;).</p>

<h3><strong>Motivation und Feedback</strong></h3>

<p>Um Lernerfolge zu erm&ouml;glichen, m&uuml;ssen Sie Studierende motivieren und ihnen R&uuml;ckmeldungen geben.</p>

<p>&Uuml;berlegen Sie, wie Sie die Studierenden zur Arbeit motivieren k&ouml;nnen (Alltagsbezug, Nutzen des zu Lernenden im sp&auml;teren Berufsalltag, herausfordernde Arbeitsauftr&auml;ge geben wie z.B. alltagsnahe Problemstellungen). Gew&ouml;hnen Sie sich an, konstruktives Feedback zu geben (W&uuml;rdigung des Geleisteten und konkrete Verbesserungsvorschl&auml;ge).</p>

<h3><strong>Empathie</strong></h3>

<p>Sie m&uuml;ssen sich in die Studierenden hineinversetzen k&ouml;nnen, um ihnen beim Lernen zu helfen.</p>

<p>Beobachten Sie Ihre Studierenden genau und achten Sie auf Signale von Unverst&auml;ndnis oder Frustration. Fragen Sie die Studierenden, was sie noch nicht verstanden haben und was ihnen beim Lernen helfen w&uuml;rde. Erinnern Sie sich an Ihre Studienzeit und daran, was Ihnen selber schwergefallen ist.</p>

<h3><strong>F&uuml;hrungskompetenz</strong></h3>

<p>Sie sind die Lehrperson, d.h. Sie sind daf&uuml;r verantwortlich, dass die Lehrveranstaltung ihren Zweck erf&uuml;llt. Sie sind aber auch daf&uuml;r verantwortlich, dass Studierende lernen, selbstverantwortlich zu lernen und zu handeln.</p>

<p>&Uuml;berlegen Sie, wann in der Lehrveranstaltung Sie eine klare F&uuml;hrungsfunktion haben m&uuml;ssen und wann Sie den Studierenden Verantwortung &uuml;bergeben, selber etwas zu erarbeiten bzw. zu steuern.</p>

<h3><strong>N&auml;he- und Distanzf&auml;higkeit</strong></h3>

<p>Sie m&uuml;ssen mit den Studierenden auf Augenh&ouml;he arbeiten k&ouml;nnen, aber auch eine klare Autorit&auml;tsperson sein.</p>

<p>&Uuml;berlegen Sie, welche Regeln Sie diskussionslos setzen und wie Sie den n&ouml;tigen Abstand zu den Studierenden halten (z.B. durch &quot;Siezen&quot;), und wann Sie bereit sind, mit den Studierenden zu verhandeln (z.B. &uuml;ber den Umfang von Arbeitsauftr&auml;gen).</p>

<h3><strong>F&auml;higkeit, aus Erfahrungen zu lernen</strong></h3>

<p>&quot;Ja, mach nur einen Plan! Sei nur ein gro&szlig;es Licht! Und mach dann noch &rsquo;nen zweiten Plan - gehn tun sie beide nicht.&quot; (Brecht, &quot;Von der Unzul&auml;nglichkeit menschlichen Strebens&quot;). Bek&uuml;mmern Sie sich nicht, wenn Ihre Unterrichtspl&auml;ne nicht so umsetzbar sind wie Sie gedacht hatten. Es geht darum, dass die Studierenden lernen, nicht, dass Sie Ihren Plan umsetzen. Und selbst wenn einmal etwas schiefgeht &ndash; sehen Sie es positiv: Sie haben gerade eine M&ouml;glichkeit entdeckt, wie Lehren nicht so gut funktioniert. &Uuml;berlegen Sie dann, wie Sie es beim n&auml;chsten Mal anders machen k&ouml;nnen.</p>

<h3><strong>Literatur:</strong></h3>

<p>Webler, W.-D. (2004): Lehrkompetenz &ndash; &uuml;ber eine komplexe Kombination aus Wissen, Ethik, Handlungsf&auml;higkeit und Praxisentwicklung. Bielefeld: Universit&auml;ts Verlag Webler.</p>

<p>D&ouml;ring, K. W. (2008): Handbuch Lehren und Trainieren in der Weiterbildung. Weinheim und Basel: Beltz Verlag.</p>
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		</item>
		<item>
          <title>Richtig Rückmeldung geben</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=327</link>
			<description>Was ist bei Feedback an Studierende zu beachten, damit es einen möglichst positiven Effekt auf das Lernen hat?</description>
          <pubDate>Wed, 5 Dec 2018 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Evaluation</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<category>Lernziele</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=327</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Rueckmeldungen_DidaktTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>R&uuml;ckmeldungen an die Lernenden sind ein wichtiger und zentraler Bestandteil im Lernprozess. Allerdings ist nicht jede Art von Feedback&nbsp;geeignet, den Lernprozess und -fortschritt zu f&ouml;rdern.</p>

<p>Nach Hattie und Timperley (2007) sollten zur F&ouml;rderung des Lernens bei R&uuml;ckmeldungen folgende Fragen im Zentrum stehen:</p>

<ol>
	<li>
	<p>Wohin will ich? (Feed Up)<br />
	<em>In diesem Fall gibt die Lehrperson R&uuml;ckmeldung zu den Zielen der Lernenden.</em></p>
	</li>
	<li>
	<p>Wo stehe ich? (Feed Back)<br />
	<em>In diesem Fall gibt die Lehrperson R&uuml;ckmeldung zum aktuellen Kompetenzstand.</em></p>
	</li>
	<li>
	<p>Was sind die n&auml;chsten Schritte? (Feed Forward)<br />
	<em>In diesem Fall gibt die Lehrperson R&uuml;ckmeldung dazu, was die lernende Person als n&auml;chsten Lernschritt in Angriff nehmen kann.</em></p>
	</li>
</ol>

<p>Dabei kann Feedback auf verschiedenen <strong>Ebenen</strong> (s. untenstehende Abbildung) gegeben werden, was auch einen unterschiedlich lernf&ouml;rderlichen Effekt hat.</p>

<ol>
	<li>
	<p>Auftragsebene: Bei dieser Art von Feedback wird r&uuml;ckgemeldet, ob eine Aufgabe korrekt gel&ouml;st wurde und gegebenenfalls, was nicht korrekt gemacht wurde. Diese Form der R&uuml;ckmeldung wird sehr h&auml;ufig gegeben. Sie unterst&uuml;tzt eher das Oberfl&auml;chenlernen</p>
	</li>
	<li>
	<p>Prozessebene: Hier erhalten die Lernenden R&uuml;ckmeldung zum Lernprozess und zur Weiterentwicklung ihrer F&auml;higkeiten. Diese Art von Feedback unterst&uuml;tzt das Tiefenlernen</p>
	</li>
	<li>
	<p>Selbstregulationsebene: Hierbei soll den Lernenden erm&ouml;glicht werden, selbstregulatorische Strategien beim Lernen zu entwickeln. Beispielsweise&nbsp;k&ouml;nnen hier motivationale und lernpsychologische Aspekte Thema sein.&nbsp;</p>
	</li>
	<li>
	<p>Personenebene: Hier wird ein Feedback zur Person gegeben, z.B. &quot;Sie waren fleissig.&quot; Derartige R&uuml;ckmeldungen sind&nbsp;f&uuml;r das Erreichen von Learning Outcomes auf eher tiefen Taxonomiestufen&nbsp;geeignet.</p>

	<p>&nbsp;</p>

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style="height:531px; width:762px" /></p>

	<p>FIGURE 1. <em>A model of feedback to enhance learning. (Aus: Hattie, J. &amp; Timperley 2007, S. 87)</em></p>
	</li>
</ol>

<p>Informationen an die Lernenden auf den Ebenen 2 und 3 helfen, metakognitives Wissen und Strategien aufzubauen, was wichtige Faktoren f&uuml;r erfolgreiches Lernen sind (Hattie 2011). Um sinnvoll Feedback zu Lernprozessen&nbsp;oder zu motivationalen und selbstregulatorischen Faktoren&nbsp;geben zu k&ouml;nnen, braucht es gezielte Planung, denn&nbsp;h&auml;ufig sind wir es gew&ouml;hnt, nur das Lernresultat&nbsp;zu kommentieren. Auch das&nbsp;Bewusstsein daf&uuml;r, welche Ebene (Auftrag, Prozess, Selbstregulation, Person) durch welche Art von R&uuml;ckmeldung angesprochen wird, hilft, R&uuml;ckmeldungen lernf&ouml;rderlicher zu gestalten.</p>

<p><strong>Literatur:</strong><br />
Hattie, J. &amp; Timperley, H. (2007). The Power of Feedback. <em>Review of Educational Research,77</em>, 1.</p>

<p>Hattie, J.&nbsp;(2011): Which Strategies best Enhance Teaching and Learning in Higher Education In: Mashek, D. &amp; Hammer, E. Y. (eds.): <em>Empirical Research in Teaching and Learning</em>, Oxford: Wiley-Blackwell, Kap. 8</p>
]]></content:encoded>
			<enclosure type="image/jpeg" url="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Rueckmeldungen_DidaktTipps.jpg" length="241737" />
		</item>
		<item>
          <title>Nachhaltige Entwicklung in der eigenen Lehre</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=286</link>
			<description>Die Nachhaltige Entwicklung kann im Unterricht aller Fachgebiete thematisiert werden. Wie das geht? Finden Sie es raus, auf www.bne.unibe.ch </description>
          <pubDate>Wed, 5 Dec 2018 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[David Graf]]></dc:creator>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Rahmenbedingungen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=286</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/SDGoals.jpg" hspace="5" align="left" ><h3>Nachhaltige Entwicklung als langfristiges, optimistisches Leitbild</h3>

<p>Nachhaltige Entwicklung ist ein Konzept mit vielen Lese- und Verst&auml;ndnisarten. Im Verst&auml;ndnis der Universit&auml;t Bern ist es sie ein &quot;langfristiges und optimistisches Leitbild einer gesellschaftlichen Entwicklung, welches die Menschen mit ihren Bed&uuml;rfnissen, F&auml;higkeiten und Handlungen in den Mittelpunkt stellt. Dabei ist die inter- und intragenerationelle sowie soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit zielgebend. Gleichzeitig gilt es, die &ouml;kologischen Grenzen der Nutzung nat&uuml;rlicher Ressourcen zu respektieren&quot; (www.bne.unibe.ch).</p>

<h3>Nachhaltigkeit an der Universit&auml;t Bern</h3>

<p>Die Nachhaltige Entwicklung ist eine Querschnittsaufgabe und erfordert Beitr&auml;ge auf allen Handlungs- und Entscheidungsebenen &ndash; auch von einer Hochschule. Auf h&ouml;chster Ebene hat sich die Universit&auml;t Bern mit dem Leistungsauftrag von 2010 der F&ouml;rderung der Nachhaltigen Entwicklung verpflichtet und dieses Anliegen als eines von f&uuml;nf Themenschwerpunkten in der Strategie 2021 verankert. Dabei soll die Nachhaltige Entwicklung Einzug in Lehre, Forschung und Betrieb nehmen (unilink Oktober 2012).</p>

<h3>Nachhaltige Entwicklung in der Lehre: Die Kompetenzen der Studierenden im Fokus</h3>

<p>Hinsichtlich der Lehre hat sich der Begriff der &quot;Bildung f&uuml;r Nachhaltige Entwicklung&quot; etabliert. Universit&auml;re Lehre im Sinne einer solchen Bildung soll Studierende u.a. dazu bef&auml;higen, vernetzt und in Zusammenh&auml;ngen zu denken, komplexe Gesellschaft-Umwelt-Wirkungsgef&uuml;ge und Prozesse zu erfassen sowie Wirkungshypothesen &uuml;ber Ursachen und m&ouml;gliche Folgen solcher Prozesse zu formulieren. Dank dieser Kompetenzen k&ouml;nnen sie in ihren k&uuml;nftigen Positionen in Forschung, Lehre, Verwaltung, Privatwirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik verantwortungsvoll handeln und die gesellschaftliche Entwicklung massgebend mitgestalten. Die Entwicklung dieser Kompetenzen bedarf einer gezielten F&ouml;rderung in sorgf&auml;ltig geplanten Lehrveranstaltungen und den Einsatz ad&auml;quater Materialien und Lehrmethoden.</p>

<h3>Materialien und Kurse zur Realisierung der eigenen Bildung f&uuml;r Nachhaltige Entwicklung</h3>

<p>Bei der sorgf&auml;ltigen Planung der eigenen Lehre mit Bezug zur Nachhaltigen Entwicklung helfen die Angebote auf der Webseite <a href="http://www.bne.unibe.ch/">www.bne.unibe.ch</a>. Hier gibt es umfangreiche Hintergrundinformationen zur Nachhaltigen Entwicklung sowie Lehrmaterialien wie z.B. Lernvideos oder Foliensets zur Verwendung in der eigenen Lehre. In der Rubrik &quot;Dienstleistungen&quot; sind Kurse, Workshops oder Beratungen zu finden. Hier lernen die Teilnehmenden u.a. geeignete Lehr- und Assessmentmethoden kennen. Wenn Sie gezieltere Ideen f&uuml;r die eigene Disziplin suchen, k&ouml;nnen Sie im pers&ouml;nlichen Beratungsgespr&auml;ch den Bezug Ihrer Fachdisziplin zum Thema der Nachhaltigen Entwicklung sch&auml;rfen.</p>

<h3>Literatur</h3>

<p><a href="http://www.unibe.ch/unibe/portal/content/e796/e800/e802/e364303/e364777/2012_10_unilink_ger.pdf" target="_blank">Unilink Oktober 2012. Die Nachrichten der Universit&auml;t Bern</a>. Bern: Abteilung Kommunikation der Universit&auml;t Bern. (11.9.2018)</p>

<p>Webseite &quot;Bildung f&uuml;r Nachhaltige Entwicklung&quot;: <a href="http://www.bne.unibe.ch/" target="_blank">www.bne.unibe.ch</a> (11.9.2018)</p>
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          <title>Fünf Maximen zur professionellen Diskussionsleitung</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=336</link>
			<description>Erfolgreiche Diskussionsleitung trotz wenig Vorbereitungszeit</description>
          <pubDate>Mon, 23 Apr 2018 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer und Thomas Tribelhorn]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<category>Teamlernen</category>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Moderation_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Diskussionen zu einem guten Ergebnis zu bringen ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Viele Handb&uuml;cher legen Diskussionsleitenden eine intensive Vorbereitung nahe. Das ist zeitintensiv, die folgenden f&uuml;nf Maximen helfen Ihnen aber dabei.</p>

<p>Eine pr&auml;zise Planung wird dadurch nicht ersetzt. Diskussionsleitenden k&ouml;nnen sich dadurch aber besser auf die Anliegen der Teilnehmenden konzentrieren und die Diskussion zum Ziel f&uuml;hren.</p>

<h2>Definierte Rahmenbedingungen</h2>

<p>Folgende drei Schritte mindern die Gefahr einer chaotischen Diskussion: 1.) Kl&auml;ren Sie zu Beginn das Diskussionsziel m&ouml;glichst konkret. 2.) Betonen Sie den Nutzen einer aktiven Teilnahme. 3.) Definieren Sie das Zeitbudget, die Unterthemen und die Verhaltensregeln. In der &quot;Hitze des Wortgefechtes&quot; muss die Diskussionsleitung die Einhaltung der Rahmenbedingungen durchsetzen.</p>

<h2>Bewusste Verantwortlichkeiten</h2>

<p>Eine Diskussion soll gewinnbringend f&uuml;r alle sein, z.B. durch Ergebnisse, Lerneffekte, neue Perspektiven oder neue Erkenntnisse. Darum sollten die Teilnehmenden die Diskussion m&ouml;glichst mitgestalten k&ouml;nnen. Allerdings ist die Leitung daf&uuml;r verantwortlich, dass das Ziel in der verf&uuml;gbaren Zeit erreicht wird. Daher gilt die Devise: <em>So viel Kontrolle wie n&ouml;tig, so viel Verantwortung &uuml;bergeben wie m&ouml;glich</em>. Sobald Sie Verantwortung &uuml;bergeben wollen, gilt das Motto: <em>fragen statt sagen</em>. So z.B. die Frage, welchen Themen vertagt werden sollen.</p>

<h2>Konstruktive Grundhaltung</h2>

<p>F&uuml;r Diskussionsleitungen gilt auch in schwierigen Phasen: &nbsp;<em>Nicht &auml;rgern, nur wundern</em>. Alles im Leben hat auch eine positive Seite: Wenn l&auml;nger diskutiert wurde, war das Thema den Teilnehmenden wichtig, wenn jemand viele Details kritisiert will sie ein tragf&auml;higes Ergebnis, reden alle durcheinander ist Gruppe sehr kreativ (und man nun muss die Beitr&auml;ge nur noch ordnen).</p>

<h2>Zielorientierte Moderation</h2>

<p>Auch bei wenig Vorbereitungszeit steht das Diskussionsziel im Zentrum. Nur so k&ouml;nnen Sie irrelevante Redebeitr&auml;ge erkennen und auf konstruktive Art vertagen, z.B., weil ein eingebrachtes Thema mehr Zeit braucht.</p>

<h2>Aufgreifen, zusammenfassen, weiterleiten</h2>

<p>Dieser <em>Moderations-Dreischritt</em> gew&auml;hrleistet den roten Faden. Damit zeigen Sie zwischen den Diskussionsbeitr&auml;gen Ihre kommunikative Pr&auml;senz. Sie wiederholen f&uuml;r das Diskussionsziel wichtige Punkte, verbinden diese mit dem Ziel der Diskussion oder anderen Beitr&auml;gen und stellen eine zielf&uuml;hrende Anschlussfrage.</p>

<p>Viel Erfolg!</p>
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          <title>Studentisches Referieren will gelernt sein</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=313</link>
			<description>Bitte bringt es ihnen bei!

</description>
          <pubDate>Fri, 6 Apr 2018 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Praesentation_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Am Ende des Studiums sollen Studierende unter anderem wissenschaftliche Referate halten k&ouml;nnen. Sie lernen es aber nicht dadurch, dass man sie einfach Referate halten l&auml;sst. Das w&auml;re &auml;hnlich wie jemandem Schwimmen beibringen zu wollen, indem man ihn in einen See wirft und beobachtet, wie er dort zurechtkommt. Zur vergleichsweise geringen Erfolgswahrscheinlichkeit des &bdquo;Sprungs ins kalte Wasser&ldquo; kommt, dass im Fall studentischer Referate nicht nur die Referentin/der Referent leidet, sondern auch die Zuh&ouml;renden, die statt mit effektiver Wissensvermittlung ggf. mit langatmigen, unstrukturierten, sachlich unvollst&auml;ndigen oder&nbsp;mangelhaften Referaten konfrontiert sind. Und mit grosser Wahrscheinlichkeit schl&auml;gt ein schlechtes Referat auch auf die Stimmung der Dozentin oder des Dozenten.</p>

<h2>Erst f&ouml;rdern, dann fordern</h2>

<p>Wenn Sie das verhindern m&ouml;chten, k&ouml;nnen Sie Studierende lernen lassen, wie man Referate h&auml;lt, bevor Sie sie solche halten lassen. Die folgenden Tipps unterst&uuml;tzen Sie dabei.</p>

<ul>
	<li>Sensibilisieren Sie die Studierenden: Fragen Sie sie, was ihnen an Referaten gef&auml;llt und n&uuml;tzt, und erstellen Sie aus den Ergebnissen eine (ggf. von Ihnen begr&uuml;ndet erg&auml;nzte) Checkliste und einen Feedbackbogen&nbsp;f&uuml;r die Referate in der Veranstaltung.</li>
	<li>&Uuml;ben Sie mit ihnen, einen Forschungsstand zusammenzufassen.</li>
	<li>&Uuml;ben Sie mit ihnen, Argumentationsketten zu erstellen und fachlich begr&uuml;ndete Positionen zu vertreten.</li>
	<li>Seien Sie ein gutes Vorbild: Wenn Sie etwas erkl&auml;ren oder referieren, gehen Sie hierbei von Beispielen oder Problemstellungen aus, sprechen Sie pr&auml;gnant, interessant, mit klar erkennbarer logischer Struktur und m&ouml;glichst kurz.</li>
	<li>Lassen Sie die Studierenden von Beginn der Veranstaltung an kurze Beitr&auml;ge ohne Powerpoint &uuml;ben, ggf. sogar mit Videofeedback. Sie k&ouml;nnten z. B. eine Sitzung so gliedern, dass Sie eine Fragestellung vorgeben, unterschiedliche Texte dazu verteilen und alle Studierenden auf der Basis ihres durchgearbeiteten Textes eine kurze Stellungnahme abgeben lassen.</li>
	<li>Beginnen Sie mit kurzen Referaten. In f&uuml;nf Minuten kann nicht so viel schiefgehen wie in 20.</li>
	<li>Machen Sie Ihre Bewertungskriterien klar und anschaulich. Ich halte Studierenden als Grundlage gerne &bdquo;das schlechteste Referat meines Lebens&ldquo;, damit sie wissen, was sie lassen sollten.</li>
	<li>Entwickeln Sie anhand von guten und schlechten Beispielen gemeinsam die Qualit&auml;tskriterien</li>
	<li>Machen Sie Vorgaben zur maximalen Folienzahl bei Referaten mit Powerpoint.</li>
	<li>Planen Sie in Veranstaltungen f&uuml;r die ersten Semester eine Vorbesprechung mit Ihnen auf der Basis der Gliederung, so dass Sie den Studierenden ein Feedback zum Argumentationsgang geben k&ouml;nnen.</li>
	<li>Sehen Sie Referate erst in der zweiten H&auml;lfte des Semesters vor, damit die Studierenden sich vorher einarbeiten und das Referieren &uuml;ben k&ouml;nnen.</li>
	<li>Lassen Sie Referate in Kleingruppen proben und die Zuh&ouml;renden Feedback geben (ggf. anhand Ihres Feedbackbogens oder anhand von&nbsp; Fokuskarten). Die Referate k&ouml;nnen&nbsp;dann noch einmal &uuml;berarbeitet werden, bevor sie im Plenum gehalten werden.</li>
	<li>Lassen Sie alle anderen Studierenden zu jedem Referat ein schriftliches Feedback geben.</li>
	<li>Vergeben Sie kein Thema f&uuml;r ein Referat, zu dem Sie nicht auch selber referieren w&uuml;rden (anstatt eine andere Methode der Erarbeitung zu w&auml;hlen).</li>
	<li>Wenn Sie Studiengangsleiter/in sind: Sorgen Sie daf&uuml;r, dass eine Veranstaltung, in der das oben Beschriebene stattfindet, eine Pflichtveranstaltung zu Beginn des BA-Studiums ist.</li>
</ul>

<p>Mit diesen Massnahmen werden Sie und Ihre Studierenden spannende, aufschlussreiche und wertvolle Referate erleben!</p>

<h2>Inspirationen:</h2>

<p><a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/typologie-der-referenten-uni-vortraege-des-grauens-a-867538.html">http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/typologie-der-referenten-uni-vortraege-des-grauens-a-867538.html</a> (5.4.2018)</p>

<p><a href="http://www.studieren-im-netz.org/im-studium/studieren/referate">http://www.studieren-im-netz.org/im-studium/studieren/referate</a> (5.4.2018)</p>

<p><a href="http://karrierebibel.de/referat-halten/">http://karrierebibel.de/referat-halten/</a> (5.4.2018)</p>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Vorstellungsrunde in Vorlesungen</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=310</link>
			<description>Andere Studierende zu kennen, ist besonders für Erstsemestrige wichtig.</description>
          <pubDate>Fri, 2 Mar 2018 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Teamlernen</category>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Treffpunkt_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Das Kennenlernen unter Erstsemestrigen ist nicht nur aus psychohygienischen, sondern auch aus lernpsychologischen Gr&uuml;nden wichtig, denn Studierende lernen besser, wenn sie andere pers&ouml;nlich kennen (Brauer 2014, 41).</p>

<p>In Lehrveranstaltungen k&ouml;nnen sich&nbsp;Studierende in aktivierenden Gruppenarbeiten gegenseitig kennenlernen. Kleingruppenmethoden eignen sich jedoch nur selten f&uuml;r Vorlesungen.&nbsp;Hier sind beispielsweise&nbsp;&quot;Buzz Groups&quot; (auf Deutsch &quot;<a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=152" target="_blank">Murmelgruppen</a>&quot;) m&ouml;glich, in denen die Studierenden mit ihren Nachbarn eine zur Diskussion gestellte Frage vorbesprechen sollen.</p>

<h2>Studierende stellen sich gegenseitig vor</h2>

<p>Eine weitere M&ouml;glichkeit, in grossen Vorlesungen die Studierenden einander n&auml;her zu bringen ist folgende: Bitten Sie die Teilnehmenden, sich ihren Nachbarn kurz vorzustellen. Neben dem Namen k&ouml;nnen der Wohnort, Hobbies, Studienmotivation, Berufsziel und anderes Thema sein. Weisen Sie die Studierenden&nbsp;bei diesem doch eher ungew&ouml;hnlichen Auftrag darauf hin, dass es sich positiv auf ihren Lernerfolg auswirken kann, wenn sie wenigstens einige ihrer&nbsp; Mitstudierenden aus der Vorlesung kennen (Johnson et al. 1981, nach Brauer 2014, 41). Vielleicht schaffen Sie es so, die Motivation f&uuml;r die Vorstellungsrunde zu steigern.</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Brauer, M. (2014). An der Hochschule lehren. Praktische Ratschl&auml;ge, Tricks und Lehrmethoden. Berlin, Heidelberg: Springer VS.<br />
Johnson, D.W., Maruyama, G., Johnson, R., Nelson, D. &amp; Skon, L. (1981). The effects of cooperative, competitive, and individualistic goal structures on achievement: A meta-analysis. In: <em>Psychological Bulletin</em>, 89, S. 47&ndash;62.</p>
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		</item>
		<item>
          <title>Direkte Instruktion</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=333</link>
			<description>Besser als Frontalmonolog: Wirksamkeit durch Struktur und Anweisung</description>
          <pubDate>Fri, 2 Mar 2018 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Thomas Tribelhorn]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=333</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Direkte-Instruktion_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Direkte Instruktion (engl.: <em>direct instruction</em>, DI) ist eine Methode, deren hohe Wirksamkeit empirisch gut belegt ist. Gem&auml;ss den Forschungsergebnissen eignet sich DI besonders zum Aufbau von Grundlagenwissen. Auf den ersten Blick ist sie stark dozierendenzentriert: Die Lehrperson bestimmt die Ziele und die Standards zur Erfolgsbewertung, sie demonstriert den erw&uuml;nschten Prozess bzw. die richtige L&ouml;sung modellhaft und erl&auml;utert mittels Kurzreferat die zentralen Konzepte. Dann l&auml;sst sie aber &uuml;ben, gibt R&uuml;ckmeldung, korrigiert und fasst am Schluss das Wesentliche zusammen. DI geht damit weit &uuml;ber einen &laquo;Standardmonolog&raquo; hinaus, welcher sich meist nur um die vierte der folgenden sieben Komponenten dreht.</p>

<h2>Komponenten</h2>

<p>Es werden prim&auml;r sieben Komponenten erl&auml;utert, die den Charakter von DI ausmachen:</p>

<h3>1) Plausible Lernziele</h3>

<p>Lehrenden muss im Detail klar sein, welche Learning Outcomes am Ende der Lerneinheit erreicht werden sollen. Die Ziele m&uuml;ssen anspruchsvoll, aber erreichbar sein und&nbsp;zu Beginn den Lernenden verdeutlicht und begr&uuml;ndet werden. Als daraus abgeleitete Bedingung m&uuml;ssen transparente Beurteilungskriterien kommuniziert werden.</p>

<h3>2) Voraussetzungen schaffen</h3>

<p>Die Lehrperson pr&uuml;ft das Vorwissen der Lernenden, um es bei Bedarf mit angemessenen Mitteln zu nivellieren (z.B. durch Fragen im Plenum oder&nbsp;Selbst-Tests mit Auto- oder Peer-Feedback).</p>

<h3>3) Anschaulicher Einstieg</h3>

<p>Zur Heranf&uuml;hrung an das Thema wird ein problemorientierter Einstieg pr&auml;sentiert. Die Ausgangslage wird idealerweise mit Hilfe von Medien veranschaulicht, beispielsweise durch eine kurze Videosequenz oder eine illustriere Fallbeschreibung.</p>

<h3>4) Strukturierter Input</h3>

<p>Die Lehrperson erl&auml;utert Kernkonzepte und zeigt modellhaft optimale L&ouml;sungen. Dabei sind gute inhaltliche Erl&auml;uterungen zentral. Durch Etikettierung, Kategorisierung oder Vergleiche wird den Zuh&ouml;renden die Orientierung erleichtert.</p>

<h3>5) Angeleitetes &Uuml;ben</h3>

<p>Es folgt eine kurze &Uuml;bungssequenz, in der die Lernenden individuell die erlernten Schritte durchspielen. Die Lehrperson beobachtet, gibt individuelle R&uuml;ckmeldungen und bringt allenfalls Korrekturen an. Die Lernenden erhalten dadurch direktes und korrigierendes Feedback zu ihrer Aktivit&auml;t, was dem Prinzip der adaptiven Lehre entspricht.</p>

<p>Je nach Zeitbudget und Anzahl Teilthemen werden Punkt vier und f&uuml;nf mehrfach durchlaufen.</p>

<h3>6) Zielf&uuml;hrender Abschluss</h3>

<p>Auf die Abschlussphase wird viel Wert gelegt. Ein simples &laquo;Gibt es noch Fragen?&raquo; reicht nicht. Dozierende m&uuml;ssen hier zentrale Punkte zusammenfassen und Kernbotschaften nochmals formulieren und zu einem koh&auml;renten Ganzen verbinden. Der Abschluss dient zur Kl&auml;rung und zum Schliessen allf&auml;lliger L&uuml;cken.</p>

<h3>7) Individuelle Anwendung</h3>

<p>Die Anschlussphase kann je nach Zielsetzung unterschiedlich gestaltet sein. Ziel ist die Anwendung des Gelernten im Sinne des Transfers auf &auml;hnliche Aufgaben und Sachverhalte. Dies kann in Form individueller Auftr&auml;ge nach der Lerneinheit (z.B. mit kommentierten Beispielen) oder als kooperative Lernsequenz organisiert werden. In jedem Fall muss zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt auf die L&ouml;sungen der Transferaufgaben eingegangen werden.</p>

<h2>Wirkfaktoren</h2>

<p>Auf den ersten Blick sieht dies wie herk&ouml;mmlicher Frontalunterricht aus. Wesentliche Faktoren wirksamer Lehre sind jedoch leicht zu erkennen: <strong><a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=159" target="_blank">Transparenz</a>, <a href="https://www.gutelehre.unibe.ch/lehrtipps/aktivierung_und_rhythmisierung/" target="_blank">Kognitive Aktivierung</a>, <a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=321" target="_blank">Feedback</a> </strong>und <strong><a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=264" target="_blank">Adaptive Lehre</a></strong><em>.</em></p>

<h2>Gruppengr&ouml;sse</h2>

<p>Die beschriebene &laquo;Originalversion&raquo; von DI erfordert bei Schritt f&uuml;nf eine gut &uuml;berwachte &Uuml;bungssequenz und korrigierendes Feedback. Dies ist bei einer Seminargruppengr&ouml;sse bis ca. 25 Teilnehmenden machbar, in einem Vorlesungssaal jedoch schwierig zu realisieren. Es ist jedoch durchaus denkbar, die Studierenden durch einen klar definierten Erg&auml;nzungsauftrag zu gegenseitigem Feedback anzuhalten. Von Bedeutung ist zudem ein anschaulicher Einstieg. Ausserdem sollte auch hier auf maximal zwanzigmin&uuml;tige gut durchdachte Pr&auml;sentationsphasen gebaut werden.</p>

<p>DI ist in den USA &laquo;eine grosse Sache&raquo; und wird sogar durch ein nationales Institut gef&ouml;rdert, das den Anspruch hat, s&auml;mtliche verf&uuml;gbaren Informationen zu sammeln und zu ver&ouml;ffentlichen. Die Forschungsbasis scheint breit zu sein und umfasst offenbar mehrere hundert Studien aus den vergangenen vierzig Jahren. Die durchschnittliche Effektst&auml;rke liegt bei einem f&uuml;r die Lernforschung sehr guten Wert von d=1.01. Zwei Erfolgskriterien werden oft betont: w&ouml;chentliche und t&auml;gliche Repetition sowie intensives individuelles &Uuml;ben. Als inhaltlich wichtige Merkmale f&uuml;r Lehrende&nbsp;gelten die Konzentration auf zentrale Konzepte <em>(&laquo;big ideas&raquo;)</em> und Lernaufgaben, in denen die Lernenden Unterschiede und Gemeinsamkeiten eruieren m&uuml;ssen <em>(&laquo;sameness analysis&raquo;).</em></p>

<h2>Zum weiterlesen:</h2>

<p>National Institut for Direct Instruction: <a href="http://www.nifdi.org" target="_blank">www.nifdi.org</a></p>

<p>Hattie, J. &amp; Anderman, E. M. (2013). <em>International Guide to Student Achievement</em>. London: Routledge</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Keine Osterhasenpädagogik!</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=187</link>
			<description>Eine seit langem missbrauchte Dialogmethode - Das Lehrgespräch</description>
          <pubDate>Wed, 17 Jan 2018 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Thomas Tribelhorn]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=187</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Osterhase_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>&laquo;Jetzt raten Sie doch mal, welche Antwort ich wohl von Ihnen h&ouml;ren m&ouml;chte&raquo;. In Lehrsituationen entsteht manchmal der Eindruck, das w&auml;re im Wesentlichen die Frage, die die Lehrperson eigentlich stellen m&ouml;chte. Frontalunterricht hat f&uuml;r die Lernenden oft den Charakter von &#39;Wattwandern im Nebel&#39;: Irgendwann treffen sie mehr oder weniger zuf&auml;llig auf die Antwort, die der Lehrperson seit l&auml;ngerem vorschwebt. Solange dies nicht eintrifft, muss sie allerdings st&auml;ndig alle zugerufenen Antworten abwinken. Rasch sinkt der Enthusiasmus der Beteiligten in den Keller und letztlich tritt die unvermeidliche Stille in den Raum. Ver&auml;rgert oder verzweifelt (oder beides) wird die erwartete Antwort dann selber gegeben. Mutige versuchen dann einen weitere Runde des sogenannten <em>Lehrgespr&auml;ches</em>. Weil das Publikum das Spiel aber inzwischen kennt, wird die Beteiligung kaum mehr steigen.</p>

<h2>Sokrates war alleine mit dem Sch&uuml;ler</h2>

<p>Das urspr&uuml;ngliche Modell daf&uuml;r stammt aus der Antike und wird <em>Sokratischer Dialog </em>genannt. Was meist leider ausgeblendet wird: Sokrates trat in einen eins-zu-eins-Dialog mit seinem Sch&uuml;ler und konnte dessen Gedankeng&auml;nge viel besser nachvollziehen, weil der Sch&uuml;ler in dieser Situation kaum zu schweigen wagte. Mit anderen Worten: Der Sokratische Dialog war gar nie als Methode des Frontalunterrichts vor einer gr&ouml;sseren Gruppe gedacht, weil er sich dazu schlicht nicht eignet. Sokrates hat den Sch&uuml;ler n&auml;mlich &auml;usserst direktiv mit andauerndem Fragen &#39;auf die richtige Spur&#39; gebracht. Ein Lehrverhalten, das wir heute im &Uuml;brigen als ziemlich nervig empfinden w&uuml;rden.</p>

<h2>Die Suche nach versteckten Eiern</h2>

<p>Dieser <em>fragend-entwickelnde Unterricht&nbsp;</em>ist ein alter Zopf, der l&auml;ngst abgeschnitten werden muss. F&uuml;r <a href="http://www.prof-diethelm-wahl.de/glaube.php" target="_blank">Diethelm Wahl</a> geh&ouml;rt die Methode in die Rubrik &#39;Osterhasenp&auml;dagogik&#39;: Die Lehrperson versteckt sozusagen die Eier in Form von Antworten, die sie gerne h&auml;tte. Die Lernenden tasten wohl oder &uuml;bel das thematische Feld ab und hoffen, den einen oder anderen Treffer zu landen. So gesehen ist diese Lehrstrategie eine &#39;didaktische Nebelmaschine&#39;, die leider zu oft aus reiner Bequemlichkeit im Sinne der &#39;T&uuml;rklinkendidaktik&#39; eingesetzt wird. Der zweite Grund ist meist ein wenig reflektiertes Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, was &uuml;berhaupt n&ouml;tig w&auml;re, damit es zum erw&uuml;nschten kritischen Diskurs kommen kann. Ein konstruktives Hin-und-Her mit aufeinanderfolgenden Fragen und Antworten kann sich nur ergeben, wenn die Fragen auf garantiert vorhandenes kollektives Vorwissen treffen. Selten hat die Lehrperson vorg&auml;ngig aber abgekl&auml;rt, ob dies &uuml;berhaupt der Fall ist. Die Folge ist oft Frustration auf beiden Seiten. Lehrende erwarten eine aktivere Mitarbeit &ndash; und im Grunde&nbsp;das entsprechende Vorwissen. Lernende erwarten keine &#39;Ratespiele&#39;, sondern strukturiert und verst&auml;ndlich dargebotene Information.</p>

<h2>Fazit</h2>

<p>In den meisten F&auml;llen ist ein guter Vortrag die bessere Wahl. Maximal zwanzig Minuten mit anschliessender Vertiefungsphase sind weitaus lernwirksamer. Die <a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=143" target="_blank">Leitlinien</a> hierzu lassen sich aus der Empirie oder tats&auml;chlich aus der <a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=276" target="_blank">antiken Rhetorik</a> ableiten. Gem&auml;ss Forschung bietet sich als wirksame Alternative zudem die <a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=333" target="_blank">Direkte Instruktion</a>&nbsp;an.</p>

<h2>Literatur</h2>

<p>Wahl, D. (2013).<em> Lernumgebungen erfolgreich gestalten. Vom tr&auml;gen Wissen zum kompetenten Handeln (3. Aufl.)</em>. Verlag Julius Klinkhardt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Lernen ist anstrengend</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=323</link>
			<description>Durch Erzählungen zu mehr Engagement motivieren.</description>
          <pubDate>Wed, 17 Jan 2018 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Rahmenbedingungen</category>
			<category>Selbststudium</category>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Lernen-ist-anstrengend_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Neben kognitiven F&auml;higkeiten sind viele weitere Voraussetzungen f&uuml;r den Studienerfolg n&ouml;tig, beispielsweise Durchhalteverm&ouml;gen, Selbstwirksamkeits&uuml;berzeugung, metakognitives Wissen und metakognitve&nbsp;Strategien. Viele Studierende sind sich dieser Faktoren kaum bewusst.&nbsp;Was f&uuml;r einen erfolgreichen Studienverlauf bedeutsam ist, kann jenseits von Studienberatungen auch in Lehrveranstaltungen thematisiert werden.</p>

<h2>Anstrengung und Kampf geh&ouml;ren zum Lernen</h2>

<p>In einer Studie von 2012&nbsp;(Hong &amp; Lin-Siegler, nach Zumbach &amp; Astleitner 2016, S. 237) wurde einer Gruppe von Studierenden Geschichten von erfolgreichen Wissenschaftlern, wie Galilei, Newton und Einstein erz&auml;hlt, die &quot;hart arbeiten&quot; und Schwierigkeiten &uuml;berwinden mussten. In einer anderen Studiengruppe wurden die speziellen Leistungen dieser herausragenden Wissenschaftler hervorgehoben. Die Gruppe, die mit den Anstrengungen und Schwierigkeiten der genannten Physiker konfrontiert wurden, zeigten danach ein gr&ouml;sseres Interesse am Fach und erzielten auch bessere Probleml&ouml;se- und Erinnerungsleistungen als die Gruppe, die von den besonderen Leistungen dieser hervorragenden Wissenschaftler erfuhren.</p>

<p>Erkl&auml;rungen f&uuml;r diesen Befund gibt es verschiedene, z.B. dass mit dem Bewusstwerden von Kampf, Anstrengung, Grenzen und Schwierigkeiten ein realistisches Bild von akademischem Lernen gezeichnet wird (ebd.). H&auml;ufig besteht die Fehleinsch&auml;tzung, dass Lernen ein m&uuml;heloser Weg sein sollte und Lernen nur bei einem selbst so harzig und anstrengend ist.</p>

<p>Dass auch ber&uuml;hmte Wissenschaftlerinnen k&auml;mpfen und sich anstrengen mussten, gibt Zugang zu einem realistischen Verst&auml;ndnis vom Lernen.</p>

<h2>Schlussfolgerungen f&uuml;r Ihre Lehre</h2>

<p>Positive Einstellungen und Emotionen erleichtern das Lernen. Es sollte aber nicht vergessen werden, dass Lernen immer auch mit &Uuml;berwindung, Anstrengung und Kampf zu tun hat. Einsicht in die vielf&auml;ltigen Faktoren von Lernen erm&ouml;glichen den Studierenden ein wahres Bild vom Lerngeschehen.</p>

<p>Geschichten aus Ihrem eigenen Werdegang oder von Kolleginnen und Kollegen, die zeigen, dass Erfolg mit viel Einsatz und Anstrengung einhergeht, k&ouml;nnen f&uuml;r die Studierenden wichtig f&uuml;r die Pr&uuml;fungsvorbereitung sein.</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Hong, H.-Y. &amp; Lin-Siegler, X. (2012). How learning about scientists&#39; struggles influences students&#39; interest an d learning in physics. <em>Journal of Educational Psychology</em>, 104, 469&ndash;484.</p>

<p>Zumbach, J. &amp; Astleitner, H. (2016). Effektives Lehren an der Hochschule. Ein Handbuch zur Hochschuldidaktik. Stuttgart: Kohlhammer.</p>
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		</item>
		<item>
          <title>Warum und wie Selbststudium - und was ist das überhaupt?</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=288</link>
			<description>Gelingensfaktoren des begleiteten Selbststudiums</description>
          <pubDate>Wed, 17 Jan 2018 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Corona</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Selbststudium</category>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Selbstgesteuertes-Lernen_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p><em>Selbststudium </em>als Gegenst&uuml;ck zu <em>Kontaktstudium </em>zeichnet sich insbesondere durch drei Kriterien aus:</p>

<ul>
	<li>Selbstorganisiertheit des Rahmens (Zeit, Ort, Dauer, Art der Zusammenarbeit) durch die Studierenden,</li>
	<li>Selbststeuerung (Verlauf des Arbeits- bzw. Lernprozesses) durch die Studierenden und</li>
	<li>zur&uuml;ckhaltende Rolle der Lehrperson (sofern diese &uuml;berhaupt anwesend ist).</li>
</ul>

<h2>Es gibt drei Gr&uuml;nde f&uuml;r die aktuelle Relevanz des Selbststudiums:</h2>

<ol>
	<li><strong>Einen pragmatischen:</strong> Durch die Bologna-Reform wurde der Schwerpunkt der Hochschulstudieng&auml;nge weg vom Studienangebot (Anzahl besuchter Veranstaltungen) hin zur Studienleistung (effektiv erbrachter Studienaufwand in Stunden) verschoben.</li>
	<li><strong>Einen curricularen:</strong> In den aktuellen Studieng&auml;ngen sollen neben fachspezifischen &uuml;berfachliche Kompetenzen (Methodenkompetenzen, Sozialkompetenzen und Selbstkompetenzen) erworben werden. All dies sind prozessbezogene Kompetenzen, d.h. sie m&uuml;ssen ausge&uuml;bt werden, um zu reifen.</li>
	<li><strong>Einen lernpsychologischen:</strong> Es ist empirisch gesichert, dass Eigenaktivit&auml;t und Selbststeuerung wesentliche Merkmale vertiefter Lernprozesse sind.</li>
</ol>

<h2>Es gibt unterschiedliche Formen von Selbststudium:</h2>

<ol>
	<li><strong>Begleitetes Selbststudium:</strong> Die Lehrperson gibt die Aufgaben und den Rahmen vor, unterst&uuml;tzt die Lernenden bei Bedarf und gibt Feedback zu den Ergebnissen</li>
	<li><strong>Individuelles Selbststudium</strong>: Die Lernenden vertiefen im Kontaktstudium bearbeitete Inhalte noch einmal individuell, arbeiten sie noch einmal durch oder machen &Uuml;bungen dazu. Es gibt hierzu nicht notwendig einen klaren Arbeitsauftrag und die Ergebnisse werden nicht unbedingt &uuml;berpr&uuml;ft.</li>
	<li><strong>Freies Selbststudium:</strong> Die Lernenden erarbeiten sich aus eigenen Interessen Inhalte, um selbst gesetzten Zielen gerecht zu werden. Die Ergebnisse werden nicht gepr&uuml;ft.</li>
</ol>

<h2>Was m&uuml;ssen Sie als Lehrperson tun, wenn Sie Selbststudium angemessen unterst&uuml;tzen m&ouml;chten?</h2>

<ul>
	<li>Entscheiden Sie mit Bedacht, welche Form des Selbststudiums den Lernenden am meisten bringt. Gehen Sie hierf&uuml;r am besten von den angestrebten Learning Outcomes und bereits vorhandenen Kompetenzen der Studierenden aus.</li>
	<li>Definieren Sie die Verzahnung mit dem Kontaktstudium gut. Sollen Ergebnisse im Kontaktstudium diskutiert werden? Wenn ja, wann und wie h&auml;ufig ist dies sinnvoll?</li>
	<li>Richten Sie die Aufgabenstellungen auf die Learning Outcomes aus, gerade auch was die Vorgehensweise der Lernenden angeht.</li>
	<li>Formulieren Sie die Aufgabenstellungen pr&auml;zise und verst&auml;ndlich. Lassen Sie sie von Kollegen/innen gegenlesen.</li>
	<li>Planen Sie, wann die Lernenden von wem Feedback erhalten werden.</li>
	<li>Stellen Sie erforderliche Materialien zur Verf&uuml;gung (Linklisten, Literatur, etc.)</li>
	<li>Definieren Sie, wie und wo sich die Lernenden im Notfall Unterst&uuml;tzung holen k&ouml;nnen.</li>
	<li>Planen Sie Ihre Rolle: wann und wie werden Sie den Lernenden Feedback oder Unterst&uuml;tzung geben? Ihre Handlungsmaxime hierf&uuml;r ist am besten&nbsp;&quot;so viel wie n&ouml;tig, so wenig wie m&ouml;glich&quot;.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>In kleinen Schritten zur besseren Lehre</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=331</link>
			<description>Zur Verbesserung der eigenen Lehre sind keine grossen Änderungen nötig.</description>
          <pubDate>Wed, 17 Jan 2018 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[David Graf]]></dc:creator>
			<category>Curriculumsentwicklung</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=331</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Treppe_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Sie kennen vermutlich die drei Anspr&uuml;che an die Hochschullehre, die Hattie (2011) aufbauend auf seiner umfassenden Mega-Analyse formuliert hat: Transparente Leistungserwartungen, aktivierende Lehrstrategien sowie Feedback und Evaluation. Das klingt nach einer Menge Arbeit und m&ouml;glicherweise wissen Sie nicht, wo Sie beginnen sollen. Wie so oft lohnt sich auch hier der Weg der kleinen Schritte.</p>

<h2>Durch kleine Anpassungen die Qualit&auml;t der eigenen Lehre steigern</h2>

<p>Schneider und Preckel (2017) identifizieren in Ihrer Publikation neun solcher Schritte. Sie tun dies aus insgesamt 105 lernwirksamen Variablen. Die Wirksamkeit dieser einfach zu realisierenden Gestaltungsprinzipien ist empirisch nachgewiesen. In der folgenden Liste ist in Klammern der Rang jeder Massnahme vermerkt, den sie in der Aufz&auml;hlung aller 105 untersuchten Variablen einnimmt.</p>

<ul>
	<li>Die Studierenden zum regelm&auml;ssigen Besuch der Lehrveranstaltung animieren (6)</li>
	<li>Fragen und Diskussionen anregen (11) [<a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=135" target="_blank">mehr</a>]</li>
	<li>Klare Lernziele formulieren (13) [<a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=178" target="_blank">mehr</a>]</li>
	<li>Offene Fragen stellen (16) [<a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=241" target="_blank">mehr</a>]</li>
	<li>Einen Bezug zur Lebenswelt der Studierenden herstellen (17) [<a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=283" target="_blank">mehr</a>]</li>
	<li>Differenziertes, aufgaben- oder verbesserungsorientierte Feedback geben (30) [<a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=321" target="_blank">mehr</a>]</li>
	<li>Pr&auml;sentationen durch Visualisierungen oder Schl&uuml;sselw&ouml;rter statt halber oder ganzer S&auml;tze anreichern (42) [<a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=155" target="_blank">mehr</a>]</li>
	<li>Die Studierenden eine Concept Map bzw. eine Struktur der zentralen Inhalte und Begriffe erstellen und diskutieren lassen (45) [<a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=189" target="_blank">mehr</a>]</li>
	<li>Die Veranstaltung mit einem Advance Organizer beginnen (64) [<a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=140" target="_blank">mehr</a>]</li>
</ul>

<p>Schon einzelne Prinzipien f&uuml;hren zu nachweislich besseren Lernerfolgen. Kombiniert f&uuml;hren sie zu deutlich verbesserter Lehre. Klicken Sie auf die verlinkten Massnahmen, um mehr dar&uuml;ber zu erfahren.</p>

<h2>Literatur</h2>

<p>Schneider, M. &amp; Preckel, F. (2017). Variables associated with achievement in higher education: A systematic review of Meta-Analyses. <em>Psychological Bulletin, 143(6), </em>565-600.</p>

<p>Hattie, J. (2011). Which strategies best enhance teaching and learning in higher education? In D. Mashek &amp; E.Y. Hammer (Eds.), E<em>mpirical Research in Teaching and Learning: Contributions from Social Psychology (pp. 130-142). </em>Chicester: Blackwell.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Muss Hochschullehre unterhalten?</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=326</link>
			<description>Falsch verstandene Qualität der Lehre verhindert Entwicklungen</description>
          <pubDate>Fri, 19 May 2017 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Thomas Tribelhorn]]></dc:creator>
			<category>Curriculumsentwicklung</category>
			<category>e-Learning</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=326</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Unterhaltung_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Seit langem steht die Qualit&auml;t der Lehre weit oben auf der Agenda von Hochschulen. Allerdings divergieren die Vorstellungen zu <em>exzellenter</em> oder <em>hochstehender</em> Lehre oft enorm. Meist wird dazu Bezug genommen auf das hausinterne Evaluationssystem, das Grossteils auf Befragung der Studierenden mittels Fragebogen beruht.</p>

<h2>Evaluation als Kundenzufriedenheitsbefragung</h2>

<p>Die Einsch&auml;tzung der Studierenden zur Qualit&auml;t der Lehrveranstaltungen ist zweifellos eine wichtige Perspektive. Bleibt sie die dominante oder gar die einzige, so werden Qualit&auml;tsentwicklungen in der Lehre jedoch behindert, wenn nicht sogar pervertiert. In seinem Fachartikel leitet der bekannte Sozialpsychologe Prof. Wolfgang Stroebe gut nachvollziehbar her, warum gute Ergebnisse in Lehrevaluationen zu schlechteren Lehrveranstaltungen f&uuml;hren k&ouml;nnen.</p>

<p>Neuere Forschungsergebnisse weisen z.B. einen negativen Zusammenhang zwischen der Einsch&auml;tzung eines Grundlagenmoduls und den Leistungen der Studierenden im Aufbaumodul aus. Je beliebter das Grundlagenmodul war, desto mehr M&uuml;he bekundeten die Studierenden in den darauf aufbauenden Veranstaltungen. Mit anderen Worten: Die positive Bewertung durch die Studierenden war gegenl&auml;ufig zu ihrem akademischen Erfolg.</p>

<p>Gr&uuml;nde daf&uuml;r lassen sich auf mehreren Ebenen finden. Zun&auml;chst kann es sich schlicht um schlechte curriculare Koordination zwischen den Modulen handeln. Aus psychologischer Perspektive lassen sich aber durchaus weitere Vermutungen formulieren, beispielsweise, dass die Lehrveranstaltung jener Dozierenden gute Noten erhalten, die &uuml;ber gute Strategien zum <em>Impression Management</em> verf&uuml;gen. Wer mit seiner Art gut ankommt, erh&auml;lt trotz ausbleibendem Lern-Ertrag gute R&uuml;ckmeldungen durch die Lernenden. Einer der Faktoren, welche die Zufriedenheit der Studierenden nachweislich negativ beeinflussen, ist der geforderte Arbeitsaufwand. Lernen ist jedoch anstrengend, ein Lerneffekt ergibt sich nur durch die aktive Auseinandersetzung mit dem Stoff.</p>

<h2>Lernerfolg durch kompetente Lehrende</h2>

<p>Dabei kann die Stoffverarbeitung durchaus animierend, unterhaltsam und gleichzeitig lernf&ouml;rderlich gestaltet werden. Die Lernforschung belegt beispielsweise, dass positive Emotionen den Lernerfolg deutlich steigern. Nicht wenige Bildungsinstitutionen setzen dazu auf neue Technologien, wobei durch deren Auftritt zuweilen der Eindruck entsteht, dass dabei Marketinggedanken eine wichtige Rolle spielen. Lehrende werden dadurch leider oft verunsichert und glauben, sie m&uuml;ssten zu perfekten Entertainern werden, oder noch schlimmer, sie w&uuml;rden bald &uuml;berfl&uuml;ssig werden.</p>

<p>Das Lernverhalten Studierenden wird sich ver&auml;ndern &mdash; ganz einfach, weil es das schon immer tat. Aktuell ist eine eindr&uuml;ckliche Steigerung der Benutzerfreundlichkeit von neuen Lehr-Lerntechnologien feststellbar. Aber es gilt nach wie vor: <em>A fool with a tool is still a fool</em>. Wenn Technologie durch Lehrende nicht sinnvoll in ein gut durchdachtes Lehrkonzept integriert wird, bleibt sie wirkungslos. Sie soll nicht (nur) beeindrucken, sondern Lernprozesse intensivieren. Dazu kann auf einen riesigen Bestand an Daten aus der Lernforschung zur&uuml;ckgegriffen werden. Weil das in der Regel nur f&uuml;r Fachkundige mit vertretbarem Aufwand machbar ist, tun Lehrende gut daran, hochschuldidaktische Beratungsangebote zu nutzen. &Uuml;berfl&uuml;ssig werden sie also nicht. Im Gegenteil: Reflektierte Lehrende, die die vorhandenen Mittel mit Bedacht einsetzen, sind gefragt wie nie zuvor.</p>

<h2>Level One Evaluation</h2>

<p>Die Evaluation der Lehrveranstaltungen durch Umfragen bei Studierenden wurde bereits in den 50er-Jahren von Kirkpatrick als unterste von vier Entwicklungsstufen wirksamer Evaluation taxiert. Dabei wird lediglich die unmittelbare Reaktion der Zielgruppe erhoben. Die weit verbreitete Standardevaluation erinnert darum oft an eine Kundenzufriedenheitsbefragung mittels &laquo;<em>Happy-Sheets&raquo;.</em> &nbsp;Es ist ungleich viel aufw&auml;ndiger, zu ermitteln, ob vom Lernstoff tats&auml;chlich etwas geblieben ist oder das Wissen gar in entsprechend professionelles Handeln einfliesst und dies seinerseits erw&uuml;nschte Ver&auml;nderungen ausl&ouml;st.</p>

<p>Die Evaluation der Lehrqualit&auml;t soll eigentlich zu deren Verbesserung f&uuml;hren. Wenn sie nur auf den Ergebnissen der Studierenden-Fragebogen beruht, so wird ein falsches Signal an die Lehrenden gesendet: &laquo;Mach sie gl&uuml;cklich und du erh&auml;ltst h&ouml;here Werte&raquo;. Dies ist besonders fatal, wenn die Karrieref&ouml;rderung nur diese Werte im Bereich der Lehrt&auml;tigkeit ber&uuml;cksichtigt. Ein solches System l&auml;uft dem Gedanken der institutionellen Lehrentwicklung zuwider.</p>

<h2>Zum Weiterlesen</h2>

<p>Stroebe, W (2016). Why good teaching evaluations may reward bad teaching: On grade inflation and other unintended consequences of student evaluations. <em>Perspectives on Psychological Science, 11.</em> 800-816.</p>

<p>Stroebe, W (2017). Gro&szlig;e Vorschicht geboten. Was evaluieren Studierende, wenn sie Lehrveranstaltungen evaluieren? <em>Forschung &amp; Lehre 2|17</em>, 136-137.</p>

<p>Kirkpatrick Donald L. &amp; Kirkpatrick, James D. (2008). <em>Evaluating training programs. The Four Levels (3rd ed.).</em> San Francisco: Berrett-Koehler.</p>

<p>Kirkpatrick, D. L. &amp; Kayser Kirkpatrick, W. (2016). <em>Kirckpatricks&#39;s Four Levels of Training Evaluation.</em> Alexandria: ATD Press</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>In der Vorlesung mitschreiben aber richtig</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=315</link>
			<description>Wie sich Studierende am besten Notizen machen, während Sie sprechen</description>
          <pubDate>Wed, 15 Feb 2017 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[David Graf und Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Lehrmittelgestaltung</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=315</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Vorlesungsnotizen_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Ob ein H&ouml;rsaal voller aufgeklappter Laptops, dutzende Gesichter mit konzentriert-ausdrucksloser Miene oder eifriges Mitschreiben &ndash; als Dozierende wissen wir nicht wirklich, was die Studierenden in Vorlesungen von dem mitnehmen, was wir ihnen vermitteln m&ouml;chten.</p>

<p>Dabei w&uuml;nschen wir uns, dass sie m&ouml;glichst viel und vor allem das Richtige mitnehmen. &bdquo;Etwas mitnehmen&ldquo; bedeutet, dass sie das von uns Vorgetragene in irgendeiner Form verarbeiten &ndash; Zuh&ouml;ren alleine gen&uuml;gt daf&uuml;r nicht. Und wir w&uuml;nschen uns, dass die Studierende ihre Notizen m&ouml;glichst optimal f&uuml;r die Pr&uuml;fungsvorbereitung nutzen k&ouml;nnen. Also k&ouml;nnen wir ihnen helfen, sich sinnvoll Notizen zu machen.</p>

<p>Studierende haben folgende M&ouml;glichkeiten, Vorlesungsinhalte festzuhalten:</p>

<ul>
	<li>Freie Notizen am Laptop</li>
	<li>Notizen auf den Folien am Laptop</li>
	<li>Freies Mitschreiben per Hand</li>
	<li>Mitschreiben per Hand auf den ausgedruckten Folien</li>
</ul>

<h3>Lernwirksame Notizen</h3>

<p>Zumindest was das freie Mitschreiben angeht gilt einer Studienreihe von Mueller und Oppenheimer (2014) zufolge, dass Notizen &bdquo;per Hand&ldquo; lernwirksamer sind als solche am Laptop. Denn wer sich per Hand Notizen macht, kann gar nicht alles mitschreiben, was gesagt wird, sondern muss es zu knappen Kernaussagen verdichten. Dies ist bereits eine erste Informationsverarbeitung&nbsp;- und damit ein Lernprozess.</p>

<h3>Zentral ist die&nbsp;gedankliche Verarbeitung</h3>

<p>Der Laptop hingegen kann dazu&nbsp;verleiten, das gesprochene Wort w&ouml;rtlich mitzuschreiben, ohne sich eigene Gedanken dar&uuml;ber zu machen. Dies f&uuml;hrt zu weniger gedanklichen Verarbeitungsprozessen und wie sich zeigte in der Folge zu schlechteren Lernresultaten. Diese Effekte ergeben sich sogar unter Ber&uuml;cksichtigung der M&ouml;glichkeit zur Pr&uuml;fungsvorbereitung: Wenn Studierende ihre wortw&ouml;rtlich am Laptop mitgeschriebenen Notizen zur Vorbereitung verwenden, f&uuml;hrt das zu schlechteren Testergebnissen als die Arbeit mit den selbst formulierten Kernaussagen (d.h. den per Hand erstellten Notizen).</p>

<p>Das Gleiche gilt wahrscheinlich auch, wenn Sie den Studierenden Ihre Folien zukommen lassen: wenn diese sich darauf per Hand Notizen machen, werden sie dabei Ihre Aussagen in der Vorlesung wohl gr&uuml;ndlicher verarbeiten. Hierzu kennen wir allerdings derzeit noch keine Studie.</p>

<h3>Folien optimieren</h3>

<p>Ob Sie den Studierenden die Folien vor der Vorlesung zukommen lassen werden, h&auml;ngt davon ab, was auf den Folien steht: wenn Sie Bilder oder Grafiken zeigen, zu denen die Studierenden Ihre&nbsp;Anregungen notieren sollen, ist das sicher sinnvoll. Wenn Sie auf den Folien wenige als Gliederung fungierende Stichworte haben, ebenfalls. Bei textlastigen und sehr vollen Folien stellt sich hingegen die Frage, ob Sie die Studierenden mit einer vorherigen Abgabe nicht vom eigenen Mitschreiben abhalten &ndash; und das w&auml;re f&uuml;r deren gedankliche Verarbeitungsprozesse kontraproduktiv.</p>

<p>Wie auch immer Sie sich entscheiden: geben Sie den Studierenden besonders zum Studienbeginn am Anfang der Vorlesung einen Hinweis darauf, wie diese sich in Ihrer Vorlesung am besten Notizen machen k&ouml;nnen. Damit geben Sie ihnen eine wichtige Hilfestellung.</p>

<h3>Literatur:</h3>

<p>Mueller, D. &amp; Oppenheimer, D.M. (2014). The pen is mightier than the keyboard: Advantages of longhand over laptop note taking.<em> Psychological Science, 25 (6), </em>1159-1168</p>
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		</item>
		<item>
          <title>Individuelle Rückmeldungen dank Peer-Feedback</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=322</link>
			<description>Auch in grossen Gruppen allen ein individuelles Feedback ermöglichen</description>
          <pubDate>Wed, 15 Feb 2017 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[David Graf]]></dc:creator>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Rahmenbedingungen</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=322</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Peer-Feedback_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Gem&auml;ss der Meta-Analyse von Hattie (2009) z&auml;hlt Feedback zu erhalten und zu geben zu den zehn wichtigsten Erfolgsfaktoren f&uuml;r das Lernen. In Veranstaltungen mit hohen Studierendenzahlen sind Dozierende zeitlich jedoch kaum in der Lage, jedem einzelnen Studierenden eine R&uuml;ckmeldung zu geben. Studentisches Peer-Feedback kann hier eine Alternative sein. Es nutzt die Gunst der Gruppe und &uuml;bertr&auml;gt den Studierenden die Aufgabe zum Feedback: Entlang von vorgegebenen Feedback-Leitlinien kommentieren und bewerten sie die Beitr&auml;ge ihrer Mitstudierenden. Durch die Auseinandersetzung mit den Beitr&auml;gen anderer Studierenden vertiefen sie dabei gleichzeitig den Lernstoff und f&ouml;rdern ihre Selbstreflektion.</p>

<h2>Peer-Feedback ist in der Regel qualitativ hochstehend, akkurat und lernf&ouml;rderlich</h2>

<p>Die h&auml;ufigsten Bedenken bei Peer-Feedback betreffen dessen Qualit&auml;t, Reliabilit&auml;t und Wertsch&auml;tzung, sind aber weitgehend unbegr&uuml;ndet. So kommt das Feedback durch Peers demjenigen von Experten und Dozierenden in Sachen Qualit&auml;t sehr nahe (v.a. bei literarischen und wissenschaftlichen Texten). Etwaige Qualit&auml;tsm&auml;ngel werden durch die schnellere Verf&uuml;gbarkeit und den gr&ouml;sseren Umfang der Peer-Feedbacks kompensiert (Topping, 1998). Des Weiteren sind die studentischen Bewertungen &auml;usserst akkurat &ndash; und dies &uuml;ber alle F&auml;cher und Niveaustufen hinweg (Falchikov &amp; Goldfinch, 2000). Letztlich aber nicht weniger wichtig: Studierende stufen die erhaltenen Peer-Feedbacks als lehrreich ein (Ion, Barrera-Corominas &amp; Tom&agrave;s-Folch, 2016).</p>

<h2>Empfehlungen f&uuml;r gelingendes Peer-Feedback</h2>

<p>Um Peer-Feedback gewinnbringend einzusetzen, empfiehlt sich folgende Punkte zu ber&uuml;cksichtigen.</p>

<ol>
	<li><strong>Aufgabenerteilung:</strong> Erkl&auml;ren und begr&uuml;nden Sie das Vorgehen und den Sinn des Peer-Feedbacks bereits bei der Aufgabenerteilung.</li>
	<li><strong>Feedback-Richtlinien:</strong> Geben Sie den Studierenden ein Beurteilungsraster oder Begutachtungsrichtlinien und Regeln f&uuml;r konstruktives Feedback (siehe Didaktipp &quot;Studierenden Feedback geben&quot;) an die Hand.</li>
	<li><strong>Form des Feedbacks:</strong> Entscheiden Sie sich abh&auml;ngig von Ihrem Szenario f&uuml;r m&uuml;ndliches/schriftliches und f&uuml;r anonymisiertes/pers&ouml;nliches Feedback.</li>
	<li><strong>ILIAS-Tool</strong>: Nutzen Sie bei hohen Studierendenzahlen den Peer-Feedback-Modus des ILIAS-Tools &quot;&Uuml;bung&quot; (<a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?search=feedback&amp;fid=324" target="_blank">Didaktipp zum Tool</a>).</li>
	<li><strong>Peer-Feedback beurteilen:</strong> Lassen Sie die Studierenden beurteilen, wie hilfreich das Feedback f&uuml;r sie gewesen ist. Sie tragen so zur Qualit&auml;tssicherung bei.</li>
</ol>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Falchikov, N. &amp; Goldfinch, J. (2000). Student peer assessment in higher education: A meta-analysis comparing peer and teacher marks. <em>Review of Educational Research, 70</em>, 287-322.</p>

<p>Hattie, J. (2009). <em>Visible learning: A synthesis of over 800 meta-analyses relating to achievement</em>. Abingdon: Routledge.</p>

<p>Ion, G., Barrera-Corominas, A. &amp; Tom&agrave;s-Folch, M. (2016). Written peer-feedback to enhance students&rsquo; current and future learning. <em>International Journal of Educational Technology in Higher Education, 13:15</em>, doi:10.1186/s41239-016-0017-y</p>

<p>Topping, K. (1998). Peer assessment between students in colleges and universities. <em>Review of Educational Research, 68</em>, 249&ndash;276.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Battle of the Texts</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=325</link>
			<description>Wenn Studierende das Veranstaltungsprogramm aktiv mitgestalten</description>
          <pubDate>Tue, 31 Jan 2017 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Roman Suter]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Selbststudium</category>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Battle-of-Texts_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><h2>Allgemeines</h2>

<p>Klassischerweise entscheiden Dozierende in lekt&uuml;rebasierten Veranstaltungen selbst, welche Texte die Studierenden bearbeiten sollen. Den Studierenden wird dadurch weitgehend die M&ouml;glichkeit entzogen, die Veranstaltung inhaltlich mitzugestalten. Dies wirkt sich oft negativ auf ihre Motivation und dadurch auf ihre Bereitschaft aus, sich an der Veranstaltung aktiv zu beteiligen. Hier setzt die Methode &laquo;Battle of the Texts&raquo; an.</p>

<h2>Ablauf</h2>

<p>Ausgehend von einem vorgegebenen Grundlagentext erhalten die Studierenden den Auftrag, in Zweiergruppen Texte zu recherchieren, die Aspekte des Grundlagentexts aufnehmen und vertiefen. Neben der inhaltlichen N&auml;he zum Grundlagentext sollen die recherchierten Texte wissenschaftlichen Qualit&auml;tsanspr&uuml;chen gen&uuml;gen. Die Studierendenden w&auml;hlen einen aus ihrer Sicht geeigneten Text aus und schicken ihn der/dem Dozierenden zur &Uuml;berpr&uuml;fung und Absegnung zu.</p>

<p>In der zweiten Phase stellen jeweils am Schluss einer Sitzung zwei bis drei Studierendengruppen ihren Text der Gesamtgruppe vor. Ziel dieser ca. f&uuml;nfmin&uuml;tigen Kurzpr&auml;sentationen ist es, die Mitstudierenden von ihrem Text zu &uuml;berzeugen. Im Anschluss wird dar&uuml;ber abgestimmt, welche Texte f&uuml;r die n&auml;chste Sitzung von allen gelesen werden.</p>

<h2>Fazit</h2>

<p>Dank dieser Methode erhalten die Studierenden die M&ouml;glichkeit, auf die inhaltliche Gestaltung der Veranstaltung Einfluss zu nehmen. Sie sind dadurch motivierter, sich aktiv an der Veranstaltung zu beteiligen, was sich wiederum positiv auf ihren Lernerfolg auswirkt. In Anlehnung an das Konzept des forschenden Lernens erhalten die Studierenden dar&uuml;ber hinaus die Gelegenheit, Recherchekompetenz zu erwerben, sich mit einem Text vertieft auseinanderzusetzen, ihn thematisch zu verorten und seine akademische Relevanz zu beurteilen.</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Batzke, Ina &amp; Hellmann, Jens H. (2016). Der &laquo;Battle of the Texts&raquo; als Methode zur F&ouml;rderung Forschenden Lernens. <em>die hochschullehre</em>, 2/2016, online unter: <a href="http://www.hochschullehre.org/?p=829">http://www.hochschullehre.org/?p=829</a></p>
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		</item>
		<item>
          <title>Peer-Feedback einfach administrieren: ILIAS-Tool «Übung»</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=324</link>
			<description>Peer-Feedback mit dem ILIAS-Tool «Übung» auch in grossen Gruppen gewinnbringend und unkompliziert einsetzen.</description>
          <pubDate>Wed, 11 Jan 2017 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[David Graf]]></dc:creator>
			<category>Corona</category>
			<category>e-Learning</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<category>Teamlernen</category>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Peerfeedback_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Feedback erhalten und geben z&auml;hlt zu den effektivsten Massnahmen f&uuml;r gelingendes Lernen (Hattie, 2008). In Veranstaltungen mit hohen Studierendenzahlen sind Dozierende zeitlich jedoch kaum in der Lage, jedem/-r einzelnen Studierenden eine R&uuml;ckmeldung zu geben. Auch die Alternative des studentischen Peer-Feedbacks kann administrativ sehr aufw&auml;ndig sein. Hier bietet sich das ILIAS-Tool &laquo;&Uuml;bung&raquo; an: Indem es den Ablauf strukturiert und automatisiert, vereinfacht es die Durchf&uuml;hrung von Peer-Feedbacks enorm.</p>

<h2>Was leistet das ILIAS-Tool &laquo;&Uuml;bung&raquo; hinsichtlich Peer-Feedback?</h2>

<p>Grunds&auml;tzlich erm&ouml;glicht das Objekt &laquo;&Uuml;bung&raquo; eine zeitlich gesteuerte Einreichung von gel&ouml;sten Arbeitsauftr&auml;gen z.B. in Form von Texten. Beim Anlegen einer &Uuml;bung k&ouml;nnen Sie entscheiden, ob zus&auml;tzlich zur M&ouml;glichkeit der Einreichung ein Peer-Feedback durchgef&uuml;hrt werden soll. Sie legen dabei die Termine f&uuml;r die Einreichung und das Hinterlegen des Feedbacks fest und bestimmen die Anzahl zu gebender Feedbacks. Die Studierenden bekommen nur dann Einblick in die erhaltenen Feedbacks, wenn sie die geforderte Anzahl an Feedbacks verfasst haben. Die Identit&auml;t der Feedback-Nehmenden und -Gebenden kann anonymisiert werden. Als Dozentin oder Dozent k&ouml;nnen Sie jederzeit die eingereichten Arbeitsauftr&auml;ge und die hinterlegten Feedbacks einsehen.</p>

<h2>Wie l&auml;uft ein Peer-Feedback mit dem ILIAS-Objekt &laquo;&Uuml;bung&raquo; ab?</h2>

<ol>
	<li><strong>Erteilung des Auftrags</strong>: Erkl&auml;ren und begr&uuml;nden Sie das Vorgehen und den Sinn des Peer-Feedbacks bereits bei der Auftragserteilung. Die Aufgabestellung kann zus&auml;tzlich in ILIAS hinterlegt werden.<br />
	&nbsp;</li>
	<li><strong>Einreichung der gel&ouml;sten Arbeitsauftr&auml;ge</strong>: Die Studierenden laden bis zum definierten Abgabetermin eine Datei hoch oder geben die L&ouml;sung als Text direkt in ILIAS ein.<br />
	&nbsp;</li>
	<li><strong>Zuordnung der Feedback-Partner</strong>: Die Zuordnung der Feedback-Partner &uuml;bernimmt ILIAS und geschieht vollkommen zuf&auml;llig. Dabei werden nur Studierende ber&uuml;cksichtigt, die bis zum Abgabetermin eine L&ouml;sung eingereicht haben.<br />
	&nbsp;</li>
	<li><strong>Feedback geben</strong>: Die Studierenden erhalten Zugriff auf die ihnen zugeteilten L&ouml;sungen und verfassen ihr Feedback. Sie halten sich dabei an die definierten Feedbackrichtlinien (z.B. Beurteilungskriterien und Regeln f&uuml;r konstruktives Feedback).<br />
	&nbsp;</li>
	<li><strong>Feedback nehmen</strong>: Nach Ende des Feedbackzeitraumes und wenn die notwendige Anzahl an Feedbacks gegeben wurde, erhalten die Studierenden Einblick in die R&uuml;ckmeldungen.</li>
</ol>

<h2>Links:</h2>

<ul>
	<li>Hier finden Sie eine <a href="https://ilias.unibe.ch/goto_ilias3_unibe_file_1100741.html" target="_blank">Anleitung zum ILIAS-Objekt &laquo;&Uuml;bung&raquo;</a> zum Download.&nbsp;</li>
	<li>Allgemeine Vorteile von und Hinweise zur Gestaltung von Peer-Feedbacks finden Sie im Didaktipp <a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?search=peer&amp;fid=322" target="_blank">&laquo;Individuelle R&uuml;ckmeldungen dank Peer-Feedback&raquo;</a>.</li>
</ul>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Hattie, J. (2008). <em>Visible learning: A synthesis of over 800 meta-analyses relating to achievement</em>. Abingdon: Routledge.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Inverted Classroom Model (ICM)</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=203</link>
			<description>Dank Stofferarbeitung im Selbststudium die Präsenzphase stärken</description>
          <pubDate>Tue, 6 Sep 2016 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[David Graf]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Corona</category>
			<category>e-Learning</category>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=203</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/flipped-classroom-DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><h2>The Flipped Classroom</h2>

<p>In der klassischen Vorlesung werden in der Pr&auml;senzphase Informationen pr&auml;sentiert, welche die Studierenden anschliessend im Selbststudium vertiefen und zur Anwendung bringen sollen. Die Unterrichtsmethode des &laquo;Inverted Classroom&raquo; dreht dies Aktivit&auml;ten &laquo;um&raquo;: Die Studierende bereiten sich mit Hilfe von Lernvideos (z.B. in Form von <a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=213" target="_blank">Screencasts</a>, <a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?kid=55&amp;fid=347" target="_blank">SlideCasts</a> oder <a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?kid=55&amp;fid=348" target="_blank">PenCasts</a>) auf die Pr&auml;senzphase vor &ndash; sie eignen sich das Wissen also im Selbststudium an. In der Pr&auml;senzphase werden dann weiterf&uuml;hrende Fragen im Plenum diskutiert, &Uuml;bungen bearbeitet oder F&auml;lle in der Kleingruppe besprochen.</p>

<p>Was vormals also zuhause und oftmals in isolierter Einzelarbeit geschah, vollzieht sich nun im sozialen Austausch mit den Mitstudierenden und im Kontakt mit den Dozierenden. Dank diesen vielf&auml;ltigen Feedback-M&ouml;glichkeiten und einer st&auml;rkeren Aktivierung der Studierenden entsteht eher vertieftes Wissen. Zudem ist die Entwicklung eines Kompetenzgef&uuml;hls wahrscheinlicher (vgl. Sch&auml;fer, 2012; Brinks Lockwood, 2014).</p>

<p>Damit die Studierenden die Inhalte im Selbststudium wirklich durchdringen, sollte die Selbstlernphase unterst&uuml;tzt werden. Leitfragen oder ein <a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?kid=37&amp;fid=140" target="_blank">Advance Organizer</a> k&ouml;nnen die aktive Auseinandersetzung mit den Inhalten f&ouml;rdern. Automatisch auswertbare &Uuml;bungsaufgaben (z.B. umgesetzt in einem &laquo;Test&raquo; auf ILIAS) dienen den Studierenden zur &Uuml;berpr&uuml;fung, ob sie die Inhalte wirklich verstanden haben.</p>

<p>In der Pr&auml;senzveranstaltung nimmt die dozierende Person vermehrt die Rolle des Moderators ein und steht beratend sowie unterst&uuml;tzend zur Seite. Statt Information auf Vorrat kann nun bedarfsorientiert unterrichtet und besser auf Fragen eingegangen werden.</p>

<p><strong>Tipp:</strong> Pr&auml;gnante Informationen zu Inverted Classroom auf <a href="http://www.e-teaching.org/lehrszenarien/vorlesung/inverted_classroom" target="_blank">e-teaching.org</a></p>

<p>Im Kurs &laquo;Best of Frontalunterricht&raquo; im&nbsp;hochschuldidaktischen Programm der Uni Bern werden weitere M&ouml;glichkeiten zur Optimierung von Vorlesungen besprochen.</p>

<h2>Literatur</h2>

<p>Brinks Lockwood, R. (2014). <em>Flip It! </em><em>Strategies fort he ESL Classroom</em>. Ann Arbor: The University of Michigan Press.</p>

<p>Sch&auml;fer, A.M. (2012). Das Inverted Classroom Model. In J. Handke &amp; A. Sperl (Hrsg.), <em>Das Inverted Classroom Model. Begleitband zur ersten deutschen ICM-Konferenz</em> (S. 3-11). M&uuml;nchen: Oldenbourg Wissenschaftsverlag.</p>

<h2>Video</h2>

<p>Ein sch&ouml;n gemachtes <a href="https://youtu.be/iQWvc6qhTds" target="_blank">Video</a>, durch welches das Konzept &quot;flipped classroom&quot; erkl&auml;rt wird.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>ScreenCasts</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=213</link>
			<description>Mit einfacher Software kurze Videos für die Lehre produzieren</description>
          <pubDate>Tue, 6 Sep 2016 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[David Graf und Adrian Lundberg]]></dc:creator>
			<category>Corona</category>
			<category>e-Learning</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=213</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Screencast_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Konzepte wie &laquo;Blended Learning&raquo; oder &laquo;<a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=203" target="_blank">Flipped Classroom</a>&raquo; k&ouml;nnen ihre positiven Aspekte erst richtig aussch&ouml;pfen, wenn Studierenden sinnvolle digitale Lernmaterialien angeboten werden. Lehr-/Lernvideos, die nach der Methode der Screencasts aufgezeichnet wurden,&nbsp;k&ouml;nnen als solche Lernmaterialien dienen.</p>

<p>Ein &laquo;Screencast&raquo; ist nichts anderes als eine Bildschirmaufzeichnung: Mit Hilfe eines sogenannten &laquo;Screen Recorders&raquo; (z.B. Camtasia, Screencast-O-Matic*) werden die Vorg&auml;nge auf dem eigenen Bildschirm aufgezeichnet. Indem synchron oder im Anschluss eine Audiospur aufgezeichnet wird (hier empfiehlt sich die Verwendung eines externen Mikrophons), entsteht einfach und schnell ein Video.</p>

<p>Dozierende k&ouml;nnen so Teile einer Vorlesung oder eines Referats gezielt vorbereiten und in Ruhe aufzeichnen. Die Lernenden k&ouml;nnen diese Screencasts auf ihren Endger&auml;ten&nbsp;jederzeit stoppen, wenn gew&uuml;nscht zur&uuml;ckspulen und wieder abspielen.&nbsp;Im Sinne des selbstgesteuerten Lernens kann dadurch mit der passenden Intensit&auml;t und Geschwindigkeit gelernt und gearbeitet werden.</p>

<p>Neben der Erstellung von solchen, auf Pr&auml;sentationsfolien basierenden Lehr-/Lernfilmen sind auch andere Formen von Screencasts denkbar:</p>

<ul>
	<li>Video-Tutorials f&uuml;r Programme, Apps oder online Anwendungen</li>
	<li>Erkl&auml;rung oder Darstellung von Prozessen</li>
	<li>Mit Hinweisen kommentierte Filme</li>
</ul>

<h3><strong>Tipps</strong></h3>

<ul>
	<li>Erg&auml;nzende spezifische Bearbeitungsauftr&auml;ge l&ouml;sen zielf&uuml;hrendere Lernprozesse bei den Studierenden aus.</li>
	<li>Anl&auml;sslich der &laquo;<a href="http://swissmakerweek.unibe.ch" target="_blank">Swiss Maker Week</a>&raquo; an der Universit&auml;t Bern k&ouml;nnen Lehrende sich eine Woche auf das Thema einlassen und eigene Szenarien und Inhalte unter fachlicher Anleitung erstellen.</li>
</ul>

<h3>*Kostenlose Werkzeuge:</h3>

<p><a href="https://www.techsmith.com/camtasia.html" target="_blank">Camtasia</a>&nbsp;<br />
<a href="https://screencast-o-matic.com/home" target="_blank">Screencas-O-Matic</a>&nbsp;<br />
<a href="https://support.apple.com/de-ch/quicktime" target="_blank">Quicktime</a><br />
<a href="https://dlf.uzh.ch/wp-content/uploads/2020/03/Recording_your_Classes_with_QuickTime.pdf" target="_blank">Anleitung mit Quicktime</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Studierenden Feedback geben</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=321</link>
			<description>Was für konstruktives Feedback zu beachten ist.</description>
          <pubDate>Thu, 11 Aug 2016 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<category>Lernziele</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=321</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Feedback_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><h2>F&uuml;r den Lernfortschritt der Studierenden ist hilfreiches Feedback essenziell.</h2>

<p>In einer Meta-Analyse zahlreicher Studien hat Hattie (2008) herausgefunden, dass Feedback zu erhalten und zu geben zu den zehn wichtigsten Erfolgsfaktoren f&uuml;r das Lernen z&auml;hlt. Feedback ist aber nicht immer leicht zu geben bzw. anzunehmen. Die Gefahr besteht, dass Studierende gut gemeintes Feedback als Kritik und als Abwertung ihrer Person empfinden (Hattie &amp; Yates 2014).</p>

<h2>Was ist beim Feedback-Geben besonders zu ber&uuml;cksichtigen?</h2>

<p>Damit Studierende R&uuml;ckmeldungen nicht abwertend erleben, sind zun&auml;chst allgemeine Feedbackregeln z.B. entsprechend Fengler (1998) zu beachten. Das Feedback sollte demnach</p>

<ul>
	<li>wertsch&auml;tzend</li>
	<li>beschreibend</li>
	<li>nicht wertend</li>
	<li>spezifisch sein</li>
</ul>

<p>Aus lernpsychologischen Gr&uuml;nden ist ausserdem zun&auml;chst das Gelungene r&uuml;ckzumelden und erst dann zu Verbesserndes. Das Feedback sollte zudem m&ouml;glichst genau und konkret sein. Verallgemeinerungen und Pauschalisierungen sind zu vermeiden. Konstruktive Hinweise f&uuml;r Verbesserungen sollten sich nicht nur auf das Lernergebnis beziehen, sondern auch auf die &nbsp;Optimierung des Arbeitsprozesses (Hattie &amp; Timperley 2007), das heisst, wie bei der Verbesserung einer schriftlichen Arbeit beispielsweise konkret&nbsp;vorgegangen werden kann. Damit das Feedback dem Lernfortschritt dienen kann, sollte es auch zeitnah gegeben werden (s. Chickering &amp; Gamson 1987, nach Brauer 2014, S. 84).</p>

<h2>Literatur:</h2>

<ul>
	<li>Brauer, M. (2014). <em>An der Hochschule lehren. Praktische Ratschl&auml;ge, Tricks und Lehrmethoden</em>. Berlin, Heidelberg: Springer.</li>
	<li>Chickering, A. &amp; Gamson, Z. (1987). Seven principles for good practice in undergraduate education. In: <em>AAHE Bulletin, 39</em>, 3&ndash;7.</li>
	<li>Fengler (1998). <em>Feedback geben. Strategien und &Uuml;bungen</em>. Weinheim, Basel: Beltz</li>
	<li>Hattie, J. (2008).<em> Visible learning: A synthesis of over 800 meta-analyses relating to achievement</em>. Abingdon: Routledge.</li>
	<li>Hattie, J. &amp; Timperley, H. (2007). The power of feedback. In:<em> Review of Educational Research, 77 </em>(1), 81&ndash;112.</li>
	<li>Hattie, J. &amp; Yates, G. C. R. (2014). <em>Visible learning and the science of how we learn</em>. London: Routledge.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Passende Leistungsnachweise</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=316</link>
			<description>Konzipieren Sie angemessene Lernerfolgskontrollen mit folgenden Tipps.</description>
          <pubDate>Wed, 17 Feb 2016 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Thomas Tribelhorn]]></dc:creator>
			<category>Didaktische Kohärenz</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=316</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Pruefungen_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Es ist nicht immer einfach, angemessene Pr&uuml;fungen, Tests oder Kompetenznachweise zu verfassen. Sie sollen fair sein, die Kompetenzen der Lernenden in angemessener Weise &uuml;berpr&uuml;fen, vor den klassischen G&uuml;tekriterien Bestand haben und mit vertretbarem Aufwand machbar sein. Die Forschungsliteratur dazu ist umfangreich und Lehrende finden selten Zeit, sich darin zu vertiefen. Im Grunde m&uuml;ssen sie ein breites Repertoire an Assessment-Formaten kennen, um daraus das passende f&uuml;r ihre Lehrveranstaltung w&auml;hlen zu k&ouml;nnen. Die folgenden Tipps k&ouml;nnen als empirisch fundierte und durch praktische Erfahrung validierte Leitlinien zur Konzeption verstanden werden.</p>

<h2>Didaktische Koh&auml;renz:</h2>

<p>Stimme Lernziele und deren Anspruchsniveau, Unterricht und Assessment aufeinander ab.</p>

<h2>Kriterienorientierte Bewertung:</h2>

<p>Fertige vorg&auml;ngig einen ausformulierten Kriterienkatalog an und lege diesen offen.</p>

<h2>Objektivit&auml;t:</h2>

<p>Falls mehr als eine Person die Leistungsnachweise bewerten: Kl&auml;re den Kriterienkatalog gemeinsam mit allen, die beurteilen.</p>

<h2>Gewichtung:&nbsp;</h2>

<p>Verschiedene Bewertungskriterien m&uuml;ssen in Abh&auml;ngigkeit der zu erwerbenden Kompetenzen unterschiedlich gewichtet werden.</p>

<h2>Feedback ist zwingend:&nbsp;</h2>

<p>Lernende sollen informierendes Feedback zu ihren Leistungen erhalten. Der gemeinsame Blick zur&uuml;ck nach vorn ist elementar.</p>

<h2>Standards:&nbsp;</h2>

<p>Garantiere Transparenz und Fairness, beachte die Testg&uuml;tekriterien.</p>

<h2>Diversit&auml;t:&nbsp;</h2>

<p>Ber&uuml;cksichtige unterschiedliche Lerntypen durch unterschiedliche Assessmentformen. Nicht jede Lehrveranstaltung soll gleichartig gepr&uuml;ft werden.</p>

<h2>Selbstevaluation:&nbsp;</h2>

<p>Optimiere das Assessment aufgrund permanenter Selbstevaluation.</p>

<h2>Der Griff in die Toolbox</h2>

<p>Die &laquo;<a href="http://www.assessment.unibe.ch" target="_blank">Assessment Toolbox</a>&raquo; der Universit&auml;t Bern hilft, das passende Format aus einer F&uuml;lle von M&ouml;glichkeiten auszuw&auml;hlen.</p>

<h2>Zum Weiterlesen</h2>

<p>B&uuml;cker, S., Deimling, M., Durduman, J., Holzh&auml;user, J., Schnieders, S., Tietze, M., Sayeed, S. &amp; Schneider, M. (2015). Pr&uuml;fung. In: M. Schneider und M. Mustafić (Hrsg.). <em>Gute Hochschullehre: Eine evidenzbasierte Orientierungshilfe. Wie man Vorlesungen, Seminare und Projekte effektiv gestaltet</em>, (S. 119-152). Berlin: Springer</p>

<p>Hattie, J. (2009). <em>Visible Learning: A Synthesis of Over 800 Meta-Analyses Relating to Achievement</em>. London &amp; New York: Routledge</p>

<h3>Weiterbilden</h3>

<p>Alle Workshops zum Thema [<a href="https://myvrl.me/hd" target="_blank">hier</a>]</p>
]]></content:encoded>
			<enclosure type="image/jpeg" url="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Pruefungen_DidakTipps.jpg" length="19399" />
		</item>
		<item>
          <title>Was sollen die Masterstudierenden können?</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=299</link>
			<description>Schwerpunkte von Curricula für Masterstudiengänge</description>
          <pubDate>Thu, 3 Sep 2015 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Curriculumsentwicklung</category>
			<category>Didaktische Kohärenz</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<category>Rahmenbedingungen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=299</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Curriculums-Schwerpunkt_DidakTipp.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Am sch&ouml;nsten w&auml;re es, wenn Studierende am Ende ihres Masterstudiums <em>alles </em>w&auml;ren: kompetente angehende Wissenschaftler/innen, gute Praktiker/innen mit ersten Berufserfahrungen und interdisziplin&auml;re Teamworker/innen. Doch alles gleichzeitig anzustreben f&uuml;llt den Studienplan mit vielen Pflichtveranstaltungen, behindert die Profilbildung gegen&uuml;ber vergleichbaren Studieng&auml;ngen an anderen Hochschulen und f&uuml;hrt wahrscheinlich dazu, dass die Studierenden vieles gestreift haben, doch nur weniges wirklich k&ouml;nnen.</p>

<p>Daher empfehlen Wolfgang Schatz und Ute Woschnack (2008), zu Beginn der Planung eines Masterstudiengangs (bzw. seiner Reform) klare Schwerpunkte zu setzen. Das bedeutet&nbsp;konkret, nur einen der drei Schwerpunkte Forschung, Praxis oder Interdisziplinarit&auml;t zu 100 % anzustreben und f&uuml;r einen der anderen bewusst wenig Aufwand zu definieren (vgl. Grafik). Diese Schwerpunktsetzung hat konkrete Folgen f&uuml;r die Gestaltung des Studiengangs:</p>

<h2>Sofern <strong>Forschungsqualifikation </strong>als Schwerpunkt gew&auml;hlt wird, sollte der Studiengang:</h2>

<ul>
	<li>die Forschungsschwerpunkte des Instituts abbilden oder zumindest thematisieren</li>
	<li>die aktuellsten Forschungsfehlder der Disziplin integrieren</li>
	<li>die aktuellsten Forschungsmethoden erwerben lassen</li>
	<li>die Studierenden m&ouml;glichst in die Forschung einbeziehen (Integration Studierender in Forschungsgruppen, Masterarbeiten als Bestandteil laufender Forschungsprojekte, Gef&auml;lle zur Diskussion aktueller Forschungsprobleme und -resultate)</li>
</ul>

<h2>Beispiele f&uuml;r Abgangskompetenzen speziell im Forschungsbereich:</h2>

<ul>
	<li>Forschungsskizze schreiben k&ouml;nnen</li>
	<li>Wissenschaftliche Untersuchungen durchf&uuml;hren k&ouml;nnen</li>
	<li>Fachwissenschaftliche Kommunikationsformen beherrschen (Poster, Fachvortrag etc.)</li>
</ul>

<h2>Sofern <strong>Praxisqualifikation </strong>als Schwerpunkt gew&auml;hlt wird, sollte der Studiengang:</h2>

<ul>
	<li>auf f&uuml;r die praktische Anwendung wichtige Probleme und Probleml&ouml;sungsstrategien sowie die dazu erforderlichen Inhalte konzentriert sein</li>
	<li>dem Berufsbild des Berufsverbands Rechnung tragen</li>
	<li>ein sinnvolles berufliches Selbstkonzept der Studierenden f&ouml;rdern (strategisch wie ethisch)</li>
	<li>die Studierenden m&ouml;glichst mit in die Praxis einbeziehen (Masterarbeiten in Zusammenarbeit mit Praxispartnern, Berufspraktika, Praxiserfahrungen als Studienleistung anerkennen, Gastdozierende aus der Praxis in die Lehre einbeziehen)</li>
</ul>

<h2>Beispiele f&uuml;r Abgangskompetenzen speziell im Praxisbereich:</h2>

<ul>
	<li>berufspraktische Fertigkeiten</li>
	<li>F&auml;higkeit zur Teamarbeit</li>
	<li>F&uuml;hrungskompetenzen</li>
	<li>F&auml;higkeit zum eigenst&auml;ndigen Erwerb erforderlichen Kompetenzen</li>
	<li>Kommunikationsf&auml;higkeit gegen&uuml;ber Zielgruppen in der Praxis</li>
</ul>

<h2>Sofern die <strong>Qualifikation zur interdisziplin&auml;ren Zusammenarbeit </strong>als Schwerpunkt gew&auml;hlt wird, sollte der Studiengang:</h2>

<ul>
	<li>Veranstaltungen mit Studierenden verschiedener Diszilinen beinhalten</li>
	<li>Dozierende aus verschiedenen Disziplinen einbinden</li>
	<li>interdisziplin&auml;re Module anbieten</li>
	<li>die studierenden m&ouml;glichst in die interdisziplin&auml;re Arbeit einbeziehen (M&ouml;glichkeit zu inter- bzw. transdisziplin&auml;ren Masterarbeiten, Anerkennung von thematisch passenden Studienleistungen aus anderen Disziplinen, interdisziplin&auml;re Kolloquien)</li>
</ul>

<h2>Beispiele f&uuml;r Abgangskompetenzen speziell im interdisziplin&auml;ren Bereich:</h2>

<ul>
	<li>Methoden aus verschiedenen Disziplinen beherrschen</li>
	<li>fachliche Probleme multiperspektivisch analysieren</li>
	<li>Argumentations- und Forschungsmethoden sowie die Begrifflichkeit anderer Disziplinen erkl&auml;ren k&ouml;nnen</li>
</ul>

<h2>Literatur:</h2>

<p><a href="http://www.swissuniversities.ch/de/hochschulraum/qualifikationsrahmen/" target="_blank">Nationaler Qualifikationsrahmen </a>f&uuml;r den Schweizer Hochschulbereich nqf.ch-HS</p>

<p>Schatz, W. und Woschnack, U. (2008). Forschungsorientierte Ausbildung? Qualifikationsprofile in der Curriculumsentwicklung von Masterstudieng&auml;ngen. In: <a href="http://www.zfhe.at/index.php/zfhe/article/view/61/55" target="_blank">Zeitschrift f&uuml;r Hochschulentwicklung ZFHE Jg. 3</a> / Nr. 4 (Dez. 2008). 58 - 70.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Machen Sie es sich einfacher!</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=306</link>
			<description>Fünf Prinzipien für ein stressfreieres (Berufs-) Leben</description>
          <pubDate>Thu, 30 Jul 2015 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Evaluation</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Rahmenbedingungen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=306</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Einfach_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Unser Leben wird immer komplexer, sei es der Umfang der zu sichtenden Literatur, die neueste Softwareversion, die Auswahl an Haarshampoos, neu definierte Prozesse bei der Arbeit oder das Lehren in modularisierten Studieng&auml;ngen. Zus&auml;tzlich steigt das Tempo von Ver&auml;nderungen, sei das der Generationswechsel von Mobiltelefonen und Tablets, die Reform von Studieng&auml;ngen oder der Fortschritt in der Forschung.</p>

<p>Umso wichtiger f&uuml;r uns ist, nur das zu tun, was wirklich wichtig ist, und es uns hierbei so einfach wie m&ouml;glich zu machen. Hierbei helfen f&uuml;nf Prinzipien der Einfachheit:</p>

<h2>Restrukturieren</h2>

<ul>
	<li>neue Ordnung schaffen</li>
	<li>Module und kleinere Einheiten bilden</li>
	<li>Masse und Ausnahmen separieren</li>
</ul>

<h3><em>Mottos:</em></h3>

<ul>
	<li><em>R&auml;um mal wieder dein B&uuml;ro auf!</em></li>
	<li><em>kleine H&auml;ppchen statt grosse Bl&ouml;cke</em></li>
	<li><em>Baukastensysteme schaffen</em></li>
	<li><em>Routineprozesse f&uuml;r Routinen, Extraw&uuml;rste extra behandeln</em></li>
</ul>

<h2>Weglassen</h2>

<ul>
	<li>Vergangenheit analysieren</li>
	<li>T&auml;tigkeiten delegieren</li>
	<li>Funktionen/Elemente streichen</li>
</ul>

<h4><em>Mottos:</em></h4>

<ul>
	<li><em>Alte Z&ouml;fpe abschneiden</em></li>
	<li><em>Was muss nicht unbedingt ich tun?</em></li>
	<li><em>&Uuml;ber Bord werfen</em></li>
</ul>

<h2>Erg&auml;nzen</h2>

<ul>
	<li>Synergien schaffen (kombinieren)</li>
	<li>Nutzen hinzuf&uuml;gen</li>
	<li>Funktionen/Elemente verstecken</li>
</ul>

<h3><em>Mottos:</em></h3>

<ul>
	<li><em>Aus zwei mach eins</em></li>
	<li><em>Geht das noch praktischer?</em></li>
	<li><em>Nur das Wichtigste muss immer sichtbar sein</em></li>
</ul>

<h2>Ersetzen</h2>

<ul>
	<li>Grundlegendes wegdenken</li>
	<li>Dimension ver&auml;ndern</li>
	<li>Konzept &uuml;bertragen</li>
</ul>

<h3><em>Mottos:</em></h3>

<ul>
	<li><em>Geht das noch simpler?</em></li>
	<li><em>Wichtiges in den Vordergrund bringen</em></li>
	<li><em>Wo l&auml;sst sich ein gutes Konzept sonst noch brauchen?</em></li>
</ul>

<h2>Wahrnehmen</h2>

<ul>
	<li>Zeit verk&uuml;rzen</li>
	<li>Bekanntes &uuml;bernehmen</li>
</ul>

<h3><em>Mottos:</em></h3>

<ul>
	<li><em>schneller fertig sein</em></li>
	<li><em>was man kennt/kann, tut man sicher und schnell</em></li>
</ul>

<p>Wenn Sie sich ein bis zwei Mal im Jahr Zeit nehmen, Ihr Berufs- und sonstiges Leben von f&uuml;r Sie &uuml;berfl&uuml;ssig gewordenen Prozessen oder nicht mehr zeitgem&auml;ssen T&auml;tigkeiten zu befreien, um neue Routinen oder dazugekommene Aufgaben zu erg&auml;nzen und um Ordnungssysteme wie Vorgehensweisen zu aktualisieren, haben Sie es leichter, wirklich das zu tun, was Sie tun m&ouml;chten.</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Br&uuml;gger, C., Hartschen, M. und &nbsp;Scherer, J. (2011).<em> Simplicity. Prinzipien der Einfachheit.</em> Offenbach: Gabal.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Zuhörende reagieren auf nonverbale Signale</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=305</link>
			<description>Der Kontakt zum Publikum beeinflusst dessen Aufmerksamkeit</description>
          <pubDate>Wed, 29 Jul 2015 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo und Thomas Tribelhorn]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Rahmenbedingungen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=305</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Nonverbales_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><h2>Der Kontakt zum Publikum beeinflusst dessen Aufmerksamkeit</h2>

<p>Lehrende steuern die Aufmerksamkeit von Studierenden nicht nur durch Worte, sondern auch &uuml;ber nonverbale Signale. Einige von Joachim Bauer genannte Prinzipien&nbsp;(Bauer 2007) lassen sich aus dem Schulkontext durchaus auf die Arbeit mit Studierenden &uuml;bertragen. Achten Sie&nbsp;auf folgende Punkte,&nbsp;damit Ihnen das studentische Publikum noch lieber zuh&ouml;rt:</p>

<h3><em>Selbstwahrnehmung: </em></h3>

<p>Pr&uuml;fen Sie vor Ihrem Auftritt in der Lehrveranstaltung, ob Sie &uuml;berhaupt wahrgenommen werden wollen. Wenn Sie eigentlich gar nicht &laquo;auf die B&uuml;hne&raquo; m&ouml;chten, wird das Publikum entsprechend reagieren.</p>

<h3><em>Stress: </em></h3>

<p>Wenn Sie sich durch Arbeitspensum, Zeitnot oder anderes gehetzt f&uuml;hlen, gehen Signale des &laquo;Gejagtseins&raquo; von Ihnen aus. Machen Sie sich diese Gef&uuml;hle bewusst und versuchen Sie,&nbsp;sich auf die Kontakte mit den Studierenden in der Lehrveranstaltung zu konzentrieren.</p>

<h3><em>Freimut: </em></h3>

<p>F&uuml;r einen guten Kontakt ist auch wichtig, dass Sie Lebensfreude und Freundlichkeit zeigen k&ouml;nnen. An gewissen Tagen f&auml;llt einem das etwas schwerer. Schon das Bewusstsein dar&uuml;ber ist aber ein erster Schritt.</p>

<h3><em>Kontaktaufnahme: </em></h3>

<p>Nach der Begr&uuml;ssung sollten Sie nicht gleich mit Inhaltlichem loslegen, sondern sich Zeit f&uuml;r den Beziehungsaufbau nehmen. Gehen Sie auf die Stimmung im Raum ein, berichten Sie etwas Pers&ouml;nliches oder nehmen Sie Bezug auf ein aktuelles Tagesgeschehen. Zeigen Sie sich als Mensch.</p>

<h3><em>Variation: </em></h3>

<p>Die Lehrveranstaltung sollte nicht stereotyp in immer gleicher Art und Weise beginnen. Informieren Sie sich &uuml;ber Einstiegsvarianten, entweder im Kollegium,&nbsp;bei der hochschuldidaktischen Beratung oder in entsprechender Literatur.</p>

<h3><em>Zuwendung:</em><strong> </strong></h3>

<p>Bleiben Sie den Studierenden immer zugewandt und verschanzen Sie sich nicht hinter dem Pult. Auch beim Anschreiben an eine Tafel m&ouml;glichst oft den Kontakt suchen und dem Publikum zugewandt sein.</p>

<h3><em>W&uuml;rde: </em></h3>

<p>Bei Unruhe n&auml;hern Sie sich ruhig mit aufrechter, selbstsicherer Haltung der redenden Gruppe. Schon das kann Wirkung zeigen. Lassen Sie sich andernfalls nicht vor dem Plenum auf eine Auseinandersetzung ein. Sprechen Sie mit der Gruppe gesondert in Ruhe z.B. in einer Pause.<br />
&nbsp;</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Bauer, J. (2007): <em>Lob der Schule. Sieben Perspektiven f&uuml;r Sch&uuml;ler, Lehrer und Eltern.</em> Hamburg: Hoffmann und Campe.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Was trägt zum Lernerfolg bei?</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=304</link>
			<description>Die Forschung benennt viele Einflussfaktoren auf den Lernerfolg</description>
          <pubDate>Fri, 22 May 2015 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo und Thomas Tribehorn]]></dc:creator>
			<category>Evaluation</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Rahmenbedingungen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=304</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Lernerfolg-Einflussfaktoren_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Lange vor der Bolognareform publizierten Barr und Tagg (1995)&nbsp;die Forderung nach einem Paradigmenwechsel in der Lehre:&nbsp;&laquo;the shift from teaching to learning&raquo; bedeutet eine&nbsp;Fokussierung der Lehrenden auf die Lernprozesse der Studierenden. Hierbei muss aber ber&uuml;cksichtigt werden, dass Lehrpersonen das Lernen kaum direkt bewirken k&ouml;nnen. Sie k&ouml;nnen sich jedoch als Lernhelfer oder Lernbegleiter verstehen. Lehrpersonen k&ouml;nnen das Lernen von Studierenden durch gute Lehre und wirkungsvolle Lehr-Lern-Arrangements unterst&uuml;tzen. Aber ohne die Bereitschaft zum Lernen mit der entsprechenden Anstrengung&nbsp;gibt es keinen Lernerfolg (W&ouml;rner 2006, S. 120, Reinmann-Rothmeier &amp; Mandl 2001). Die Hauptverantwortung f&uuml;r das Lernen haben demnach die Studierenden. Gem&auml;ss Hattie (2009) tr&auml;gt das, was die Lernenden mitbringen, empirisch gesehen rund zur H&auml;lfte zum Lernerfolg bei. Sich dessen bewusst zu sein, kann entlastend in der Lehre wirken.</p>

<h2>Mulitdimensionales Modell der Lehrqualit&auml;t (Rindermann 2009)</h2>

<p>Nach dem mulitdimensionalen Modell der Lehrqualit&auml;t nach Rindermann (2009) beeinflussen&nbsp;Rahmenbedingungen, die Lehrkraft, aber auch die Studierenden den Lehrerfolg. Vieles auf Seiten der Studierenden ist durch die Lehrperson nicht beeinflussbar. Es handelt sich dabei um folgende Faktoren (Rindermann 2009, S. 66):</p>

<ul>
	<li>Vorwissen</li>
	<li>F&auml;higkeiten</li>
	<li>Vorinteresse</li>
	<li>Fleiss/Arbeitsbelastung</li>
	<li>Zeit</li>
	<li>Beteiligung</li>
	<li>St&ouml;rungen</li>
	<li>Fehlzeiten</li>
	<li>Besuchsgrund</li>
</ul>

<p>Es ist jedoch m&ouml;glich und didaktisch wichtig, an das Vorwissen und Interesse der Studierenden anzukn&uuml;pfen und die Studierenden &laquo;dort abzuholen, wo sie stehen&raquo;. Wenn dies der Fall ist, hat das Auswirkungen auf die Beteiligung, das Engagement und die Lernleistungen der Studierenden.</p>

<h2>Literatur:</h2>

<ul>
	<li>Barr, R. B. &amp; Tagg, J. (1995). From teaching to learning &ndash; a new paradigm for undergraduate education. Change Magazine, 27 (6), 12&ndash;25.</li>
	<li>Hattie, J. (2009). Visible Learning. London: Routledge</li>
	<li>Reinmann-Rothmeier, G. &amp; Mandl, H. (2001). Unterrichten und Lernumgebungen gestalten. In A. Krapp &amp; B. Weidenmann (Hrsg.), P&auml;dagogische Psychologie. Ein Lehrbuch (S. 601&ndash;646). Weinheim: BeltzPVU. (Signatur: IDS Basel Bern: ZUW 106.00/107).</li>
	<li>Rindermann, H. (2009): Qualit&auml;tsentwicklung in der Hochschullehre. Beitr&auml;ge zur Lehrerbildung, 27 (1), S. 64&ndash;73.</li>
	<li>W&ouml;rner, A. (2006): Lehren an der Hochschule. Eine praxisbezogene Anleitung. Wiesbaden: Verlag f&uuml;r Sozialwissenschaften.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<enclosure type="image/jpeg" url="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Lernerfolg-Einflussfaktoren_DidakTipps.jpg" length="24094" />
		</item>
		<item>
          <title>Lehrevaluation zur Qualitätsverbesserung?</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=291</link>
			<description>Lehrevaluationen mit Fragebogen verbessern nicht automatisch die Lehre.</description>
          <pubDate>Wed, 8 Apr 2015 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Curriculumsentwicklung</category>
			<category>Evaluation</category>
			<category>Rahmenbedingungen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=291</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Qualitaet_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><h2>Was ist n&ouml;tig, damit Feedback an die Lehrenden mit einer Verbesserung der Lehre einhergeht?</h2>

<p>An Hochschulen ist es inzwischen &uuml;blich, die Qualit&auml;t der Lehre mit Hilfe von standardisierten Fragebogenerhebungen zu erfassen. Nicht immer sind die Ergebnisse f&uuml;r die Lehrenden hilfreich.</p>

<p>Hinderlich ist einerseits, dass sogenannte Zerrfaktoren die Ergebnisse beeinflussen k&ouml;nnen, wie Themenschwierigkeit, r&auml;umliche und zeitliche Rahmenbedingungen oder Interesse der Studiernden&nbsp;am Thema (vgl. zusammenfassend Wehr 2006, S.198). Diese Faktoren werden mitbewertet, wenn die Studierenden Aussagen &uuml;ber eine Lehrveranstaltung machen. Andererseits k&ouml;nnen&nbsp;Dozierende&nbsp;durch Hinweise, wo Schw&auml;chen bestehen, nicht automatisch ableiten, wie sie es besser machen k&ouml;nnen.</p>

<h2>&laquo;Happy-Sheets&raquo;</h2>

<p>Experten sind sich einig, dass Studierendenbefragungen oft&nbsp;keine eigentlichen&nbsp;&laquo;Lehr-Evaluationen&raquo; , sondern &laquo;Zufriedenheitsanalysen&raquo; von Studierenden sind (W&ouml;ltje &amp; Egenberger 1996, S. 220; Rindermann 2009).</p>

<h2>Mehrperspektivisches Feedback ist hilfreicher</h2>

<p>Hilfreicher, weil spezifischer ist das Feedback an die Lehrenden aus verschiedenen Quellen und mit verschiedenen Methoden.&nbsp;Beispielsweise k&ouml;nnen&nbsp;Fachkollegen oder hochschuldidaktisches Fachpersonal nach einer Unterrichtshospitation R&uuml;ckmeldungen geben, die die Sichtweise der Studierenden erg&auml;nzen (vgl. Wehr 2006). Auch offene Feedback-Runden k&ouml;nnen wertvolle Hinweise geben, was besser gemacht werden kann (Schmidt 2007).</p>

<h2>Evaluation wirkt besonders Kombination mit&nbsp;hochschuldidaktischer Beratung</h2>

<p>Studien weisen zudem nach,&nbsp;dass Feedback in Verbindung mit hochschuldidaktischer Beratung und Weiterbildung viel wirksamer zur Qualit&auml;tsverbesserung der Lehre beitr&auml;gt, als fragebogengest&uuml;tzte Evaluationsergebnisse der Studierenden ohne Begleitmassnahmen&nbsp;(Rindermann 2009, Rindermann et al. 2007) . Nur die Kombination tr&auml;gt zur Weiterentwicklung der Lehrf&auml;higkeiten bei.</p>

<h2>Literatur:</h2>

<ul>
	<li>Rindermann, H. (2009): Qualit&auml;tsentwicklung in der Hochschullehre. <em>Beitr&auml;ge zur Lehrerbildung, 1</em>, S. 64&ndash;73.</li>
	<li>Rindermann, H., Kohler, J. &amp; Meisenberg, G. (2007): Quality of instruction improved by evaluation and consultation of instructors. <em>International Journal for Academic Development, 2</em>, S. 73&ndash;85.</li>
	<li>Schmidt, B. (2007): Angenehm, konstruktiv &ndash; und nicht allzu wirkungsvoll? Lehrveranstatlungsevaluation aus der Sicht von Studierenden, Lehrenden und Evaluationsanbietern. <em>Das Hochschulwesen, 6</em>, S. 183&ndash;190.</li>
	<li>Wehr, S. (2006): Hochschullehre <em>adressatengerecht und wirkungsvoll. Beitr&auml;ge aus der hochschuldidaktischen Praxis. </em>Bern u.a.: Haupt Verlag. S. 197&ndash;205. (Signatur: IDS Basel Bern: ZUW 111.03/107).</li>
	<li>W&ouml;ltje, J. &amp; Egenberger, U. (1996): Zukunftssicherung durch systematische Weiterbildung. M&uuml;nchen: Lexika Verlag.</li>
</ul>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>(Fast) wie im richtigen Leben...</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=300</link>
			<description>Erfolgsfaktoren für den Einsatz von Planspielen</description>
          <pubDate>Wed, 8 Apr 2015 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Roman Suter]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=300</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Planspiel_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><h2>Allgemeines</h2>

<p>Ein Planspiel ist eine Simulationsmethode, anhand derer soziale Konflikte und dilemmatische Entscheidungsprozesse von Interessengruppen realit&auml;tsnah nachgeahmt werden k&ouml;nnen. Die Mitspielenden identifizieren sich mit der Position einer bestimmten Akteurengruppe und versuchen, deren Interessen optimal zu vertreten. Sie k&ouml;nnen so Verhaltensweisen ausprobieren und erleben deren unmittelbare Konsequenzen. Grundlage f&uuml;r Planspiele sind im Vergleich zur Realit&auml;t komplexit&auml;tsreduzierte, offene Szenarien. Dadurch erhalten die Mitspielenden Einsicht in gr&ouml;ssere Zusammenh&auml;nge und Wechselwirkungen, was der Attraktion der Lernsituation zutr&auml;glich ist.</p>

<h2>Erfolgsfaktoren</h2>

<p>Beachten Sie bei der Planung und Durchf&uuml;hrung von Planspielen folgende Aspekte:</p>

<h3><em>Aktivierung durch Entscheidung: </em></h3>

<p>Die Studierenden m&uuml;ssen in Planspielen aktiv werden. Sie identifizieren sich mit ihrer Rolle und tauchen dadurch in die Spielsituation ein. Sie treffen im Team Entscheidungen, f&uuml;hren Verhandlungen und kooperieren bzw. konkurrieren mit den Mitspielenden.</p>

<h3><em>Modell: </em></h3>

<p>Handlungen und Entscheidungen k&ouml;nnen am realen System oft nicht ausprobiert werden. Bei der Arbeit mit Planspielen ist es deshalb zentral, dass in den Prozessen die Realit&auml;t m&ouml;glichst genau abgebildet wird.</p>

<h3><em>Dynamik: </em></h3>

<p>In Planspielen m&uuml;ssen Studierende auf die Eigendynamik des Systems und das Verhalten der Mitspielenden reagieren k&ouml;nnen. Diese Ver&auml;nderungsprozesse k&ouml;nnen von der Spielleitung vorgegeben oder den Teilnehmenden &uuml;berlassen werden.</p>

<h3><em>Learning Outcomes: </em></h3>

<p>Planspiele eignen sich nur bedingt f&uuml;r die Vermittlung von Faktenwissen. Sollen aber fachlich-sachliches (Analyse, Strukturierung, Erkennen von Zusammenh&auml;ngen, Verst&auml;ndnis und Entscheidungsfindung) oder sozial-kommunikatives (Diskussion, Pr&auml;sentation, Verhandlung und Konfliktbew&auml;ltigung) Probleml&ouml;severhalten ge&uuml;bt werden, sind Planspiele die Methode der Wahl.</p>

<p>Planspiele k&ouml;nnen enorm aktivierend und motivierend sein &ndash; beides enorm wichtige Faktoren f&uuml;r vertiefte Lernprozesse. Die Simulation sozialer Systeme birgt lernpsychologisch betrachtet ein enormes Potential. Die Entwicklung eigener Planspiele ist allerdings mit gewissem Aufwand verbunden, eine Zusammenarbeit im Team mit Lehrenden und Lernenden ist sehr zu empfehlen.<br />
&nbsp;</p>

<h2>Literatur</h2>

<ul>
	<li>Klippert, Heinz (2008): <em>Planspiele. Spielvorlagen zum sozialen, politischen und methodischen Lernen in Gruppen</em>. Weinheim und Basel: Beltz Verlag.</li>
	<li>Capaul, Roman &amp; Ulrich, Markus (2010). <em>Planspiele: Simulationsspiele f&uuml;r Unterricht und Training</em>. Altst&auml;tten: Tobler Verlag</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Lernen mit allen Sinnen</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=289</link>
			<description>Lernen ist ein ganzheitlicher Vorgang, bei dem alle Sinne beteiligt sind.</description>
          <pubDate>Wed, 8 Apr 2015 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=289</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Kirschen_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><h2>Auf die &bdquo;Stimmung&ldquo; kommt es an</h2>

<p>Inhalte werden nicht nur &uuml;ber Worte transportiert. Auch Gesten, Stimmliches sowie der Gesichtsausdruck werden von den Zuh&ouml;renden wahrgenommen und helfen bei der Wissensaufnahme.</p>

<h2>Nonverbale Zeichen interagieren mit sprachlichen Informationen</h2>

<p>Nonverbales, wie die Stimme, nonverbale Gesten und der Gesichtsausdruck, insgesamt alles was zur K&ouml;rpersprache z&auml;hlt, vermittelt den Zuh&ouml;renden eine Stimmung, die mit dem Sprachlichen interagiert. Diese &bdquo;Gestimmtheit&ldquo; des Sprechers enth&auml;lt wesentliche Informationen, die die Aufnahme des Gesprochenen unterst&uuml;tzt. Es ist deshalb ein Unterschied, ob man Inhalte aus einem Lehrbuch im Selbststudium liest oder durch eine Lehrperson h&ouml;rt, die alle Sinne anzusprechen, in der Lage ist.</p>

<p>Nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene lernen mit allen Sinnen (Spitzer 2008, 2009). Sich dessen bewusst zu sein, hilft dem K&ouml;rpersprachlichen in der Rede mehr Aufmerksamkeit zu schenken.</p>

<h2>Kurse zur F&ouml;rderung des nonverbalen Ausdrucks</h2>

<p>Kurse im <a href="http://myvrl.me/hd" target="_blank">Hochschuldidaktik Programm </a>der Uni Bern helfen beim bewussten lernf&ouml;rderlichen Einsatz nonverbaler Elemente (z.B. Kurse und Workshops zu Rhetorik, Stimme, effective presentations)</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Spitzer, M. (2009): <em>Gehirnforschung und die Schule des Lebens</em>. Berlin: Springer 2009.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Ungeschriebene Regeln im akademischen Umfeld</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=301</link>
			<description>Wie man sich adäquat in der Wissenschaftswelt bewegt.</description>
          <pubDate>Thu, 2 Apr 2015 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Lernziele</category>
			<category>Rahmenbedingungen</category>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Akademie_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><h2>Akademische Karriere ist (auch) eine Frage des Habitus</h2>

<p>Regeln des Umgangs zu beherrschen, ist f&uuml;r den wissenschaftlichen Erfolg wichtig, nicht nur die wissenschaftliche Leistung (duz 4/2015, S. 44ff.). Jeder Berufsstand hat seinen eigenen &bdquo;Habitus&ldquo; (Bourdieu). Sich in dem entsprechenden Umfeld ad&auml;quat &bdquo;bewegen&ldquo; zu k&ouml;nnen, spielt bei der wissenschaftlichen Karriere eine wichtige Rolle. Die impliziten Regeln, die es z.B. bei Tagungsbesuchen oder beim Umgang mit den Vorgesetzten zu beachten gibt, k&ouml;nnen &uuml;ber den akademischen &bdquo;Aufstieg&ldquo; entscheiden. Sich dessen bewusst und auf derartige implizite Regeln aufmerksam zu sein, kann helfen, diese im jeweiligen Umfeld zu entschl&uuml;sseln und sich anzueignen (ebd.).</p>

<p>Insgesamt gilt: Es gibt keinen expliziten Verhaltenskodex, nur Indizien im jeweiligen Umfeld, was erw&uuml;nschtes Verhalten ist.</p>

<h2>Forschungsprojekt zum Habitus in der Wissenschaft</h2>

<p>In einem Forschungsprojekt zum Thema &bdquo;<a href="https://www.tib.eu/de/suchen/id/TIBKAT%3A1002287170/Trajektorien-im-akademischen-Feld-Teilprojekt-Institutionelle/">Trajektorien im akademischen Feld</a>&ldquo;&nbsp;werden Bedingungsfaktoren erfolgreicher akademischer Laufbahnen untersucht. Ein Ergebnis der Studie ist, dass sich Nachwuchswissenschaftler mit einem bildungsnahen Familienhintergrund eher den berufsspezifischen Habitus aneignen k&ouml;nnen als sogenannte &bdquo;Bildungsaufsteiger&ldquo;. Diese Erschwernisse aufzuzeigen, ist ein Ziel des Forschungsprojektes (ebd.).</p>

<h2>Habitus als soziale Schl&uuml;sselkompetenzen an der Hochschule erwerben</h2>

<p>Derartige &uuml;bergeordnete sozialen Schl&uuml;sselkompetenzen k&ouml;nnen schon w&auml;hrend des Studiums thematisiert werden, sollten aber sp&auml;testens durch die Betreuungspersonen der Doktorierenden als Erfolgsfaktoren f&uuml;r eine wissenschaftliche Karriere genannt und unterst&uuml;tzend begleitet werden.</p>

<h2>Mentoringprogramme helfen &bdquo;ungeschriebene&ldquo; Regeln zu lernen</h2>

<p>Hilfreich f&uuml;r die Ausbildung eines entsprechenden Habitus&lsquo; k&ouml;nnen auch Mentoringprogramme sein, bei denen Mentoren bzw. Mentorinnen unterst&uuml;tzend &bdquo;zur Seite stehen&ldquo;, auch hinsichtlich habitueller Fragen. F&uuml;r Mitarbeitende an Berner Hochschulen bietet auch die <a href="http://www.beratungsstelle.bernerhochschulen.ch/de/" target="_blank">Beratungsstelle der Berner Hochschulen </a>entsprechende Coachingangebote an.</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Elven, Julia, Schwarz, J&ouml;rg &amp; Rytina, Susanne (2015). Bildungsb&uuml;rgerliche Wissensbest&auml;nde markieren: Ich geh&ouml;re dazu. In: <em>duz, Deutsche Universit&auml;tszeitung 4/2015</em>, S. 44&ndash;47.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Reden über die Hochschullehre</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=282</link>
			<description>Die Thematisierung der Lehre fördert Lehrentwicklung und Professionalisierung.</description>
          <pubDate>Thu, 12 Mar 2015 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lehrmittelgestaltung</category>
			<category>Rahmenbedingungen</category>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Lehre-besprechen_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>&nbsp;&laquo;Das Gute an der Hochschuldidaktik ist, dass man mal reden kann &uuml;ber den Unterricht&raquo;. Diese Aussage stammt von einer Kursteilnehmerin der Hochschuldidaktik-Weiterbildung.</p>

<p>Lehrpersonen an Hochschulen sind selten ausgebildete Lehrpersonen. Allein die Diskussion &uuml;ber den Unterricht ist f&uuml;r Unerfahrene wichtig,&nbsp;f&uuml;r das &laquo;Weiterkommen&nbsp;und damit man nicht auf der Stelle tritt&raquo;. Die Kommunikation &uuml;ber die Lehre erm&ouml;glicht Lehrkonzeptionen weiter zu entwickeln und dient der Professionalisierung der Lehre.</p>

<h2>Lehrkompetenzen entwickeln durch hochschuldidaktische Weiterbildung</h2>

<p>In der Hochschuldidaktik-Weiterbildung wird dieser Austausch gezielt unterst&uuml;tzt.</p>

<p>In Kursen und moderierten Transfergruppen des Weiterbildungsstudiengangs Hochschullehre der Universit&auml;t Bern bringen die Teilnehmenden Problemsituationen aus ihrem Lehralltag mit. Transfergruppen sind ein spezifisches Weiterbildungsformat. Das Ziel dieser Gruppen ist, konkrete L&ouml;sungen f&uuml;r berufliche Probleme zu finden und die Anwendung der in den Kurs vermittelten Inhalte auf die Praxis. Die Idee von Transfergruppen ist auch, dass sich Phasen der praktischen Lehrt&auml;tigkeit mit Phasen der Reflexion der Lehrt&auml;tigkeit abwechseln und gegenseitig befruchten. Der kollegiale Austausch st&uuml;tzt vorhandene Kompetenzen und tr&auml;gt zur Entlastung bei (Wehr 2011, Wehr 2010, Ertel &amp; Wehr 2008).</p>

<h2>Weiterbildungsstudiengang CAS Hochschullehre der Universit&auml;t Bern</h2>

<p>Die Hochschuldidaktik Weiterbildung der Uni Bern (<a href="http://www.hochschuldidaktik.unibe.ch/">http://www.hochschuldidaktik.unibe.ch</a>)&nbsp;hilft neben den Transfergruppen durch ein breites Kursangebot bei der Weiterentwicklung der Lehrkompetenzen, z.B. bei der Konzeption einer Lehrveranstaltung, damit Ziele, Methoden und Pr&uuml;fungsformen aufeinander abgestimmt sind. Auch in den Kursen wird gezielt an der eigenen Lehrpraxis mit F&auml;llen der Teilnehmenden gearbeitet.</p>

<h2>Literatur:</h2>

<ul>
	<li>Wehr, S. (2011): Nicht nur belehren, sondern auch bef&auml;higen &ndash; zur F&ouml;rderung des Kompetenzerwerbs an der Hochschule. In: Wehr, S. &amp; Tribelhorn, Th. (Hg.): Bolognagerechte Hochschullehre. Beitr&auml;ge aus der hochschuldidaktischen Praxis. Bern u.a.: Haupt Verlag.</li>
	<li>Wehr, S. (2010): Weiterbildungsstudiengang Hochschullehre &laquo;Certificate of Advanced Studies in Higher Education&raquo; der Universit&auml;t Bern. In: Personal- und Organisationsentwicklung in Einrichtungen der Lehre und Forschung, 2/3, S. 46&ndash;50</li>
	<li>Tribelhorn, Thomas (2010). <a href="http://boris.unibe.ch/5836/">Hochschuldozierende lernen besser zu unterrichten. </a>UniPress - Forschung und Wissenschaft an der Universit&auml;t Bern(146), S. 28-29. Bern: Abteilung Kommunikation, Universit&auml;t</li>
	<li>Tribelhorn, Thomas (2011). <a href="http://boris.unibe.ch/7519/">Theorie-Praxis-Verbindung mit Hilfe von strukturiertem Peerfeedback. </a>In: Wehr, Silke; Tribelhorn, Thomas (Hg.) Bolognagerechte Hochschullehre. Beitr&auml;ge aus der hochschuldidaktischen Praxis (S. 145-170). Bern: Haupt</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
          <title>«Das ist doch kein Problem!?»</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=293</link>
			<description>Wie Sie sinnvolle Problemstellungen für Ihre Studierenden entwickeln
</description>
          <pubDate>Thu, 12 Mar 2015 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Corona</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Lernszenarien</category>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Problem_Based_Learning_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><h2>Wie Sie sinnvolle Problemstellungen f&uuml;r Ihre Studierenden entwickeln</h2>

<p>Eine wirksame Methode, um Handlungskompetenz von Studierenden zu f&ouml;rdern, ist sie gemeinsam konkrete Probleme bearbeiten zu lassen. Doch das funktioniert nicht immer: mal sitzen Studierende gelangweilt vor der Problemstellung und qu&auml;lten sich m&uuml;hsam zu einem Ergebnis, mal sch&auml;tzen sie das Problem vollkommen falsch ein, mal verfallen sie in frustriertes Schweigen oder kommen zu keinem sinnvollen Ergebnis.</p>

<h2>Wie kann das geschehen?</h2>

<p>Probleme sind etwas sehr Individuelles. Sie m&uuml;ssen in diverser Hinsicht auf die Studierenden zugeschnitten sein:</p>

<h3>Subjektive Bedeutsamkeit</h3>

<p>Was f&uuml;r einen Menschen nicht relevant erscheint bzw. ihn potentiell betrifft, wird ihn nicht interessieren.</p>

<h3>Authentizit&auml;t und Alltagsn&auml;he</h3>

<p>Man muss sich ein Problem vorstellen k&ouml;nnen, d.h. es muss einen Bezug zu Bekanntem bzw. dem eigenen Lebensalltag haben.</p>

<h3>Angemessene Komplexit&auml;t</h3>

<p>Ein Problem muss so &uuml;berschaubar sein, dass man es als Problem &uuml;berhaupt erkennen kann &ndash; aber so gross, dass man es nicht l&ouml;sen kann, ohne sich mehr Informationen zu beschaffen als man derzeit hat.</p>

<h3>Exemplarischer Charakter</h3>

<p>Es muss sich f&uuml;r die Studierenden lohnen, &uuml;ber das Problem nachzudenken bzw. es zu l&ouml;sen. Entweder weil ihnen ein &auml;hnliches Problem im sp&auml;teren Berufs- oder Studienalltag immer wieder begegnen kann, oder weil der Vorgang des Probleml&ouml;sens bei den Leistungsnachweisen eine Rolle spielt.</p>

<p>Diese Spezifika von Problemen zeigen, dass Sie Problemstellungen f&uuml;r Ihre Studierenden sehr sorgsam erstellen bzw. ausw&auml;hlen m&uuml;ssen, damit diese den Studierenden ein sinnvolles und motiviertes Bearbeiten erm&ouml;glichen.</p>

<h2>Literatur:</h2>

<ul>
	<li>D&ouml;rner, Dietrich (1987). <em>Probleml&ouml;sen als Informationsverarbeitung</em>. Stuttgart: Kohlhammer. 3. Auflage.</li>
	<li>Jonassen, David H. (2011). <em>Learning to Solve Problems. A Handbook for Designing Problem-Solving Learning Environments</em>. New York/London: Routledge.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Schlechte Ergebnisse, inkohärentes Studienprogramm?</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=298</link>
			<description>Analytische Hilfsmittel für einen oft unklaren Befund.</description>
          <pubDate>Wed, 11 Mar 2015 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Anspruchsniveau</category>
			<category>Curriculumsentwicklung</category>
			<category>Didaktische Kohärenz</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<category>Rahmenbedingungen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=298</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Fit_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Wenn sie schlechte Evaluationsergebnisse erhalten oder die Studierenden in der Pr&uuml;fung zur Veranstaltung ungew&ouml;hnlich schlecht abschneiden, ist das f&uuml;r die meisten Dozierenden erst einmal ein Indiz f&uuml;r die schlechte Qualit&auml;t ihrer Veranstaltung bzw. ihrer Lehre.</p>

<p>Das kann nat&uuml;rlich der Fall sein, wenn z.B.</p>

<ul>
	<li>Sachverhalte oder Kompetenzen gepr&uuml;ft werden, die in der Veranstaltung gar nicht thematisiert oder ge&uuml;bt werden</li>
	<li>Sachverhalte oder Kompetenzen gepr&uuml;ft werden, die nicht in den Learning Outcomes enthalten sind</li>
	<li>mit Lehr-/Lernmethoden gearbeitet wird, die nicht zielf&uuml;hrend sind, d.h. nicht zu den Learning Outcomes der Veranstaltung passen</li>
	<li>Learning Outcomes, die Pr&uuml;fungsmodalit&auml;ten oder die Methodik der Veranstaltung f&uuml;r die Studierenden nicht rechtzeitig und hinreichend&nbsp;klar sind</li>
	<li>Vorkenntnisse, bereits vorhandenen Kompetenzen, Interessen oder Erwartungen der Studierenden nicht hinreichend ber&uuml;cksichtigt werden</li>
</ul>

<p>In diesem Fall k&ouml;nnen Sie etwas an Ihrer Veranstaltung &auml;ndern. Doch es kann auch sein, dass Sie all das ber&uuml;cksichtigt haben, die Ergebnisse aber trotzdem nicht wunschgem&auml;ss ausfallen. In diesem Fall lohnt sich ein Blick auf die Modul- oder Studiengangsebene mit folgenden Leitfragen:</p>

<ul>
	<li>Sind die Learning Outcomes f&uuml;r die am Ende des Studiums erwarteten Abgangskompetenzen irrelevant?</li>
	<li>Ist das Thema Ihrer Veranstaltung aus der Modul- bzw. Abschlusspr&uuml;fung ausgeschlossen?</li>
	<li>Sind Sie gezwungen, mit den Studierenden in einem ungeeigneten Format zu arbeiten?</li>
	<li>Fehlt eine einf&uuml;hrende Basisveranstaltung, fehlen die vorausgesetzten Kompetenzen?</li>
	<li>Passt Ihr Lehr-Lern-Arrangement, auch wenn es sinnvoll ist, nicht zur Lehrkultur der Institution?</li>
	<li>Fehlt die einf&uuml;hrende Einbettung Ihrer Veranstaltung in einen nachvollziehbaren Gesamtkontext des Studiengangs?</li>
</ul>

<p>Wenn das der Fall ist, lohnt sich ein Gespr&auml;ch mit den Studienprogrammverantwortlichen, um eine strukturelle &Auml;nderung anzuregen, die Ihre Veranstaltung angemessen im Studiengang einbettet.</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Biggs. J (2003). Aligning Teaching and Assessment to Curriculum Objectives. In: Teaching and Learning in Higher Education: New Trends and Innovations. University of Aveiro. 1-9.</p>

<p>Brahm, T., Jenert, T. und meier, Chr (2010). Hochschulentwicklung als Gestaltung von Lehr- und Lernkultur. Eine institutsweite Herangehensweise an lehrbezogene Ver&auml;nderungsprojekte an Hochschulen. (IWP Arbeitsberichte Bd. 3) St. Gallen. S. 11ff.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Welche aktivierenden Lehrmethoden?</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=297</link>
			<description>Überlegungen zur Wahl didaktischer Methoden.</description>
          <pubDate>Thu, 5 Mar 2015 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Didaktische Kohärenz</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Selbststudium</category>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Aktiv-lernen_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Didaktische Methoden ergeben sich aus dem Inhalt und d&uuml;rfen nicht mit der blossen Absicht der Aktivierung eingesetzt werden. Wenn sie nicht mit der besseren Erschliessung von Inhalten begr&uuml;ndet sind, sind aktivierende Methoden weder motivierend noch lernf&ouml;rderlich (vgl. Gruschka 2013).</p>

<h2>Aktionismus allein f&ouml;rdert nicht Verst&auml;ndnis</h2>

<p>Epistemologisches Wissen bedarf einer geistigen Durchdringung des Gegenstandes. Allein handelnd mit einem Gegenstand t&auml;tig zu sein, verhilft nicht zur Aneignung der inh&auml;renten Wissensstruktur. Selbstgesteuertes Lernen ist deshalb nicht immer m&ouml;glich, wenn die Wissensvoraussetzungen oder die enge Begleitung durch eine Lehrperson fehlen.</p>

<p>Methoden begr&uuml;nden sich aus dem Gegenstand, der erschlossen werden soll. Methodenvariation an sich ist deshalb kein G&uuml;tefaktor per se f&uuml;r guten Unterricht.</p>

<h2>Analyse der Inhalte vor Methodenwahl</h2>

<p>Das heisst, dass an erster Stelle immer die Analyse der anzueignenden Wissensstruktur steht, bevor &uuml;ber den angemessen methodischen Weg nachgedacht werden kann. Dieser Grundsatz ist bei jeder Lehrveranstaltungsplanung zu beachten.</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Gruschka, A. (2013). Verstehen f&ouml;rdern. Verstehen verhindern. In: Lacina, K. &amp; Liessmann, P. (Hrsg.): Sackgassen der Bildungsreform: &Ouml;konomisches Kalk&uuml;l &ndash; Politische Zwecke &ndash; P&auml;dagogischer Sinn. Wien: Facultas, S. 25&ndash;36.</p>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Gastreferate müssen vorbereitet sein!</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=296</link>
			<description>Wie sich Studierende auf ein Gastreferat vorbereitet können.</description>
          <pubDate>Thu, 5 Mar 2015 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=296</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Postersession2_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Expertinnen oder Experten einzuladen ist eine sinnvolle M&ouml;glichkeit, in der Lehre praxisnah zu unterrichten. Die Studierenden sollen aber auf den Gast und insbesondere auf das Thema vorbereitet sein, damit ein gewinnbringender Austausch stattfinden kann.</p>

<h2>Posterausstellung zur Vorbereitung der Studierenden auf ein Gastreferat</h2>

<p>Eine M&ouml;glichkeit ist, zu verschiedenen Aspekten der Thematik eine Posterausstellung durch die Studierenden vorbereiten zu lassen. In Kleingruppen sollen sie sich selbst&auml;ndig Wissen zu verschiedenen Fragestellungen aneignen und auf einem Poster visualisieren. Die Ergebnisse werden in einer Veranstaltungssitzung vorgestellt und diskutiert. Dadurch dass Studierendengruppen Facetten eines Themas den Komiliton/innen n&auml;herbringen m&uuml;ssen, &uuml;bernehmen sie Verantwortung, die zum erfolgreichen Selbststudium beitr&auml;gt (vgl. L&uuml;thy 2015).</p>

<p>Als Voraussetzung f&uuml;r eine erfolgreiche Arbeitsphase m&uuml;ssen die Studierenden genaue Angaben zu den Anforderungen erhalten, in welcher Tiefe z.B. die Fragestellung bearbeitet werden muss und welche Ergebnisse auf dem Poster festzuhalten sind.</p>

<p>Ein Beispiel f&uuml;r einen Arbeitsauftrag aus der Literaturwissenschaft zur Vorbereitung eines Gastreferats zum Thema &laquo;Stendhal&raquo; stammt von Sascha L&uuml;thy (2015):</p>

<p><em>&laquo;Galerie des portraits: 28 octobre 2013</em></p>

<p><em>Chaque groupe se consacrera &agrave; un personnage et rassemblera les particularit&eacute;s du caract&egrave;re et des traits physiques etc. de ce personnage d&egrave;s le d&eacute;but du semestre. Lors de la s&eacute;ance du 28 octobre 2013 dont la deuxi&egrave;me partie resseblera &agrave; un atelier, chaque groupe cr&eacute;era un portrait (une affiche avec les caracte&eacute;ristiques les plus importantes et quelques citations).</em></p>

<ul>
	<li><em>Fabrice</em></li>
	<li><em>Cl&eacute;lia</em></li>
	<li><em>Marquis del Dongo</em></li>
	<li><em>La Senseverina</em></li>
	<li><em>Comte Mosca</em></li>
	<li><em>Ferante Palla</em></li>
	<li><em>Narrateur&raquo;</em></li>
</ul>

<h2>Literatur:</h2>

<p>L&uuml;thy, Sascha Ursula (2015). Portraitgalerie und Lekt&uuml;rewoche: Vorbereitung der Studierenden auf ein Gastreferat. Referat gehalt am 3. &laquo;Tag der Lehre&raquo; der Universit&auml;t Bern am 13. Februar 201</p>
]]></content:encoded>
			<enclosure type="image/jpeg" url="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Postersession2_DidakTipps.jpg" length="16121" />
		</item>
		<item>
          <title>Die Texte wurden wieder nicht gelesen?</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=295</link>
			<description>«Lesen Sie bis nächste Woche bitte...» ist ein unzulänglicher Auftrag.</description>
          <pubDate>Fri, 17 Oct 2014 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Thomas Tribelhorn]]></dc:creator>
			<category>Corona</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<category>Selbststudium</category>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Selbststudium2-DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Lehrende an Hochschulen wundern sich zuweilen, weshalb die Studierenden unvorbereitet zur&nbsp; Seminarsitzung erscheinen. Im &laquo;klassischen&raquo; textbasierten Seminar kann es z.B. vorkommen, dass nur wenige die vorzubereitende Lekt&uuml;re gelesen haben.</p>

<h3>Betroffene zu Beteiligten machen</h3>

<p>Das kann viele Gr&uuml;nde haben, mit denen man sich als Dozentin oder Dozent nicht auseinandersetzen mag. Wichtig ist aber zumindest das Bewusstsein &uuml;ber ein zentrales motivationspsychologisches Ph&auml;nomen: Menschen m&ouml;chten grunds&auml;tzlich gerne wissen, weshalb sie etwas tun sollen. Sie m&ouml;chten einbezogen werden und sich als aktive und mitverantwortliche &laquo;Mitgestalter&raquo; erleben. Die Relevanz dieses Prinzips f&uuml;r Unterrichtssituationen wurde schon in den fr&uuml;hen 70er-Jahren von Richard deCharms belegt.</p>

<h3>... durch zielgerichtete Leseauftr&auml;ge</h3>

<p>F&uuml;r die Lehre bedeutet dies unter anderem, dass Ziele und damit verkn&uuml;pfte Auftr&auml;ge im Kontext des gesamten Lernszenarios dargestellt und begr&uuml;ndet werden. Diese Art von Transparenz hat beispielsweise zur Folge, dass Vorbereitungslekt&uuml;re mit konkreten Leseauftr&auml;gen verbunden wird, welche die Verbindung herstellen zwischen dem individuellen Studium des Textes und der darauf folgenden Seminarsitzung. Beispielsweise sollen die Studierenden: ...</p>

<ul>
	<li>eine bestimmte Anzahl der wichtigsten Begriffe bzw. Konzepte aus dem Text extrahiert und in jeweils drei S&auml;tzen zusammenfassen</li>
	<li>eine bestimmte Anzahl konkreter Beispiele zu der im Text dargestellten Theorie notieren</li>
	<li>die in der Lekt&uuml;re dargestellten Modelle aufgrund bestimmter Dimensionen miteinander vergleichen</li>
	<li>den Text grafisch visualisieren, z.B. als Concept Map (Begriffenetz) oder Prozess-Schema</li>
	<li>usw.</li>
</ul>

<p>Wichtig ist, diese Auftr&auml;ge nun auf die Ziele bezogen zu begr&uuml;nden, im Sinne von:<em> &laquo;Das ist wichtig, weil wir n&auml;chste Woche auf folgende Art weiter arbeiten werden ... , damit Sie am Schluss f&auml;hig sind, ... umzusetzen&raquo;.</em></p>

<h3>Literatur</h3>

<p>DeCharms, R. (1976). Enhancing Motivation: Change in the Classroom. New York: Irvington Press</p>
]]></content:encoded>
			<enclosure type="image/jpeg" url="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Selbststudium2-DidakTipps.jpg" length="15656" />
		</item>
		<item>
          <title>Das Prinzip der minimalen Hilfe</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=294</link>
			<description>... zum effizienten Coaching von Projekten im Studium</description>
          <pubDate>Tue, 22 Jul 2014 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Thomas Tribelhorn]]></dc:creator>
			<category>Corona</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=294</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Minimalehilfe_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Falls Sie als Lehrperson Sprechstunden mit Studierenden durchf&uuml;hren, fragen Sie sich vielleicht manchmal, ob Ihre Hinweise tats&auml;chlich ankommen. Es kann n&auml;mlich durchaus sein, dass Sie Informationen abgeben, welche die Studierenden gar nicht wollen.</p>

<h2>Eine alte &laquo;Berner Idee&raquo;</h2>

<p>Der bekannte Schweizer Didaktiker Hans Aebli hatte schon in den 60er-Jahren in den &laquo;Grundformen des Lehrens&raquo; das &laquo;Prinzip der minimalen Hilfe&raquo; eingef&uuml;hrt. Die Idee wurde vom Mathematikdidaktiker Friedrich Zech aufgenommen und 1977 in weiter entwickelter Form publiziert. In die Hochschuldidaktik eingeflossen ist sie sp&auml;testens, seit Wim G&ouml;rts, ein Hochschuldidaktiker an der Technischen Universit&auml;t Darmstadt, in seiner Anleitung f&uuml;r Projektveranstaltungen darauf hingewiesen hat.</p>

<p>Dabei geht es darum, den Studierenden nicht mehr Hilfe zu geben, als sie von sich aus einfordern w&uuml;rden, denn oft schiessen die Betreuenden etwas &uuml;ber das Ziel hinaus. Die Folgen davon sind beispielsweise Informations&uuml;berflutung der Studierenden oder &uuml;berfl&uuml;ssige Diskussionen. Mit Einhaltung des Grundsatzes der minimalen Hilfe werden aber auch die Ressourcen der Betreuenden geschont. Die Intensit&auml;t der Betreuung bzw. das Ausmass der Hilfestellung wird &uuml;ber eine f&uuml;nfstufige Skala gesteuert.</p>

<h3>Ebene 1: Motivationshilfe</h3>

<p>Die Betreuten brauchen nur etwas Motivationshilfe zur Bew&auml;ltigung der weiteren Aufgaben. Die Betreuungsperson h&ouml;rt zu, ermuntert und verst&auml;rkt und stellt allenfalls Fragen. Wenn die Betreuten noch Unsicherheit zeigen geht man eine Ebene tiefer.</p>

<h3>Ebene 2: R&uuml;ckmeldehilfe</h3>

<p>Die Studierenden erhalten informierendes Feedback in Form von allgemeinen Einsch&auml;tzungen und Bewertungen des bisher Geleisteten. Durch aktives Zuh&ouml;ren kann weitere Klarheit geschaffen werden. Bei weiteren Unsicherheiten geht man noch tiefer.</p>

<h3>Ebene 3: Allgemeine strategische Hilfe</h3>

<p>Nun erhalten die Betreuten Angaben dar&uuml;ber, wo ben&ouml;tigte oder von ihnen gew&uuml;nschte Informationen verf&uuml;gbar sind, beispielsweise &uuml;ber Theorien und Konzepte, Nachschlagewerke, Datenbanken, Institutionen etc. Allenfalls werden auch die n&auml;chsten Arbeitsschritte gekl&auml;rt.</p>

<h3>Ebene 4: Inhaltsorientierte strategische Hilfe</h3>

<p>Auf dieser Stufe befasst sich die Betreuungsperson auch inhaltlich stark mit der Arbeit. Die Studierenden erhalten konzeptuelle inhaltliche R&uuml;ckmeldung und Vorschl&auml;ge f&uuml;r die Vorgehensweise.</p>

<h3>Ebene 5: Inhaltliche Hilfe</h3>

<p>Diese Ebene bedeutet f&uuml;r die Betreuungsperson, sich intensiv mit der Arbeit auseinander zu setzen, korrektiv einzugreifen und zus&auml;tzliche inhaltliche Schritte vorzuschlagen.</p>

<p>Obgleich eine empirische Wirksamkeitspr&uuml;fung des Konzeptes noch aussteht ist die Grundidee plausibel. Ob die f&uuml;nf Ebenen aber tats&auml;chlich stringent aufeinander folgen, ist fraglich. Denkbar ist jedoch, dass die Betreuungsperson einige Analysefragen &laquo;bereith&auml;lt&raquo;, mit denen sie sondieren kann, auf welcher Ebene sich das Projektteam bzw. die einzelnen Studierenden gerade bewegen.</p>

<h2>Literatur</h2>

<ul>
	<li>Aebli, H. (1961). <em>Grundformen des Lehrens. Ein Beitrag zur psychologischen Grundlegung der Unterrichtsmethode </em>(9. erweiterte und umgearbeitete Aufl. 1976). Stuttgart: Klett.&nbsp;</li>
	<li>G&ouml;rts, W. (2009).<em> Projektveranstaltungen &ndash; und wie man sie richtig macht.</em> Bielefeld: Universit&auml;tsVerlagWebler&nbsp;&nbsp; [ZUW-Sign. 111.05/ 49]</li>
	<li>Zech, F. (1977). <em>Grundkurs Mathematikdidaktik: theoretische und praktische Anleitungen f&uuml;r das Lehren und Lernen im Fach Mathematik</em>. Weinheim: Beltz&nbsp; [ZUW-Sign.111.01/ 112]</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
          <title>Nichts gelernt oder alles vergessen?</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=292</link>
			<description>Lerntipps für Ihre Studierenden</description>
          <pubDate>Tue, 6 May 2014 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Curriculumsentwicklung</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Selbststudium</category>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Lernen_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Studierende wissen gerade zu Studienbeginn oft noch nicht, gut genug, wie sie m&ouml;glichst sinnvoll lernen sollen. Sie k&ouml;nnen ihnen weiterhelfen, indem Sie ihnen Tipps dazu geben, zum Beispiel:<br />
&nbsp;</p>

<h2><em>Erst erinnern, dann lernen</em></h2>

<p>Wer sein Vorwissen aktiviert, bevor er oder sie sich an das Lernen von Neuem wagt, lernt nachhaltiger.</p>

<h2><br />
<em>Erst fragen, dann lernen</em></h2>

<p>Wer sich erst eine Frage stellt und diese dann mit Lernstoff beantwortet, lernt motivierter.</p>

<h2><br />
<em>Veranschaulichen heisst lernen</em></h2>

<p>Wer sich z.B. eine Grafik zum Lernstoff erstellt, ein semantisches Netzwerk erstellt, sich ein Modell ausdenkt oder sich eine Anwendungssituation bzw. ein Fallbeispiel vorstellt, lernt leichter.</p>

<h2><br />
<em>Lernen heisst aktiv sein</em></h2>

<p>Wer etwas lernen will, muss sich mit dem Lernstoff auseinandersetzen. Das heisst: er oder sie muss etwas mit diesem Lernstoff machen. Verbildlichen, zusammenfassen, anordnen, umformulieren, gegen&uuml;berstellen, durchstreichen, rezitieren, inszenieren, &hellip; es gibt viele M&ouml;glichkeiten und wer gut lernen will muss selber herausfinden, welche ihm bei f&uuml;r welchen Lernstoff am besten liegen.</p>

<h2><br />
<em>Strukturiert und routiniert lernen</em></h2>

<p>Wer sich daran gew&ouml;hnt, das eigene Lernen zu strukturieren (z.B. Zieldefinition, Prozessplanung, Aktivierung von Vorwissen, Lernprozess, Ergebniskontrolle, Evaluation des Lernprozesses) und hilfreiche Routinen zum Lernen entwickelt (z.B. erst l&uuml;ften, erst Materialien bereitstellen, f&uuml;r St&ouml;rungsfreiheit sorgen, sich nicht ablenken, eine bestimmte Lernzeit nicht unter- und nicht &uuml;berschreiten), lernt immer besser.</p>

<h2><br />
<em>Kooperativ lernen</em></h2>

<p>Wer mit anderen gemeinsam lernt (sich gegenseitig Gelerntes pr&auml;sentiert, gemeinsam Fragen beantwortet oder Probleme l&ouml;st, sich &uuml;ber den Lernstoff austauscht, &hellip;), muss den eigenen Lernprozess und das Gelernte artikulieren und hierf&uuml;r reflektieren. Das sorgt f&uuml;r besseres Verstehen und Behalten.</p>

<p>Wenn m&ouml;glich: &uuml;ben Sie das Lernen mit den Studierenden ein, machen Sie es ihnen vor oder erz&auml;hlen Sie ihnen zumindest von eigenen Lernprozessen. Damit erleichtern Sie den Studierenden die Selbststudienzeit immens.</p>

<h2><br />
Literatur:</h2>

<ul>
	<li>Gasser, Peter (2010). <em>Gehirngerecht lernen. Eine Lernanleitung auf neuropsychologischer Grundlage</em>. Bern: hep.</li>
	<li>Metzger, Chr. (2010).&nbsp; <em>Lern- und Arbeitsstrategien - Ein Fachbuch f&uuml;r Studierende</em>. Cornelsen</li>
	<li>Widulle, Wolfgang (2009). <em>Handlungsorientiert Lernen im Studium. Arbeitsbuch f&uuml;r soziale und p&auml;dagogische Berufe</em>. Wiesbaden: VS Verlag f&uuml;r Sozialwissenschaften.</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
          <title>Nicht belehren, sondern befähigen</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=287</link>
			<description>Zur Idee der kompetenzorientierten Hochschullehre</description>
          <pubDate>Tue, 1 Apr 2014 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Curriculumsentwicklung</category>
			<category>Didaktische Kohärenz</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Lernziele</category>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Postersession2_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><h2>Kompetenzorientierung in der Lehre</h2>

<p>Die Bologna Studienreform verfolgt neben der strukturellen Vereinheitlichung der europ&auml;ischen Hochschulbildung auch einen Paradigmenwechsel in der Lehre. Dieser Paradigmenwechsel heisst in englischer Sprache: &laquo;the shift from teaching to learning&raquo;. Das kann mit dem Wechsel vom Lehren zum Lernen &uuml;bersetzt werden. Dies gibt aber nicht vollst&auml;ndig wieder, was das Ergebnis einer Hochschulbildung sein soll. Bef&auml;higen statt Belehren ist die Idee der Kompetenzorientierung im Rahmen des Bologna-Prozesses.</p>

<h2>Wie eine Hochschullehrperson weg vom Belehren hin zum Bef&auml;higen kommt</h2>

<p>Der kurze und plausible Ansatz &laquo;the shift from teaching to learning&raquo; ist anspruchsvoll in der Umsetzung. Wie kommt eine Hochschullehrperson vom Belehren hin zum Bef&auml;higen?</p>

<p>Eine zentrale Frage hierf&uuml;r ist: Welche Kompetenzen und nicht welche Inhalte sollen die Studierenden erwerben?</p>

<h2>Bei der Planung einer Lehrveranstaltung &laquo;von hinten&raquo; anfangen</h2>

<p>Hierf&uuml;r hilfreich ist, bei der Planung einer Lehrveranstaltung quasi &laquo;von hinten&raquo; anzufangen. Das heisst, zun&auml;chst offen zu legen, was die Studierenden am Ende des Studiums k&ouml;nnen sollen. Dann ist zu kl&auml;ren: Welchen Beitrag leistet die eigene Lehrveranstaltung daf&uuml;r, die Studierenden zum &uuml;bergeordneten Ausbildungsziel zu f&uuml;hren? Und: weiterhin kann oder sollte jedes einzelne Teilziel dann mit dem allgemeinen Studienziel in Verbindung gebracht werden. Diese Sichtweise bedingt eine Kl&auml;rung f&uuml;r die Lehrperson, wie die Kompetenzen miteinander in Verbindung stehen, was aber auch den Studierenden beim Kompetenzerwerb hilft.</p>

<h2>Bedeutung der spezifischen Lernziele f&uuml;r die sp&auml;tere Berufspraxis kl&auml;ren</h2>

<p>Es ist jeweils wichtig, den Studierenden zu erkl&auml;ren, wie die einzelnen Lernziele aus dem &uuml;bergeordneten Ausbildungsziel abgeleitet sind. Die Lernziele einer Lehrveranstaltung stehen dann nicht einfach insoliert im Raum. Die Einsicht in die Berufsfeldrelevanz der Inhalte und Themen ist aus lernpsychologischer und motivationaler Hinsicht essenziell.</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Wehr, S. (2011): Nicht nur belehren, sondern auch bef&auml;higen &ndash; zur F&ouml;rderung des Kompetenzerwerbs an der Hochschule. In: Wehr, S. &amp; Tribelhorn, Th. (Hrsg.): Bolognagerechte Hochschullehre. Beitr&auml;ge aus der hochschuldidaktischen Praxis. Bern u.a.: Haupt Verlag. (Signatur: IDS Basel Bern: ZUW 111.03/ 168).</p>
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		</item>
		<item>
          <title>«Vorhang auf» im Unterricht</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=285</link>
			<description>Wenn Sie vor Studierenden stehen, sollten Sie agieren, als wären Sie auf einer Bühne.</description>
          <pubDate>Tue, 25 Mar 2014 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo und Thomas Tribelhorn]]></dc:creator>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Auftritt_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><h2>Als Lehrperson auf der B&uuml;hne</h2>

<p>Wenn Sie unterrichten, f&uuml;hren sie keine privaten Dialoge, sondern sollten sich bewegen und kommunizieren, als w&auml;ren Sie auf einer B&uuml;hne.</p>

<p>Auf der B&uuml;hne und im Unterricht gibt es &auml;hnliche Zielsetzungen. Es geht an beiden Orten mindestens&nbsp;um folgendes:</p>

<ul>
	<li>&laquo;Geh&ouml;rt und gesehen&raquo; werden</li>
	<li>wirklich pr&auml;sent sein</li>
	<li>Interesse und Aufmerksamkeit ausl&ouml;sen</li>
	<li>mit Ihrem Anliegen ankommen</li>
</ul>

<p>Treffend zusammengefasst werden kann dies mit einem bekannten Spruch, der&nbsp;dem rhetorischen Schwergewicht Luther zugeschrieben wird: <em>&laquo;Tritt frisch auf! Tu&#39;s&nbsp;Maul auf! H&ouml;r&#39; bald auf!&raquo;</em></p>

<h2>Man kann nicht nicht kommunizieren</h2>

<p>Um dies zu erreichen, sind auch&nbsp;nonverbale Faktoren essenziell. Nur wenige Lehrpersonen haben Schauspiel-Erfahrung. Die didaktische Bedeutung des Einsatzes von K&ouml;rper und Stimme, von nonverbalen Elementen wie Gestik und Mimik, ist nicht zu untersch&auml;tzen.</p>

<p>Schon der Kommunikationstheoretiker Paul Watzlawick hat dies in der bekannten Aussage festgehalten: &laquo;Man kann nicht nicht kommunizieren&raquo; (Watzlawick et al. 2011). Das heisst, sobald sich zwei Personen wahrnehmen, kommunizieren sie miteinander. Viele Lehrpersonen sind sich der Bedeutung des Nonverbalen nicht bewusst.</p>

<h2>Bleiben Sie authentisch</h2>

<p>Ein Kardinalprinzip ist jedoch die Authentizit&auml;t. Das Publikum realisiert schnell, wenn Sie sich zu stark verstellen. Dies kann zum &laquo;Bumerang&raquo; werden, wenn Sie dadurch ihre Glaubw&uuml;rdigkeit verlieren. Antrainierte Gesten wirken erwiesenermassen unnat&uuml;rlich. Allein das Bewusstsein, dass man sich wie auf einer B&uuml;hne verhalten sollte, kann Lehrpersonen jedoch helfen, ihren &laquo;Auftritt&raquo; im Unterricht zu verbessern. Ein individueller Ansatz zur Vorbereitung des &laquo;Auftrittes&raquo; ist weit zielf&uuml;hrender. Eine engagierte Lehrperson z&auml;hlt nachweislich zu den wichtigsten Motivationsfaktoren f&uuml;r Studierende. Falls das innere Feuer f&uuml;r die dozierten Inhalte &uuml;ber die Jahre etwas abgek&uuml;hlt ist, lohnt es sich, in der eigenen Erinnerung nach der urspr&uuml;nglichen Faszination f&uuml;r das Thema zu forsten, und diese gedanklich zu reaktivieren. Dieses einfache &laquo;Herdprinzip&raquo; f&uuml;hrt oft unbewusst zu engagierterem Verhalten vor dem Publikum. Kurse zur Erweiterung der Auftrittskompetenz finden&nbsp;sich&nbsp;auch im <a href="http://myvrl.me/hd" target="_blank">hochschuldidaktischen Programm&nbsp;</a>der Universit&auml;t Bern.</p>

<h2>Literatur</h2>

<ul>
	<li>Bartussek, W. (2010): <em>Bewusst sein im K&ouml;rper. Training f&uuml;r B&uuml;hne und Alltag</em>. Ostfildern: Matthias-Gr&uuml;newald-Verlag.</li>
	<li>Watzlawick, P., Beavin, J. H., Jackson, D. D. (2011). <em>Menschliche Kommunikation: Formen, St&ouml;rungen, Paradoxien</em>. Bern: Hans Huber Verlag.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Prüfungsfragen durch Studierende entwickeln lassen</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=284</link>
			<description>Wenn Prüfungsfragen selbst entwickelt werden müssen, werden Inhalte aktiv verarbeitet.</description>
          <pubDate>Tue, 25 Mar 2014 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Didaktische Kohärenz</category>
			<category>Lehrmittelgestaltung</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=284</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Testfragen_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><h2>Warum Pr&uuml;fungsfragen selbst entwickeln lassen?</h2>

<p>Um Pr&uuml;fungsfragen entwickeln zu k&ouml;nnen, m&uuml;ssen sich die Studierenden intensiv mit den Inhalten der Lehrveranstaltung auseinandersetzen. Es handelt sich deshalb dabei um eine gute Aktivierungsmethode zur Stoffverarbeitung (Wendorff 2007, S. 28 f.).</p>

<h2>Wie vorgehen?</h2>

<p>Studierende k&ouml;nnen alleine oder in Kleingruppen innerhalb des Seminars oder ausserhalb der Seminarveranstaltung die Aufgabe erhalten, gute Pr&uuml;fungsfragen zu einem Themenbereich zu entwickeln. Es kann sich dabei um offene Fragen handeln f&uuml;r eine schriftliche Klausur, um m&uuml;ndliche Fragen f&uuml;r ein m&uuml;ndliches Pr&uuml;fungsgespr&auml;ch oder um Multiple Choice (MC) Fragen f&uuml;r einen MC-Test.</p>

<p>Die Seminarleitung sollte Charakteristika guter Fragen f&uuml;r die verschiedenen Kategorien den Studierenden vorg&auml;ngig vorstellen, im Idealfall anhand konkreter Beispiele, die kritisch er&ouml;rtert werden.</p>

<p>Die entwickelten Fragen k&ouml;nnen den Mitstudierenden als Pr&uuml;fungsvorbereitung dienen oder gemeinsam in einer Seminarsitzung gel&ouml;st werden.</p>

<p>F&uuml;r die Seminarleitung zeigt sich allein durch die Qualit&auml;t der Fragen und die Bereiche, zu denen Fragen gefunden wurden, wie tief das Verst&auml;ndnis zu welchen Bereichen bei den Studierenden ist. Themen, die von den Studierenden keine Beachtung gefunden haben, m&uuml;ssen evt. nochmals wiederholt werden, um ihre Relevanz zu verdeutlichen oder Unklarheiten bez&uuml;glich dieser Inhalte besprechen zu k&ouml;nnen (ebd.).</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Wendorff, J. (2007). Aktivierende Methoden der Seminargestaltung. In: Hawelka, B., Hammerl, M. &amp; Gruber, H. (Hg.). F&ouml;rderung von Kompetenzen in der Hochschullehre. Kr&ouml;ning: Asanger Verlag. (Signatur: IDS Basel Bern: 11.03/131)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Faktenparade statt Test</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=237</link>
			<description>Assessment durch eine Präsentation zu einem eigenen Thema</description>
          <pubDate>Fri, 21 Mar 2014 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=237</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Faktenparade_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><h2>Assessment durch eine Pr&auml;sentation zu einem eigenen Thema</h2>

<p>Wenn Sie zur Mitte eines Semesters etwas ausf&uuml;hrlicher erfahren m&ouml;chten, was Ihre Studierenden bereits gelernt haben, und auch den Studierenden die M&ouml;glichkeit geben m&ouml;chten, ihren Kompetenzzuwachs vertieft zu &uuml;berdenken, k&ouml;nnen Sie mit einer Faktenparade arbeiten:</p>

<ul>
	<li>Sie k&uuml;ndigen zu Beginn einer Sitzung in der Mitte des Semesters an, dass nun jeder Student und jede Studentin die M&ouml;glichkeit hat, mithilfe einer einzigen Visualisierung (Folie, einem Flipchart o.&Auml;.) in drei Minuten ein Thema zu erkl&auml;ren bzw. zusammenzufassen, was ihn oder sie besonders interessiert hat oder wozu sie oder er besonders viel gelernt zu haben glaubt.</li>
	<li>Sie geben den Studierenden 30 min Zeit f&uuml;r die Vorbereitung.</li>
	<li>Die Kurzbeitr&auml;ge werden gehalten. Im Anschluss gibt es bei Bedarf noch eine kurze Fragerunde oder Diskussion.</li>
</ul>

<p>Auf diese Weise erfahren Sie, was Ihre Studierenden wirklich gelernt haben.</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Gross, Harald, Boden, Betty und Boden, Nikolaas (2012). <em>Munterrichtsmethoden. 22 aktivierende Lehrmethoden f&uuml;r die Seminarpraxis. </em>Berlin: Gert Schilling Verlag. 3. Auflage</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Unmotivierte Studierende – was tun?</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=283</link>
			<description>Was das Interesse von Studierenden wecken hilft.</description>
          <pubDate>Thu, 20 Mar 2014 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=283</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Unmotiviert_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><h2>Was hinderlich ist, um Interesse an Inhalten zu entwickeln</h2>

<p>Studierende werden an der Hochschule h&auml;ufig mit Themen konfrontiert, f&uuml;r die sie noch kein oder kaum Vorwissen haben. Ausserdem sehen vor allem Studienanf&auml;nger/innen nicht, dass ihnen die behandelten Inhalte L&ouml;sungen f&uuml;r allt&auml;gliche oder k&uuml;nftige Problem liefern k&ouml;nnen. Auch kennen die Studierenden noch nicht den Nutzen und die Bedeutung der Wissensbest&auml;nde f&uuml;r ihre sp&auml;tere Berufspraxis (W&ouml;rner 2006, S. 20).</p>

<p>Als Lehrperson sollten Sie sich dieser Widrigkeiten bewusst sein und vergegenw&auml;rtigen, dass Interesse nur unter bestimmten Bedingungen entstehen kann.</p>

<p>Studierende f&uuml;r die Inhalte Ihres Faches zu interessieren, erm&ouml;glichen Sie, wenn Sie grundlegende Prinzipien ber&uuml;cksichtigen.</p>

<h2>Lehrprinzipien, die Interesse wecken helfen</h2>

<p>Interessieren gelingt eher, wenn (W&ouml;rner 2006, S. 99):</p>

<ul>
	<li>die Kursleitenden einen konkreten Bezug zum Leben der Teilnehmenden herstellen,</li>
	<li>die Teilnehmenden einen konkreten Nutzen f&uuml;r sich erkennen k&ouml;nnen,</li>
	<li>die Inhalte verst&auml;ndlich dargeboten werden,</li>
	<li>die Inhalte mit konkreten Beispielen und konkrete Situationen pr&auml;sentiert werden und deshalb &bdquo;be-griffen&ldquo; werden k&ouml;nnen,</li>
	<li>die Aufgabenstellungen anspruchsvoll, aber bew&auml;ltigbar sind,</li>
	<li>die Teilnehmenden sich selbst als kompetent in ihrem Handeln erfahren k&ouml;nnen und ihre &Uuml;berlegungen und Anstrengungen ernst genommen werden,</li>
	<li>die Studierenden sp&uuml;ren, dass die Lehrperson selbst von der Sache &uuml;berzeugt ist und das Anliegen hat, etwas Wichtiges nahezubringen,</li>
	<li>den Teilnehmenden der Nutzen des Vermittelten f&uuml;r die sp&auml;tere Berufspraxis verst&auml;ndlich gemacht wird.</li>
</ul>

<p>&nbsp;</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p>W&ouml;rner, A. (2006). Lehren an der Hochschule. Eine praxisbezogene Anleitung. Wiesbaden: Verlag f&uuml;r Sozialwissenschaften. (Signatur: IDS Basel Bern: 111.03/118)</p>
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		</item>
		<item>
          <title>Metakognition in der Lehre</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=274</link>
			<description>Das Wissen über das Lernen unterstützt den Kompetenzerwerb an der Hochschule.</description>
          <pubDate>Thu, 13 Mar 2014 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Lernziele</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=274</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Metacognition_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><h2>Was ist Metakognition?</h2>

<p>Jeder Mensch entwickelt Wissen &uuml;ber den Prozess des Lernens, welches gr&ouml;sstenteils implizit ist. Das Thematisieren des &laquo;Was und Wie im Unterricht&raquo; unterst&uuml;tzt die Entwicklung der Metakognition. Dieses Wissen offenzulegen und bewusst f&uuml;r den Prozess des Lernens einzusetzen, hilft beim Kompetenzerwerb. Kognitve und metakognitive Lernstragien sind vor allem auch f&uuml;r das selbstgesteuerte Lernen wichtig (Kaiser &amp; Kaiser 2006).</p>

<h2>Lernen als Thema</h2>

<p>Zum Wissen &uuml;ber das Lernen geh&ouml;ren zentrale Bestandteile der guten didaktischen Planung einer Lehrveranstaltung. Diese Elemente offen zu legen und dar&uuml;ber mit den Studierenden zu reden, erweitert das Wissen &uuml;ber das Lernen und wirkt sich lernf&ouml;rderlich aus. Das Reden und Wissen &uuml;ber das &laquo;Was und Wie des Lernens&raquo; unterst&uuml;tzt Lernprozesse, besonders auch von Erwachsenen. Um welche Bestandteile handelt es sich?</p>

<h2>Handlungskompetenz als Ziel</h2>

<p>Kernfrage und Ausgang jeder Unterrichtsplanung ist die Frage: Was sollen die Studierenden am Ende der Lehrveranstaltung k&ouml;nnen? Das heisst: Welche Kompetenzen sollen sie erworben haben? Diese Kompetenzen sind allen Beteiligten am Lernprozess zu kommunizieren. An der Hochschule sind die angestrebten Kompetenzen den Studierenden zu Beginn einer Lehrveranstaltung mitzuteilen.</p>

<h2>&Uuml;ber den Seminarraum hinaus denken</h2>

<p>Lernf&ouml;rderlich ist, wenn die Studierenden nicht nur erfahren, was sie am Ende der Lehrveranstaltung wissen und k&ouml;nnen sollen, sondern wenn sie auch erfahren, wie sie dahin gelangen. Das heisst, welche Lernporzesse dabei durchlaufen werden m&uuml;ssen und mit welchen Methoden &ndash; auch ausserhalb des Unterrichts &ndash; der Wissens- und K&ouml;nnenserwerb unterst&uuml;tzt werden soll bzw. kann.</p>

<h2>Beurteilungsraster entwickeln</h2>

<p>Weiterhin sollten Hochschullehrende den Studierenden bekannt geben, welche Kriterien zur Beobachtung und Beurteilung des Lernverlaufs zur Anwendung kommen. Welche Standards also erwartet und ob diese regelm&auml;ssig &uuml;berpr&uuml;ft werden. Wenn die &Uuml;berpr&uuml;fung des Lernstandes Schw&auml;chen offenlegt, k&ouml;nnen &ndash; neben den schon angewandten &ndash; neue Wege des Wissens- und K&ouml;nnenserwerbs vorgeschlagen werden.</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Artelt, C. (2005). Lernstrategien und Metakognition. M&uuml;nster: Waxmann.</p>

<p>Hasselhorn, M. (1992). Metakognition und Lernen. In: Nold, G. (Hrsg.). Lernbedingungen und Lernstrategien. T&uuml;bingen: Narr.</p>

<p>Kaiser, R. &amp; Kaiser, A. (2006). Denken trainieren, lernen optimieren. Augsburg: Ziel.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Wie helfen Sie Ihren Studierenden beim Kompetenzerwerb?</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=277</link>
			<description>Der Begriff ist unklar, die Vorgehensweise eindeutig.</description>
          <pubDate>Thu, 13 Mar 2014 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Curriculumsentwicklung</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernziele</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=277</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Erfahrung_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Der Begriff &laquo;Kompetenzorientierung&raquo; ist in aller Munde. Studierende sollen Kompetenzen erwerben und wir sollen sie dabei unterst&uuml;tzen.</p>

<p>Ungl&uuml;cklicherweise sind sich die ForscherInnen ganz und gar nicht einig, was Kompetenzen &uuml;berhaupt sind (vgl. Paetz et al 2011, 40ff). Blji et al verstehen darunter, &bdquo;<em>in einem gegebenen Kontext verantwortlich und angemessen zu handeln und dabei komplexes Wissen, F&auml;higkeiten und Einstellungen zu integrieren</em>&lsquo; (Blji et al 2002, zit. nach Wildt/Wildt 2011, 10). Dar&uuml;ber, was Wissen ist, sind sich die ForscherInnen allerdings auch nicht einig. Deswegen bleiben wir beim Praktischen: die Studierenden sollen etwas k&ouml;nnen, sie sollen handlungsf&auml;hig sein.</p>

<p>Wie k&ouml;nnen Sie sie dabei unterst&uuml;tzen? Der beste Weg dazu ist Erfahrung. Erfahrungen sind Repr&auml;sentationen, auf die wir bei jedem Handeln zur&uuml;ckgreifen, sozusagen&nbsp; &laquo;erinnertes Erleben&raquo;, in dem die gesamte Handlung integriert ist.</p>

<p>Dazu m&uuml;ssen Studierende nicht jede Erfahrung selbst machen. Sie k&ouml;nnen ihnen auch beim Kompetenzerwerb helfen, indem Sie</p>

<ul>
	<li>Ihnen von eigenen Erfahrungen berichten (das ist problemlos auch im Frontalunterricht m&ouml;glich) oder</li>
	<li>sie &uuml;ber die Erfahrungen anderer Menschen nachdenken lassen (z.B. durch die Lekt&uuml;re von Erfahrungsberichten oder der Auseinandersetzung mit konkreten Problemsituationen bzw. F&auml;llen).</li>
</ul>

<p>Besonders wichtig f&uuml;r den Kompetenzerwerb ist, dass Sie sie mit den Studierenden</p>

<ul>
	<li>auf typische Abl&auml;ufe, Handlungen oder Problemlagen hin analysieren (am besten sowohl auf fachliche wie auch methodische, soziale und metakognitive hin),</li>
	<li>die gemachten oder behandelten Erfahrungen reflektieren, um sie einordnen und etwas von ihnen f&uuml;r andere Situationen lernen zu k&ouml;nnen.</li>
</ul>

<p>Derartiges ist in jeder Veranstaltungsform m&ouml;glich und wird Ihren Studierenden eine grosse Hilfe sein.</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Langemeier, I. (2013): <em>Grundz&uuml;ge einer subjektwissenschaftlichen Kompetenzforschung</em>. In: Deutsches Institut f&uuml;r Erwachsenenbildung &ndash; Leibniz-Zentrum f&uuml;r Lebenslanges Lernen e.V. (Hrsg): Report. Zeitschrift f&uuml;r Weiterbildungsforschung. Bonn. 36. Jahrgang, Heft 1/2013. S. 15-24.</p>

<p>Paetz, N. et al (2011): <em>Kompetenz in der Hochschuldidaktik. Ergebnisse einer Delphi-Studie &uuml;ber die Zukunft der Hochschullehre.</em> Wiesbaden: VS Verlag f&uuml;r Sozialwissenschaften.</p>

<p>Wildt, J. und Wildt, B. (2011): <em>Lernprozessorientiertes Pr&uuml;fen im &bdquo;Constructive Alignment&ldquo;. Ein Beitrag zur F&ouml;rderung von Qualit&auml;t der Hochschulbildung durch die Weiterentwicklung des Pr&uuml;fungssystems</em>. In: Neues Handbuch Hochschullehre 2/50/11/11.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Lernaufgaben (Assignments) gestalten</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=250</link>
			<description>Studierende veranstaltungsbegleitend Aufgaben bearbeiten lassen</description>
          <pubDate>Thu, 13 Mar 2014 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Corona</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Lernziele</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=250</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Lernaufgaben_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Studierende lernen oftmals besser, wenn sie begleitend zu einer Veranstaltung Lernaufgaben bearbeiten. Diese sind nicht nur ein Hilfsmittel zum aktiven Lernen und zur Pr&uuml;fungsvorbereitung, sondern auch ein Anreiz f&uuml;r kontinuierliches begleitendes Lernen und ein Assessment f&uuml;r Studierende wie Lernende.</p>

<p>Lernaufgaben k&ouml;nnen folgende <strong>Funktionen </strong>haben:</p>

<h3>a) Ein Thema erkunden, reflektieren oder weiterentwickeln</h3>

<p>Hierzu eignen sich Lernprotokolle, Leserbriefe, Kurztexte, Glossareintr&auml;ge, Summarys oder Abstracts.</p>

<h3>b) Inhalte in einer bestimmten Form aufarbeiten</h3>

<p>Hierzu eignen sich Essays, Literatur-Reviews, fragengeleitete Fallbearbeitungen oder Rezensionen von B&uuml;chern bzw. Artikeln.</p>

<h3>c) Fachspezifische Wissensmanagementkompetenzen aufbauen</h3>

<p>Hierzu eignen sich recherche- und bewertungsbezogene Aufgaben wie kommentierte Literaturverzeichnisse oder Literaturanalysen.</p>

<h3>d) Teamkompetenzen aufbauen</h3>

<p>Hierzu eignen sich Gruppenaufgaben.</p>

<h2>Frageliste zur Entwicklung von Lernaufgaben:</h2>

<h3>Ziele</h3>

<ul>
	<li>Welche Learning outcomes wollen Sie mit der Lernaufgabe &uuml;berpr&uuml;fen?</li>
</ul>

<h3>Kontexteinbettung</h3>

<ul>
	<li>Kann die Lernaufgabe mit den aktuellen Lehrveranstaltungsthemen und &ndash;materialien verkn&uuml;pft werden?</li>
	<li>Wie kann die Lernaufgabe mit vorherigen Lernaufgaben oder Inhalten verkn&uuml;pft werden?</li>
	<li>Wie ist die Gewichtung der Lernaufgabe im Vergleich zu anderen Assessmentformen?</li>
</ul>

<h3>Methodische Umsetzung</h3>

<ul>
	<li>K&ouml;nnen Sie die Lernaufgabe in mehrere Abschnitte oder kleinere Aufgaben unterteilen?</li>
	<li>Wann soll die Lernaufgabe umgesetzt sein?</li>
	<li>Sollen die Studierenden sie alleine, in Zweiergruppen oder in Kleingruppen umsetzen?</li>
	<li>Kann die Aufgabe in angemessener Zeit und mit angemessenem Aufwand erledigt werden?</li>
</ul>

<h3>Inhaltliche Verkn&uuml;pfung</h3>

<ul>
	<li>Baut die Lernaufgabe auf bereits erworbenen Kompetenzen und Erfahrungen auf?</li>
	<li>K&ouml;nnen mit der Lernaufgabe auch &uuml;berfachliche Kompetenzen aufgebaut werden?</li>
</ul>

<h3>Prozessbegleitung</h3>

<ul>
	<li>Wie viel Begleitung, Unterst&uuml;tzung und Bewertung Ihrerseits ben&ouml;tigen die Studierenden zur Umsetzung der Lernaufgabe?</li>
</ul>

<h3>Art der Aufgabenstellung</h3>

<ul>
	<li>Wie anspruchsvoll ist die Lernaufgabe? Handelt es sich um eine Repetionsaufgabe, eine Transferaufgabe, eine Entscheidungsaufgabe, eine Strategieaufgabe oder eine Problemaufgabe?</li>
	<li>Entspricht der Anspruch der Lernaufgabe dem Kompetenzniveau der Studierenden?</li>
</ul>

<h2>Literatur:</h2>

<p><a href="http://www.josefleisen.de/uploads2/02%20Der%20Kompetenzfermenter%20-%20Ein%20Lehr-Lern-Modell/4%20Lernaufgaben%20als%20Lernumgebung%20zur%20Steuerung%20von%20Lernprozessen.pdf">http://www.josefleisen.de/uploads2/02%20Der%20Kompetenzfermenter%20-%20Ein%20Lehr-Lern-Modell/4%20Lernaufgaben%20als%20Lernumgebung%20zur%20Steuerung%20von%20Lernprozessen.pdf</a></p>

<p><a href="https://learn.wu.ac.at/tlac/assign">https://learn.wu.ac.at/tlac/assign</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Notfall-Checkliste für Referate</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=281</link>
			<description>Mit der folgenden Checkliste kann (fast) nichts mehr passieren.</description>
          <pubDate>Thu, 13 Mar 2014 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Adrian Schori]]></dc:creator>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=281</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Panik_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Nehmen wir an, dass Sie gen&uuml;gend Zeit f&uuml;r die Vorbereitung des Referats hatten und diese auch sinnvoll eingesetzt haben. Sie haben sich unter Umst&auml;nden Stichwortkarten geschrieben und den Vortrag vor dem Spiegel und sogar vor kritischen Freunden und Kollegen ge&uuml;bt.</p>

<p>In der Zeit unmittelbar vor dem Referat k&ouml;nnen dennoch einige Fehler passieren. Um diese zu vermeiden, hilft diese Checkliste. Sie verschafft zus&auml;tzliche Sicherheit&nbsp;in den Minuten vor dem Vortrag.<br />
&nbsp;</p>

<ul>
	<li>Seien Sie lieber zu fr&uuml;h als zu sp&auml;t am Vortragsort und im entsprechenden Raum.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>&Uuml;berpr&uuml;fen Sie die Rahmenbedingen bevor die Zuh&ouml;rer eintreffen (Raumaufteilung, Zahl der Sitzpl&auml;tze u.&auml;.).<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Machen Sie sich mit der Technik vertraut.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Gehen Sie zur Toilette.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>&Uuml;berpr&uuml;fen Sie Ihr &Auml;usseres. W&auml;hrend des Vortrags sollten Sie Ihre Kleidung nicht mehr &quot;korrigieren&quot; m&uuml;ssen.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>&Auml;ndern Sie nicht kurzfristig Ihr Manuskript.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Versuchen Sie sich abzulenken. Sollten Sie einen Zuh&ouml;rer kennen, k&ouml;nnten Sie sich mit einem Gespr&auml;ch auf andere Gedanken bringen.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Suchen Sie sich im Publikum ein sympathisches Gesicht f&uuml;r den ersten Blickkontakt w&auml;hrend des Vortrags aus.<br />
	&nbsp;</li>
</ul>

<p>Auch w&auml;hrend des Vortrags k&ouml;nnen einige Punkte f&uuml;r zus&auml;tzliche Sicherheit sorgen.</p>

<ul>
	<li>Vertrauen Sie auf Ihre gute Vorbereitung.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Glauben Sie an sich selbst. Sie haben bestimmt schon andere schwierige Situationen gemeistert.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Machen Sie sich bewusst, dass Sie &uuml;ber die Thematik des Vortrags mehr wissen als Ihre Zuh&ouml;rer.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Wenn Sie Lampenfieber haben: werden Sie konkret, erz&auml;hlen Sie Geschichten oder sprechen Sie &uuml;ber etwas was Sie pers&ouml;nlich besonders interessiert.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Versprecher passieren allen. Lassen Sie sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Lassen Sie sich nicht durch allf&auml;llige St&ouml;rungen irritieren.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Schauen Sie in ein l&auml;chelndes Gesicht und l&auml;cheln Sie zur&uuml;ck.<br />
	&nbsp;</li>
</ul>

<h2>Quelle:</h2>

<p>Flume, P. &amp;&nbsp;Mentzel, W.&nbsp;(2012). <em>Rhetorik</em>. Freiburg:&nbsp;Haufe</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Ablauf und Varianten von Beratungsgesprächen</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=280</link>
			<description>So gestalten Sie Ihre Beratungen effizient und zielgerecht</description>
          <pubDate>Fri, 7 Mar 2014 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=280</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Beratungssituation_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Ein Beratungsgespr&auml;ch &auml;hnelt einem Probleml&ouml;sungsprozess. Die Studierenden sollten an der Problemdefinition wie &ndash;l&ouml;sung so weit wie m&ouml;glich beteiligt sein, damit sie diese anschliessend auch umsetzen k&ouml;nnen und wollen.</p>

<h2>Rollenkl&auml;rung zuerst</h2>

<p>Wichtig ist f&uuml;r Lehrpersonen, sich im Vorfeld zu &uuml;berlegen, welche Rolle sie im Beratungsgespr&auml;ch einnehmen k&ouml;nnen und wollen:</p>

<ul>
	<li>M&uuml;ssen Sie die Rolle der &bdquo;wissenden Person&ldquo; einnehmen, weil Ihr Student/Ihre Studentin noch kaum eigene Erfahrungen und auch wenig Kenntnisse zum Thema und zum m&ouml;glichen Vorgehen hat?</li>
	<li>K&ouml;nnen Sie die Rolle als Experte/in einnehmen und nicht nur Vorschl&auml;ge machen, sondern von der Studentin/vom Studenten eigene Argumente, Erfahrungen, Kenntnisse und strategischen Abw&auml;gungen erfragen?</li>
	<li>K&ouml;nnen Sie die Rolle als Moderator/in einnehmen und den Studenten/die Studentin lediglich durchs Gespr&auml;ch f&uuml;hren, ohne selber Vorschl&auml;ge zu machen?</li>
	<li>K&ouml;nnen Sie den Ablauf des Beratungsgespr&auml;chs auch den W&uuml;nschen der Studentin/des Studenten &uuml;berlassen und lediglich offene Fragen stellen, um ihr oder ihm zu einer eigenst&auml;ndigen Probleml&ouml;sung zu helfen?</li>
</ul>

<p>Sofern Sie das Gespr&auml;ch lenken m&uuml;ssen, lohnt es sich, sich grob an folgendem Ablauf zu orientieren, um das Gespr&auml;ch in Bezug auf Prozess und Ergebnis m&ouml;glichst effektiv zu gestalten:</p>

<h2>Kl&auml;rung (vorab)</h2>

<ul>
	<li>Wer hat das Problem erkannt und das Gespr&auml;ch initiiert?</li>
	<li>Ist eine Beratung das angemessene Mittel?</li>
	<li>Sind Sie die richtige Ansprechperson? Was m&uuml;ssen Sie ggf. an andere BeraterInnen delegieren?</li>
	<li>Welche Informationen haben Sie, welche brauchen Sie noch?</li>
	<li>Welche Rolle werden Sie einnehmen (passend zu den Kompetenzen der zu beratenden Person)?</li>
</ul>

<h2>Ressourcenplanung (wie viel Zeit und Aufwand k&ouml;nnen und wollen Sie investieren?)</h2>

<ul>
	<li>Vereinbarung</li>
	<li>Rollen-, Ressourcen und Erwartungskl&auml;rung</li>
	<li>Kl&auml;rung von Zielen und Procedere</li>
	<li>Kl&auml;rung der Formalia (Vertraulichkeit, Zeitvolumen, &hellip;)</li>
</ul>

<h2>Problemdarstellung</h2>

<ul>
	<li>Bericht des Studenten/der Studentin, die Lehrperson achtet dabei auf bisherige L&ouml;sungsstrategien</li>
	<li>Nachfragen der Lehrperson</li>
</ul>

<h2>Problemdefinition und &ndash;analyse</h2>

<ul>
	<li>Fragestellung kl&auml;ren, Problempunkte definieren und gewichten, Reihenfolge der Bearbeitung kl&auml;ren</li>
	<li>Bei Bedarf schon erfahrene &auml;hnliche Situationen erheben</li>
</ul>

<h2>Definition der Zielsetzung</h2>

<ul>
	<li>Wann ist das Problem gel&ouml;st?</li>
	<li>Wie soll der Endzustand aussehen?</li>
</ul>

<h2>L&ouml;sungssuche</h2>

<ul>
	<li>L&ouml;sungswege finden und Vor- wie Nachteile diskutieren</li>
</ul>

<h2>Planung der Vorgehensweise</h2>

<ul>
	<li>Hierbei auf Konkretheit und zu bew&auml;ltigende Schritte achten (schriftlicher Massnahmenplan)</li>
	<li>Eventuelle n&auml;chste Termine definieren</li>
</ul>

<h2>Abschluss</h2>

<p>Evaluation der Beratung in Bezug auf Prozess und Produkt</p>

<p>&nbsp;</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Nach: Thomann, Geri und Pawelleck, Anja (2013). <em>Studierende beraten</em>. Opladen &amp; Toronto: Barbara Budrich (UTB). 39ff. Signatur in der ZUW-Bibliothek: 119.00/48</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Wozu noch Vorlesungen?</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=143</link>
			<description>Für manche ist die Vorlesung ein Auslaufmodell. Richtig angewendet kann sie auch zweckdienlich sein.</description>
          <pubDate>Wed, 5 Mar 2014 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Thomas Tribelhorn]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=143</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Vortrag-DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><h2>Sorgenkind Vorlesung</h2>

<p>Gem&auml;ss dem neuseel&auml;ndischen Bildungsforscher John Hattie bleibt aus den ersten acht Minuten einer Vorlesung am meisten h&auml;ngen - und nach einer Stunde erinnert man im Schnitt gerade mal noch drei Fakten. Das w&auml;r&rsquo;s dann auch schon, falls der Vortrag nicht das eigene Weltbild komplett ver&auml;ndert hat. In der Tat ist die Vorlesung mehrere hundert Jahre alt und entstammt der Zeit vor dem Buchdruck, als Gelehrte ihren Wissensschatz vorlasen und die Zuh&ouml;renden ihre Mitschriften verfassten. Es stellt sich darum die Frage, ob dieses Unterrichtsformat mangels erkennbarer Wirkungen nicht ganz abgeschafft werden sollte - obgleich sie an Hochschulen noch stark verbreitet ist.</p>

<h2>Funktionen der Vorlesung</h2>

<p>Ergebnisse aus rund drei Jahrzehnten Lernforschung belegen deutlich, dass wir uns endg&uuml;ltig von der Idee des N&uuml;rnberger Trichters verabschieden sollten. Nach einem 45-min&uuml;tigen Monolog sind die pr&auml;sentierten Inhalte l&auml;ngst nicht als Probleml&ouml;sewissen verf&uuml;gbar. Dennoch gibt es einige Funktionen, die eine Vorlesung im Kontext eines Studienprogrammes einnehmen kann. Vier der bekanntesten sind:</p>

<h3><em>&Uuml;bersicht und Orientierung:</em></h3>

<p>In Konzeptvorlesungen kann die Fachlandkarte ausgelegt werden. Das grobe Raster, in das sich die Unterthemen eingliedern lassen, verschafft den Studierenden Orientierung, um sich die Details im Selbststudium zu erarbeiten.</p>

<h3><em>Schwerpunkte und Aktualit&auml;t:</em></h3>

<p>Lehrende k&ouml;nnen &uuml;ber die neuesten Erkenntnissen im Fachgebiet informieren. Ausserdem k&ouml;nnen sie durch gezielte Hinweise rhetorische Bojen in die Informationsflut setzen.</p>

<h3><em>Praxisbezug und Problemorientierung:</em></h3>

<p>Theorie wird besser erinnert, wenn sie anhand konkreter und verst&auml;ndlicher Beispiele erl&auml;utert wird - am besten aus der eigenen Erfahrung der Vortragenden.<strong>&nbsp;</strong>Problemlagen oder konkrete Fragestellungen an den Anfang zu stellen z&auml;hlt zu den Wirkfaktoren guter Rhetorik.</p>

<h3><em>Gemeinschaftsbildung und Motivation:</em></h3>

<p>Durch Engagement k&ouml;nnen Lehrende in einer Vorlesung viele Studierende f&uuml;r das eigene Fach begeistern. Die Zusammenkunft vieler im H&ouml;rsaal kann&nbsp;zudem zur F&ouml;rderung des Zugeh&ouml;rigkeitsgef&uuml;hls der Studierenden genutzt werden - ein weiterer wichtiger Motivationsfaktor f&uuml;r das Studium.</p>

<h2>Bitte beachten!</h2>

<p>Wenn es schon eine Vorlesung sein muss, so sollten wenigstens ein paar Grunds&auml;tze befolgt werden.</p>

<h3><em>Orientierung:</em></h3>

<p>Keine Flut von Details. Lassen Sie das Publikum wichtige Grundz&uuml;ge und Prinzipien erkennen. Setzen Sie kraft Ihrer Expertise Schwerpunkte.</p>

<h3><em>Aktivierung:</em></h3>

<p>Die Zwanzig-Minuten-Regel wurde schon Ende der 60er-Jahre publiziert und besagt, dass die Behaltensleistung des durchschnittlichen Menschen nach einer halben Stunde rapide abf&auml;llt. Nach sp&auml;testens zwanzig Minuten also eine kurze <a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=129" target="_blank">Kleingruppendiskussion </a>einschieben.</p>

<h3><em>Veranschaulichung:</em></h3>

<p>Keine isolierten Fakten &uuml;ber dem Publikum aussch&uuml;tten. Mit konkreten Situationen, Fragestellungen, Analogien, Geschichten oder Problemen einsteigen und die Fakten damit kontextualisieren. Nutzen Sie als Lehrperson dazu Ihren Erfahrungsschatz.</p>

<h2>Weitere Hinweise</h2>

<p><a href="https://www.gutelehre.unibe.ch/lehrtipps/aktivierung_und_rhythmisierung/">A</a><a href="https://www.gutelehre.unibe.ch/lehrtipps/aktivierung_und_rhythmisierung/" target="_blank">ktivierung und Rhythmisierung</a></p>

<h2>Literaturhinweise</h2>

<ul>
	<li>Bligh, D.A. (2000). <em>What&#39;s the Use of Lectures?</em> San Francisco: Jossey-Bass.</li>
	<li>Race, P. &amp; Brown, S. (2001). <em>The Lecturer&#39;s Toolkit: A Practical Guide to Learning, Teaching and Assessment. </em>London: RoutledgeFalmer</li>
	<li>Gudjons, H. (2011).&nbsp;<em> Frontalunterricht</em><em>- neu entdeckt: Integration in offene Unterrichtsformen (3. aktual. Aufl.).</em> Bad Heilbrunn: Klinkhardt</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<enclosure type="image/jpeg" url="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Vortrag-DidakTipps.jpg" length="17050" />
		</item>
		<item>
          <title>Nominalgruppentechnik</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=269</link>
			<description>Bessere Resultate als mit Brainstorming</description>
          <pubDate>Wed, 5 Mar 2014 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Thomas Tribelhorn]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Evaluation</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=269</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Nominalgruppentechnik_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Brainstorming hat den grossen Nachteil, dass bei den Beteiligten eine gewisse Hemmschwelle bestehen kann, einen Spontanbeitrag zu leisten. Die Gr&uuml;nde daf&uuml;r sind vielf&auml;ltig:</p>

<ul>
	<li>Anspr&uuml;che an die eigenen Ideen</li>
	<li>Hemmungen, sich in einer Gruppe zu Wort zu melden</li>
	<li>zu wenig Zeit, um eine angemessene Idee zu generieren</li>
	<li>bestimmte Personen dominieren</li>
	<li>usw.</li>
</ul>

<p>Die Nominalgruppentechnik (NGT)&nbsp;kann eine sinnvolle Alternative zum Brainstorming sein, um Ideen zu finden oder Entscheidungen zu treffen. Die Methode eignet sich besonders f&uuml;r Gruppen von f&uuml;nf bis zehn Mitgliedern.</p>

<h2>Ablauf</h2>

<ol>
	<li><strong>Generieren</strong>:&nbsp;Eine Moderatorin / ein Moderator erl&auml;utert Problemstellung und Prozess. Alle entwickeln anschliessend&nbsp;still Ideen und schreiben diese anonym auf (z.B. auf Karten)<br />
	&nbsp;</li>
	<li><strong>Sammlung</strong>: Die Moderation sammelt die Ideen reihum ein, wobei jedes Mitglied jeweils zuerst die bevorzugteste Idee einbringt. Im zweiten Durchgang bringt jedes Mitglied seine &quot;zweitbeste&quot; Idee ein. Die Durchl&auml;ufe werden wiederholt, bis alle Ideen festgehalten sind, z.B. auf FlipChart, Tafel oder Moderationskarten.<br />
	&nbsp;</li>
	<li><strong>Kl&auml;rung</strong>: In einer moderierten Diskussion werden Unklarheiten zu den Ideen bereinigt. In dieser Phase k&ouml;nnen bei Bedarf mehrere Ideen zu einer zusammengefasst werden - jedoch nur bei einstimmiger Einigung.<br />
	&nbsp;</li>
	<li><strong>Abstimmung</strong>: Durch eine anonyme Abstimmung werden die besten Ideen aussortiert, entweder durch <em>Ranking </em>(z.B. die f&uuml;nf favorisierten Ideen aus der Liste auf den Abstimmungszettel schreiben und mit Punkten gewichten), oder durch <em>Rating </em>(alle genannten Ideen auf einer Skala bewerten, Rating aller Beteiligter summieren).<br />
	&nbsp;</li>
	<li><strong>Ergebnisbesprechung</strong>: Die Moderation hierarchisiert die ausgew&auml;hlten Ideen gem&auml;ss Gesamtbewertung und gibt das Schlussergebnis bekannt, um es mit der Gruppe zu diskutieren. Der Prozess ist erst mit einstimmiger Einigung abgeschlossen.</li>
</ol>

<p>Die NGT l&auml;sst sich mit wenig Vorbereitungsaufwand durchf&uuml;hren (Moderationsmaterial vorausgesetzt). Sie wird teilweise auch als qualitative Forschungsmethode oder zur Datenerhebung in Evaluationsprozessen eingesetzt.</p>

<h2>Literatur</h2>

<p>Delbecq, A. L. &amp; Van de Ven, A.H. (1971). A group process model for problem identification and program planning. <em>The Journal of Applied Behavioral Science</em>, <em>7 (4)</em>, 466-492.</p>

<p>Lennon, R., Glasper, A. &amp; Carpenter, D. (2013). <em>Nominal Group Technique: its utilisation to explore the rewards and challenges of becoming a mental health nurse, prior to the introduction of the all graduate nursing curriculum in England</em>. Univ. of Southampton: Working Papers in Health Sciences</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Welche Ziele können wir erreichen? </title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=215</link>
			<description>Veranstaltungsformen bzw. Lernzielniveaus adäquat auswählen</description>
          <pubDate>Wed, 5 Mar 2014 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Anspruchsniveau</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Lernziele</category>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/NIveau_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Nicht jede Unterrichtsform eignet sich daf&uuml;r, jede Stufe von Learning Outcomes zu erreichen. Wenn die Studierenden bei ihren Leistungsnachweisen schlechter abschneiden als erwartet, sich kritisch zur Lehrveranstaltung &auml;ussern oder Sie selber das Gef&uuml;hl haben, mit Ihrer Veranstaltung nicht zu erreichen was Sie wollen, lohnt es sich, die Passung von Learning Outcomes und Lernzielniveau zu &uuml;berpr&uuml;fen.</p>

<p>Folgende Veranstaltungsformen eignen sich f&uuml;r folgende Lernzielniveaus:</p>

<p><em>(+: ja, +/-: teilweise, -: eher nicht)</em><br />
&nbsp;</p>

<h2>Vorlesungen</h2>

<p>+ Aufnahme und Verst&auml;ndnis von Fakten, Konzepten und Zusammenh&auml;ngen</p>

<p>- Anwendung</p>

<p>- Evaluation</p>

<p>- Gestaltung<br />
&nbsp;</p>

<h2>Kleingruppenarbeit</h2>

<p>+ Anwendung</p>

<p>+ Evaluation</p>

<p>+ Gestaltung</p>

<p>- Aufnahme und Verst&auml;ndnis von Fakten, Konzepten und Zusammenh&auml;ngen<br />
&nbsp;</p>

<h2>Selbstgesteuertes Lernen</h2>

<p>+ Anwendung</p>

<p>+ Evaluation</p>

<p>+ Gestaltung</p>

<p>+ Aufnahme und Verst&auml;ndnis von Fakten, Konzepten und Zusammenh&auml;ngen<br />
&nbsp;</p>

<h2>&Uuml;bungen</h2>

<p>+ Anwendung</p>

<p>+/- Evaluation</p>

<p>+/- Gestaltung</p>

<p>- Aufnahme und Verst&auml;ndnis von Fakten, Konzepten und Zusammenh&auml;ngen<br />
&nbsp;</p>

<h2>Problembasiertes Lernen</h2>

<p>+/- Anwendung</p>

<p>+ Evaluation</p>

<p>+ Gestaltung</p>

<p>+/- Aufnahme und Verst&auml;ndnis von Fakten, Konzepten und Zusammenh&auml;ngen<br />
&nbsp;</p>

<h2>Entdeckendes Lernen</h2>

<p>+ Anwendung</p>

<p>+ Evaluation</p>

<p>+ Gestaltung</p>

<p>+/- Aufnahme und Verst&auml;ndnis von Fakten, Konzepten und Zusammenh&auml;ngen</p>

<p>&nbsp;</p>

<p>Wenn Sie gemeinsam mit Ihren Studierenden Learning Outcomes erreichen m&uuml;ssen, f&uuml;r die sich die Veranstaltungsform nicht besonders gut eignet, haben Sie drei M&ouml;glichkeiten:</p>

<ol>
	<li>Sprechen Sie sich mit Kollegen/innen oder der Studiengangsleitung ab und finden Sie eine passendere Veranstaltungsform.</li>
	<li>Sprechen Sie sich mit der Studiengangsleitung ab und verschieben Sie die betroffenen Learning Outcomes in eine passendere Veranstaltung im Modul.</li>
	<li>Machen Sie den Studierenden deutlich, was Sie in der Veranstaltung mit ihnen gemeinsam erreichen k&ouml;nnen und was nicht. Informieren Sie sie, was sie wie im Selbststudium erarbeiten m&uuml;ssen.</li>
</ol>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Bachmann, Heinz (2011). <em>Formulieren von Lernergebnissen &ndash; learning outcomes</em>. In: Bachmann, Heinz (Hrsg): Kompetenzorientierte Hochschullehre. Die Notwendigkeit von Koh&auml;renz zwischen Lernzielen, Pr&uuml;fungsformen und Lehr-Lern-Methoden. Bern: hep. S. 30-43</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Fazitkarten</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=245</link>
			<description>Das Wichtigste aus der Sicht der Studierenden am Ende auf den Punkt bringen</description>
          <pubDate>Wed, 5 Mar 2014 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<category>Stoffverdichtung</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=245</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Fazit_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Am Ende einer Lehrveranstaltung ist eine Zusammenfassung des Wichtigsten sehr hilfreich. Doch m&uuml;ssen immer Sie als Lehrperson das tun?</p>

<p>Sicher nicht, wenn z.B.</p>

<ul>
	<li>nicht Sie den Hauptteil der Veranstaltung bestritten haben, sondern die Studierenden,</li>
	<li>Sie gern noch w&uuml;ssten, was die Studierenden aus der Veranstaltung mitnehmen oder</li>
	<li>Sie gern anhand der R&uuml;ckmeldungen die n&auml;chste Veranstaltung planen m&ouml;chten.</li>
</ul>

<p>Dann k&ouml;nnen Sie die Studierenden bitten, ihr Fazit zur Veranstaltung auf eine Moderationskarte zu schreiben.</p>

<p>Folgende Fragen k&ouml;nnten Sie mit dem studentischen Fazit beantworten lassen:</p>

<ul>
	<li>Welches waren Ihre drei wichtigsten Erkenntnisse?</li>
	<li>Wor&uuml;ber m&ouml;chten Sie weiter nachdenken?</li>
	<li>Welche beiden Aussagen waren heute besonders wichtig f&uuml;r Sie?</li>
	<li>Worin liegt f&uuml;r Sie die Kernbotschaft unserer heutigen Veranstaltung?</li>
	<li>Was nehmen Sie f&uuml;r die eigene Praxis mit?</li>
</ul>

<p>Wenn Sie die Fazits auf Karten haben, k&ouml;nnen Sie sie bei mehrteiligen Veranstaltungen beim n&auml;chsten Mal als Repetitionshilfe oder Basis f&uuml;r die gemeinsame Planung der n&auml;chsten Veranstaltung benutzen.</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Gross, Harald, Boden, Betty und Boden, Nikolaas (2012). <em>Munterrichtsmethoden. 22 aktivierende Lehrmethoden f&uuml;r die Seminarpraxis.</em> Berlin: Gert Schilling Verlag. 3. Auflage</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>«Darf ich Sie kurz etwas fragen?»</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=279</link>
			<description>Ad-hoc-Beratungen sinnvoll gestalten</description>
          <pubDate>Wed, 5 Mar 2014 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=279</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Beratung-DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Studierende m&ouml;chten bisweilen am Rande einer Lehrveranstaltung oder auf der Treppe &quot;eben mal schnell&quot; etwas fragen. Manchmal ist das wirklich schnell erledigt, doch manchmal wird eine ad-hoc-Beratung daraus, z.B. wenn es um Literatursuche f&uuml;r Hausarbeiten, Lernstrategien oder Studiengestaltung geht. Oft ist den Studierenden gar nicht bewusst, dass ihre Frage um Etliches komplexer ist als in zwei S&auml;tzen beantwortet zu werden, und eine Antwort auch ihre eigene Mitarbeit erfordert.</p>

<p>Sie k&ouml;nnen diese Studierenden nat&uuml;rlich alle auf Ihre Sprechstunde verweisen. Doch damit belasten Sie diese ggf. unn&ouml;tig, m&ouml;glicherweise k&ouml;nnen Sie doch auch ad hoc helfen. Hierf&uuml;r k&ouml;nnen Sie sich ein ad-hoc-Beratungsschema aneignen, d.h. eine Sequenz von Fragen f&uuml;r die erforderlichen Phasen einer Beratung in Anlehnung an die folgende Liste:<br />
&nbsp;</p>

<h2>Anlass/Kontakt</h2>

<p><em>&bdquo;Welches Anliegen haben Sie?&ldquo;</em><br />
&nbsp;</p>

<h2>Indikationskl&auml;rung</h2>

<p><em>&bdquo;Bin ich die richtige Ansprechpartnerin bzw. der richtige Ansprechpartner?&ldquo;</em><br />
&nbsp;</p>

<h2>Contracting</h2>

<p><em>&bdquo;Ist das ein Anliegen, das in x Minuten bearbeitet werden kann? Braucht es eine Terminvereinbarung? Was erwarten Sie von mir?&ldquo;</em><br />
&nbsp;</p>

<h2>Exposition</h2>

<p><em>&bdquo;Erz&auml;hlen Sie doch kurz, worum es genau geht.&ldquo;</em></p>

<p><em>&bdquo;Habe ich Sie richtig verstanden, dass&hellip;?&ldquo;</em></p>

<p><em>&bdquo;Was haben Sie schon selbst unternommen?&ldquo;</em><br />
&nbsp;</p>

<h2>Diagnose</h2>

<p><em>&bdquo;Was w&auml;re hilfreich?&ldquo;</em></p>

<p><em>&bdquo;Wo liegt die Schwierigkeit?&ldquo;</em><br />
&nbsp;</p>

<h2>Suche nach L&ouml;sungsans&auml;tzen</h2>

<p><em>&bdquo;Wie sind Sie in &auml;hnlichen Situationen vorgegangen?&ldquo;</em></p>

<p><em>&bdquo;Kommilitonen von Ihnen haben x versucht.&ldquo;</em></p>

<p><em>&bdquo;Was spricht f&uuml;r x, y und z und was dagegen?&ldquo;</em><br />
&nbsp;</p>

<h2>Einigung &uuml;ber das (weitere) Vorgehen</h2>

<p><em>&bdquo;Was machen Sie mit den Informationen, was ben&ouml;tigen Sie noch von mir?&ldquo;</em></p>

<p><em>&bdquo;Welches sind Ihre n&auml;chsten Schritte?&ldquo;</em><br />
&nbsp;</p>

<h2>Vereinbarung von Zielen</h2>

<p><em>&bdquo;Welches Ziel nehmen Sie sich vor? Soll ich noch involviert sein?&ldquo; Falls ja, z.B.: &bdquo;Senden Sie mit m&ouml;gliche vertiefte Fragestellungen zum Thema x bis zum TT.MM.JJ zu.&ldquo;</em></p>

<p><em>&bdquo;Ben&ouml;tigen wir ein weiteres Gespr&auml;ch?&ldquo;</em><br />
&nbsp;</p>

<h2>Abschluss</h2>

<p><em>&bdquo;Ok, wir haben uns auf Folgendes geeinigt&hellip; Falls Sie noch Fragen haben, k&ouml;nnen Sie sich per E-Mail an mich wenden.&ldquo;</em></p>

<p><em>&bdquo;Am TT.MM.JJ bekommen Sie von mir ein detailliertes Feedback zu Ihrer Fragestellung zum Thema x. Auf Wiedersehen.&ldquo;</em><br />
&nbsp;</p>

<h2>Reflexion</h2>

<p>Kurze Notiz zum Gespr&auml;ch: wer, was, wann und Vereinbarung<br />
&nbsp;</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Thomann, Geri und Pawelleck, Anja (2013). Studierende beraten. Opladen &amp; Toronto: Barbara Budrich (UTB) S. 53f. Signatur in der ZUW-Bibliothek: 119.00/48</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Vernissage</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=228</link>
			<description>Gedanken sichtbar werden lassen</description>
          <pubDate>Wed, 5 Mar 2014 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Lehrmittelgestaltung</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=228</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Gedanken_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><ul>
	<li>M&ouml;chten Sie das Schweigen der Studierenden zu Beginn der Auseinandersetzung mit einem neuen Thema &uuml;berwinden?</li>
	<li>M&ouml;chten Sie etwas &uuml;ber die Vorkenntnisse oder Einsch&auml;tzungen der Studierenden erfahren und gleichzeitig &bdquo;das Eis brechen&ldquo;?</li>
	<li>M&ouml;chten Sie die Studierenden einmal anders an einem Thema arbeiten lassen?</li>
	<li>Oder m&ouml;chten Sie ihre Einsch&auml;tzung am Ende einer Arbeitsphase erfahren?</li>
</ul>

<p>In allen vier F&auml;llen k&ouml;nnen Sie die Ideen, Assoziationen oder Vorkenntnisse der Studierenden bildhaft darstellen (lassen). Die <strong>Vorgehensweise </strong>daf&uuml;r ist einfach:</p>

<ol>
	<li>Sie bringen Bilder und/oder Gegenst&auml;nde mit, die einen Bezug zum Thema haben k&ouml;nnten.</li>
	<li>Sie h&auml;ngen oder stellen die Bilder und/oder Gegenst&auml;nde auf.</li>
	<li>Ggf. beschriften Sie die Bilder auch.</li>
	<li>Sie k&uuml;ndigen das Thema an bzw. erl&auml;utern es kurz.</li>
	<li>Dann machen Sie mit den Studierenden einen &bdquo;Vernissage-Rundgang&ldquo; und h&ouml;ren die Assoziationen der Studierenden zu den Ausstellungsst&uuml;cken in Verbindung zum Thema an.</li>
</ol>

<p>Dies ist die zeitsparendste und am engsten moderierte Variante. Die Methode &bdquo;Vernissage&ldquo; hat unz&auml;hlige andere <strong>Varianten</strong>:</p>

<ul>
	<li>Sie k&ouml;nnen die Studierenden in der vorherigen Lehrveranstaltung oder in der Ank&uuml;ndigung bitten, selber Bilder oder Gegenst&auml;nde mitzubringen.</li>
	<li>Sie k&ouml;nnen die Studierenden alleine oder in Gr&uuml;ppchen herumgehen und die Bilder oder Gegenst&auml;nde selber beschriften lassen.</li>
	<li>Sie k&ouml;nnen Kleingruppen bilden, die zu einer bestimmten Fragestellung zum Thema Bilder oder Gegenst&auml;nde neu gruppieren oder mit einer Kernaussage kombinieren sollen.</li>
	<li>Sie k&ouml;nnen die Studierenden bitten, am Ende eines Arbeitsprozesses ihre Bewertung der Arbeit oder ihre Selbsteinsch&auml;tzung anhand einer selbst erstellten Vernissage vorzunehmen.</li>
</ul>

<p>Diese Varianten sind zeitaufw&auml;ndiger. Wie immer in der Moderation: je mehr Verantwortung Sie an die Studierenden abgeben, desto inhaltsreicher und kreativer werden die Ergebnisse und desto aktiver die Studierenden &ndash; allerdings wird der Zeitaufwand gr&ouml;sser.</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Funcke, Amelie und Havenith, Eva (2013). <em>Moderations-Tools. Anschauliche, aktivierende und kl&auml;rende Methoden f&uuml;r die Moderations-Praxis.</em> Bonn: managerSeminare Verlags GmbH. 3. Auflage</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Widerstand in Kursen: Wie intervenieren?</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=278</link>
			<description>Ursachenanalyse und angemessene Intervention statt ignorieren.</description>
          <pubDate>Tue, 4 Mar 2014 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Adrian Schori]]></dc:creator>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Rahmenbedingungen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=278</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Huerde-DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Es gibt verschiedene Gr&uuml;nde f&uuml;r Widerstand in Kursen. Auch die Interventionsm&ouml;glichkeiten sind sehr unterschiedlich. Wichtig ist, ursachenad&auml;quat zu intervenieren statt zu ignorieren.Die Formen des Widerstands und die Verhaltensweisen der Menschen sind sehr unterschiedlich und nicht immer leicht zu erkennen. Oft nehmen wir als Lehrpersonen ein diffuses Gef&uuml;hl wahr, dass etwas nicht stimmt. Nicht immer muss diesem Gef&uuml;hl ein Widerstand von den Seiten der Lernenden zu Grunde liegen.<br />
&nbsp;</p>

<h2>Nicht ignorieren</h2>

<p>Unverarbeiteter Widerstand tritt bei der n&auml;chstm&ouml;glichen Situation wieder auf. St&ouml;rungen haben Vorrang, ansonsten kann kein Lernen geschehen.<br />
&nbsp;</p>

<h2>Den Widerstand nicht beim Namen nennen</h2>

<p>Oft ist es unsinnig den Widerstand direkt anzusprechen: &quot;Warum leisten Sie Widerstand?&quot; f&uuml;hrt nur selten zur gew&uuml;nschten L&ouml;sung des Problems. Genauso aussichtslos scheint es, der widerst&auml;ndigen Person eine andere Meinung aufzwingen zu wollen. Oft f&uuml;hrt dies zu noch gr&ouml;sserem Widerstand.<br />
&nbsp;</p>

<h2>Verhalten beschreiben</h2>

<p>Erfolgversprechender ist das Beschreiben des als Widerstand wahrgenommenen Verhaltens. Die Kursteilnehmer erhalten damit die M&ouml;glichkeit ihr Verhalten zu reflektieren.<br />
&nbsp;</p>

<h2>Ursachen erforschen</h2>

<p>Eine gute Strategie ist der Dialog mit den Widerst&auml;ndigen. Vielleicht k&ouml;nnen im Gespr&auml;ch die Ursachen erforscht und das weitere Vorgehen gemeinsam skizziert werden.<br />
&nbsp;</p>

<h2>Ver&auml;nderungsprozesse brauchen Zeit</h2>

<p>Diese Prozesse f&uuml;hren h&auml;ufig auch zu Widerstand. Geben Sie den Teilnehmenden mehr Zeit zur Verarbeitung und erm&ouml;glichen Sie Zwischenbilanzierungen.<br />
&nbsp;</p>

<h2>Eigenes Verhalten reflektieren</h2>

<p>Widerstand gegen&uuml;ber Inhalten und Ver&auml;nderungen wird oft als Widerstand gegen&uuml;ber der eigenen Person wahrgenommen. Reflektieren und hinterfragen&nbsp;Sie Ihren eigenen Anteil am Widerstand, bevor Sie voreilig negative Schl&uuml;sse ziehen.<br />
&nbsp;</p>

<h2>Literaturhinweise:</h2>

<p>Doppler K. &amp; Ch. Lauterburg (2002/2005): Change Management, Campus<br />
M&uuml;ller-Pozzi H. (1997): Psychoanalytisches Denken, Verlag Hans Huber<br />
Kalnins M. &amp; D. R&ouml;schmann (2002): Icebreaker, Windm&uuml;hle</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Methode 66</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=273</link>
			<description>Eine Möglichkeit, Teilnehmende von Grossgruppen zu aktivieren.</description>
          <pubDate>Fri, 28 Feb 2014 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo und Thomas Tribelhorn]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=273</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Methode66_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Bei der Methode 66 (vgl. Traub 2004, S. 78f.) wird eine Grossgruppe vor&uuml;bergehend in Kleingruppen mit je 6 Teilnehmenden eingeteilt werden. Diese haben den Auftrag, f&uuml;r 6 Minuten beispielsweise ein Brainstorming durchzuf&uuml;hren oder eine Frage zu diskutieren. M&ouml;glich ist, die Ergebnisse dieser Kleingruppenarbeit im Plenum pr&auml;sentieren zu lassen. &Auml;hnlich wie bei den <a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?search=murmelgruppen&amp;fid=152">Murmelgruppen</a>&nbsp;geht es bei dieser Methode darum, Teilnehmende in Kleingruppen aktiv werden zu lassen. Je nach Fragestellung kann es ausserdem von Vorteil sein, Rollen zu definieren, die in den Gruppen verteilt werden m&uuml;ssen (Pr&auml;sentation, Protokollf&uuml;hrung, Visualisierung etc.).<br />
&nbsp;</p>

<h2>Vorteile der Methode</h2>

<p>Viele Teilnehmende scheuen sich, vor Grossgruppen zu sprechen,&nbsp;arbeiten in&nbsp;Kleingruppen aber aktiv mit. Ein Vorteil der Methode ist auch, dass die Bezeichnung &laquo;Methode 66&raquo;&nbsp;die Organisation der Kleingruppenarbeit leicht verst&auml;ndlich macht und dass ein schneller Wechsel zwischen Gross- und Kleingruppe m&ouml;glich ist. Sie eignet sich ausserdem zur schrittweisen Einf&uuml;hrung von mehr Teilnehmerorientierung in dozierenden-zentrierten Lehrkulturen, sozusagen als Bindeglied zwischen &laquo;Buzzgroups&raquo; (Murmelgruppen) und gr&ouml;sseren kooperativen Lernphasen.<br />
&nbsp;</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p>M&uuml;ller, U., Alsheimer, M., Iberer, U. &amp; Papenkort, U. (2012). <em>methoden-kartothek.de - Spielend Seminare planen f&uuml;r Weiterbildung, Training und Schule.</em> Bielefeld: W. Bertelsmann Verlag</p>

<p>Traub, S. (2004). <em>Unterricht kooperativ gestalten: Hinweise und Anregungen zum kooperativen Lernen in Schule, Hochschule und Lehrerbildung</em>. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.</p>
]]></content:encoded>
			<enclosure type="image/jpeg" url="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Methode66_DidakTipps.jpg" length="14512" />
		</item>
		<item>
          <title>Gelingende kooperative Lernszenarien</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=137</link>
			<description>Die Erinnerung an Gruppenarbeiten löst oft zwiespältige Gefühle aus.</description>
          <pubDate>Fri, 28 Feb 2014 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Thomas Tribelhorn]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=137</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Gruppendiskussion_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Wer erinnert sich nicht an qu&auml;lende Gruppenarbeiten, welche letztlich zu keinem f&uuml;hlbaren Lernertrag gef&uuml;hrt haben. Andererseits waren die meisten schon Mitglied in einer Arbeits- oder Lerngruppe, in der es rund lief, die Arbeit in der Gruppe Spass machte und das Ergebnis sich sehen lassen konnte. Damit kooperative Lernszenarien gelingen, m&uuml;ssen wichtige Punkte beachtet werden.</p>

<h2>10 Bedingungen f&uuml;r gelingendes Gruppenlernen</h2>

<p>Hinter gehaltlosen Gruppenarbeiten steckt h&auml;ufig ein kaum durchdachtes Lernszenario ohne konkrete Auftr&auml;ge. Der Satz &laquo;... arbeiten Sie bitte in Gruppen ...&raquo; ist eine h&ouml;chst unzureichende Anweisung und f&uuml;hrt fast immer zu Frustration bei allen Beteiligten. Interessanterweise belegt die Lernforschung jedoch, dass gut gestaltete kooperative Lernszenarien sich deutlich positiv auswirken, unter anderem auf den gegenseitigen Support, den Studienerfolg, auf das Selbstvertrauen der Studierenden oder deren Einstellung zum Studium generell.</p>

<p>Damit kooperative Lernszenarien aber tats&auml;chlich zu einem Mehrwert f&uuml;r die Beteiligten f&uuml;hren, m&uuml;ssen wichtige Gestaltungsmerkmale ber&uuml;cksichtigt werden. Die folgenden zehn Punkte sollten auf jeden Fall beachtet werden:</p>

<ol>
	<li>Geeignete Infrastruktur</li>
	<li>Griffbereites Material</li>
	<li>Offenes Lernszenario</li>
	<li>Positives Klima</li>
	<li>Einleuchtender Ablauf</li>
	<li>Angemessene Gruppengr&ouml;sse</li>
	<li>Definierte Rollen</li>
	<li>Klare Arbeitsauftr&auml;ge</li>
	<li>Positive Interdependenz</li>
	<li>Engagierte Lehrperson</li>
</ol>

<p>Je nach Rahmenbedingungen, Zielgruppe, Zielen und Inhalten l&auml;sst sich dies mit unterschiedlichen Massnahmen und Methoden herbeif&uuml;hren. Wichtig ist zudem, dass Gruppenarbeiten nicht als &laquo;Alibi-Aktivierung&raquo; eingesetzt werden und dass kooperatives Lernen je nach Unterrichtskultur mit anfangs k&uuml;rzeren Sequenzen sanft eingef&uuml;hrt werden muss. Im hochschuldidaktischen Kursprogramm der Uni Bern werden in verschiedenen Kursen und Workshops im Modul 2 (<em>Methoden der Vermittlung</em>) konkrete Unterrichtssituationen der Teilnehmenden optimiert, um Gruppenlernsequenzen ertragreicher zu gestalten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Der schnelle Weg zum wirksamen Lehrvortrag</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=276</link>
			<description>Stilebenen und Vortragscharaktere bewusst einsetzen</description>
          <pubDate>Thu, 27 Feb 2014 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Stoffverdichtung</category>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Vortragscharakter-DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Wenn Sie Ihren Studierenden mit Ihren Lehrvortr&auml;gen wirklich etwas mitgeben m&ouml;chten: &uuml;berlegen Sie nicht nur, was Sie vermitteln wollen. &Uuml;berlegen Sie insbesondere, was Sie erreichen m&ouml;chten.</p>

<h2>Vortragscharakter</h2>

<p>M&ouml;chten Sie, dass die Studierenden am Ende etwas verstanden haben, Argumentationen nachvollzogen haben, informiert sind oder sich f&uuml;r die Thematik interessieren?</p>

<h3><em>Explikation </em></h3>

<p>Wenn die Studierenden etwas verstanden haben sollen: <strong>erkl&auml;ren </strong>Sie. Erl&auml;utern Sie in bestimmten Tonfall Zusammenh&auml;nge und Hintergr&uuml;nde zu einem Sachverhalt. Geben Sie Antwort auf die Frage &bdquo;warum?&ldquo; Sprechen Sie hierbei langsam genug, machen Sie Pausen und achten Sie darauf, dass Sie viel mit logischen Begriffen arbeiten.</p>

<h3>Argumentation</h3>

<p>Wenn Die Studierenden Argumente und Argumentationen nachvollzogen haben sollen: <strong>argumentieren </strong>Sie. Erl&auml;utern Sie pro und contra, Vor- und Nachteile bestimmter wissenschaftlicher Vorgehensweisen, Theorien oder Untersuchungen. Zitieren Sie Fachpersonen und stellen Sie deren Argumente klar gegen&uuml;ber.</p>

<h3>Deskription&nbsp;</h3>

<p>Wenn die Studierenden informiert sein sollen: <strong>beschreiben </strong>Sie. Bleiben Sie bei den Fakten und vermeiden Sie Interpretationen. Gehen Sie von einem ersten Gesamt&uuml;berblick &uuml;ber die Thematik systematisch zu denjenigen Details, die die Zuh&ouml;renden insbesondere mitnehmen sollen.</p>

<h3>Narration</h3>

<p>Wenn die Studierenden sich interessieren oder einen Einblick in ein Themengebiet bekommen sollen: <strong>erz&auml;hlen </strong>Sie Geschichten. Berichten Sie von spannenden oder erhellenden Erfahrungen in konkreten Situationen. Bauen Sie dabei Spannung auf und sprechen Sie anschaulich.<br />
&nbsp;</p>

<h2>Stilebene</h2>

<p>M&ouml;chten Sie, dass die Studierenden sich auf den Inhalt konzentrieren, dass sie Ihnen gern zuh&ouml;ren oder dass sie emotional in die Thematik involviert werden?</p>

<h3><em>Sachlich </em></h3>

<p>Wenn die Studierenden sich auf den Inhalt konzentrieren sollen: sprechen Sie <strong>sachlich</strong>. Beschr&auml;nken Sie sich in Bezug auf Betonungen, nonverbale Kommunikation, Anekdoten, Geschichten und &auml;hnliche ablenkende Elemente.</p>

<h3><em>Pers&ouml;nlich</em></h3>

<p>Wenn die Studierenden Ihnen gern zuh&ouml;ren sollen: sprechen Sie <strong>pers&ouml;nlich </strong>und ansprechend. Sprechen Sie fl&uuml;ssig, mit eing&auml;ngiger Wortwahl, pers&ouml;nlicher Adressierung (&bdquo;ich&ldquo; und &bdquo;Sie&ldquo; bzw. &bdquo;Ihr&ldquo;) und &uuml;berschaubaren S&auml;tzen. Betonen Sie Wichtiges und unterstreichen Sie es gestisch. Lassen Sie ab und an eine Anekdote, einen Witz oder eine Erz&auml;hlung einfliessen.</p>

<h3><em>Bewegend </em></h3>

<p>Wenn die Studierenden emotional ins Thema involviert werden sollen: sprechen Sie <strong>emotionsbezogen</strong>. Werfen Sie Fragen auf, zeigen Sie Probleme und L&ouml;sungen, pr&auml;sentieren Sie Unerwartetes auf unerwartete Weise, beziehen Sie Ihr Publikum mit ein. Sprechen Sie hierbei pointiert und anschaulich, mit emotionsbezogenen Worten und zeigen Sie eigene Emotionen (mit Betonungen wie Mimik, Gestik und K&ouml;rpersprache).</p>

<p>Eine gute Lehrperson spricht nicht so, wie &bdquo;ihr der Schnabel gewachsen ist&ldquo;, sondern so, wie es das gew&uuml;nschte Ziel gerade erforderlich macht. Das kann durchaus bedeuten, dass ihre Sprechweise je nach Vortragsabschnitt wechselt.<br />
&nbsp;</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Asmuth, B. (1992): <em>Angemessenheit</em>. In: Ueding, G. (Hrsg): Historisches W&ouml;rterbuch der Rhetorik. Band 1: A-Bib. T&uuml;bingen: Max Niemeyer. 579-604.</p>

<p>Kurs &laquo;Best of Frontalunterricht&raquo; im hochschuldidaktischen Programm der Uni Bern</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Kapitän und Coach</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=275</link>
			<description>Die Doppelrolle zwischen Lernbegleitung und Verantwortung für Ziele und Assessment sinnvoll gestalten</description>
          <pubDate>Wed, 26 Feb 2014 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Didaktische Kohärenz</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=275</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Schiff_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Lehrpersonen m&uuml;ssen Lernende bei ihren Lernprozessen begleiten, denn Lernen k&ouml;nnen Studierende nur selber. Gleichzeitig m&uuml;ssen Lehrpersonen aber die Ziele eines Lernszenarios bzw. einer Lehrveranstaltung definieren, die Zielerreichung durch die Studierenden &uuml;berpr&uuml;fen und eine zielf&uuml;hrende Gestaltung des Lernszenarios bzw. der Lehrveranstaltung f&uuml;r alle Studierenden sicherstellen.</p>

<p>Das wirft immer wieder Schwierigkeiten auf: wie k&ouml;nnen wir diesen sehr unterschiedlichen Aufgaben und damit Rollen gerecht werden?</p>

<h2>Tipps</h2>

<p>Versuchen Sie nicht, beides gleichzeitig zu sein. Sagen Sie den Studierenden (am besten vorab), wann Sie welche Rolle einnehmen, und begr&uuml;nden Sie es ihnen.</p>

<h3><em>Seien Sie in den erforderlichen Situationen der &bdquo;Kapit&auml;n&ldquo;, der klare Vorgaben macht:</em></h3>

<ul>
	<li>definieren Sie die <em>learning outcomes </em>der Lehrveranstaltung und gewichten Sie sie</li>
	<li>bestimmen Sie die Pr&uuml;fungsform und &ndash;inhalte und geben Sie diese vorab bekannt</li>
	<li>setzen Sie durch, dass die Methodik umgesetzt wird, die f&uuml;r das Alignment erforderlich ist</li>
	<li>sorgen Sie daf&uuml;r, dass alle Studierenden sinnvoll lernen k&ouml;nnen (und nicht einzelne die Mehrheit st&ouml;ren)</li>
</ul>

<h3><em>Seien Sie so oft wie m&ouml;glich der Coach, der die Studierenden f&ouml;rdert:</em></h3>

<ul>
	<li>geben Sie den Studierenden m&ouml;glichst h&auml;ufig konstruktives Feedback (&bdquo;Was ist gut?&ldquo; &bdquo;Was kann wie besser werden?&ldquo;)</li>
	<li>beziehen Sie die Studierenden in die variablen Teile des Lernszenarios bzw. der Lehrveranstaltung ein</li>
	<li>fragen Sie die Studierenden nach ihren Bed&uuml;rfnissen und Lernstrategien, Interessen und Vorschl&auml;gen</li>
	<li>&uuml;bergeben Sie den Studierenden m&ouml;glichst viel Verantwortung f&uuml;r die Gestaltung ihres Lernens<br />
	&nbsp;</li>
</ul>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Frey, Dieter und Schmalzried, Lisa (2013): <em>Philosophie der F&uuml;hrung. Gute F&uuml;hrung lernen von Kant, Aristoteles, Popper &amp; Co. </em>Berlin/Heidelberg: Springer.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Sandwich-Prinzip in der Lehre</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=266</link>
			<description>Darbietung und Verarbeitung wechseln ab</description>
          <pubDate>Thu, 30 Jan 2014 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Curriculumsentwicklung</category>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=266</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Sandwich_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><h2>Das Sandwich-Prinzip</h2>

<p>Information ist noch lange kein Wissen. Wenn sich Phasen der Darbietung mit Phasen der subjektiven Verarbeitung abwechseln, erwerben Studierende weniger <em>tr&auml;ges Wissen </em>und mehr<em> Handlungskompetenz </em>(Wahl 2013). Durch das Sandwich-Prinzip wird dies in einem planvoll hergestellten Lernarrangement verwirklicht.</p>

<h2>Was h&auml;ufig nicht gen&uuml;gend beachtet wird</h2>

<p>Die&nbsp;Aufmerksamkeitsspanne ist beim Zuh&ouml;ren begrenzt. Sp&auml;testens nach einem 20-min&uuml;tigen Vortrag muss den Studierenden die M&ouml;glichkeit gegeben werden, das Geh&ouml;rte zu verarbeiten. Hierf&uuml;r eignen sich zum Beispiel die Methode der <a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?search=murmelgruppen&amp;fid=152" target="_blank">Murmelgruppen</a> oder zahlreiche andere Aktivierungsmethoden (Macke et al. 2008), wie beispielsweise:</p>

<ul>
	<li><a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?search=Mapping&amp;fid=223">Concept-Mapping</a></li>
	<li><a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?search=Glückstopf&amp;fid=267">Gl&uuml;ckstopf</a></li>
	<li><a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=268">Kugellager</a></li>
</ul>

<p>Die Wirksamkeit des Sandwich-Prinzips ist theoretisch und empirisch sehr gut belegt. Das kleine Sandwich findet innerhalb einer Seminarsitzung Anwendung.&nbsp;Das <em>grosse Sandwich </em>kann als Grundger&uuml;st zur Verzahnung von Kontakt- und Selbtsstudium z.B. &uuml;ber ein ganzes Semester dienen.</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Wahl, D. (2013). <em>Lernumgebungen erfolgreich gestalten. Vom tr&auml;gen Wissen zum kompetenten Handeln</em>. 3. Auflage mit Methodensammlung. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.<br />
Macke, G., Hanke, U. &amp; Viehmann, P. (2008). <em>Hochschuldidaktik: Lehren, vortragen, pr&uuml;fen</em>. Weihnheim und Basel: Beltz.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Adaptive Lehre</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=264</link>
			<description>Die Lernenergebnisse der Studierenden sind auch eine Feedbackquelle für die Lehrenden.</description>
          <pubDate>Thu, 30 Jan 2014 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo und Thomas Tribelhorn]]></dc:creator>
			<category>Evaluation</category>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=264</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Radar_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>&Uuml;ber die Auswertung von Meta-Analysen zu gutem Unterricht kann man auf Faktoren schliessen, die wesentlich zum erfolgreichen Lernen an der Hochschule beitragen (Hattie 2011). Ein wichtiger Faktor f&uuml;r guten Unterricht&nbsp;ist die &laquo;adaptive Lehre&raquo;. Damit ist gemeint, dass Lehrpersonen die Lernergebnisse der Studierenden m&ouml;glichst h&auml;ufig als Feedback f&uuml;r sich selber nutzen sollten, um ihren Unterricht fortlaufend an den Lernstand und an die Bed&uuml;rfnisse der Studierenden anzupassen. Lernresultate k&ouml;nnen also nicht nur als Feedback an die Lernenden genutzt werden, sondern auch als R&uuml;ckmeldung an die Lehrenden.<br />
&nbsp;</p>

<h2>Feedbackquelle f&uuml;r die Lehrenden</h2>

<p>Hierzu sind auch <em>Pr&uuml;fungen </em>im klassischen Sinn geeignet, wenn das Gesamtergebnis quasi als Datenbasis zur Optimierung von Lehre und Assessment genutzt wird. Aber auch Lehrgespr&auml;che liefern Hinweise darauf, was die Studierenden verstanden haben und wo Wiederholungen n&ouml;tig sind. Weitere m&ouml;gliche Methoden, um sichtbar zu machen, wo L&uuml;cken bestehen, sind in der Sammlung <em><a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=125" target="_blank">Classroom Assessment Techniques</a></em> erfasst (CAT; Angelo &amp; Cross 1993). Auch kann man eine <em>Aufstellungsbefragung </em>machen (Beywl et al. 2011, 169 ff.), wobei Antworten auf klar beantwortbare Fragen auf grosse Bl&auml;tter an einer Pinnwand aufgeh&auml;ngt werden. Die Studierenden sollen sich dann vor der f&uuml;r sie richtigen Antwort aufstellen. In den Gruppen k&ouml;nnen die jeweiligen Antworten auch noch diskutiert werden, und die Dozierenden k&ouml;nnen&nbsp;auf&nbsp;individuell ge&auml;usserte&nbsp;Unklarheiten&nbsp;eingehen.<br />
&nbsp;</p>

<h2>Wechselwirkende R&uuml;ckmeldung</h2>

<p>Grosses Potential f&uuml;r vertiefte Lernprozesse liegt in der gemeinsamen Analyse des Lernerfolges: Wenn Lehrende und Lernenden die Ergebnisse als Basis f&uuml;r den Diskurs &uuml;ber die Lehre nutzen, ergeben sich f&uuml;r beide Seiten wertvolle Hinweise zur Optimierung. Man spricht in einer &laquo;gemeinsamen Sprache&raquo; &uuml;ber das Lernszenario, entwickelt eine gemeinsame Perspektive&nbsp;auf die Faktoren des Lernertrages&nbsp;und gelangt zu einem gemeinsamen evidenzbasierten Urteil (&laquo;informed judgement&raquo;; vgl. Hattie 2009).<br />
&nbsp;</p>

<h2>Quellen:</h2>

<ul>
	<li>Angelo, T.A. &amp; Cross, K.P. (1993). <em>Classroom Assessment Techniques. A Handbook for College Teachers. San Francisco: Jossey-Bass.</em></li>
	<li>Beywl, W.; Bestvater, H. &amp; Friedrich, V. (2011). <em>Selbstevaluation in der Lehre. Ein Wegweiser f&uuml;r sichtbares </em>Lernen und besseres Lehren. M&uuml;nster: Waxmann.</li>
	<li>Hattie, John, (2009). <em>Visible Learning</em>. London: Routledge</li>
	<li>Hattie, John (2011). Which Strategies best Enhance Teaching and Learning in Higher Education. In. Mashek, D. &amp;&nbsp; Hammer, E. Y. (eds.): Empirical <em>Research in Teaching&nbsp;and Learning: Contributions from Social Psychology.&nbsp;</em>Oxford: Blackwell Publishing.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Lernen in einer vertrauensvollen Umgebung</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=272</link>
			<description>Wie Lehrende eine lernförderliche Beziehung zu den Studierenden aufbauen können.</description>
          <pubDate>Thu, 30 Jan 2014 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo und Thomas Tribelhorn]]></dc:creator>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Rahmenbedingungen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=272</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Torte_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Menschen lernen in einer vertrauensvollen Umgebung am besten. Lehrpersonen sollten sich deshalb nicht &quot;auf ein Podest&quot; stellen, sondern eine lernf&ouml;rderliche Beziehung zu den Studierenden aufbauen. Auch wenn aufgrund von&nbsp;fachlicher &Uuml;berlegenheit und von Pr&uuml;fungshoheit ein Machtgef&auml;lle zwischen den Lehrpersonen und Studierenden besteht, bedeutet das nicht, dass Lehrende eine Aura der &Uuml;berlegenheit signalisieren und zelebrieren m&uuml;ssen. Vielmehr gilt es eine Beziehung zu den Studierenden herzustellen, da&nbsp; Menschen in einer vertrauten und vertrauensvollen Umgebung am besten lernen.<br />
&nbsp;</p>

<h2>Lernen als soziales Ereignis</h2>

<p>Der Prozess des Lernens ist ein soziales Ereignis (Winteler 2011, S. 86). Vor allem zu Beginn einer Lehrveranstaltung ist es wichtig, in Beziehung zu den Studierenden zu treten, indem Sie z.B. Dinge &uuml;ber sich selbst erz&auml;hlen (ebd.). Wenn Sie sich den Studierenden als Person &ouml;ffnen, bauen Sie eine vertrauensvolle Beziehung auf, die den Studierenden pers&ouml;nliche Wertsch&auml;tzung signalisiert. Das erfordert nicht unbedingt einen Seelen-Striptease. Wenn Lehrende aber erz&auml;hlen, wie sie mit der t&auml;glichen Informationsflut umgehen, oder wie es ihnen erging, als sie erstmals mit dieser oder jener Theorie konfrontiert wurden, geben sie den Studierenden damit&nbsp;eine wichtige Hilfe&nbsp;zur Sozialisation in der &quot;scientific community&quot;.&nbsp;&nbsp;Im &Uuml;brigen wird inzwischen auch durch die neurowissenschaftliche Forschung belegt, dass Angst eine sehr schlechte Begleiterin von Lernen ist (Spitzer 2006).</p>

<p>Diese Beziehungskomponente ist im Lernprozess nicht zu untersch&auml;tzen. Deshalb sollten Sie zu Beginn einer Lehrveranstaltung Zeit f&uuml;r das gegenseitige Kennenlernen, auch der Studiernenden untereinander, reservieren.</p>

<p>Verschiedene M&ouml;glichkeiten hierf&uuml;r sind beispielsweise Winteler (Winteler 2011, S.86) zu entnehmen:</p>

<ul>
	<li>Studierenden Fragen stellen, die durch Handhochhalten, beantwortet werden k&ouml;nne (life voting)</li>
	<li>Fragen zu Erwartungen und Bef&uuml;rchtungen hinsichtlich der Lehrveranstaltung auf Karteikarten notieren lassen und anonym verlesen.</li>
	<li>Studierende sich&nbsp;gegenseitig zu bestimmten Fragen interviewen und&nbsp;im Plenum vorstellen lassen.</li>
	<li>Seminarteilnehmende stellen in einer &quot;Ultrakurzrede&quot; das Seminarthema anhand eines Beispiels aus ihrem Alltag vor.</li>
	<li>Studierende pr&auml;sentieren kurz, was sie am Seminarthema besonders fasziniert.</li>
	<li>etc.<br />
	&nbsp;</li>
</ul>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Winteler, A. (2011). <em>Professionell lehren und lernen</em>. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft.</p>

<p>Spitzer, M. (2006). <em>Lernen. Gehirnforschung und die Schule des Lebens</em>. Heidelberg: Spektrum Verlag.</p>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Vorwissensanalyse leicht gemacht</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=265</link>
			<description>Mit einfachen Methoden das Vorwissen der Studierenden analysieren</description>
          <pubDate>Tue, 28 Jan 2014 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Anspruchsniveau</category>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=265</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Vorwissen_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>F&uuml;r erfolgreiches Lernen von Erwachsenen ist der Einbezug von Erfahrung und Vorwissen in den Unterricht essenziell (Krause &amp; Stark 2006). Was naheliegend scheint, wird h&auml;ufig jedoch&nbsp;nicht gemacht.<br />
&nbsp;</p>

<h2>Vorwissensanalyse &ndash; ja! aber wie?</h2>

<p>Damit sich Studierende besser f&uuml;r neue Inhalte &ouml;ffnen k&ouml;nnen, sollte man an deren <a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=199">Wissensbest&auml;nde ankn&uuml;pfen</a>. Hierf&uuml;r eignet sich als Einstieg in die Veranstaltung beispielsweise eine kleine Gruppenarbeit, in der Fragen zum Thema gemeinsam bearbeitet und anschliessend dem Plenum vorgestellt werden. Beim&nbsp;Thema &laquo;Sprachst&ouml;rungen bei Kindern&raquo; k&ouml;nnten Sie folgende Fragen stellen: &laquo;Welche Sprachst&ouml;rungen von Kindern kennen Sie?&nbsp;Welche Kategorien zur Einteilung von Sprachst&ouml;rungen kennen Sie&raquo;?&nbsp;Bei der Pr&auml;sentation der&nbsp;verschiedenen Kleingruppenergebnisse&nbsp;zeigt sich dann, was&nbsp;die Studierenden schon wissen&nbsp;und welche offenen Fragen bestehen. Diese Fragen k&ouml;nnen Ausgangspunkt f&uuml;r ein &Uuml;bersichtsreferat der Lehrperson sein, woran dann&nbsp;idealerweise&nbsp;wieder eine Kleingruppenarbeit anschliesst (Sandwich-Prinzip, Wahl 2013). Eine weitere M&ouml;glichkeit, um Vorwissen zu aktivieren ist, auf einem vorbereiteten Flipchart zu verschiedenen Wissensfragen Klebepunkte durch die Studierenden dort setzen zu lassen, wo L&uuml;cken bestehen (vgl. ebd.).<br />
&nbsp;</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Krause, U.-M. &amp; Stark, R. (2006). <em>Vorwissen aktivieren</em>. In: Mandl, H. &amp; Friedrich, H. F. (Hrsg.). <em>Handbuch Lernstrategien</em>. G&ouml;ttingen u.a.: Hogrefe.</p>

<p>Wahl, D. (2013). <em>Lernumgebungen erfolgreich gestalten. Vom tr&auml;gen Wissen zum kompetenten Handeln</em>. 3. Auflage mit Methodensammlung. Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt.<br />
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Wenn keine/r sich mündlich traut...</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=227</link>
			<description>«Wandernde Fragen» für Feedback, Entscheidungen oder zur Klärung von Wissensfragen</description>
          <pubDate>Tue, 10 Dec 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=227</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Wennkeinersichmuendlichtraut.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Oft trauen sich Lernende gerade in den ersten Semestern oder zu Beginn einer Veranstaltung nicht, bei Verst&auml;ndnisproblemen oder Wissensl&uuml;cken &ouml;ffentlich zu fragen, sich gegenseitig oder gar der Lehrperson Feedback zu geben oder sich bei Entscheidungsbedarf zu Wort zu melden.</p>

<p>Und wenn Fragen gestellt und beantwortet werden, gehen sie der Gruppe oft doch schnell wieder verloren, weil sie m&uuml;ndlich und somit fl&uuml;chtig geblieben sind.</p>

<p>Hier hilft die Methode &laquo;wandernde Fragen&raquo;:</p>

<ol>
	<li>Jede/r Lernende notiert auf ein Blatt Papier als &Uuml;berschrift eine eigene Fragestellung, eine Bitte um Feedback oder eine Entscheidungsfrage.</li>
	<li>Anschliessend werden die Zettel im Uhrzeigersinn herumgereicht.</li>
	<li>Wer eine Antwort geben oder einen Kommentar formulieren m&ouml;chte, notiert diese/n auf dem Papier (ob mit Namen oder nicht, sollte vorher abgesprochen werden).</li>
	<li>Am Ende kommt der Zettel mit allen Antworten oder Kommentaren zum Autor/der Autorin zur&uuml;ck und diese/r darf R&uuml;ckfragen stellen, sofern Zeit und Bedarf daf&uuml;r ist.</li>
</ol>

<h2>Varianten:</h2>

<p>Bernd Weidenmann schl&auml;gt vor, die Fragen vorzulesen, sofern die Gefahr besteht, dass Fragen sich &uuml;berschneiden oder doppelt vorkommen. Das w&uuml;rde aber die Anonymit&auml;t zunichte machen.</p>

<p>&nbsp;</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Weidenmann, Bernd (2008). Handbuch Active Training. Die besten Methoden f&uuml;r lebendige Seminare. Weinheim und Basel: Beltz. 2. Auflage. 91f</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Glückstopf</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=267</link>
			<description>Festigen von begrifflichem Wissen.</description>
          <pubDate>Mon, 9 Dec 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=267</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Glueckstopf_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Studierende m&uuml;ssen lernen,&nbsp;fachspezifische Begriffe, die in der Regel nicht der Alltagssprache entstammen,&nbsp;richtig zu verwenden. Um derartige Fachbegriffe bei Novizen zu festigen, kann folgende Kleingruppenarbeit durchgef&uuml;hrt werden:</p>

<ul>
	<li>Eine Gruppe notiert wesentliche Begriffe zu einem Teilthema der Veranstaltung auf K&auml;rtchen.</li>
	<li>Die Karten werden an eine andere Kleingruppe weitergereicht.</li>
	<li>Jedes Gruppenmitglied zieht eine Karte und erkl&auml;rt den Begriff mit eigenen Worten.</li>
	<li>Unklarheiten, falsche Begriffsverwendungen etc. k&ouml;nnen im Plenum besprochen werden.<br />
	&nbsp;</li>
</ul>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Macke, G., Hanke, U. &amp; Viehmann, P. (2008). <em>Hochschuldidaktik: Lehren, vortragen, pr&uuml;fen</em>. Weihnheim und Basel: Beltz Verlag</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Kugellager</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=268</link>
			<description>Aktivierung von Studierenden in Zweiergruppen</description>
          <pubDate>Mon, 9 Dec 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=268</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Kugellager-DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Die Methode &laquo;Kugellager&raquo; eignet sich daf&uuml;r, Studierende in wechselnden Zweiergruppen aktiv werden zu lassen. Folgendermassen ist dabei vorzugehen:</p>

<ul>
	<li>Studierende setzen sich in zwei Stuhlkreise (Innen- und Aussenkreis), so dass sich jeweils zwei Personen gegen&uuml;ber sitzen.</li>
	<li>Die Lehrperson gibt eine Frage vor, die in der Zweiergruppe diskutiert werden soll.</li>
	<li>Nach einer bestimmten Zeit (auf ein Signal hin) rutscht ein Kreis um eine Position weiter, so dass neue Zweiergruppen entstehen.</li>
	<li>Mit dem neuen Gespr&auml;chspartner wird dieselbe oder eine andere Frage er&ouml;rtert.</li>
	<li>Der Positionswechsel ist solange wie es sinnvoll scheint m&ouml;glich.<br />
	&nbsp;</li>
</ul>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Macke, G., Hanke, U. &amp; Viehmann, P. (2008). <em>Hochschuldidaktik: Lehren, vortragen, pr&uuml;fen</em>. Weinheim und Basel: Beltz.&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Ethik lehren? Ethisch lehren!</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=217</link>
			<description>So können Sie Studierenden die Berufsethik Ihres Faches näher bringen</description>
          <pubDate>Tue, 26 Nov 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Anspruchsniveau</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernziele</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=217</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Ethik_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Die Kompetenzorientierung der Hochschulstudieng&auml;nge stellt Dozierende vor die Herausforderung, Studierende nicht nur beim Erwerb kognitiver und psychomotorischer Kompetenzen zu unterst&uuml;tzen, sondern auch beim Erwerb affektiver Kompetenzen. Hierzu z&auml;hlt die Berufsethik bzw. Ethik eines Faches, die sich die Studierenden als werdende Professionelle in ihrem Fachgebiet aneignen sollten.</p>

<p>Referate &uuml;ber Ethik helfen hier wenig. Aber Sie k&ouml;nnen Anderes tun:</p>

<h3><em>Seien Sie Vorbild</em></h3>

<p>Leben Sie den Studierenden vor, wie in Ihrem Fachgebiet ethisch reflektiert bzw. moralisch korrekt gehandelt wird. Das bezieht sich auf auch auf kommunikative Kompetenzen wie Aufrichtigkeit, Wertsch&auml;tzung und Kritikf&auml;higkeit.</p>

<h3><em>Trauen Sie den Studierenden etwas zu und &uuml;bergeben Sie ihnen angemessen Verantwortung</em></h3>

<p>Wenn mit Lehr-/Lernmethoden gearbeitet wird, bei denen Studierende die Hauptverantwortung tragen (eigene Referate, Projektarbeit, Gruppenarbeiten, &hellip;), greifen viele Dozierende dennoch korrigierend ein, sobald falsche Aussagen gemacht werden oder es Probleme gibt. Damit werden derartige Lehr-/Lernmethoden teilweise zur Farce und die Studierenden beteiligen sich nicht ad&auml;quat, weil sie sich auf das Eingreifen der Lehrperson verlassen.<br />
Wenn Sie den Studierenden im Vorfeld explizit die Verantwortung f&uuml;r konkrete Elemente der Lehrveranstaltung &uuml;bergeben (z.B. falsche Aussagen von Mitstudierenden zu verbessern, auftretende Probleme zu l&ouml;sen etc.), k&ouml;nnen Sie sich in die Rolle der beobachtenden Person zur&uuml;ckziehen und die Studierenden k&ouml;nnen wesentlich mehr lernen, indem sie selber eingreifen oder nachdenken. Im Notfall k&ouml;nnen Sie bei einer Auswertungsrunde noch Korrekturen oder Vorschl&auml;ge einbringen.</p>

<h3><em>Geben Sie den Studierenden Reflexionszeit in Bezug auf berufsethische Themen</em></h3>

<p>Arbeiten Sie mit authentischen Problemstellungen mit auch (berufs)ethischen Aspekten und geben Sie ihnen Zeit, diese zu bedenken und zu besprechen.</p>

<h3><em>Thematisieren Sie ethische Probleme und diskutieren Sie sie mit den Studierenden</em></h3>

<p>Wenn die Studierenden im Austausch mit Ihnen gelernt haben, dass z.B. Plagiate kein &bdquo;Kavaliersdelikt&ldquo; sind, sondern weitreichende Konsequenzen f&uuml;r die Forschung und das Renommee eines Faches haben, werden Sie wahrscheinlich bei Hausarbeiten weniger mit dem Plagiatsproblem konfrontiert sein.<br />
&nbsp;</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p>P&auml;tzold, Henning (Hrsg.) (2008). <em>Verantwortungsdidaktik. Zum didaktischen Ort der Verantwortung in Erwachsenenbildung und Weiterbildung</em>. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Sounding Board</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=247</link>
			<description>Feedback in Grossgruppenveranstaltungen durch eine konstante Gruppe einholen</description>
          <pubDate>Tue, 26 Nov 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Evaluation</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=247</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Soundingboard.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Haben Sie eine schier un&uuml;berschaubare Studierendengruppe und m&ouml;chten dennoch f&uuml;r Ihre Semesterveranstaltung immer wieder einmal Feedback der Studierenden haben?</p>

<p>Dann k&ouml;nnen Sie es mit einem &bdquo;Sounding Board&ldquo; probieren:</p>

<ul>
	<li>Erl&auml;utern Sie zu Beginn Ihrer Lehrveranstaltung, dass Sie eine Gruppe freiwilliger Studierender beauftragen m&ouml;chten, regelm&auml;ssig unter den Studierenden Feedback einzuholen. Machen Sie hierbei allen Studierenden deutlich, welchen Nutzen diese davon haben werden (Eingehen auf ihre Interessen und Bed&uuml;rfnisse, Kl&auml;rung unverst&auml;ndlich gebliebener Inhalte, Umsetzen methodischer Anregungen der Studierenden, &hellip;).<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Bitten Sie um Meldung von Freiwilligen.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Erl&auml;utern Sie den Freiwilligen ihre Aufgabe: sie sollen einige Male im Semester (zu einem von Ihnen als Lehrperson festgelegtem Zeitpunkt oder wenn es den Studierenden gerade sinnvoll erscheint) 5-10 KommilitonInnen fragen,
	<ul>
		<li>Was unklar geblieben ist</li>
		<li>Welche Verbesserungsvorschl&auml;ge sie f&uuml;r die Veranstaltung haben</li>
		<li>Was Schwierigkeiten bereitete</li>
		<li>&hellip;<br />
		&nbsp;</li>
	</ul>
	</li>
	<li>Berufen Sie im Verlauf des Semesters mehrere Sounding-Board-Meetings ein, in denen Sie die R&uuml;ckmeldungen der Studierenden aufnehmen k&ouml;nnen.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Sprechen Sie &bdquo;machbare&ldquo; R&uuml;ckmeldungen in der Veranstaltung an und setzen Sie sie um.<br />
	&nbsp;</li>
</ul>

<h2>Literatur:</h2>

<p><a href="https://learn.wu.ac.at/open/tlac/aktivierung" target="_blank">https://learn.wu.ac.at/open/tlac/aktivierung</a></p>

<p><a href="https://link.springer.com/chapter/10.1007%2F978-3-8349-7190-6_10">https://link.springer.com/chapter/10.1007%2F978-3-8349-7190-6_10</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>„Minimalist“ versus „Kleinkarierter“?</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=260</link>
			<description>Heterogene Kleingruppen bei einer fruchtbaren Zusammenarbeit unterstützen</description>
          <pubDate>Tue, 26 Nov 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=260</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/MinimalistVSKleinkariert.jpg" hspace="5" align="left" ><p><em>&bdquo;Der arbeitet viel weniger als wir anderen!&ldquo;</em></p>

<p><em>&bdquo;Der ist immer nur am N&ouml;rgeln!&ldquo;</em></p>

<p><em>&bdquo;Die kann sich einfach nicht strukturieren!&ldquo;</em></p>

<p>Derartige Probleme in arbeitenden Kleingruppen gibt es h&auml;ufig. Im schlimmsten Fall kann das darauf hinauslaufen, dass die ganze Gruppe nicht mehr funktioniert oder aber einzelne weniger leisten (faktisch oder in den Augen der anderen Gruppenmitglieder) als sie m&uuml;ssten, was zu kontroversen Diskussionen bei der Vergabe von Gruppennoten f&uuml;hren kann.</p>

<p>Sie k&ouml;nnen Studierenden helfen derartige Probleme zu umgehen, indem sie sie die Gruppenmitglieder entsprechend ihrer Rolle in der Gruppe m&ouml;glichst optimal einsetzen lassen.</p>

<p>Voraussetzung daf&uuml;r ist, dass die unterschiedlichen Arbeits- und Denkweisen in der Gruppe nicht mehr st&ouml;ren, sondern als Ressource genutzt werden k&ouml;nnen.</p>

<p>Das k&ouml;nnen Sie z.B. durch einen &bdquo;Ressourcenmarkt&ldquo; unterst&uuml;tzen:</p>

<ul>
	<li>Die Studierenden notieren bereits vor Beginn der eigentlichen Gruppenarbeit auf je einen Zettel, welche Verhaltensweise anderer Lernender sie bisher in Gruppenarbeiten insbesondere gest&ouml;rt hat.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Die Zettel werden in einen Umschlag oder Beh&auml;lter getan.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Jeder Student/jede Studentin darf einen der Zettel ziehen und die notierte Verhaltensweise &bdquo;positiv verkaufen&ldquo;.<br />
	Steht hier z.B. &bdquo;Ungeduld&ldquo;, k&ouml;nnte man diese Verhaltensweise als &bdquo;bei so jemandem bleibt nichts lange liegen!&ldquo; verkaufen. &bdquo;N&ouml;rgler&ldquo; stellen Qualit&auml;t im Detail sicher, wer m&ouml;glichst wenig arbeitet ist ein Genie im Erkennen der effizientesten Strategien f&uuml;r die gesamte Gruppe etc. Diese positiven Umdeutungen werden auf die R&uuml;ckseite des Zettels geschrieben.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Geben Sie den Studierenden im Anschluss ggf. noch die Gelegenheit zu reflektieren, welche neuen Sichtweisen in Bezug auf die Verhaltens- und Arbeitsweisen anderer Menschen sich ihnen erschlossen haben.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Und behalten Sie den Umschlag oder Beh&auml;lter ggf. w&auml;hrend des Semesters, damit die Studierenden die Zettel mit dem erg&auml;nzen k&ouml;nnen, was sie w&auml;hrend der Gruppenarbeit &uuml;ber unterschiedliche Arbeitsweisen lernen.<br />
	&nbsp;</li>
</ul>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Von Bidder, Stephanie (2012). <em>Ressourcenmarkt</em>. In: R&ouml;hrig, Peter (Hrsg.). <em>Solution Tools. Die 60 besten, sofort einsetzbaren Workshop-Interventionen mit dem Solution Focus</em>. Bonn: Manager Seminare. 4. Auflage. 118-120.</p>

<p><a href="http://www.teachsam.de/arb/team/team_5_3_3_1.htm">http://www.teachsam.de/arb/team/team_5_3_3_1.htm</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>„Was müssen wir hinkriegen?“</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=258</link>
			<description>Studierende ins zielorientierte Arbeiten einbinden</description>
          <pubDate>Tue, 26 Nov 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernziele</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=258</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Wasmuessenwirschaffen.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Klassischerweise stellen Dozierende Studierenden zu Beginn einer Veranstaltung die learning outcomes vor und geben einen &Uuml;berblick &uuml;ber die Methodik, mit der sie diese Ziele erreichen m&ouml;chten. Dann hoffen sie, dass die Studierenden dadurch hinreichend motiviert sind, sich aktiv am Erreichen dieser Ziele zu beteiligen. Doch was tun, wenn zu bef&uuml;rchten ist, dass das als Motivationsquelle nicht reicht?</p>

<p>Dann &uuml;bergeben Sie doch die Verantwortung f&uuml;r das Erreichen der Ziele einmal den Studierenden:</p>

<ul>
	<li>Notieren Sie die learning outcomes an der Tafel oder einem anderen f&uuml;r alle sichtbaren Ort.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Bilden Sie Kleingruppen und geben Sie diesen den Auftrag, in drei Minuten alles aufzuschreiben, was die gesamte Gruppe &bdquo;hinkriegen&ldquo; muss, um diese Ziele zu erreichen. Bei reger Diskussion kann die Zeit ein wenig verl&auml;ngert werden.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Sammeln Sie im Plenum die Punkte, die f&uuml;r die diskutierenden Gruppen besonders wichtig waren. Achten Sie hierbei darauf, dass m&ouml;glichst keiner der Punkte der Gruppen ausser Acht gelassen wird.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Bedenken Sie gemeinsam mit der Gesamtgruppe m&ouml;glichst anschaulich und plastisch, wie die Beteiligten mit der Thematik umgehen k&ouml;nnten, wenn sie alles &bdquo;hingekriegt&ldquo; und damit die learning outcomes erreicht h&auml;tten. Die anschauliche Vorstellung eines &bdquo;Lebens mit Kompetenz X, Y und Z&ldquo; kann immens motivierend sein.<br />
	&nbsp;</li>
</ul>

<h2>Tipps:</h2>

<ul>
	<li>Arbeiten Sie die entstehende Liste mit den Studierenden systematisch ab.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Kommen Sie immer wieder einmal auf die anschauliche Vorstellung des &bdquo;sch&ouml;nen Lebens mit den&nbsp;Kompetenzen X, Y und Z&ldquo; zur&uuml;ck.<br />
	&nbsp;</li>
</ul>

<h2>Literatur:</h2>

<p>McKergow, Marc (2012): <em>Was m&uuml;ssen wir hinkriegen?</em> In: R&ouml;hrig, Peter (Hrsg.). <em>Solution Tools. Die 60 besten, sofort einsetzbaren Workshop-Interventionen mit dem Solution Focus</em>. Bonn: Manager Seminare. 4. Auflage. 90-92.</p>
]]></content:encoded>
			<enclosure type="image/jpeg" url="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Wasmuessenwirschaffen.jpg" length="8725" />
		</item>
		<item>
          <title>Prinzip Selbstverantwortung </title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=214</link>
			<description>Anforderungen an Studierende als Konsequenz der Kompetenzorientierung an Hochschulen</description>
          <pubDate>Tue, 26 Nov 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Curriculumsentwicklung</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Rahmenbedingungen</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=214</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Selbstverantwortung.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Ziel der Kompetenzorientierung von Studieng&auml;ngen ist Handlungsf&auml;higkeit der Studierenden in ihren Professionen. In diesem Zusammenhang wird immer wieder betont, dass Dozierende ihr Selbstverst&auml;ndnis und ihre Rolle &auml;ndern m&uuml;ssen, um Studierende ad&auml;quat unterst&uuml;tzen zu k&ouml;nnen (&laquo;from the sage on the stage to guide on the side&raquo;). Korrespondierend dazu m&uuml;ssen aber auch die Studierenden ihre Rolle und ihr Agieren &auml;ndern.</p>

<p>Folgendes k&ouml;nnen Sie von Ihren Studierenden erwarten:</p>

<h2>Zielorientierung und Engagement beim Lernen</h2>

<p>Um Kompetenzen zu erwerben, m&uuml;ssen sich Studierende eigene Ziele setzen und diese selbstst&auml;ndig verfolgen, z.B. im Hinblick auf die sp&auml;tere Praxis.</p>

<h2>Aktivit&auml;t und intrinsische Motivation:</h2>

<p>Studierende m&uuml;ssen sich von sich aus f&uuml;r ihren Studienerfolg einsetzen. Sie m&uuml;ssen sich fehlende Informationen besorgen, bei Problemen nachfragen, Feedback der Dozierenden einholen und sich f&uuml;r ihren Kompetenzaufbau einsetzen.</p>

<h2>Neugier gegen&uuml;ber dem Fach:</h2>

<p>Studierende m&uuml;ssen sich fachliche Fragen stellen und ihnen nachgehen. Voraussetzung ist eine angemessene Vor- und Nachbereitung der Veranstaltungen, basierende auf einer fragenden Grundhaltung.</p>

<h2>Kenntnis der Studienbedingungen:</h2>

<p>Studierende m&uuml;ssen die Studienordnung beherrschen. Sie m&uuml;ssen wissen, was von ihnen erwartet wird und woran sie gebunden sind, aber auch, welche Freir&auml;ume sie haben.</p>

<h2>Bereitschaft zum Erwerb der Kompetenz zur angemessenen Selbsteinsch&auml;tzung:</h2>

<p>Studierende m&uuml;ssen lernen&nbsp;wollen sich bewusst zu sein, was sie schon k&ouml;nnen und was nicht. Und sie m&uuml;ssen lerrnen einzusch&auml;tzen, ob sie angemessen und hinreichend arbeiten, um ihre Kompetenz aufzubauen.</p>

<h2>Bereitschaft zum Erlernen von Eigenverantwortlichkeit im Lernprozess:</h2>

<p>Studierende m&uuml;ssen lernen eigenst&auml;ndig zu lernen, ihre Selbststudienzeit sinnvoll zu nutzen, Neues mit ihren Vorkenntnissen in Verbindung zu bringen, Wissen zu vernetzen und Methodenkompetenzen wie Informationssuche und &ndash;bewertung, aber auch Sozialkompetenzen und Selbstkompetenzen aufzubauen. Voraussetzung ist die Bereitschaft daf&uuml;r, diese Kompetenzen zu erwerben.</p>

<p>Viele Studierende sind sich&nbsp;oft &uuml;ber diese Erwartungen an sie gar nicht im Klaren. Machen Sie diese Erwartungen also zu Beginn Ihrer Veranstaltungen explizit. Oder empfehlen Sie ihnen sogar einen Ratgeber zum erfolgreichen Studieren zu lesen.</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Bachmann, Heinz (2011). <em>Hochschullehre neu definiert &ndash; shift from Teaching to learning</em>. In: Bachmann, Heinz (Hrsg): Kompetenzorientierte Hochschullehre. Die Notwendigkeit von Koh&auml;renz zwischen Lernzielen, Pr&uuml;fungsformen und Lehr-Lern-Methoden. Bern: hep. S. 12-28</p>

<p>Siegel, Eva-Maria (2012). <em>Erfolgreich studieren. Kernkompetenzen f&uuml;r Bachelor und Master. Ein &Uuml;bungsbuch</em>. Marburg: Tectum-Verlag</p>
]]></content:encoded>
			<enclosure type="image/jpeg" url="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Selbstverantwortung.jpg" length="11431" />
		</item>
		<item>
          <title>Talkshow</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=234</link>
			<description>Kontroverse Themen live diskutieren lassen</description>
          <pubDate>Mon, 25 Nov 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Anspruchsniveau</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<category>Stoffverdichtung</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=234</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Talkshow.jpg" hspace="5" align="left" ><p>M&ouml;chten Sie Ihre Studierenden dazu bringen, sich detailliert mit den verschiedenen Positionen zu einem kontrovers diskutierten Thema auseinanderzusetzen?</p>

<ul>
	<li>M&ouml;chten Sie, dass hierbei nicht nur die &uuml;blichen vier von 22 Personen mitmachen, sondern alle?</li>
	<li>M&ouml;chten Sie, dass Ihre Studierenden lernen, Positionen zu vertreten, aber auch kritisch zu hinterfragen und zu widerlegen?</li>
	<li>Dann gestalten Sie mit ihnen doch eine Talkshow!</li>
</ul>

<h2>Vorgehensweise:</h2>

<ul>
	<li><em>W&auml;hlen Sie ein kontroverses Thema aus Ihrem Themenbereich aus.</em><br />
	Tun Sie das m&ouml;glichst gemeinsam mit den Studierenden, damit es diese auch interessiert.<br />
	Sie k&ouml;nnen sogar die Studierenden Themenvorschl&auml;ge machen und &uuml;ber das definitive Thema abstimmen lassen.<br />
	&nbsp;</li>
	<li><em>Kl&auml;ren Sie alle wichtigen Details:</em>
	<ul>
		<li>das Ziel der Talkshow</li>
		<li>die Hintergr&uuml;nde der unterschiedlichen Positionen</li>
		<li>die Dauer der Talkshow</li>
		<li>die Zielgruppe der Talkshow<br />
		&nbsp;</li>
	</ul>
	</li>
	<li><em>Bilden Sie ein Moderatoren/innenteam und so viele Experten/innenteams wie es wichtige Positionen gibt. </em><br />
	Die Moderatoren/innen bereiten den Ablauf und die Fragestellungen an die Teilnehmenden vor, die Experten/innenteams bereiten Argumente f&uuml;r ihre Position und gegen die Positionen der anderen vor.<br />
	&nbsp;</li>
	<li><em>Bilden Sie auch Beobachterteams bzw. &ndash;gruppen. </em><br />
	Diese haben die Aufgabe, themenspezifische Beobachtungskriterien f&uuml;r die Diskussion zu entwickeln.<br />
	&nbsp;</li>
	<li><em>Sorgen Sie f&uuml;r Protokollierung bzw. Aufnahme.</em><br />
	Beauftragen Sie ein Studierendenteam mit einem Stichwortprotokoll der Sendung auf Flipchart oder Pinnwand.<br />
	Ggf. beauftragen Sie wie in einer realen Talkshow einen Studenten/eine Studentin damit, die Sendung auf Video aufzunehmen.<br />
	Hierf&uuml;r ben&ouml;tigen Sie aber ein schriftliches Einverst&auml;ndnis aller Studierenden, dass diese sich bereit erkl&auml;ren, bei einer Videoaufnahme mitzuwirken.<br />
	&nbsp;</li>
	<li><em>Lassen Sie die Experten/innenteams jeweils eine Person bestimmen, die die erarbeiteten Argumente vertritt.</em><br />
	Die Moderatoren/innen k&ouml;nnen ebenfalls eine Person ausw&auml;hlen, aber auch zu zweit moderieren.<br />
	&nbsp;</li>
	<li><em>Gestalten Sie gemeinsam mit den Studierenden das &bdquo;Aufnahmestudio&ldquo; m&ouml;glichst optimal.</em><br />
	&nbsp;</li>
	<li><em>Lassen Sie die Talkshow umsetzen.</em><br />
	&nbsp;</li>
	<li><em>Erm&ouml;glichen Sie eine Feedbackrunde:</em>
	<ul>
		<li>Was haben die Beobachter/innen beobachtet?</li>
		<li>Wie haben die Experten/innen ihre eigene Argumentation und &Uuml;berzeugungskraft wahrgenommen?</li>
		<li>Wie hat die Moderation funktioniert?</li>
		<li>Wenn Sie eine Videoaufnahme gemacht haben, k&ouml;nnen Sie diese sogar gemeinsam anschauen und haben so eine fundiertere Grundlage f&uuml;r das Feedback.</li>
	</ul>
	</li>
</ul>

<p>Eine solche Talkshow kostet viel Zeit in der Vor- und Nachbereitung, sollte also nur exemplarisch und zu einem besonders zentralen Thema eingesetzt werden. Sie ist f&uuml;r die Studierenden aber sehr lohnend, da sie neben inhaltlichen aus &uuml;berfachliche Kompetenzen erwerben k&ouml;nnen.</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Funcke, Amelie und Havenith, Eva (2013). <em>Moderations-Tools. Anschauliche, aktivierende und kl&auml;rende Methoden f&uuml;r die Moderations-Praxis.</em> Bonn: managerSeminare Verlags GmbH. 3. Auflage</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Gehirn-Inventur</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=242</link>
			<description>Ein gründliches Assessment, das Studierende über ihre Kenntnisse staunen lässt</description>
          <pubDate>Mon, 25 Nov 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<category>Stoffverdichtung</category>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Gehirninventur2.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Wenn Ihre Studierenden einmal intensiv reflektieren sollen, was sie zu einem Thema bereits wissen (z.B. als inhaltliche Zwischenevaluation nach der H&auml;lfte eines Semesters), k&ouml;nnen Sie sie mit einer &bdquo;Gehirn-Inventur&ldquo; beauftragen:</p>

<ul>
	<li>Geben Sie den Studierenden je ein grosses Blatt Papier (Din-A-3 oder Flipchart).</li>
	<li>Nennen Sie das Thema.</li>
	<li>Geben Sie den Studierenden den Auftrag, sich an mindestens 33 Informationen (Fakten, Eindr&uuml;cke, Erfahrungen, &hellip;) zum Thema zu erinnern.</li>
	<li>Geben Sie ihnen 10-15 min Zeit, um die Informationen zusammenzustellen.</li>
	<li>Lassen Sie die Studierenden die Ergebnisse bei Bedarf pr&auml;sentieren, im Plenum oder in einer Kleingruppe.</li>
</ul>

<p>Eine solche &bdquo;Inventur&ldquo; wird bei den Studierenden ggf. erst einmal auf Entsetzen stossen, &bdquo;an so viel soll ich mich erinnern?&ldquo;. Doch wenn das Thema eingehend behandelt wurde und sie sich aktiv damit auseinandergesetzt haben, werden sie wahrscheinlich sogar auf mehr als 33 Informationen stossen.</p>

<p>Und Sie als Lehrperson haben mit dieser Methode den grossen Vorteil, dass Sie einmal ausf&uuml;hrlicher erfahren k&ouml;nnen, was Ihre Studierenden zum Thema wissen.</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Gross, Harald, Boden, Betty und Boden, Nikolaas (2012). Munterrichtsmethoden. 22 aktivierende Lehrmethoden f&uuml;r die Seminarpraxis. Berlin: Gert Schilling Verlag. 3. Auflage</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Lösungsorientiert fragen statt „eben schnell erklären“</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=262</link>
			<description>Wie Sie Ihre Studierenden dazu bringen, selber zu denken und Probleme zu lösen</description>
          <pubDate>Mon, 25 Nov 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=262</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/LoesungsorientiertFragen.jpg" hspace="5" align="left" ><ul>
	<li><em>&bdquo;Ich verstehe das nicht. K&ouml;nnen Sie mir das schnell erkl&auml;ren?&ldquo;</em></li>
	<li><em>&bdquo;Ich kann das nicht. K&ouml;nnen Sie mir schnell zeigen, wie ich das machen soll?&ldquo;</em></li>
	<li><em>&bdquo;Ich finde das nicht. K&ouml;nnen Sie mir schnell sagen, wo ich suchen soll?&ldquo;</em></li>
</ul>

<p>Das sind h&auml;ufige Fragen von Studierenden. Sie gehen von drei wenig hilfreichen Pr&auml;missen aus:</p>

<ol>
	<li>Der Annahme der eigenen Unf&auml;higkeit. Wenn Studierende davon ausgehen, dass sie etwas prinzipiell nicht ohne Hilfe k&ouml;nnen, werden sie es auch nicht lernen.</li>
	<li>Der Annahme, dass es ihnen etwas hilft, wenn die Lehrperson ihnen eine Antwort bzw. L&ouml;sung gibt.</li>
	<li>Der Annahme, dass das Lernen &bdquo;schneller&ldquo; geht, wenn die Lehrperson ihnen hilft.</li>
</ol>

<p>Wenn Sie diese Annahmen &auml;ndern m&ouml;chten, bedarf es keiner langen Reden: antworten Sie einfach nicht. Sondern fragen Sie l&ouml;sungsorientiert nach:</p>

<ul>
	<li><em>&bdquo;Woran w&uuml;rden Sie denn bemerken, ob sie es verstanden haben?&ldquo; </em>oder<br />
	<em>&bdquo;Wann h&auml;tten Sie denn den Eindruck, es verstanden zu haben?&ldquo;</em></li>
	<li><em>&bdquo;Welches Ergebnis m&ouml;chten Sie denn erreichen?&ldquo; </em>oder<br />
	<em>&bdquo;Wann h&auml;tten Sie denn den Eindruck, es zu k&ouml;nnen?&ldquo;</em></li>
	<li><em>&bdquo;Wo haben Sie denn schon gesucht?&ldquo; </em>oder<br />
	<em>&bdquo;An welchen Orten k&ouml;nnten Sie denn suchen?&ldquo;</em></li>
</ul>

<p>Ausgehend von diesen Fragen k&ouml;nnen Sie immer detaillierter nachfragen und ihre Studierenden so dazu bringen dar&uuml;ber nachzudenken, wie sie die gestellte Frage alleine kl&auml;ren oder das Problem alleine l&ouml;sen k&ouml;nnen. Meist k&ouml;nnen sie das durchaus, wenn sie von Ihnen dabei unterst&uuml;tzt werden, die Frage zu pr&auml;zisieren bzw. das Problem zu analysieren.</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p>R&ouml;hrig, Peter (Hrsg.). <em>Solution Tools</em>. Die 60 besten, sofort einsetzbaren Workshop-Interventionen mit dem Solution Focus. Bonn: Manager Seminare. 4. Auflage. In diesem Buch finden Sie Dutzende an Techniken, die Menschen dazu bringen, selber zu denken und L&ouml;sungen zu finden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Frischhaltequiz</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=244</link>
			<description>Wiederholungsaufgaben einmal spielerischer handhaben</description>
          <pubDate>Sun, 24 Nov 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=244</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Frischhaltequiz.jpg" hspace="5" align="left" ><ul>
	<li>Sind Ihre Studierenden mit zu vielen Informationen &uuml;berfordert und m&ouml;chten Zeit zum Repetieren haben?</li>
	<li>Wissen Sie nicht mehr, was Ihre Studierenden wissen und was nicht?</li>
	<li>M&uuml;ssen die Studierenden Informationen in Erinnerung behalten, die sie noch nicht hinreichend &bdquo;im Kopf&ldquo; haben?</li>
</ul>

<p>Dann k&ouml;nnen Sie sie spielend memorieren lassen:</p>

<ol>
	<li>Bilden Sie Kleingruppen.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Geben Sie jeder Kleingruppe ein Spielbrett mit K&auml;stchen mit Zahlen von 1-20 oder 1-25, so viele Spielfiguren wie die Kleingruppe Mitglieder hat, einen W&uuml;rfel und m&ouml;glichst viele (idealiter ca. 100) Karten mit Repetitionsfragen auf der einen Seite und Antworten dazu auf der anderen Seite.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Spielregeln:
	<ul>
		<li>Es wird reihum immer dem rechten Nachbarn/der rechten Nachbarin eine Frage vorgelesen. Diese muss die befragte Person beantworten. Ist die Antwort richtig, darf sie mit ihrer Spielfigur ein K&auml;stchen weitergehen, sonst muss sie stehenbleiben.</li>
		<li>Wer zuerst im K&auml;stchen mit der h&ouml;chsten Zahl angekommen ist, hat gewonnen.</li>
	</ul>
	</li>
</ol>

<p>Ein Spiel dauert erfahrungsgem&auml;ss 30-50 Minuten und macht das Repetieren von Inhalten zum spannenden Gruppenerlebnis.<br />
&nbsp;</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Gross, Harald, Boden, Betty und Boden, Nikolaas (2012). <em>Munterrichtsmethoden. 22 aktivierende Lehrmethoden f&uuml;r die Seminarpraxis.</em> Berlin: Gert Schilling Verlag. 3. Auflage</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Brillenträgervotum</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=236</link>
			<description>Stellungnahmen nach Attributen der Studierenden</description>
          <pubDate>Sun, 24 Nov 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=236</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Brillentraegervotum.jpg" hspace="5" align="left" ><ul>
	<li>Sind Ihnen Ihre Studierenden zu still?</li>
	<li>Melden sich nur immer die gleichen zu Wort?</li>
</ul>

<p>Dann &uuml;berraschen Sie sie mit der Methode &bdquo;Brillentr&auml;gervotum&ldquo;:</p>

<ul>
	<li><em>Bereiten Sie eine Liste mit Attributen vor, mithilfe derer Sie Teilgruppen der Studierenden ansprechen k&ouml;nnen.</em><br />
	Brillentr&auml;ger/Menschen ohne Brille, M&auml;nner/Frauen; Nebenfach Geschichte/Nebenfach Geographie, gelbe T-Shirts/blaue T-Shirts&hellip;<br />
	&nbsp;</li>
	<li><em>Formulieren Sie eine Frage und bitten Sie dann eine der Teilgruppen um ihr Votum.</em><br />
	Die Studierenden werden schon deswegen aufmerksam sein, weil sie sich fragen, was die Attribute mit der Frage zu tun haben.<br />
	Und wenn sie zur gerade angesprochenen Teilgruppe geh&ouml;ren, wissen sie, dass sie nun gleich angesprochen werden k&ouml;nnten.<br />
	&nbsp;</li>
	<li><em>Denn nun sprechen Sie eine Person aus der angesprochenen Teilgruppe direkt an und bitten sie um ihr Votum.</em></li>
</ul>

<p>Das Brillentr&auml;gervotum ist eine sehr zeitsparende Methode, um Diskussionen lebendiger werden zu lassen.</p>

<p>&nbsp;</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Gross, Harald, Boden, Betty und Boden, Nikolaas (2012). <em>Munterrichtsmethoden. 22 aktivierende Lehrmethoden f&uuml;r die Seminarpraxis.</em> Berlin: Gert Schilling Verlag. 3. Auflage</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Methoden sicher auswählen</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=246</link>
			<description>Fünf Fragen bewahren Sie vor methodischen Fehlgriffen</description>
          <pubDate>Sun, 24 Nov 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=246</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Methodensicherwaehlen.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Wenn Sie neue didaktische Methoden ausprobieren, kann das ein grosser Erfolg werden: die Studierenden sind aktiv und engagiert, die Lernerfolge besser als sonst und Sie selber h&ouml;chst zufrieden. Derartiges kann aber auch schief gehen, dann w&auml;re das Gegenteil der Fall und die Studierenden m&ouml;glicherweise&nbsp;nachhaltig in ihrer Motivation zur aktiven Teilnahme gest&ouml;rt.</p>

<p>Wenn Sie das verhindern m&ouml;chten, k&ouml;nnen Sie f&uuml;nf Tipps zur Methodenauswahl ber&uuml;cksichtigen:</p>

<ol>
	<li><em>Finden Sie bei der Wahl der Methode drei gute Gr&uuml;nde</em>, warum Sie f&uuml;r Ihr Ziel gerade diese Methode und keine andere einsetzen m&ouml;chten.<br />
	&nbsp;</li>
	<li><em>Seien Sie Ihr erster Kunde</em>.<br />
	Probieren Sie die Methode erst selber aus, bevor Sie sie den Studierenden als Aufgabe geben. So finden Sie eventuelle &quot;Stolpersteine&quot; bereits im Vorfeld heraus.<br />
	&nbsp;</li>
	<li><em>Finden Sie die passende Dosis.</em><br />
	Zu viel von allem kann sch&auml;dlich sein, sei das Monolog der Lehrperson oder Kleingruppenarbeit. Achten Sie auf Abwechslung.<br />
	&nbsp;</li>
	<li><em>Bereiten Sie sich auf das Unm&ouml;gliche vor. </em><br />
	&nbsp;</li>
	<li>&Uuml;berlegen Sie bei der Vorbereitung streng nach Murphys Law, was alles schief gehen k&ouml;nnte (inklusive Stromausfall und doppelter Teilnehmerzahl). Und entwickeln Sie f&uuml;r alle denkbaren Unm&ouml;glichkeiten einen &quot;Plan B&quot;, wie Sie in diesem Fall handeln werden.<br />
	&nbsp;</li>
	<li><em>Beobachten Sie die Teilnehmenden und seien Sie flexibel.</em><br />
	Wenn Sie z.B. bemerken, dass die Stimmung heute f&uuml;r eine sehr ungew&ouml;hnliche Methode nicht so gut ist, w&auml;hlen Sie lieber eine konventionellere.<br />
	&nbsp;</li>
</ol>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Gross, Harald, Boden, Betty und Boden, Nikolaas (2012). <em>Munterrichtsmethoden. 22 aktivierende Lehrmethoden f&uuml;r die Seminarpraxis.</em> Berlin: Gert Schilling Verlag. 3. Auflage</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Will mal wieder keine/r?</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=241</link>
			<description>Schnelle Alternativen zum Aufrufen</description>
          <pubDate>Sun, 24 Nov 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=241</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Wennkeinersichtraut.jpg" hspace="5" align="left" ><p>F&uuml;r die meisten Studierenden ist es der Gedanke unangenehm, sich vor einer Gruppe und der Lehrperson exponieren zu m&uuml;ssen. Daher stehen Lehrpersonen oft vor der Situation, dass sie gern einen Beitrag oder eine Aktivit&auml;t einer Studentin/eines Studenten oder einer Gruppe von Studierenden haben m&ouml;chte, sich aber niemand freiwillig bereitfindet.</p>

<p>Die &bdquo;Notl&ouml;sung&ldquo; von Lehrpersonen ist oft, einzelne Studierende aufzurufen. Das sorgt teilweise f&uuml;r erheblichen Unmut, &bdquo;warum gerade ich?&ldquo;</p>

<p>Wenn Sie das vermeiden m&ouml;chten, haben Sie diverse Alternativen, z.B.:</p>

<ul>
	<li>Einzelpersonen ausw&auml;hlen:<br />
	&nbsp;
	<ul>
		<li>Den Nutzen deutlich machen (&bdquo;wer beginnt, bekommt die ausgeruhtesten Feedbacks&ldquo;, &bdquo;wer beginnt, hat es hinter sich&ldquo;, &hellip;) und dann Bedenkzeit geben.<br />
		&nbsp;</li>
		<li>Stuhlorakel: unter einem Stuhl befindet sich eine farbige Karte. Wer die Karte unter seinem Stuhl hat, beginnt. Sie k&ouml;nnen so auch eine komplette Reihenfolge erstellen, indem Sie vor der Veranstaltung unter jeden Stuhl eine Nummer von &bdquo;1&ldquo; bis zur TeilnehmerInnenanzahl kleben.<br />
		&nbsp;</li>
		<li>Einen Gegenstand herumgehen lassen, z.B. einen dicken Stift. Wer den dicksten Stift hat, beginnt und bekommt von Ihnen einen Edding o.&Auml;. und soll diesen nach seinem Statement oder seiner Aktivit&auml;t weitergeben.<br />
		&nbsp;</li>
	</ul>
	</li>
	<li>Eine kleinere Gruppe von Studierenden ausw&auml;hlen:<br />
	&nbsp;
	<ul>
		<li>Durchz&auml;hlen (z.B. &bdquo;1 &ndash; 5&ldquo; und &bdquo;alle mit 5&ldquo; bilden dann die aktive Gruppe). So erhalten Sie eine vorher geplante Gruppengr&ouml;sse.<br />
		&nbsp;</li>
		<li>Nach Attributen ausw&auml;hlen (s. &bdquo;Brillentr&auml;gervotum&ldquo;). Hier k&ouml;nnen Sie aber ggf. nicht vorher wissen, wie gross die Gruppe sein wird.<br />
		&nbsp;</li>
		<li>Kleingruppen f&uuml;r eine gemeinsame Arbeit oder Diskussion bilden (lassen) und die Kleingruppen bitten, jeweils einen Repr&auml;sentanten/eine Repr&auml;sentantin auszuw&auml;hlen.<br />
		&nbsp;</li>
	</ul>
	</li>
</ul>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Gross, Harald, Boden, Betty und Boden, Nikolaas (2012). <em>Munterrichtsmethoden. 22 aktivierende Lehrmethoden f&uuml;r die Seminarpraxis.</em> Berlin: Gert Schilling Verlag. 3. Auflage</p>
]]></content:encoded>
			<enclosure type="image/jpeg" url="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Wennkeinersichtraut.jpg" length="6491" />
		</item>
		<item>
          <title>Ressourcenorientiertes Interview</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=259</link>
			<description>Konstante Kleingruppen in ihrer Arbeit unterstützen</description>
          <pubDate>Sun, 24 Nov 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=259</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Interview.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Haben Sie Kleingruppen in Ihrer Veranstaltung, die &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum zusammenarbeiten sollen? Und k&auml;mpfen ab und an mit der zwischenzeitlichen Frustration und Erm&uuml;dung der Gruppen, die sich in gruppeninternen Konflikten, langen Problemdiskussionen,&nbsp;Bitten um &quot;Schnell-L&ouml;sungen&quot; durch die Lehrperson&nbsp;oder passiver Resignation &auml;ussern kann?</p>

<p>Hier kann ein ressourcenorientiertes Interview helfen:</p>

<ul>
	<li>Bereiten Sie einige positive auf den Gruppenprozess bezogene Fragen vor, z.B.
	<ul>
		<li><em>&bdquo;Was haben wir bei unserer bisherigen Arbeit bereits gelernt?&ldquo;</em></li>
		<li><em>&bdquo;Mit welchen Problemen sind wir fertig geworden?&ldquo;</em></li>
		<li><em>&bdquo;Welche Zeichen weisen darauf hin, dass wir mit unserer Arbeit auf guten Wegen zu unserem Ziel sind?&ldquo;</em><br />
		&nbsp;</li>
	</ul>
	</li>
	<li>Jeder Student/jede Studentin (pro Gruppe oder im Plenum) darf eine Frage ziehen und dann alle anderen f&uuml;r z.B. 15 min zu dieser Frage interviewen. Gleichzeitig steht sie bzw. er f&uuml;r andere &bdquo;ReporterInnen&ldquo; mit anderen Fragenstellungen als InterviewpartnerIn zur Verf&uuml;gung.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Im Anschluss schreiben alle zwei bis drei Minuten lang ihre Antworten auf.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Diese Zusammenfassungen k&ouml;nnen in Form einer Ausstellung gew&uuml;rdigt, als Basis f&uuml;r W&uuml;nsche nach Unterst&uuml;tzung bei der weiteren Arbeit verwendet oder einfach mit zur&uuml;ck in die weitere Gruppenarbeit gegeben werden.<br />
	&nbsp;</li>
</ul>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Hankovszky, Katalin (2012). <em>Reporter &ndash; alle sind gefragt!</em> In: R&ouml;hrig, Peter (Hrsg.). <em>Solution Tools. Die 60 besten, sofort einsetzbaren Workshop-Interventionen mit dem Solution Focus</em>. Bonn: Manager Seminare. 4. Auflage. 114-116.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Fussstapfen</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=261</link>
			<description>Lassen Sie Studierende ihre nächsten Arbeitsschritte konkret planen</description>
          <pubDate>Sun, 24 Nov 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=261</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Fussstapfen.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Der &Uuml;bergang von erarbeiteten Ergebnissen in einem Seminar (z.B. gekl&auml;rten Fragen bzw. Problemen, besprochenen Arbeitsstrategien oder aufgestellten Projektpl&auml;nen) zur ganz konkreten eigenen Arbeit ist f&uuml;r Studierende oft nicht einfach.</p>

<p>&bdquo;Wie soll ich das umsetzen?&ldquo; oder &bdquo;Wo soll ich anfangen?&ldquo; sind h&auml;ufige Stolpersteine, die zu Beginn der eigenen Arbeit z.B. an einem Referat oder einer Hausarbeit viel Energie und Zeit kosten k&ouml;nnen.</p>

<p>Dem k&ouml;nnen Sie vorbeugen, indem Sie Ihre Studierenden &bdquo;Fusstapfen&ldquo; planen lassen:</p>

<ul>
	<li>Geben Sie den Studierenden je zwei Papierbl&auml;tter (das k&ouml;nnen Flipcharts sein, normale Din-A-4-Bl&auml;tter erf&uuml;llen ihren Zweck aber auch).<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Geben Sie den Studierenden den Auftrag, auf jedes Blatt einen ganz konkreten &bdquo;n&auml;chsten Schritt&ldquo; der eigenen Arbeit zu schreiben. Wenn sie m&ouml;chten, k&ouml;nnen sie auch noch einen Fussabdruck rundherum zeichnen.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Lassen Sie die Studierenden ca. 10 Minuten nachdenken und ihre &bdquo;n&auml;chsten Schritte&ldquo; definieren.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Lassen Sie die Studierenden ihre &bdquo;n&auml;chsten Schritte&ldquo; vorstellen und reflektieren Sie gemeinsam mit allen Studierenden, ob man die Schritte noch weiter konkretisieren kann/sollte und welche Ressourcen f&uuml;r die Umsetzung der Schritte erforderlich sind. Machen Sie sich ggf. gemeinsam Gedanken, welche dieser&nbsp;Ressourcen noch fehlen und wie beschafft werden k&ouml;nnen. Lassen Sie die Studierenden aber insbesondere erkennen, &uuml;ber wie viele Ressourcen sie schon verf&uuml;gen und wie gut sie dementsprechend ihre &bdquo;n&auml;chsten Schritte&ldquo; bewerkstelligen k&ouml;nnen.<br />
	&nbsp;</li>
</ul>

<h2>Varianten:</h2>

<ul>
	<li>Wenn Sie nur &uuml;ber wenig Zeit verf&uuml;gen oder die Gruppe gr&ouml;sser als 12 Personen ist, k&ouml;nnen Sie im Vorfeld Kleingruppen bilden und die Studierenden nach der Einzelarbeit in Vierergruppen &uuml;ber ihre &bdquo;n&auml;chsten Schritte&ldquo; und die daf&uuml;r erforderlichen Ressourcen diskutieren lassen.</li>
	<li>Sie k&ouml;nnen &quot;Fusstapfen&quot; auch dann zur Ergebnissicherung nutzen, wenn die Studierenden kein konkretes Projekt wie eine Hausarbeit oder ein Referat vor sich haben. Sie k&ouml;nnen ihnen dann den Auftrag geben, sich dar&uuml;ber Gedanken zu machen, wo und wie sie Veranstaltungsinhalte in ihrem Alltag oder sp&auml;teren Berufsalltag umsetzen k&ouml;nnten. Oder dar&uuml;ber, was sie selber in ihrem weiteren Studium bzw. ihrer wissenschaftlichen Laufbahn zum bearbeiteten Thema beitragen m&ouml;chten.<br />
	&nbsp;</li>
</ul>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Godat, Dominik (2012). <em>Footsteps</em>. In: R&ouml;hrig, Peter (Hrsg.). Solution Tools. Die 60 besten, sofort einsetzbaren Workshop-Interventionen mit dem Solution Focus. Bonn: Manager Seminare. 4. Auflage. 290-293.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Tippsuche</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=243</link>
			<description>Praxisnähe und Handlungsrelevanz durch Erarbeiten von Tipps</description>
          <pubDate>Sun, 24 Nov 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Anspruchsniveau</category>
			<category>Lehrmittelgestaltung</category>
			<category>Stoffverdichtung</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=243</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Tippsuche.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Tipps und Tricks sind bei den meisten Menschen beliebt, weil sie die Arbeit und das Leben erleichtern. Das k&ouml;nnen Sie nutzen, indem Sie Ihre Studierenden mit Tipps (zum wissenschaftlichen Schreiben, zum Vorbereitung von Referaten, zum Untersuchen von Tieren, zum Befragen von PatientInnen, &hellip;) arbeiten lassen:</p>

<h2>Variante 1: fertige Tipps bedenken, bewerten und ihre Umsetzung planen lassen</h2>

<ul>
	<li>Wenn Sie Studierende mit noch wenigen Vorkenntnissen haben, k&ouml;nnen Sie ihnen eine Liste mit bereits formulierten Tipps geben und sie bitten, diejenigen auszuw&auml;hlen, die ihnen am besten gefallen.</li>
	<li>Sie k&ouml;nnen dann jeweils begr&uuml;nden, warum ihnen die Tipps besonders gefallen und beschreiben, wie sie sie in der eigenen Arbeit umsetzen m&ouml;chten.</li>
	<li>Daf&uuml;r k&ouml;nnen Sie den Studierenden ein Arbeitspapier vorbereiten.</li>
</ul>

<h2>Variante 2: Tipps aus Texten herausarbeiten</h2>

<ul>
	<li>Studierenden mit etwas mehr Vorkenntnissen k&ouml;nnen Sie einen etwas l&auml;ngeren Text geben, der einige konkrete Handlungsvorschl&auml;ge enth&auml;lt.</li>
	<li>Die Studierenden sollen die Tipps herausarbeiten und sich dann dar&uuml;ber austauschen, welche sie gefunden haben, welche sie besonders gut fanden und wie sie sie umsetzen m&ouml;chten.</li>
</ul>

<h2>Variante 3: Tipps selber erarbeiten lassen</h2>

<ul>
	<li>Wenn Sie Studierende mit vielen Vorkenntnissen und/oder praktischer Erfahrung haben, k&ouml;nnen Sie sie auch alleine, zu zweit oder in kleinen Gruppen Tipps f&uuml;r die anderen Studierenden formulieren lassen. Diese k&ouml;nnen dann im Anschluss im Plenum diskutiert und &uuml;berpr&uuml;ft werden.<br />
	&nbsp;</li>
</ul>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Gross, Harald, Boden, Betty und Boden, Nikolaas (2012). <em>Munterrichtsmethoden. 22 aktivierende Lehrmethoden f&uuml;r die Seminarpraxis.</em> Berlin: Gert Schilling Verlag. 3. Auflage</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Elchtest</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=218</link>
			<description>Widerstände in der Lehre überwinden</description>
          <pubDate>Wed, 20 Nov 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Teamlernen</category>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Elchtest.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Lehre ist f&uuml;r Studierende nicht immer begl&uuml;ckend: Theorietexte k&ouml;nnen schwer lesbar, praktische &Uuml;bungen erschreckend anspruchsvoll, Theorien kompliziert und ganze Themen langweilig erscheinen. Manchmal behindern solche Vorannahmen schon den Beginn der Arbeit, manchmal entwickeln sie sich auch im Verlauf durch &Uuml;berforderung oder Frustration.</p>

<p>Derartige H&uuml;rden sind oft stereotype Annahmen, die das Lernen erheblich behindern k&ouml;nnen. Sie lassen sich mit einer einfachen Methode &uuml;berwinden:</p>

<ol>
	<li>Jede/r Student/in &uuml;berlegt sich ihre &bdquo;<em>Elche</em>&ldquo;, d.h. <em>die wichtigsten eigenen Vorbehalte, &Auml;ngste, Kritikpunkte oder Bef&uuml;rchtungen in Bezug auf ein Thema</em>, eine Theorie, eine &Uuml;bung oder was auch Gegenstand der Lehre ist.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Die Studierenden setzen sich mit ihren St&uuml;hlen in zwei Kreise, die St&uuml;hle im inneren Kreis nach aussen gedreht. So sitzen sich immer zwei Studierende (A und B) gegen&uuml;ber.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>A nennt B seine &bdquo;Elche&ldquo;. B schl&auml;gt A L&ouml;sungsm&ouml;glichkeiten vor. Nach 2 Minuten wechseln die Rollen, nun nennt B seine &bdquo;Elche&ldquo; und A macht L&ouml;sungsvorschl&auml;ge.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Nach weiteren 2 Minuten rutschen alle Studierenden auf dem inneren Stuhlkreis einen Stuhl nach rechts und beginnen das im vorherigen Schritt beschriebene Procedere mit einem neuen Gegen&uuml;ber erneut.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Nach maximal drei Partnerwechseln besteht die M&ouml;glichkeit, die h&auml;ufigsten &bdquo;Elche&ldquo; im Plenum zu thematisieren und die hierf&uuml;r gefundenen L&ouml;sungsvorschl&auml;ge zu vergleichen.<br />
	&nbsp;</li>
</ol>

<p>Wenn Ihnen die zwei Stuhlkreise eine zu komplizierte Anlage erscheinen, k&ouml;nnen Sie die &bdquo;Elche&ldquo; auch nur in Partnerarbeit austauschen lassen. Allerdings reduzieren sich dann die Vielfalt der Vorschl&auml;ge f&uuml;r die einzelnen Studierenden und ggf. auch der positive Effekt der Artikulation.</p>

<p>Der Elchtest dauert 10-30 Minuten, die sich sehr lohnen k&ouml;nnen.</p>

<p>Es heisst, der Elchtest w&uuml;rde sich nur f&uuml;r Gruppen bis 30 Personen eignen. Aber m.E. ist er auch in Vorlesungen durchaus denkbar (als Partneraustausch).<br />
&nbsp;</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Binder, Diana (2012): <em>Elchtest</em>. In: Rachow, Axel und Sauer, Johannes (Hrsg.): Spielbar Swiss Edition. 49 Schweizer Trainer pr&auml;sentieren 62 Top-Spiele aus ihrer Seminarpraxis. Bonn: managerSeminare Verlags GmbH. S. 71f</p>

<p>F&ouml;rster, Jens (2007): <em>Kleine Einf&uuml;hrung in das Schubladendenken. &Uuml;ber Nutzen und Nachteil des Vorurteils</em>. M&uuml;nchen: Deutsche Verlags-Anstalt. 2. Auflage</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>«Sie alle sind qualifiziert!»</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=257</link>
			<description>Schneller Themenbezug und schnelles Kennenlernen für grosse und sehr grosse Gruppen</description>
          <pubDate>Wed, 20 Nov 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=257</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Allequalifiziert.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Wer in Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmenden lehren oder lernen muss, f&uuml;hlt sich oft einer anonymen Masse gegen&uuml;ber.</p>

<p>Das l&auml;sst sich mit einer zum Thema passenden Reihe von Fragen und der Bitte um Handzeichen schnell und wirksam &auml;ndern: wenn Sie die Teilnehmenden nach einer ganzen Reihe von T&auml;tigkeiten oder Kompetenzen fragen, die diese f&uuml;r die Auseinandersetzung mit dem Thema qualifizieren, werden sich die meisten zumindest einmal melden.</p>

<p>Im Anschluss haben Sie als DozentIn einen groben &Uuml;berblick dar&uuml;ber, wie viele Menschen im Raum welche Kompetenzen mitbringen, und die Lernenden haben einen pers&ouml;nlichen Bezug zum Thema sowie eine erste positive Einsch&auml;tzung ihrer Kompetenz im Umgang damit.</p>

<p>Ein Beispiel aus der l&ouml;sungsorientierten Beratung:</p>

<p><em>&bdquo;Ich w&uuml;sste gern ein wenig mehr &uuml;ber Sie:</em></p>

<ul>
	<li><em>Bitte heben Sie die rechte Hand, wenn Sie schon einmal ein Training in l&ouml;sungsorientierter Beratung gemacht haben.</em></li>
	<li><em>Bitte heben Sie die rechte Hand, wenn Sie Geschwister haben. (&hellip;)</em></li>
	<li><em>Bitte heben Sie die rechte Hand, wenn Sie Kinder haben.</em></li>
	<li><em>Bitte heben Sie die rechte Hand, wenn Sie mit Kindern oder Jugendlichen arbeiten.</em></li>
	<li><em>Bitte heben Sie die rechte Hand, wenn Sie ein Haustier haben.</em></li>
	<li><em>Bitte heben Sie die rechte Hand, wenn dieses Haustier weder Hund noch Katze ist.</em></li>
	<li><em>Bitte heben Sie die rechte Hand, wenn Sie ein Instrument spielen k&ouml;nnen oder in einem Chor singen.</em></li>
	<li><em>Bitte heben Sie die rechte Hand, wenn Sie ein Kind in der Pubert&auml;t haben.</em></li>
	<li><em>Bitte heben Sie die rechte Hand, wenn Sie einen Mannschaftssport aus&uuml;ben.</em></li>
	<li><em>Bitte heben Sie die rechte Hand, wenn Sie mehr als eine Sprache sprechen.</em></li>
</ul>

<p><em>All diese Eigenschaften sind wichtig f&uuml;r das, was wir heute vorhaben. Sie alle erfordern kommunikative Kompetenzen in komplexen Situationen. Und sie erfordern die F&auml;higkeit, mit anderen effektiv zu kooperieren, durch Sprache oder andere Mittel.&ldquo;</em></p>

<p><em>(s.u., S. 40)</em></p>

<h2>Tipps:</h2>

<ul>
	<li>Machen Sie Pausen zwischen den Fragen. So k&ouml;nnen nicht nur Sie sich einen &Uuml;berblick dar&uuml;ber verschaffen, wie viele und welche Personen sich wann gemeldet haben, sondern auch die Lernenden.</li>
	<li>Kommen Sie im Verlauf der Veranstaltung immer wieder auf die Kompetenzen zur&uuml;ck, die Sie mit Ihren Fragen thematisiert haben.</li>
	<li>Fragen Sie nur nach thematisch wirklich relevanten Kompetenzen und finden Sie treffende und verbreitete T&auml;tigkeiten, bei denen Menschen diese zeigen bzw. ben&ouml;tigen.<br />
	&nbsp;</li>
</ul>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Macdonald, Alasdair J. (2012). <em>Aufw&auml;rm&uuml;bung f&uuml;r grosse Gruppen</em>. In: R&ouml;hrig, Peter (Hrsg.). <em>Solution Tools. Die 60 besten, sofort einsetzbaren Workshop-Interventionen mit dem Solution Focus</em>. Bonn: Manager Seminare. 4. Auflage. 39-42.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Tempo-Thesen-Runde</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=235</link>
			<description>Schnelle Stellungnahmen zu Thesen zu Ihren Lehrthemen</description>
          <pubDate>Wed, 20 Nov 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Stoffverdichtung</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=235</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/TempoThesenRunde.jpg" hspace="5" align="left" ><p>M&ouml;chten Sie, dass Ihre Studierenden</p>

<ul>
	<li>zu einem Lehrthema alle einmal kritisch Stellung genommen haben?</li>
	<li>am Ende der Auseinandersetzung mit einem Thema noch einmal &uuml;berpr&uuml;fen k&ouml;nnen, wie fundiert sie jetzt zum Thema argumentieren k&ouml;nnen?</li>
	<li>in einen aktiven Dialog zu Ihren Lehrthemen kommen?</li>
</ul>

<p>Dann bietet sich bei kleineren Gruppen (bis ca. 12 Personen) die Tempo-Thesen-Runde an:</p>

<ul>
	<li>Bereiten Sie so viele unterschiedliche Thesen zu Ihrem Lehrthema vor, wie Sie Studierende haben.</li>
	<li>Schreiben Sie die Thesen auf je einen Zettel</li>
	<li>Stecken Sie die Zettel in je einen Briefumschlag, rollen Sie sie und kleben Sie zu o.&Auml;.</li>
	<li>Erl&auml;utern Sie den Studierenden die Vorgehensweise:<br />
	die Studierenden&nbsp;haben (je nach Kompetenz und Komplexit&auml;t der Thesen) 2-5 min Zeit f&uuml;r die Vorbereitung und sollen dann eine kurze begr&uuml;ndete Stellungnahme abgeben.<br />
	Bei Bedarf machen Sie eine Zeitvorgabe (z.B. maximal 2 min).</li>
	<li>Lassen Sie die Studierenden je einen Zettel ziehen.</li>
	<li>Lassen Sie die Studierenden ihre Stellungnahmen vorbereiten.</li>
	<li>Lassen Sie die Stellungnahmen vortragen.</li>
	<li>Erm&ouml;glichen Sie eine Diskussion der Stellungnahmen:<br />
	entweder k&ouml;nnen Sie nach jeder Stellungnahme eine kurze Diskussion zulassen, oder aber Sie lassen erst alle Stellungnahmen vortragen und schliessen dann eine Diskussion an.<br />
	In diesem Fall bietet es sich an, die Stellungnahmen in Stichworten bzw. mit einer Kernaussage an einem f&uuml;r alle sichtbaren Ort festzuhalten.</li>
</ul>

<h2>Tipps:</h2>

<ul>
	<li>Eine solche Runde ist ein guter Einstieg in eine vertiefte Diskussion auch mit sonst stillen Seminarteilnehmenden. Merken Sie sich also die Stellungnahmen und die Namen dazu, und sprechen Sie die Studierenden im weiteren Verlauf der Diskussion bzw. Themenbearbeitung wieder auf ihre Thesen an.</li>
	<li>Geben Sie f&uuml;r die Diskussion der Stellungnahmen Aufgaben vor: kritische W&uuml;rdigung, Unterst&uuml;tzung mit weiteren Argumenten o.&Auml;.<br />
	&nbsp;</li>
</ul>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Gross, Harald, Boden, Betty und Boden, Nikolaas (2012). <em>Munterrichtsmethoden. 22 aktivierende Lehrmethoden f&uuml;r die Seminarpraxis.</em> Berlin: Gert Schilling Verlag. 3. Auflage</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Teamprojekt auf einer Insel</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=221</link>
			<description>Studierende schnell und wirkungsvoll auf die Planung und Umsetzung von Handlungen oder Projekten vorbereiten</description>
          <pubDate>Tue, 19 Nov 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Anspruchsniveau</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=221</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Insel_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Wenn Studierende das erste Mal ein Projekt umsetzen oder eine komplexere Handlung (Untersuchung, Forschungsmethode, Behandlung, Beratung, &hellip;) durchf&uuml;hren m&uuml;ssen, sind sie oft stark gefordert. Die folgende Methode kann ihnen schnell helfen, das Wichtigste f&uuml;r die Praxis in den Blick zu bekommen.</p>

<ul>
	<li>Sie lassen die Studierenden Teams bilden (F&uuml;nfer- oder Sechsergruppen).</li>
	<li>Sie weisen die Studierenden darauf hin, dass sie ein Projekt umzusetzen oder eine Handlung durchf&uuml;hren m&uuml;ssen. Und zwar auf einer Insel, von der sie w&auml;hrend ihrer Arbeit auch nicht herunterkommen und zu der sie kein Material ordern k&ouml;nnen.</li>
	<li>Sagen Sie ihnen dar&uuml;ber hinaus, dass Sie nur das N&ouml;tigste mitnehmen k&ouml;nnten (z.B. drei Dinge).</li>
	<li>Geben Sie ihnen f&uuml;nf Minuten, um im Team zu entscheiden, welche Gegenst&auml;nde sie mitnehmen w&uuml;rden. Die Teams m&uuml;ssen im Konsens entscheiden.</li>
	<li>Dann lassen Sie im Plenum vorstellen und begr&uuml;nden, welches Team was mitnehmen w&uuml;rde.</li>
	<li>Vielleicht entwickelt sich noch eine Diskussion im Plenum.</li>
</ul>

<p>Die Methode braucht ohne die Auswertung im Plenum ca. 15 min Zeit.</p>

<h2>Literatur (Inspirationsquelle):</h2>

<p>Isenring, Regula (2012). <em>Teamprojekt auf einer Insel</em>. In: Rachow, Axel und Sauer, Johannes (Hrsg.): Spielbar Swiss Edition. 49 Schweizer Trainer pr&auml;sentieren 62 Top-Spiele aus ihrer Seminarpraxis. Bonn: managerSeminare Verlags GmbH. S. 185f</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Wahrheit oder Lüge</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=254</link>
			<description>Zutreffende und unzutreffende Aussagen zu Veranstaltungsinhalten formulieren und bewerten lassen</description>
          <pubDate>Tue, 19 Nov 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=254</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/WahrheitLuege.jpg" hspace="5" align="left" ><p>M&ouml;chten Sie, dass Ihre Studierenden sich mit detektivischem Eifer, analytischem Blick und kreativer Auseinandersetzung mit ber&uuml;hmten Pers&ouml;nlichkeiten, Geschichtsepochen, Texten, Untersuchungsergebnissen, Versuchsanordnungen oder anderem besch&auml;ftigen?</p>

<p>Dann k&ouml;nnen Sie sie bitten, sich mit dem gew&auml;hlten Thema auseinanderzusetzen und zwei Aussagen dazu zu kreieren, eine &bdquo;wahre&ldquo; und eine &bdquo;falsche&ldquo;.</p>

<p><em>Beispiele:</em></p>

<ul>
	<li><em>&bdquo;Auf der Basis dieser empirischen Untersuchung lassen sich folgende Aussagen machen: &hellip;&ldquo;</em></li>
	<li><em>&bdquo;Diese historische Pers&ouml;nlichkeit oder Fachperson hat folgende Aussage gemacht: &hellip;&ldquo;</em></li>
	<li><em>&bdquo;Aus diesem Text l&auml;sst sich folgende Aussage ableiten: &hellip;&ldquo;</em></li>
</ul>

<h2>Ablauf:</h2>

<ul>
	<li>Lassen Sie die Studierenden die Aussagen erarbeiten, je nach Zielsetzung in kleinen Gruppen, zu zweit oder alleine.</li>
	<li>Lassen Sie die Studierenden die wahren wie die falschen Aussagen aufschreiben und sichtbar aufh&auml;ngen, z.B. an die Wand oder an den eigenen R&uuml;cken.</li>
	<li>Lassen Sie alle Studierenden alle Aussagen bewerten, &bdquo;wahr?&ldquo; oder &bdquo;falsch?&ldquo;.</li>
	<li>Lassen Sie die Studierenden, die die Aussagen kreiert haben, die Aufl&ouml;sung bekanntgeben: welche Aussage war zutreffend und welche unzutreffend?</li>
	<li>Erm&ouml;glichen Sie eine Diskussion dar&uuml;ber, warum es zu welchen abweichenden Einsch&auml;tzungen gekommen ist.<br />
	&nbsp;</li>
</ul>

<h2>Literatur:</h2>

<p><a href="http://www.bpb.de/lernen/unterrichten/methodik-didaktik/62269/methodenkoffer-detailansicht?mid=40">http://www.bpb.de/lernen/unterrichten/methodik-didaktik/62269/methodenkoffer-detailansicht?mid=40</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Ziele visualisieren</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=232</link>
			<description>Gemeinsam mit Studierenden konkrete Veranstaltungsziele festlegen</description>
          <pubDate>Tue, 19 Nov 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=232</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Zielevisualisieren.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Sei es die Arbeitsweise in einem Seminar, die Qualit&auml;t von Referaten, die Korrektheit der Gestaltung von Hausarbeiten oder die Art der aktiven Beteiligung von Studierenden &ndash; immer wieder kommt es bei der gemeinsamen Arbeit in der Lehre zu Unstimmigkeiten oder Unklarheiten, die nicht selten zu Konflikten oder anderen f&uuml;r die Lehrperson wie die Studierenden aufw&auml;ndigen Problemen f&uuml;hrt.</p>

<p>Wenn Sie Ihr Seminar, Ihre Bewertungen oder Ihre Standards nicht gegen die Studierenden verteidigen, sondern gemeinsam mit ihnen umsetzen m&ouml;chten, lohnt es sich, zu Beginn einer Veranstaltung gemeinsam Ziele zu setzen.</p>

<p>Hierf&uuml;r bietet sich eine Zielsetzung in Bezug auf vier <strong>Fragestellungen </strong>an:</p>

<ol>
	<li><em>Welches Ergebnis wollen wir in der uns zur Verf&uuml;gung stehenden Zeit erreichen?</em></li>
	<li><em>Woran messen wir das Ergebnis?</em></li>
	<li><em>F&uuml;r wen tun wir das?</em></li>
	<li><em>Zu welchem Zweck tun wir das?</em></li>
</ol>

<h2>Vorgehensweise:</h2>

<ul>
	<li>Zeichnen Sie eine Zielscheibe an ein Flipchart, eine Tafel oder eine Pinnwand. Teilen Sie die Zielscheibe in vier Teile auf und schreiben Sie die Fragen daran bzw. hinein.</li>
	<li>Geben Sie den Studierenden jeweils 1-2 Karten und lassen Sie sie ihre Ziele notieren.</li>
	<li>Bei Bedarf notieren Sie selber vorgegebene learning outcomes und beteiligen sich somit auch an der Zielsetzung.</li>
	<li>Sammeln Sie die Karten ein und befestigen Sie sie auf dem entsprechenden Viertel der Zielscheibe. Sie k&ouml;nnen die Studierenden ihre Karten auch selber kleben lassen.</li>
	<li>Schauen Sie gemeinsam, ob sie in allen Vierteln hinreichend klare Ziele haben und ob alle Ziele miteinander vereinbar sind. Andernfalls gilt es L&ouml;sungen zu suchen.</li>
</ul>

<h2>Varianten:</h2>

<ul>
	<li>Sie k&ouml;nnen die Zielsetzungen der Studierenden in Kleingruppen vorbereiten lassen. Das gibt ihnen mehr Zeit zum Nachdenken, kostet aber mehr Zeit.</li>
	<li>Sie k&ouml;nnen erst selber die Veranstaltungsziele vorstellen und dann die Studierenden ihre Ziele erg&auml;nzen lassen. Das spart Zeit, vermindert aber wahrscheinlich die aktive Beteiligung und auch den Eindruck der aktiven Mitgestaltungsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r die Studierenden.</li>
</ul>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Funcke, Amelie und Havenith, Eva (2013). <em>Moderations-Tools. Anschauliche, aktivierende und kl&auml;rende Methoden f&uuml;r die Moderations-Praxis.</em> Bonn: managerSeminare Verlags GmbH. 3. Auflage</p>
]]></content:encoded>
			<enclosure type="image/jpeg" url="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Zielevisualisieren.jpg" length="13015" />
		</item>
		<item>
          <title>Fachbezogenes Powerpoint-Karaoke </title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=255</link>
			<description>Der Eine erstellt die Präsentation, die Andere hält sie</description>
          <pubDate>Tue, 19 Nov 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Lehrmittelgestaltung</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=255</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Karaoke.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Anspruchsvolles Assessment darf auch Spass machen:</p>

<ul>
	<li>Lassen Sie Ihre Studierenden in Kleingruppen oder allein am Ende der Auseinandersetzung zu einem Thema Powerpointslides oder &ndash;pr&auml;sentationen zu verschiedenen Unterthemen erstellen.</li>
	<li>Stellen Sie alle Slides oder Pr&auml;sentationen auf einem PC zusammen.</li>
	<li>Jede/r Studierende oder jede Gruppe (in diesem Fall w&auml;hlt die Gruppe eine Person aus) darf spontan zu einem Slide bzw. einer Pr&auml;sentation etwas sagen, die er oder sie nicht kennt.</li>
</ul>

<p>Ziel dieser Methode ist, vorhandenes Wissen zu einem Unterthema verdichten und im Anschluss eigenes Wissen zu anderen Unterthemen spontan anzuwenden.</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p><a href="http://www.unterrichtsideen.ch/index.php?title=Powerpoint_Karaoke">http://www.unterrichtsideen.ch/index.php?title=Powerpoint_Karaoke</a></p>

<p>eher lustige Umsetzung: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=hEFZlv_96t0&amp;feature=related">http://www.youtube.com/watch?v=hEFZlv_96t0&amp;feature=related</a></p>
]]></content:encoded>
			<enclosure type="image/jpeg" url="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Karaoke.jpg" length="7121" />
		</item>
		<item>
          <title>Spickzettel</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=248</link>
			<description>Legal Schummeln als Prüfungsvorbereitung</description>
          <pubDate>Tue, 19 Nov 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=248</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Spickzettel.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Was in der Schule als illegale Basis f&uuml;r Tests und Pr&uuml;fungen benutzt wurde, kann den Studierenden bei der Vorbereitung auf Pr&uuml;fungen extrem hilfreich sein:</p>

<ul>
	<li>Geben Sie den Studierenden zu Beginn der bzw. jeder&nbsp;Lehrveranstaltung einen kleinen Zettel (maximal Din-A-5).<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Fordern Sie sie auf, sich im Verlauf der Veranstaltung die wichtigsten Inhalte f&uuml;r die Pr&uuml;fung auf diesen Zettel zu notieren.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Machen Sie den Studierenden deutlich, dass ihnen diese Zettel die Pr&uuml;fungsvorbereitung erleichtern werden. Ggf. erlauben Sie den Studierenden sogar, diese Zettel in der Pr&uuml;fung zu verwenden, sofern das rechtlich und organisatorisch machbar ist?<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Sie k&ouml;nnen den Studierenden auch zum Ende der Lehrveranstaltung die M&ouml;glichkeit geben, sich &uuml;ber die Inhalte ihrer Spickzettel auszutauschen. Das erm&ouml;glicht eine Reflexion der eigenen Priorit&auml;tensetzung und Inhaltsverkn&uuml;pfung beim Notizenmachen.</li>
</ul>

<p>Diese Methode kostet nicht viel Zeit und wird die Studierenden durch den konkreten Nutzen f&uuml;r die eigene Pr&uuml;fung &uuml;berzeugen.<br />
&nbsp;</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Lehner, Martin (2013).<em> Viel Stoff - wenig Zeit.</em> Bern: Haupt. 4. Auflage. S. 180-181. Link zu einem Youtubevideo bezogen auf das Buch: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=oLRRBmepe30" target="_blank">https://www.youtube.com/watch?v=oLRRBmepe30</a></p>

<p>Link f&uuml;r die Erstellung guter Spickzettel:&nbsp;<a href="https://www.betzold.ch/blog/lerntechnik-10-tipps-fuer-gute-spickzettel/" target="_blank">https://www.betzold.ch/blog/lerntechnik-10-tipps-fuer-gute-spickzettel/</a></p>
]]></content:encoded>
			<enclosure type="image/jpeg" url="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Spickzettel.jpg" length="11157" />
		</item>
		<item>
          <title>Start in die neue Sitzung</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=263</link>
			<description>So sind Ihre Studierenden in fünf Minuten mitten im Thema und positiv eingestellt</description>
          <pubDate>Tue, 19 Nov 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Evaluation</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=263</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Start.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Menschen lernen umso besser,</p>

<ol>
	<li>je mehr sie schon wissen,</li>
	<li>je erfolgreicher sie sich in ihrem Lernen wahrnehmen und</li>
	<li>je konkreter und pers&ouml;nlich motivierter ihre Lernziele sind.</li>
</ol>

<p>Wenn Sie dies nutzen m&ouml;chten, k&ouml;nnen Sie Ihre Studierenden in Semesterveranstaltungen zu Veranstaltungsbeginn schnell positiv aufs Thema einstimmen:</p>

<ul>
	<li>Bilden Sie Zweiergruppen.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Geben Sie den Gruppen f&uuml;nf Minuten Zeit, um sich gegenseitig folgende Fragen zu stellen:
	<ul>
		<li>&bdquo;&Uuml;ber was, was Sie in der letzten Veranstaltung (bzw. seit der letzten Veranstaltung) an Ihrem Umgang mit unserem Thema bemerkt haben, haben Sie sich besonders gefreut?&ldquo;</li>
		<li>&bdquo;Was hat sich alles am Umgang mit dem Thema verbessert, seit Sie begonnen haben sich mit unserem Thema auseinanderzusetzen?&ldquo;</li>
		<li>&bdquo;Bei welcher erfreulichen Ver&auml;nderung (oder Aktivit&auml;t) werden Sie sich heute selber im Umgang mit unserem Thema erwischen?&ldquo;</li>
	</ul>
	</li>
</ul>

<p>Die Person, die jeweils zugeh&ouml;rt hat, darf abschliessend bei Bedarf noch zur&uuml;ckmelden, was an den Aussagen des Gegen&uuml;bers sie besonders beeindruckt hat.</p>

<h2>Weitere Verwendung:</h2>

<p>Sie k&ouml;nnen die Kleingruppenarbeit als positive Einstimmung aufs Thema einfach im Raum stehen lassen.</p>

<p>Sie k&ouml;nnen aber auch die wichtigsten Ergebnisse im Plenum sammeln. Damit lernen die Studierenden, dass andere ggf. anderes gelernt haben. Und Sie erfahren, wie es um die Fortschritte der Studierenden aus deren Sicht bestellt ist.<br />
&nbsp;</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p>McKergow, Mark (2012). <em>Start in den Tag</em>. In: R&ouml;hrig, Peter (Hrsg.). <em>Solution Tools</em>. Die 60 besten, sofort einsetzbaren Workshop-Interventionen mit dem Solution Focus. Bonn: Manager Seminare. 4. Auflage. 336-339.</p>
]]></content:encoded>
			<enclosure type="image/jpeg" url="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Start.jpg" length="8252" />
		</item>
		<item>
          <title>Gruppenbefindlichkeit auf einen Blick</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=252</link>
			<description>Bei Gruppenarbeiten im Notfall unterstützen können, ohne zu stören</description>
          <pubDate>Tue, 19 Nov 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=252</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Gruppenbefindlichkeit.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Wenn Kleingruppen schweigen oder in ihrer Arbeit zu stocken scheinen, Fragezeichen in den Gesichtern zu sehen sind oder lautstarke Auseinandersetzungen stattfinden, neigen Lehrpersonen dazu, zu den entsprechenden Gruppen zu gehen und ihre Hilfe anzubieten bzw. nach eventuellen Problemen zu fragen. Damit nehmen sie den Lernenden in der Gruppe aber ggf. die M&ouml;glichkeit, aufgetretene Probleme selbst zu l&ouml;sen.</p>

<p>Sobald die Lehrperson neben dem Gruppenarbeitstisch steht und Hilfe anbietet, ist die Motivation zum eigenst&auml;ndigen L&ouml;sen des Problems aber ggf. verschwunden, denn sich helfen lassen wirkt auf den ersten Blick meist einfacher als Probleme selbst zu l&ouml;sen.</p>

<p>Wer sicher gehen m&ouml;chte, als Lehrperson nicht einen wichtigen Lernprozess einer Gruppe unn&ouml;tig zu st&ouml;ren, kann jeder Gruppe ein mehrfarbiges Signal mitgeben:</p>

<ul>
	<li>Kleben Sie drei Papiere oder Karten mit den Farben gr&uuml;n, orange und rot&nbsp;zu einem Dreieck zusammen.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Geben Sie jeder Gruppe ein solches Dreieck mit.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Sagen Sie den Gruppen, sie m&ouml;gen&nbsp;das Signal&nbsp;mit der Farbe in Ihre Richtung aufstellen, in der sich ihr Arbeitsprozess gerade befindet:
	<ul>
		<li>Gr&uuml;n: &bdquo;alles in Ordnung, wir arbeiten&ldquo;</li>
		<li>orange: &bdquo;wir kommen nicht so gut voran und wissen nicht ganz genau, ob wir auf dem richtigen Weg sind &ndash; bitte im Auge behalten&ldquo;</li>
		<li>Rot: &bdquo;wir haben ein Problem, das wir nicht eigenst&auml;ndig l&ouml;sen k&ouml;nnen. Wir bitten um Unterst&uuml;tzung&ldquo;</li>
	</ul>
	</li>
</ul>

<p>So kommen Sie den Kleingruppen nur dann zu Hilfe, wenn sie wirklich Hilfe brauchen.</p>

<h2>Tipp:</h2>

<p>Stellen Sie den Studierenden zus&auml;tzlich das Procedere &bdquo;Mikroartikel&ldquo; oder &bdquo;Paula&ldquo; vor, wenn Sie m&ouml;chten, dass diese Probleme beim Arbeiten in Gruppen m&ouml;glichst eigenst&auml;ndig l&ouml;sen.<br />
&nbsp;</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Die Anregung stammte von einer Kursteilnehmerin.</p>
]]></content:encoded>
			<enclosure type="image/jpeg" url="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Gruppenbefindlichkeit.jpg" length="9630" />
		</item>
		<item>
          <title>Einladungen zum aktiven Mitmachen</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=225</link>
			<description>Anregungen für die Teilnehmeraktivierung</description>
          <pubDate>Tue, 19 Nov 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=225</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Aktivierung.jpg" hspace="5" align="left" ><p>&bdquo;Wer mitmacht, lernt am besten&ldquo; - ein Erfolgsrezept der aktuellen Didaktik ist die Aktivit&auml;t der Lernenden. Doch Studierende bleiben trotz dieser Aufforderung oft passiv, was Lehrveranstaltungen zu einer z&auml;hen und f&uuml;r Dozierende wie Studierende m&uuml;hsamen Angelegenheit macht.</p>

<p>Folgendes k&ouml;nnte es den Studierenden erleichtern, sich aktiv zu beteiligen:</p>

<ul>
	<li>Fordern Sie die Teilnehmenden schon einige Wochen vor der Veranstaltung auf, ihre Interessen, Ziele und ggf. sogar bevorzugten Arbeitsformen zu nennen. (Fragen Sie aber nur bez&uuml;glich dessen, was Sie auch beeinflussen k&ouml;nnen!)<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Lassen Sie bei der Planung Zeitfenster offen, in denen die Teilnehmenden selber entscheiden k&ouml;nnen, was sie tun m&ouml;chten.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Lassen Sie die Teilnehmenden bei praktischen Beispielen selber Beispiele mitbringen oder erfinden.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Lassen Sie die Teilnehmenden den Raum so einrichten, wie diese am liebsten arbeiten m&ouml;chten.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Vergeben Sie gleich zu Beginn &bdquo;Jobs&ldquo; (s. Didaktipp &bdquo;Jobkarten&ldquo;).<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Lassen Sie die Teilnehmenden selber entscheiden, wie sie ihren Kompetenzzuwachs &uuml;berpr&uuml;fen m&ouml;chten.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Geben Sie den Lernenden ggf. sogar mehrere methodische Alternativen f&uuml;r ihre Arbeit, sofern das m&ouml;glich ist.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Legen Sie die Zeit z.B. f&uuml;r Gruppenarbeiten m&ouml;glichst nur grob fest und fragen Sie stattdessen die Teilnehmenden, wie viel Zeit sie brauchen werden. Fragen Sie nach Ablauf der Zeit nach und geben Sie den Gruppen bei Bedarf noch mehr Zeit.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>L&ouml;sen Sie nicht jedes Problem, dass entsteht. Beauftragen Sie stattdessen einen &bdquo;Krisenstab&ldquo; o.&Auml;., L&ouml;sungsvorschl&auml;ge zu entwickeln.</li>
</ul>

<p>Das bedeutet: lassen Sie die Lernenden sp&uuml;ren, dass es <em>ihre </em>Lehrveranstaltung ist und nicht die der Lehrperson.<br />
&nbsp;</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Weidenmann, Bernd (2008). <em>Handbuch Active Training. Die besten Methoden f&uuml;r lebendige Seminare. </em>Weinheim und Basel: Beltz. 2. Auflage</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Roter Faden</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=251</link>
			<description>Die Struktur einer Veranstaltung sichtbar werden lassen</description>
          <pubDate>Fri, 25 Oct 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Lehrmittelgestaltung</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<category>Stoffverdichtung</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=251</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Roter-Faden_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Leicht verlieren Lernende bei komplexen Themen den &Uuml;berblick &uuml;ber den Gesamtzusammenhang der unterschiedlichen Inhalte. Teilweise verlieren sie sich auch im Detail und sehen &bdquo;den Wald vor B&auml;umen nicht mehr&ldquo;.</p>

<p>In diesem Fall hilft die Methode &bdquo;roter Faden&ldquo;: <em>Sie k&ouml;nnen die zentralen Themen der Veranstaltung in ihrer logischen Reihenfolge auf Karten schreiben und mit W&auml;scheklammern an einen roten Faden h&auml;ngen, den Sie durch den Raum gespannt haben.</em></p>

<p>Anschliessend k&ouml;nnen Sie nun immer wieder auf den &bdquo;roten Faden&ldquo; zur&uuml;ckkommen und den Teilnehmenden durch ein Zeichen oder sogar dauerhaft sichtbares Signal (Pfeil o.&Auml;.) sichtbar machen, wo Sie und die Lernenden sich gerade befinden.</p>

<h2>Varianten:</h2>

<ul>
	<li>
	<h3><em>Zeitliche Platzierung in der Veranstaltung:</em></h3>
	</li>
</ul>

<p>Sie k&ouml;nnen den &bdquo;roten Faden&ldquo; von Beginn an nutzen, d.h. das Thema und Programm zu Beginn der Veranstaltung vorstellen und dann immer wieder darauf zur&uuml;ckkommen.</p>

<p>Sie k&ouml;nnen den &bdquo;roten Faden&ldquo; aber auch als Assessment im Rahmen einer Zwischenevaluation oder sogar am Ende einer Veranstaltung von den Lernenden erstellen lassen. Sie k&ouml;nnen ihn auch als &bdquo;Notfallmassnahme&ldquo; bei thematischer Konfusion der Lernenden zu jeder Zeit in der Veranstaltung einsetzen.</p>

<ul>
	<li>
	<h3><em>Erstellung des &bdquo;roten Fadens&ldquo;:</em></h3>
	</li>
</ul>

<p>Sie k&ouml;nnen den &bdquo;roten Faden&ldquo; und die Karten f&uuml;r die Lernenden erstellen und aufh&auml;ngen. Sie k&ouml;nnen den &bdquo;roten Faden&ldquo; aufh&auml;ngen und die Karten erstellen, aber die Lernenden sie aufh&auml;ngen lassen. Sie k&ouml;nnen auch nur den Faden aufh&auml;ngen und die Lernenden die Karten erstellen und aufh&auml;ngen lassen. Oder Sie k&ouml;nnen ihnen nur das Material hinlegen und sie auch den Faden selber aufh&auml;ngen lassen.</p>

<ul>
	<li>
	<h3><em>Material:</em></h3>
	</li>
</ul>

<p>Es muss kein roter Faden sein: Sie k&ouml;nnen auch einen Strich an die Tafel malen und die Lernenden Begriffe daran schreiben lassen, Sie k&ouml;nnen sie Karten auf den Boden legen lassen o.&Auml;.</p>

<ul>
	<li>
	<h3><em>Erg&auml;nzungen:</em></h3>
	</li>
</ul>

<p>Sie k&ouml;nnen die Lernenden Fragen oder W&uuml;nsche zu eigenen Themen zum jeweiligen Thema h&auml;ngen lassen.</p>

<h2>Tipps:</h2>

<ul>
	<li>Bei zu vielen Themen (mehr als 15) wird diese Methode un&uuml;bersichtlich.</li>
	<li>Konzentrieren Sie sich also auf Hauptthemen und achten Sie darauf, dass keine Nebenthemen im &bdquo;roten Faden&ldquo; erscheinen.<br />
	&nbsp;</li>
</ul>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Weidenmann, Bernd (2008). <em>Handbuch Active Training. Die besten Methoden f&uuml;r lebendige Seminare</em>. Weinheim und Basel: Beltz. 2. Auflage</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Drei-Farben-Abstimmung [Ampelmethode]</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=253</link>
			<description>Schnelle Meinungsbildung ohne Schwarz-weiss-Malerei als Diskussionseinstieg</description>
          <pubDate>Fri, 25 Oct 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=253</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Ampel_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Wer schon einmal versucht hat, Lernende &uuml;ber eine Fach- oder Organisationsfrage abstimmen zu lassen und weder bei &bdquo;ja&ldquo; noch bei &bdquo;nein&ldquo; gab es gen&uuml;gend Meldungen, kennt das Problem: zu vielen Fragen haben Lernende noch keine hinreichend dezidierte Meinung um eine klare Aussage machen zu k&ouml;nnen.</p>

<p>Wenn Sie dennoch mit Lernenden diskutieren m&ouml;chten, ist die &bdquo;Drei-Farben-Abstimmung&ldquo; ein guter Einstieg:</p>

<ul>
	<li>Geben Sie jedem und jeder Lernenden eine gr&uuml;ne, eine gelbe und eine rote Karte.</li>
	<li>Machen Sie klar, was die Farben bedeuten:
	<ul>
		<li><em>Rot:</em> Ablehnung</li>
		<li><em>Gr&uuml;n: </em>Zustimmung</li>
		<li><em>Gelb:</em> noch unentschieden</li>
	</ul>
	</li>
	<li>Bitten Sie die Teilnehmenden, als Reaktion auf die gleich folgende Frage je nach ihrer Haltung zur Frage eine der Karten zu heben.</li>
	<li>Stellen Sie die Frage, die Sie diskutieren m&ouml;chten.</li>
	<li>Merken Sie sich einige Personen f&uuml;r jede Kartenfarbe.</li>
	<li>Lassen Sie die Lernenden miteinander diskutieren, warum sie diese Karte hochgehoben haben. Sie k&ouml;nnen z.B. drei Gruppen nach Farben bilden, aber auch unabh&auml;ngig von der Kartenfarbe die sie hochgehoben haben Sitznachbarn miteinander diskutieren lassen.</li>
	<li>Sprechen Sie nun einzelne Lernende darauf an, warum sie welche Kartenfarbe hochgehalten haben und was sie mit ihrem Nachbarn bzw. ihrer Gruppe diskutiert haben.</li>
</ul>

<p>Auf diese Art k&ouml;nnen Sie mit den Lernenden deren Einsch&auml;tzungen diskutieren, auch wenn sie sich noch nicht sehr sicher sind bzw. sich nicht festlegen m&ouml;chten. Dies kann f&uuml;r eine Meinungsbildung sehr f&ouml;rderlich sein.</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p><a href="http://www.bpb.de/lernen/unterrichten/methodik-didaktik/62269/methodenkoffer-detailansicht?mid=281">http://www.bpb.de/lernen/unterrichten/methodik-didaktik/62269/methodenkoffer-detailansicht?mid=281</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Schlüsselfragen als Themenzugang</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=240</link>
			<description>Gemeinsam mit Studierenden fragengeleitet arbeiten</description>
          <pubDate>Fri, 25 Oct 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=240</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Schluesselfragen_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Ein Traum von Lehrpersonen ist, dass die Studierenden mit eigenen Fragestellungen und Interessen in ihre Lehrveranstaltung kommen. Oftmals findet sich die Lehrperson jedoch vor einer schweigenden Gruppe, die noch keine Fragen hat, weil ihr das Thema noch zu fremd ist.</p>

<p>Wenn diese Gefahr besteht, k&ouml;nnen Sie als Lehrperson vorbeugen, indem Sie selber eine Reihe von f&uuml;r die Studierenden potentiell interessanten Fragen vorbereiten:</p>

<ul>
	<li>&Uuml;berlegen Sie, was die Studierenden interessieren k&ouml;nnte bzw. was am Thema f&uuml;r sie wichtig sein k&ouml;nnte.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Schreiben Sie entsprechende Fragen jeweils auf eine lange Moderationskarte.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Legen Sie die Karten im Seminar in willk&uuml;rlicher Reihenfolge auf den Boden bzw. heften Sie sie an eine Pinnwand, kleben Sie sie mit Kreppband an die Tafel o.&Auml;.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Machen Sie den Studierenden deutlich, dass es sich hier nur um eine erste Auswahl von Fragen handelt und sie gern weitere Fragen beisteuern k&ouml;nnen. Wenn es weitere Fragen seitens der Studierenden gibt, notieren Sie auch diese auf je eine Karte und h&auml;ngen, kleben oder legen sie sie zu den anderen.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Lassen Sie die Studierenden entscheiden, mit welcher Frage sie beginnen m&ouml;chten und vielleicht auch, in welcher Reihenfolge sie die weiteren Fragen bearbeiten m&ouml;chten. Sie k&ouml;nnen das Gespr&auml;ch &uuml;ber die Reihenfolge moderieren, die Studierenden aber auch eigenst&auml;ndig diskutieren und die Karten in die von ihnen gew&uuml;nschte Reihenfolge bringen lassen.</li>
</ul>

<p>Eine solche gemeinsame Planung hat drei Vorteile:</p>

<ol>
	<li>Die Studierenden k&ouml;nnen sich an der Vorgehensweise beim Erarbeiten des Themas beteiligen, auch wenn sie noch nicht genug Vorwissen oder Erfahrung haben, um selber Fragen zum Thema zu stellen.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Die Studierenden setzen sich zu Beginn der Veranstaltung aktiv mit Aspekten der Thematik auseinander.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Sie k&ouml;nnen im Veranstaltungsverlauf flexibler bleiben, sofern Sie den &bdquo;Fragenfahrplan&ldquo; immer sichtbar lassen: Sie k&ouml;nnen im weiteren Verlauf der Veranstaltung gemeinsam mit den Studierenden Umstellungen vornehmen, sobald die Studierenden genug zum Thema wissen, um ihr Priorit&auml;ten in Bezug auf die Fragestellungen &auml;ndern zu k&ouml;nnen.</li>
</ol>

<p>Diese Methode eignet sich am besten f&uuml;r kleinere Gruppen bis ca. 15 Personen.<br />
&nbsp;</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Gross, Harald, Boden, Betty und Boden, Nikolaas (2012). <em>Munterrichtsmethoden. 22 aktivierende Lehrmethoden f&uuml;r die Seminarpraxis.</em> Berlin: Gert Schilling Verlag. 3. Auflage</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Wissens-Fussball</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=220</link>
			<description>Sie können Studierende Zahlen, Daten und Fakten auch einmal spielerisch repetieren lassen</description>
          <pubDate>Tue, 15 Oct 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=220</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Fussball.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Wissens-Fussball ist sportlich aufbereitete Form der Repetition und des Assessments. Die Methode funktioniert folgendermassen:</p>

<ol>
	<li>Ein Fussballfeld mit einigen darauf geklebten bzw. gezeichneten Punkten wird aufgeh&auml;ngt bzw. auf den Tisch gelegt. Sie k&ouml;nnen auch ein Fussballfeld auf ein Flipchart zeichnen, an die Tafel malen o.&Auml;. Die Gruppe wird in zwei Mannschaften aufgeteilt. Der Ball wird auf den Mittelpunkt gelegt (bzw. mit Kreppband angeklebt).<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Die Spielzeit wird angegeben. Am besten haben Sie eine grosse Uhr im Raum, damit jede/r die Zeit sehen kann. Spielen Sie nicht zu lange, damit es spannend bleibt (15-20 Minuten).<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Die Lehrperson stellt Fragen. Wer die Antwort weiss, ruft sie. Wenn sie stimmt, erh&auml;lt die Gruppe der antwortenden Person einen Punkt: der Ball wird auf den n&auml;chsten Punkt in Richtung des Tors der gegnerischen Gruppe gesetzt.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Ein Tor gibt es dann, wenn eine Mannschaft eine richtige Antwort vom letzten Punkt vor dem gegnerischen Tor gegeben hat.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Ggf. eine Auswertungsrunde anschliessen und den Studierenden Feedback geben.</li>
</ol>

<h2>Varianten:</h2>

<ul>
	<li>Wissens-Fussball mit Penalty: bei drei falschen Antworten einer Gruppe zur gleichen Frage kann diese Frage als &bdquo;Penalty-Frage&ldquo; an die gegnerische Gruppe gegeben werden. Wenn jemand die richtige Antwort gibt, gibt es ein Tor. Wenn nicht, geht das Spiel vom Mittelpunkt aus weiter.</li>
	<li>Wissens-Fussball f&uuml;r Grossgruppen: mehrere Mannschaften gleichzeitig gegeneinander antreten lassen. Das braucht so viele Fussballfelder wie Gruppen und jeweils einen studentischen Schiedsrichter (Fragensteller).</li>
</ul>

<p>Wissens-Fussball ist ungew&ouml;hnlich. Aber es spricht Einiges daf&uuml;r:</p>

<ol>
	<li>Manches m&uuml;ssen Studierende etwas einfach wissen. Sie k&ouml;nnen ihnen mit der folgenden Methode helfen, motivierter zu lernen.</li>
	<li>Manchmal m&uuml;ssen Sie wissen, was die Studierenden wissen. Damit k&ouml;nnen Sie sich mit dieser Methode auch selber helfen.</li>
	<li>Und manchmal k&ouml;nnen Studierende nicht mehr an einem Platz sitzen (z.B. bei Blockveranstaltungen). Dann braucht es eine r&auml;umliche Ver&auml;nderung.</li>
</ol>

<h2>Literatur (Inspirationsquelle):</h2>

<p>Ammann, J&uuml;rg (2012). <em>Und immer wieder Fussball</em>. In: Rachow, Axel und Sauer, Johannes (Hrsg.): Spielbar Swiss Edition. 49 Schweizer Trainer pr&auml;sentieren 62 Top-Spiele aus ihrer Seminarpraxis. Bonn: managerSeminare Verlags GmbH. S. 81f</p>

<p>Weidenmann, Bernd (2006). <em>Handbuch active Training</em>. Die besten Methoden f&uuml;r lebendige Seminare. Weinheim/Basel: Beltz</p>
]]></content:encoded>
			<enclosure type="image/jpeg" url="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Fussball.jpg" length="18407" />
		</item>
		<item>
          <title>Jobkarten</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=226</link>
			<description>Eine sinnvolle Aufgabe für jede/n im Seminar</description>
          <pubDate>Tue, 15 Oct 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=226</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Jobkarten_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Ein Problem bei vielen Lehrveranstaltungen in kleineren Gruppen und bei Gruppenarbeiten ist, dass alle aktiv mitarbeiten sollen, aber nur wenige das wirklich tun. Ein gutes Rezept f&uuml;r aktive Beteiligung ist, f&uuml;r jede/n Lernende/n neben der inhaltlichen Arbeit eine Rolle zu definieren.</p>

<p>Neben den &uuml;blichen Rollen &laquo;Protokollant/in&raquo; und &laquo;Diskussionsleitung&raquo; k&ouml;nnen das z.B. folgende Rollen sein:</p>

<ul>
	<li><strong>Abendglocke:</strong><br />
	Diese Person gestaltet den Veranstaltungs- oder Arbeitsphasenabschluss. Das kann eine kurze Zusammenfassung sein, ein Blitzlicht, ein Quiz oder ein Stimmungsbarometer &ndash; am besten darf diese Person das selbst entscheiden.</li>
	<li><strong>Ausguck:</strong><br />
	Diese Person beobachtet genau und meldet sich zu Wort, wenn etwas geschieht oder zur Sprache kommt, was f&uuml;r alle wichtig sein k&ouml;nnte.</li>
	<li><strong>Feuermelder:</strong><br />
	Diese Person meldet sich zu Wort, wenn sich Probleme anbahnen. Ggf. ist diese Person sogar f&uuml;r das &bdquo;L&ouml;schen&ldquo; zust&auml;ndig, d.h. f&uuml;r L&ouml;sungsvorschl&auml;ge.</li>
	<li><strong>Reporter:</strong><br />
	Diese Person kann, sobald sie es f&uuml;r sinnvoll h&auml;lt, Kurzinterviews zum Inhalt oder Ablauf f&uuml;hren und damit der Gruppe die M&ouml;glichkeit geben, sich ihrer Arbeitsweise besser bewusst zu werden. Ggf. kann sie die Ergebnisse sogar in Form kurzer Nachrichten zusammenfassen.</li>
	<li><strong>Morgenzeitung: </strong><br />
	Diese Person kann bei Veranstaltungen mit mehreren Terminen zu Beginn der aktuellen Sitzung noch einmal das Wichtigste der letzten Sitzung zusammenfassen.</li>
	<li><strong>Oscar: </strong><br />
	Diese Person kann am Ende einer Einheit einen Preis f&uuml;r die beste Leistung verleihen (beste Pr&auml;sentation, Vorbild, Person mit dem meisten Humor, &hellip;).</li>
</ul>

<h2>Tipps:</h2>

<ul>
	<li>Formulieren Sie die Rollen immer positiv. &laquo;Kritiker&raquo; ist keine besonders erfreuliche Rolle &ndash; besser ist die Rolle &laquo;change manager&raquo; mit der Aufgabe, Verbesserungsvorschl&auml;ge zu entwickeln.</li>
	<li>Meiner Erfahrung zufolge ist die Vergabe von zu vielen Rollen bei gr&ouml;sseren Gruppen verwirrend oder sehr zeitaufw&auml;ndig, da jede Rolle ja einen aktiven Part hat und Ergebnisse zu produzieren hat. Bei gr&ouml;sseren Gruppen gibt es auch die M&ouml;glichkeit, Rollen doppelt oder dreifach zu vergeben und die entsprechenden Teilnehmenden zusammenarbeiten zu lassen.</li>
	<li>Lassen Sie die Teilnehmenden die Rollen verdeckt ziehen.</li>
</ul>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Weidenmann, Bernd (2008). <em>Handbuch Active Training. Die besten Methoden f&uuml;r lebendige Seminare.</em> Weinheim und Basel: Beltz. 2. Auflage</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Anker setzen in Vorlesungen</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=157</link>
			<description>Auch bei Vorlesungen: Anker setzen hilft der Verarbeitung von Wissen</description>
          <pubDate>Tue, 15 Oct 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Stoffverdichtung</category>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Anker_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><h2>Warum Anker setzen?</h2>

<p>Insbesondere f&uuml;r l&auml;ngerfristiges Behalten muss Wissen selbstt&auml;tig konstruiert und verarbeitet werden (Siebert 1999). Studierende setzen&nbsp;auch bei Lehrvortr&auml;gen eigene Schwerpunkte und bilden Anker. Dies geschieht durch subjektiv besonders bedeutsame oder allgemein hervorstechende Momente, sogenannte Anker (Weidenmann&nbsp;2002, S. 56 f.). Weidenmann unterscheidet</p>

<ul>
	<li>sensorische Markierungen (z. B. Folien),</li>
	<li>emotionale Markierungen (z. B. etwas, das Betroffenheit erzeugt),</li>
	<li>kognitive Markierungen (z. B. Wiederholungen, Auschm&uuml;ckungen, Eselsbr&uuml;cken) oder</li>
	<li>pers&ouml;nliche Erfahrungen der Zuh&ouml;rer/innen.</li>
</ul>

<p>Der Begriff wird hier anders verstanden als beim &quot;anchored instruction&quot; (Bransford et al. 1990). .</p>

<p>Sich f&uuml;r jede Vorlesung m&ouml;gliche Anker zu &uuml;berlegen, richtet die Aufmerksamkeit weg von der eigenen Perspektive auf die Lehrinhalte&nbsp; hin zur aktiven Wissensverarbeitung der Studierenden (Wehr 2006).</p>

<h2>Weitere Anker&nbsp;sind:</h2>

<ul>
	<li>Frage-Antwort-Sequenzen</li>
	<li>Diskussionen</li>
	<li>Definitionen</li>
	<li>Begriffskl&auml;rungen</li>
	<li>Antworten auf selbst gestellte Fragen</li>
	<li>Tafelanschriften</li>
	<li>koh&auml;rent und gut nachvollziehbar dargestellte Ausf&uuml;hrungen</li>
	<li>Anfang und Schluss des Lehrvortrags</li>
</ul>

<h2>Quellen:</h2>

<p>Bransford, J. D./ Sherwood, R. D./ Hasselbring, T. S./ Kinzer, C. K. &amp; Williams, S. M. (1990). <em>Anchored instruction: Why we need it and how technology can help.</em> In: Nix, D. &amp; Sprio, R. (eds.). <em>Cogintiion, education and multimedia.</em> Hillsdale, NJ.: Lawrence Erlbaum Associates.<br />
Siebert, H. (1999). <em>P&auml;dagogischer Konstruktivismus &ndash; eine Bilanz der Konstruktivismusdiskussion f&uuml;r die Bildungspraxis. </em>Neuwied: Luchterhand Verlag.<br />
Wehr, S. (2006).<em> F&ouml;rdern Zwei-Minuten-Pausen oder Anker die Wissensaneignung innerhalb von Vorlesungen? &ndash; eine Pilotstudie und Fallanalyse.</em> Das Hochschulwesen, 1, S. 10&ndash;13<br />
Weidenmann, B. (2002). <em>Erfolgreiche Kurse und Seminare. Professionelles Lernen mit Erwachsenen.</em> Weinheim u.a.: Beltz Verlag.</p>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Fördern durch Beurteilen</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=154</link>
			<description>Das Wie und das Was von Prüfungen steuert das Lernverhalten</description>
          <pubDate>Tue, 15 Oct 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Didaktische Kohärenz</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<category>Lernziele</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=154</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Beurteilung_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Bei g&auml;ngigen schriftlichen oder m&uuml;ndlichen&nbsp;Pr&uuml;fungsverfahren wird Wissen abgefragt. Studierende bereiten sich auf derartige Pr&uuml;fungen mit eher oberfl&auml;chlichem Lernen vor. Sogenanntes Tiefenlernen (Nijhuis et al. 2005) wird durch Pr&uuml;fungsformen gef&ouml;rdert, die Probleml&ouml;sef&auml;higkeiten und Anwendungswissen fokussieren und damit kompetenzorientiert sind. Komptenzorientierte Pr&uuml;fungen sind z.B. fallbasiertes Pr&uuml;fen oder praxisnahe Aufgaben. Wichtig ist, dass Lernziele, Unterrichtsmethoden und Pr&uuml;fungsformen &uuml;bereinstimmen. Bei der didaktischen Planung ist eine Passung von Lernzielen, Unterrichtsmethoden und Pr&uuml;fungsformen herzustellen (Alignment).</p>

<h2>Wie gestaltet man eine kompetenzorientierte Pr&uuml;fung?</h2>

<ul>
	<li>Ausgang didaktischer Planung: Kompetenzen und nicht Inhalte</li>
	<li>Didaktische Koh&auml;renz: Passung von Lernzielen, Unterrichtsmethoden, Pr&uuml;fungsform</li>
	<li>Operationalisierung der Lernziele</li>
	<li>Pr&uuml;fungsmodus festlegen</li>
</ul>

<h2>Ausgang didakticher Planung: Kompetenzen/Lernziele und nicht Inhalte</h2>

<p>Inhalte beschreiben die Gegenst&auml;nde (Was) einer Lehrveranstaltung. Lernziele konkretisieren im Unterschied dazu neben dem Was das Wie der Qualifikation. Das Anspruchsniveau ist bei der Formulierung von Lernzielen zu spezifizieren: M&uuml;ssen die Studierenden die drei wichtigsten Spracherwerbstheorien benennen oder sie auch erkl&auml;ren k&ouml;nnen? Zur Lernzielformulierung sind vor allem Begriffe (Verben) geeignet, die es erm&ouml;glichen, Verhalten zu beobachten. Hierdurch werden Lernziele operationalisierbar und &uuml;berpr&uuml;fbar. Das Lernziel &quot;Die Studierenden kennen die wichtigsten Spracherwerbstheorien&quot; ist weniger konkret und deshalb schwieriger zu &uuml;berpr&uuml;fen als das Lernziel &quot;Die Studierenden k&ouml;nnen die drei wichtigsten Spracherwerbstheorien benennen oder erkl&auml;ren&quot; (je nach Anspruchsniveau) (Wehr 2007, S. 190).</p>

<h2>Lernzieltaxonomie</h2>

<p>In Anlehnung an Bloom&nbsp;et al.&nbsp;(1972) unterscheiden Anderson &amp; Krathwohl (2001) unterschiedlich anspruchsvolle Denkleistungen. Je nach Art der Denkleistung wird eine bestimmte Lernzielebene angesprochen. Insgesamt haben Bloom&nbsp;und seine Mitarbeitenden sechs Stufen von Lernzielen im kognitiven Bereich definiert:</p>

<p>1&nbsp;Erinnern (Wissen reproduzieren k&ouml;nnen)<br />
2 Verstehen (Wissen erl&auml;utern k&ouml;nnen)<br />
3 Anwendung (Wissen anwenden k&ouml;nnen)<br />
4 Analyse (Zusammenh&auml;nge analysieren k&ouml;nnen)<br />
5&nbsp;Beurteilen (einen Sachverhalt anhand von Kriterien bewerten k&ouml;nnen)<br />
6&nbsp;Synthese/Schaffen/Entwicklung (Elemente zu einem neuen Ganzen verbinden)</p>

<p>Wenn die in einer Lehrveranstaltung angestrebten Lernziele alle sechs Taxonomiestufen betreffen, sollten diese sechs Auspr&auml;gungsgrade auch Gegenstand der Pr&uuml;fung sein.</p>

<h2>Operationalisierung der Lernziele&nbsp;&ndash; Beispiele (vgl. Wehr 2007)</h2>

<h3>Taxonomiestufe 1 &ndash; Beispiel f&uuml;r eine Kenntnisfrage</h3>

<p><em>Bei welchem organischen Defekt ist die Ursache von Aussprachest&ouml;rungen eindeutig?</em><em>&nbsp;</em></p>

<h3>Taxonomiestufe 2 &ndash;&nbsp;Beispiel f&uuml;r eine Verst&auml;ndnisfrage</h3>

<p><em>Erkl&auml;ren Sie, warum ein Unterschied besteht, ob man von Bedingungsfaktoren oder von (kausalen) Ursachen einer Sprachst&ouml;rung spricht?</em><em>&nbsp;</em></p>

<h3>Taxonomiestufe 3 &ndash;&nbsp;Beispiel f&uuml;r eine Anwendungsfrage</h3>

<p><em>Aufgrund einer Sprachsymptomatik geeignete therapeutische Massnahmen ableiten.</em></p>

<h3>Taxonomiestufe 4 &ndash;&nbsp;Beispiel f&uuml;r eine&nbsp;Analysefrage</h3>

<p><em>Wie spricht ein phonologisch gest&ouml;rtes Kind mit dem phonologischen Prozess </em><em>der Plosivierung das Wort &bdquo;Schal&ldquo; beispielsweise aus und das Wort &bdquo;Meter&ldquo; </em><em>bei Labialisierung?</em></p>

<h3>Taxonomiestufe&nbsp;5 &ndash;&nbsp;Beispiel f&uuml;r eine Beurteilungsaufgabe</h3>

<p><em>Beurteilung, ob ein Kind eine Sprachst&ouml;rung hat oder nicht, anhand eines Fallbeispiels.</em></p>

<h3>Taxonomiestufe 6 &ndash; Beispiel f&uuml;r eine Entwicklungsfrage</h3>

<p><em>Schreiben eines Diagnoseberichtes &uuml;ber ein sprachgest&ouml;rtes Kind anhand eines </em><em>Fallbeispiels.</em></p>

<h2>Pr&uuml;fungsmodus festlegen</h2>

<p>Kompetenzorientierte Pr&uuml;fungen&nbsp;setzen auf&nbsp;Stufe 3 und aufw&auml;rts an, da sie die Anwendung (den Transfer) von Wissen voraussetzen bzw. Probleml&ouml;sungen und Beurteilungen verlangen&nbsp;(Stufe 4, 5 und 6). Pr&uuml;fungsformen, die dies erm&ouml;glichen sind Pr&uuml;fen mit Hilfe von F&auml;llen oder Pr&uuml;fen&nbsp;in praxisnahen Situationen (Wehr 2007, S. 185&ndash;197).</p>

<h2>Quellen</h2>

<p>Anderson, L. W. &amp; Krathwohl, D. R. (Hrsg.) (2001). <em>A Taxonomy for Learning, Teaching, and Assessing. A Revision of Bloom&#39;s Taxonomy of Educational Objectives</em>. New York u.a.: Longman.<br />
Bloom, B. S. (1972) (Hrsg.). <em>Taxonomie von Lernzielen im kognitiven Bereich</em>. 4. Auflage. Weinheim, Basel: Beltz Verlag.<br />
Nijhuis, J. F. H., Segers, M. S. R. &amp; Gijselsaers, W. H. (2005). <em>Influence of Redesigning a Learning Environment on Student Perceptions and Learning Strategie</em>. Learning Environments Research, 8, S. 67&ndash;93.<br />
Wehr, S. (2007). <em>Pr&uuml;fen von Kompetenzen</em>. In: Wehr, S. &amp; Ertel, H. (Hrsg.): <em>Aufbruch in der Hochschullehre. Kompetenzen und Lernende im Zentrum</em>. Bern u.a.: Haupt Verlag.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Feedback durch Kollegiale Lehrbeobachtung</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=162</link>
			<description>Durch eine Unterrichtsbeobachtung kann man eine detaillierte Rückmeldung auf die eigenen Lehrfähigkeiten erhalten. </description>
          <pubDate>Tue, 15 Oct 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Evaluation</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=162</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Kollegiale-Beratung_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Um R&uuml;ckmeldungen &uuml;ber die eigene Lehrkompetenz zu erhalten, sind Fragebogen ein beliebtes Mittel. Die Beurteilungsf&auml;higkeit von Studierenden ist jedoch aus verschiedenen Gr&uuml;nden eingeschr&auml;nkt. Sogenannte Verzerrungsfaktoren k&ouml;nnen die Beliebtheit des Faches oder der Zeitpunkt der Veranstaltung sein (vgl. Elfering, Grebner &amp; Wehr 2010). Die Fremdbeobachtung durch eine Kollgin bzw. einen Kollegen (Peer) kann deshalb eine wertvolle Feedbackquelle f&uuml;r eigene St&auml;rken und Entwicklungsm&ouml;glichkeiten in der Lehrt&auml;tigkeit sein (vgl. Wehr 2006).</p>

<h2>Damit die Lehrbeobachtung zur Qualit&auml;tsentwicklung beitr&auml;gt, ist Verschiedenes zu beachten:</h2>

<ol>
	<li>Wichtig ist ein <strong>Vorbereitungsgespr&auml;ch</strong>, in welchem die&nbsp;Ausbildungsziele, Qualit&auml;tsstandards und daraus abgeleitet der Fokus der Beobachtung gekl&auml;rt werden.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Die Lehrbeobachtung selbst erfolgt anhand eines <strong>Beobachtungsleitfadens</strong>, der Grundlage f&uuml;r die anschliessende gemeinsame Auswertung ist.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>In der <strong>Nachbesprechung</strong> findet ein Austausch von Selbsteinsch&auml;tzung und Fremdbeobachtung statt. Ziel dessen ist es, Konsequenzen anhand der vorher definierten Qualit&auml;tsmerkmale abzuleiten.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Die R&uuml;ckmeldungen sind&nbsp;unter Anwendung allgemeiner <strong>Feedbackregeln</strong> zu geben.<br />
	&nbsp;</li>
</ol>

<h2>M&ouml;gliche Dimensionen eines Beobachtungsleitfadens sind (Wehr 2008):</h2>

<ul>
	<li>Didaktische Kompetenz</li>
	<li>Fachkompetenz</li>
	<li>Sprachkompetenz</li>
	<li>Sozialkompetenz<br />
	&nbsp;</li>
</ul>

<h2>Allgemeine Feedbackregeln erleichtern, kritische R&uuml;ckmeldungen anzunehmen:</h2>

<ol>
	<li>Die Lehrperson darf zuerst ihre eigene Wahrnehmung mitteilen</li>
	<li>Zun&auml;chst Positives erw&auml;hnen, dann zu Verbesserndes</li>
	<li>Feedback als subjektive Meinung deklarieren (Lob, Anerkennung, Kritik als Ich-Botschaften formulieren)</li>
	<li>M&ouml;glichst genaue Beschreibung des beobachteten Verhaltens, keine Verallgemeinerungen</li>
	<li>Konstruktive Hinweise geben (Verbesserungsm&ouml;glichkeiten aufzeigen)</li>
	<li>Gegenseitiges Verstehen sicherstellen<br />
	&nbsp;</li>
</ol>

<h2>Quellen:</h2>

<p>Elfering, A., Grebner, S. &amp; Wehr, S. (2010). <em>Do undergraduate psychology students evaluate an obligatroy lecture in research methods unbiased from overall satisfaction with their studies?</em> Education Science and Psychology, 2, S. 40&ndash;46.<br />
Wehr, S. (2006). <em>Mehrperspektivische Lehrevaluation</em>. In: Wehr, S. (Hrsg.). <em>Hochschullehre adressatengerecht und wirkungsvoll</em>. Bern u. a.: Haupt.<br />
Wehr, S. (2008). <em>Unterrichtshospitationen lernwirksam gestalten</em>. In: Wehr, S. &amp; Ertel, H. (Hrsg.). <em>Lernprozesse f&ouml;rdern an der Hochschule</em>. Bern u. a.: Haupt.</p>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Vielredner in Lehrveranstaltungen</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=170</link>
			<description>Wie mit dominanten Gruppenmitgliedern umzugehen ist.</description>
          <pubDate>Tue, 15 Oct 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Rahmenbedingungen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=170</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Vielredner_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Lehrpersonen sind h&auml;ufig froh, wenn sich Studierende an Plenumsdiskussionen beteiligen. Wenn einzelne Studierende allerdings lange Monologe halten, verhindert dies eine ausgewogene Diskussionskultur.</p>

<h2>Wie k&ouml;nnen Vielredner gebremst werden?</h2>

<p>Folgende Vorschl&auml;ge finden sich in Winteler (2008, S. 103):</p>

<ul>
	<li>W&uuml;rdigen Sie die Kommentare.</li>
	<li>F&uuml;hren Sie eine Zeitbegrenzung f&uuml;r Diskussionsbeitr&auml;ge ein.</li>
	<li>Schauen Sie einen anderen Studierenden an und bewegen Sie sich auf ihn zu.</li>
	<li>Widmen Sie sich dem Vielredner in der Pause.</li>
	<li>Sagen Sie: &bdquo;Sie haben Ihre Meinung sehr ausf&uuml;hrlich dargestellt. Mich interessiert jetzt, was die anderen Teilnehmer denken.&ldquo;</li>
</ul>

<p>Weitere M&ouml;glichkeiten sind:</p>

<ul>
	<li>Stellen Sie allgemeine&nbsp;Regeln der Zusammenarbeit auf.</li>
	<li>Thematisieren Sie das Gespr&auml;chsverhalten der Studierenden.</li>
	<li>Falls grosse fachliche Unterschiede zwischen den Studierenden bestehen, geben Sie den unterforderten Studierenden gr&ouml;ssere und schwierigere Arbeitsauftr&auml;ge.</li>
</ul>

<h2>Quellen:</h2>

<p>Winteler, A. (2008). <em>Professionell lehren und lernen: ein Praxisbuch.</em> 3. Auflage. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft.<br />
Ruhr-Universit&auml;t Bochum:<em> Leitfaden f&uuml;r Tutorinnen und Tutoren. Problemorientiertes Lernen (POL) im Regel- und Modellstudiengang.</em> B&uuml;ro f&uuml;r Studienreform Medizin. <a href="https://learninglab.uni-due.de/sites/default/files/Tutorenleitfaden.pdf" target="_blank">https://learninglab.uni-due.de/sites/default/files/Tutorenleitfaden.pdf</a>, zuletzt abgefragt am 17. April 2020.</p>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Das Schweigen der Studierenden</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=172</link>
			<description>Was zu tun ist, wenn keiner antwortet.</description>
          <pubDate>Tue, 15 Oct 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=172</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Schweigende_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Fragen an die Lernenden zu stellen, ist Teil von Unterricht. H&auml;ufig antwortet die Lerngruppe jedoch mit Schweigen. In der Arbeit mit Erwachsenen vermeiden Lehrkr&auml;fte in der Regel einzelne Personen aufzurufen, um diese nicht blosszustellen, wenn sie die Antwort nicht wissen. Deshalb geben viele Dozierende selbst die Antwort auf ihre Fragen, wenn sich niemand meldet.</p>

<h2>Was kann bei einem Schweigen der Gruppe getan werden?</h2>

<p>&nbsp;(Weidenmann 2011, S. 70 f., W&ouml;rner 2006, S. 68 ff.)</p>

<ul>
	<li>Gen&uuml;gend Zeit lassen, damit die Lernenden &uuml;ber die Antwort nachdenken k&ouml;nnen. Vor allem unerfahrene oder &auml;ngstliche Lehrpersonen warten nicht lang genug&nbsp;auf eine Antwort.</li>
	<li>Bei schwierigen Fragen kann bis zu 30 Sekunden gewartet werden (Winteler &amp; Forster 2007, S. 106).</li>
	<li>Das Schweigen ansprechen: &bdquo;Wo ist das Problem?&ldquo; und wieder gen&uuml;gend Zeit lassen f&uuml;r eine Antwort.</li>
	<li>Wenn das Schweigen anh&auml;lt, sollte das wiederum thematisiert werden: &bdquo;Sie haben jetzt einige Male geschwiegen. Ich weiss nicht, wie ich das verstehen soll. Helfen Sie mir.&ldquo;</li>
	<li>Verdeutlichen, dass es sich um echte Fragen handelt und die Lehrperson tats&auml;chlich eine Antwort erwartet (W&ouml;rner 2006, S. 71).</li>
	<li>Bewusstsein daf&uuml;r, dass es&nbsp;nach einem l&auml;ngeren Vortrag f&uuml;r die Zuh&ouml;renden schwierig ist,&nbsp;aktiv zu werden.</li>
	<li>Blitzlicht: Jede/r sagt in einem Satz, wie er/sie sich gerade f&uuml;hlt (reihum).</li>
</ul>

<p>Am wirksamsten sind jedoch nach wie vor eingeschobene kleine Auftr&auml;ge (<a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=129" target="_blank">&laquo;Student Active Breaks&raquo;</a>)<br />
&nbsp;</p>

<h2>Quellen:</h2>

<p>Weidenmann, B. (2011). <em>Erfolgreiche Kurse und Seminare. Professionelles Lernen mit Erwachsenen.</em> 8. Auflage. Weinheim und Basel: Beltz Verlag.<br />
Winteler, A. &amp; Forster, P. (2007). <em>Wer sagt, was gute Lehre ist? Evidenzbasiertes Lehren und Lernen.</em> Das Hochschulwesen, 4, S. 102&ndash;109.<br />
W&ouml;rner, A. (2006). <em>Lehren an der Hochschule. Eine praxisbezogene Anleitung.</em> Wiesbaden: Verlag f&uuml;r Sozialwissenschaften.</p>
]]></content:encoded>
			<enclosure type="image/jpeg" url="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Schweigende_DidakTipps.jpg" length="19908" />
		</item>
		<item>
          <title>Unvorbereitet in den Unterricht!?</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=173</link>
			<description>Wenn die Zeit für eine gründliche Seminarvorbereitung nicht reicht, kann die Methode der Kartenabfrage helfen.</description>
          <pubDate>Tue, 15 Oct 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=173</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Tuerklinkendidaktik_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Manchmal sind Lehrende nicht in der Lage, eine Seminarsitzung gut vorzubereiten. Was kann in einem solchen Fall getan werden?</p>

<p>Um eine Sitzung, die nicht oder nur ungen&uuml;gend vorbereitet werden konnte, trotzdem gut zu gestalten, eignet sich bei bestimmten Themen die Methode &quot;Kartenabfrage&quot; (W&ouml;rner 2006, S. 104 ff., Weidenmann 2011, S.144 ff.).</p>

<h2>Durchf&uuml;hrung der Kartenabfrage</h2>

<ul>
	<li>Bei dieser Methode wird das Oberthema der Seminarsitzung als Frage vorgegeben: Z.B. &quot;Was sind m&ouml;gliche Ursachen f&uuml;r St&ouml;rungen im Primarschulunterricht?&quot;<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Die Seminargruppe wird in Untergruppen aufgeteilt (max. 6 Personen), die die Frage gemeinsam diskutieren und ihre Ergebnisse auf Karten festhalten.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Die Arbeitsgruppen heften ihre Karten danach an eine Pinnwand und erkl&auml;ren dabei ihre Ergebnisse.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Diese Karten werden dann durch die Seminarleitung nach &uuml;bergeordneten Bereichen zusammengefasst (Cluster bilden).<br />
	&nbsp;</li>
	<li>In einem zweiten Arbeitsschritt erh&auml;lt jede Arbeitsgruppe&nbsp;einen Ursachenkomplex&nbsp;mit der Aufforderung, L&ouml;sungen zu suchen.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Die L&ouml;sungen werden wieder auf Karten notiert und wie oben auf dem Flipchart gesammelt und durch die Gruppen vorgestellt.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Die Ergebnisse k&ouml;nnen anschliessend im Plenum diskutiert werden.</li>
</ul>

<p>Diese Methode ist sehr aktivierend, aber auch zeitintensiv und eignet sich deshalb als Notl&ouml;sung, wenn eine Unterrichtseinheit nicht gen&uuml;gend vorbereitet werden konnte.</p>

<h2>Quellen:</h2>

<p>Weidenmann, B. (2011). <em>Erfolgreiche Kurse und Seminare. Professionelles Lernen mit Erwachsenen. </em>8. Auflage. Weinheim und Basel: Beltz Verlag.</p>

<p>W&ouml;rner, A. (2006). <em>Lehren an die Hochschule. Eine praxisbezogene Anleitung.</em> Wiesbaden: Verlag f&uuml;r Sozialwissenschaften.</p>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Tauschbörse ExpertInnenwissen</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=256</link>
			<description>So können Sie die Expertise von Studierenden nutzen</description>
          <pubDate>Sun, 13 Oct 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Anspruchsniveau</category>
			<category>Teamlernen</category>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/tauschen-DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><ul>
	<li>M&ouml;chten Sie zu Beginn einer Veranstaltung etwas &uuml;ber die Vorkenntnisse Ihrer Lernenden erfahren?</li>
	<li>M&ouml;chten Sie bei Veranstaltungen mit heterogenen Gruppen, dass Lernende ihre unterschiedlichen Expertisen einbringen?</li>
	<li>M&ouml;chten Sie, dass Lernende reflektieren, was sie zum Thema schon wissen bzw. k&ouml;nnen?</li>
	<li>M&ouml;chten Sie, dass Lernende untereinander zu einem Thema ins Gespr&auml;ch kommen?</li>
</ul>

<p>Dann bietet sich die Methode &bdquo;Tauschb&ouml;rse&ldquo; an:</p>

<ol>
	<li>Zeichnen Sie unter dem Titel &bdquo;Tauschb&ouml;rse&ldquo; drei Spalten an die Tafel, an eine Pinnwand oder an ein Flipchart: &bdquo;suche&ldquo;, &bdquo;biete&ldquo; und &bdquo;Ums&auml;tze&ldquo;.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>H&auml;ndigen Sie den Lernenden pro Person eine Karte unterschiedlicher Farbe f&uuml;r ein &bdquo;Gebot&ldquo; (&bdquo;Was weiss bzw. kann ich zum Thema?&ldquo;) ein &bdquo;Gesuch&ldquo; (&bdquo;Was m&ouml;chte ich zum Thema wissen bzw. k&ouml;nnen?&ldquo;) aus.<br />
	Sie k&ouml;nnen ihnen auch mehrere Karten geben, dann dauert die Tauschb&ouml;rse aber um Einiges l&auml;nger.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Die Lernenden beschriften die Karten.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Fordern Sie die Lernenden auf, die Karten gut sichtbar in die Hand zu nehmen, herumzugehen und nach einem Gegen&uuml;ber Ausschau zu halten, dem sie ein Gebot zu seinem Gesuch machen k&ouml;nnen oder dessen Gebot zu ihrem eigenen Gesuch passt.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Die Teilnehmenden erhalten Zeit f&uuml;r einen Austausch (z.B. 15 min). Wenn zwei Lernende ein erfolgreiches Kurzgespr&auml;ch &uuml;ber gew&uuml;nschte und gegebene Informationen gef&uuml;hrt haben, kleben oder pinnen sie im Anschluss ihrer beider Karten in die Spalte &bdquo;Ums&auml;tze&ldquo;.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Nach Ablauf der Zeit nehmen die Lernenden Platz und die erfolgreichen &bdquo;Ums&auml;tze&ldquo; werden kurz vorgestellt.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Dann werden die noch offenen Gesuche und Gebote in die entsprechenden Spalten geklebt bzw. gepinnt. Oft ergeben sich mit dem entstehenden Gesamt&uuml;berblick noch weitere &bdquo;Ums&auml;tze&ldquo; oder eine vertiefte Diskussion einzelner Gebote bzw. Gesuche.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Offene Fragen k&ouml;nnen Sie als Lehrperson kl&auml;ren oder die Lernenden zur n&auml;chsten Sitzung nachschlagen lassen. Sie k&ouml;nnen sogar den ganzen Semesterplan einer Veranstaltung oder die Vergabe von Auftr&auml;gen f&uuml;r Kurzvortr&auml;ge bzw. Arbeitseinheiten auf den noch offenen Gesuchen und Geboten aufbauen.<br />
	&nbsp;</li>
</ol>

<h2>Literatur:</h2>

<p><a href="http://www.bpb.de/lernen/unterrichten/methodik-didaktik/62269/methodenkoffer-detailansicht?mid=297">http://www.bpb.de/lernen/unterrichten/methodik-didaktik/62269/methodenkoffer-detailansicht?mid=297</a></p>
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		</item>
		<item>
          <title>Keine Lust auf Gruppenarbeiten?</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=224</link>
			<description>Studierende mit Nutzenverweisen für Gruppenarbeiten motivieren</description>
          <pubDate>Sun, 13 Oct 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=224</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/teamwork_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Viele Gruppenarbeiten scheitern daran, dass die Studierenden nicht wissen, welchen Nutzen sie von einer Mitarbeit haben und wie die Ergebnisse ihrer Arbeit weiterverwendet werden. Darum ist wichtig, dass die Studierenden wissen, dass sie bei Gruppenarbeiten <em>f&uuml;r sich selber </em>arbeiten und nicht f&uuml;r die Dozentin/den Dozenten.</p>

<p>Machen Sie also den Studierenden vor einer Gruppenarbeit deutlich, welchen Nutzen eine aktive Mitarbeit f&uuml;r sie hat.</p>

<p>Typische positive Effekte von Gruppenarbeit f&uuml;r Studierende sind:</p>

<ul>
	<li>Mehr Handlungssicherheit durch &Uuml;ben</li>
	<li>Mehr Sicherheit in der Praxis durch Umsetzung von bisher nur theoretisch Erlerntem</li>
	<li>Bessere Einsch&auml;tzung der eigenen Kompetenz durch Feedback von anderen</li>
	<li>Wissensl&uuml;cken aufdecken und schliessen</li>
	<li>Gelerntes durch Wiederholung oder Anwendung festigen</li>
	<li>Schl&uuml;sselkompetenzen wie Arbeiten im Team, Probleml&ouml;sekompetenz etc. aufbauen</li>
	<li>Vorkenntnisse und Kompetenzen erheben und so teilnehmerInnengerechte Lehre erm&ouml;glichen</li>
	<li>Neues erproben</li>
	<li>Durch Umsetzung sicherstellen, dass man etwas &bdquo;kann&ldquo;</li>
</ul>

<p>Wichtig ist nicht nur die Ank&uuml;ndigung des Nutzens, sondern auch, den Studierenden im Anschluss an eine Gruppenarbeit ganz konkret zu verdeutlichen, was sie durch ihre Arbeit gelernt bzw. erworben haben (&bdquo;jetzt wissen Sie, dass Sie das Vorgehen verstanden haben und umsetzen k&ouml;nnen&ldquo;).</p>

<p>Und wichtig ist, dass die Ergebnisse im weiteren Verlauf des Lernprozesses weiterverwendet werden bzw. dass Sie auf diese zur&uuml;ckgreifen. Weidenmann bringt den Grundgedanken der Motivation zu Gruppenarbeiten auf den Punkt: &bdquo;Man tut etwas gern, wenn man einen Sinn darin erkennt&ldquo; (18).</p>

<p>Damit die Studierenden sich aktiv beteiligen k&ouml;nnen, ben&ouml;tigen sie nun nur noch die zehn Gestaltungselemente f&uuml;r Erfolg versprechende Gruppenarbeiten (s. Didaktipp &quot;Gelingende kooperative Lernszenarien&quot;).<br />
&nbsp;</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Weidenmann, Bernd (2008). <em>Handbuch Active Training. Die besten Methoden f&uuml;r lebendige Seminare.</em> Weinheim und Basel: Beltz. 2. Auflage</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Scrabbeln</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=229</link>
			<description>Assoziationen zu einem Thema mit den Buchstaben des eigenen Namens darstellen</description>
          <pubDate>Fri, 11 Oct 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<category>Stoffverdichtung</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=229</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Gute-Lehre_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Mit dieser Methode k&ouml;nnen Sie mit den Buchstaben der Namen der Studierenden erste Assoziationen, Kernaussagen oder Bewertungen erarbeiten lassen.</p>

<h2>Vorgehensweise:</h2>

<ul>
	<li>Sie geben den Studierenden Pos Its oder Moderationskarten mit den Buchstaben ihrer Namen (bzw. lassen sie selber solche erstellen).</li>
	<li>Sie bilden Kleingruppen von 3-5 Studierenden und geben den Gruppen die Aufgabenstellung, aus allen Buchstaben der Gruppe einen Text zu erstellen (z.B. erste Assoziationen zu einem neuen Thema, die Kernaussage eines gelesenen Textes, einen Kommentar zu einem Poster einer anderen Gruppe, eine Zusammenfassung, &hellip;).</li>
	<li>Die Gruppen k&ouml;nnen die Worte ihres Kommentars zusammenstellen wie beim Scrabble.</li>
	<li>Anschliessend werden die Ergebnisse den anderen Gruppen vorgestellt.</li>
</ul>

<p>Diese Methode funktioniert mit bis zu 40 Personen und dauert 10-20 Minuten (ohne die Vorstellung der Ergebnisse im Plenum).</p>

<h2>Tipp:</h2>

<p>wenn Sie Post Ist verwenden, k&ouml;nnen die Gruppen ihre Scrabbletexte auf ein Flipchart oder einfach an eine Wand kleben und sie sind f&uuml;r alle anderen gut sichtbar.<br />
&nbsp;</p>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Funcke, Amelie und Havenith, Eva (2013). <em>Moderations-Tools. Anschauliche, aktivierende und kl&auml;rende Methoden f&uuml;r die Moderations-Praxis.</em> Bonn: managerSeminare Verlags GmbH. 3. Auflage</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Forscherin, Künstler, Richterin und Krieger</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=231</link>
			<description>Sinnvolle Aufgabenrollen für Studierende bei Problemlöseprozessen in Kleingruppen</description>
          <pubDate>Fri, 11 Oct 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=231</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Forscher-Ritter_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p><strong>Sinnvolle Aufgabenrollen f&uuml;r Studierende bei Probleml&ouml;seprozessen in Kleingruppen</strong></p>

<p>Viele Tutoren/innen beim Problemorientierten Lernen beklagen, dass sich trotz der geringen Gruppengr&ouml;sse nicht alle Studierenden beteiligen. Und noch mehr Dozierende stehen vor der Schwierigkeit, dass bei Kleingruppenarbeiten nicht alle gleichwertig mitarbeiten und es sp&auml;ter Auseinandersetzungen um die Fairness der Benotung gibt.</p>

<p>Das k&ouml;nnen Sie vermeiden, wenn Sie den Studierenden bei Probleml&ouml;seprozessen in Kleingruppen thematisch sinnvolle Aufgaben geben. Mit diesen Rollen werden sich die Studierenden nicht nur besser beteiligen k&ouml;nnen, sondern auch zentrale &uuml;berfachliche Kompetenzen erwerben k&ouml;nnen:</p>

<p><strong>&laquo;Forscher/in&raquo;: </strong><em>die Rolle des Informationen Suchens</em></p>

<ul>
	<li>Genau hinschauen</li>
	<li>Informationen suchen und sammeln</li>
	<li>Analysieren</li>
</ul>

<p><strong>&laquo;K&uuml;nstler/in&raquo;:</strong><em> die Rolle der Umwandlung von Informationen in neue Ideen</em></p>

<ul>
	<li>Neue Ideen finden und erproben</li>
	<li>Experimentieren</li>
	<li>Bisheriges auf den Kopf stellen</li>
	<li>&Uuml;ber den Rahmen hinausdenken</li>
	<li>Verbindungen schaffen</li>
</ul>

<p><strong>&laquo;Richter/in&raquo;:</strong><em> Die Rolle des Bewertens und Entscheidens</em></p>

<ul>
	<li>Bewerten uns ausw&auml;hlen</li>
	<li>Schaden vermeiden</li>
	<li>Weise entscheiden</li>
</ul>

<p><strong>&laquo;Krieger/in&raquo;:</strong><em> die Rolle des in die Tat Umsetzens</em></p>

<ul>
	<li>Handlungsstrategie entwickeln</li>
	<li>Etwas in die Tat umsetzen</li>
	<li>Ergebnisse vertreten und durchsetzen</li>
</ul>

<p><strong>Tipps:</strong></p>

<ul>
	<li>Geben Sie den Studierenden jeweils eine Karte mit einem Symbol f&uuml;r ihre Rolle.</li>
	<li>Lassen Sie den Prozess der Probleml&ouml;sung in Stichworten festhalten und hierbei die Studierenden mit spezifischen Karten (Farbe oder Form) f&uuml;r ihre Rolle ihre Beitr&auml;ge hinzuf&uuml;gen.</li>
	<li>Nehmen Sie sich Zeit, die Rollen und deren Sinn einzuf&uuml;hren.</li>
</ul>

<p><strong>Literatur:</strong></p>

<p>Funcke, Amelie und Havenith, Eva (2013). <em>Moderations-Tools. Anschauliche, aktivierende und kl&auml;rende Methoden f&uuml;r die Moderations-Praxis. </em>Bonn: managerSeminare Verlags GmbH. 3. Auflage</p>

<p>Oech, Roger von (1994). <em>Der kreative Kick.</em> Paderborn: Jungfermann.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Zeitstrahl</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=233</link>
			<description>Die historische Dimension eines Themas visuell darstellen lassen</description>
          <pubDate>Fri, 11 Oct 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Lehrmittelgestaltung</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<category>Stoffverdichtung</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=233</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Zeitstrahl-DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p><strong>Die historische Dimension eines Themas visuell darstellen lassen</strong></p>

<p>M&ouml;chten Sie Ihre Studierenden dazu bringen,</p>

<ul>
	<li>andere &uuml;ber einen Entwicklungsprozess zu informieren?</li>
	<li>sich detailliert mit einer historischen Entwicklung auseinanderzusetzen und ihre &bdquo;innere Logik&ldquo; nachzuvollziehen?</li>
	<li>komplexe Zusammenh&auml;nge auf ihre Abh&auml;ngigkeiten und eventuell nur parallelen Entwicklungen zu analysieren?</li>
</ul>

<p>Dann kann Ihnen der Zeitstrahl eine grosse Hilfe sein:</p>

<ul>
	<li>Bereiten Sie (z.B. auf einem Pinnwandpapier, das ist auf alle F&auml;lle gross genug) einen entsprechend Ihrer Zielsetzung pro Gruppe einen Pfeil als Zeitstrahl vor (dieser kann die Kategorien &bdquo;Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft&ldquo; beinhalten, aber auch Jahreszahlen, Epochen oder Anderes).</li>
	<li>Bilden Sie Kleingruppen.</li>
	<li>Geben Sie den Kleingruppen die visuelle Darstellung unterschiedlicher Entwicklungsprozesse als Aufgabe.</li>
	<li>Lassen Sie die Studierenden mit von Ihnen vorgefertigten Karten oder mit Stiften wichtige Daten in eine Chronologie bringen, Ereignisse einsortieren, Entwicklungszeitr&auml;ume markieren, Symbole oder Bilder eintragen, Relationen zwischen verschiedenen Ereignissen oder Daten herstellen o.&Auml;.</li>
	<li>Lassen Sie die Studierendengruppen sich gegenseitig die Ergebnisse vorstellen und Fragen kl&auml;ren.</li>
</ul>

<p>Auf diese Weise k&ouml;nnen Sie unterschiedliche Entwicklungsprozesse parallel erarbeiten lassen und doch daf&uuml;r sorgen, dass alle sie gesehen und grob verstanden haben.</p>

<p><strong>Varianten:</strong></p>

<ul>
	<li>Wenn Sie einer eventuell erforderlichen Textlekt&uuml;re einen Sinn geben m&ouml;chten: erl&auml;utern Sie den Studierenden die Aufgabe bereits in der Sitzung zuvor bzw. vor der Textlekt&uuml;re und bitten Sie sie darum, bereits bei der Lekt&uuml;re eines zu lesenden Textes Karten f&uuml;r besonders wichtige Ereignisse zu erstellen und Zusammenh&auml;nge grafisch darzustellen. Dann&nbsp;werden diese den Text wahrscheinlich sorgf&auml;ltiger lesen.</li>
	<li>Sie k&ouml;nnen auch allen Studierenden den gleichen Entwicklungsprozess als Aufgabe geben und auf der Basis der Ergebnisse die Perspektivit&auml;t der Wahrnehmung von Zusammenh&auml;ngen er&ouml;rtern.</li>
	<li>Sie k&ouml;nnen die Studierenden auch die zeitlichen Kategorien auf dem Strahl selber erarbeiten lassen.</li>
	<li>Sie k&ouml;nnen den Zeitstrahl auch als Assessment am Ende der Auseinandersetzung mit einem historischen Prozess einsetzen.</li>
</ul>

<p><strong>Literatur:</strong></p>

<p>Funcke, Amelie und Havenith, Eva (2013). <em>Moderations-Tools. Anschauliche, aktivierende und kl&auml;rende Methoden f&uuml;r die Moderations-Praxis. </em>Bonn: managerSeminare Verlags GmbH. 3. Auflage</p>
]]></content:encoded>
			<enclosure type="image/jpeg" url="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Zeitstrahl-DidakTipps.jpg" length="7696" />
		</item>
		<item>
          <title>Was nicht wichtig ist, wird gestrichen</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=239</link>
			<description>Lassen Sie Ihre Studierenden Kernaussagen aus Texten einmal anders ableiten</description>
          <pubDate>Fri, 11 Oct 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<category>Stoffverdichtung</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=239</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Unwichtiges-DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p><strong>Lassen Sie Ihre Studierenden Kernaussagen aus Texten einmal anders ableiten</strong></p>

<p>Studierende haben oft M&uuml;he, das Wichtigste aus Texten herauszuarbeiten. Statt sie die Kernaussagen aktiv aus dem Text herausarbeiten zu lassen, k&ouml;nnen Sie sie auch einmal anders arbeiten lassen: lassen Sie sie alles Unwichtige streichen.</p>

<ul>
	<li>Geben Sie den Studierenden je einen Ausdruck des zu lesenden Textes.</li>
	<li>Lassen Sie sie alles wegstreichen, was ihnen im Text nicht wichtig erscheint. Daf&uuml;r geben Sie ihnen am besten dicke Filzstifte oder Eddings.</li>
	<li>Lassen Sie sie in kleinen Gruppen oder im Plenum austauschen, welche Aussagen in ihren Texten &uuml;brig geblieben sind und warum sie diese wichtig fanden.</li>
</ul>

<p>Diese Methode verfolgt zwei Ziele:</p>

<ol>
	<li>Sie hilft beim Nachdenken dar&uuml;ber, welche Inhalte in Texten wichtig sind und warum.</li>
	<li>Sie hilft Studierenden, Entscheidungen in Bezug auf inhaltliche Relevanz mutiger zu treffen.</li>
</ol>

<p><strong>Literatur:</strong></p>

<p>Gross, Harald, Boden, Betty und Boden, Nikolaas (2012). <em>Munterrichtsmethoden. 22 aktivierende Lehrmethoden f&uuml;r die Seminarpraxis</em>. Berlin: Gert Schilling Verlag. 3. Auflage</p>
]]></content:encoded>
			<enclosure type="image/jpeg" url="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Unwichtiges-DidakTipps.jpg" length="17621" />
		</item>
		<item>
          <title>Die Werbebotschaft</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=219</link>
			<description>Es müssen nicht immer lange Referate sein - kurze Begeisterungsreden über Fachinhalte</description>
          <pubDate>Fri, 11 Oct 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<category>Stoffverdichtung</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=219</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Sein-Nichtsein_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p><strong>Es m&uuml;ssen nicht immer lange Referate sein - kurze Begeisterungsreden &uuml;ber Fachinhalte</strong></p>

<p>Wenn Sie Studierende unterst&uuml;tzen m&ouml;chten, Fachtexte zu lesen, sich f&uuml;r Veranstaltungsinhalte zu begeistern und miteinander ins Gespr&auml;ch zu kommen, k&ouml;nnen Sie es einmal mit einer Alternative zum klassischen Referat versuchen:</p>

<ul>
	<li>Die Lehrperson fordert die Studierenden auf, zu einem Fachtext, einem Fachthema, einem Theoretiker/einer Theoretikerin, einer These oder einer wissenschaftlichen Fragestellung einen kurzen Werbevortrag&nbsp;zu halten.</li>
	<li>Die Studierenden erhalten Vorbereitungszeit (entweder 10 Minuten in der Veranstaltung oder, wenn es um Komplexeres geht, dann ggf. einen Hinweis in der Veranstaltung vorab).</li>
	<li>Die Studierenden treten der Reihe nach an einen exponierten Ort (nach vorne, an ein Rednerpult o.&Auml;.) und tragen ihren Beitrag m&ouml;glichst engagiert und &uuml;berzeugend vor.</li>
	<li>Die Gruppe applaudiert nach jedem Beitrag.</li>
	<li>Im Anschluss erhalten alle Redner/innen ein Feedback, was an ihrem Beitrag inhaltlich und vom Vortrag her besonders &uuml;berzeugend war.</li>
	<li>Bei Bedarf kann die Lehrperson die Kernaussagen der Beitr&auml;ge auf Karten schreiben lassen und dann ein Netzwerk erstellen lassen (s. Didaktipp <a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?search=Strukturlegetechnik&amp;fid=189">Strukturlegetechnik</a>), eine Pro- und Kontra-Diskussion starten o.&Auml;. Die Beitr&auml;ge sollten eine bis maximal drei Minuten dauern. Die maximale Gruppengr&ouml;sse betr&auml;gt 12 Personen, gr&ouml;ssere Gruppen gilt es aufzuteilen.</li>
</ul>

<p>Die Methode dauert bei 12 Personen mit einer sehr straffen Moderation ca. zwei Stunden. Mit einer anschliessenden Diskussion dauert sie entsprechend l&auml;nger.</p>

<p>Wenn die Studierenden sich auf diese Weise f&uuml;r das gekonnte Sprechen im Studium zu interessieren beginnen, empfehlen Sie ihnen am besten einen guten Rhetorikratgeber f&uuml;r Studierende.</p>

<p><strong>Literatur (Inspirationsquelle):</strong></p>

<p>Ziegler, Mona (2012). <em>Die 1.-August-Rede</em>. In: Rachow, Axel und Sauer, Johannes (Hrsg.): Spielbar Swiss Edition. 49 Schweizer Trainer pr&auml;sentieren 62 Top-Spiele aus ihrer Seminarpraxis. Bonn: managerSeminare Verlags GmbH. S. 77f</p>

<p>Bartsch, Tim-Christian und Bernd, Rex (2008). <em>Rede im Studium! Ein Rhetorikleitfaden f&uuml;r Studierende</em>. Paderborn: UTB / Sch&ouml;ningh</p>
]]></content:encoded>
			<enclosure type="image/jpeg" url="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Sein-Nichtsein_DidakTipps.jpg" length="13590" />
		</item>
		<item>
          <title>Vorzeigen, aber richtig</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=216</link>
			<description>So können Sie Lernende wirksam zum nachahmenden Lernen anleiten</description>
          <pubDate>Fri, 11 Oct 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=216</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Vorzeigen-Nachmachen_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p><strong>So k&ouml;nnen Sie Lernende wirksam zum nachahmenden Lernen anleiten</strong></p>

<p>Wenn Sie mit Studierenden psychomotorische learning outcomes erreichen m&ouml;chten, ist das nachahmende Lernen eine effektive Vorgehensweise:</p>

<ol>
	<li><strong>Demonstration</strong>: Sie zeigen das zu erlernende Procedere vor</li>
	<li><strong>Nachvollziehen</strong>: die lernende Person f&uuml;hrt das Vorgemachte innerlich und dann auch faktisch aus</li>
	<li><strong>Kontrolle</strong>: Sie kontrollieren gemeinsam, ob die lernende Person mit ihrem Tun erfolgreich war</li>
	<li>eventuell <strong>Korrektur</strong>: Sie machen Verbesserungsvorschl&auml;ge, wenn das erforderlich ist.</li>
</ol>

<p>Damit nachahmendes Lernen funktioniert, k&ouml;nnen &nbsp;Sie folgende Maximen beachten:</p>

<ul>
	<li><em>Geben Sie den Lernenden unbedingt Zeit zum Selbstausprobieren.</em><br />
	Nur etwas vorzuzeigen gen&uuml;gt nicht, damit andere es danach beherrschen.</li>
	<li><em>Geben Sie zuerst die M&ouml;glichkeit zum selber erproben.</em><br />
	Ideal ist, wenn die Lernenden bereits etwas erprobt haben, an ihre Grenzen gestossen sind und Sie um Hilfe bitten.</li>
	<li><em>Halten Sie die Lernenden zum innerlichen Nachvollziehen an, bevor sie das Vorgezeigte selber ausf&uuml;hren.</em><br />
	Die &bdquo;Handlungslogik&ldquo; erschliesst sich erst durch deren Reflexion.</li>
	<li><em>Halten Sie die Lernenden zur Selbstreflexion und Selbstkontrolle an.</em><br />
	Nachahmendes Lernen ist erst dann wirklich effektiv, wenn die Lernenden sich dabei Kriterien f&uuml;r die Beurteilung ihrer eigenen Handlungen aneignen.</li>
	<li><em>Geben Sie den Lernenden m&ouml;glichst viel Spielraum, Handlungsvariationen zu erproben.</em><br />
	Wenn die Lernenden eine Handlung genau gleich ausf&uuml;hren m&uuml;ssen wie Sie es tun, ist ein Scheitern beim Nachahmen wahrscheinlicher.</li>
	<li><em>Kontextualisieren Sie das zu Lernende.</em></li>
	<li>Begr&uuml;nden Sie den Lernenden, warum das Nachahmen im konkreten Fall wichtig ist und welchen Stellenwert die vorgezeigte Handlung im Fachgebiet bzw. sp&auml;teren Berufsalltag hat.</li>
	<li><em>Schaffen Sie Klarheit &uuml;ber die Lernziele und &uuml;ber die geforderte Pr&auml;zision.</em><br />
	Soll exakt nachgeahmt werden, soll nur der grobe Ablauf reproduziert werden oder soll eine Handlung in einer &auml;hnlichen, aber nicht gleichen Situation nachgeahmt werden?</li>
	<li><em>Sequenzieren Sie das Vorgezeigte angemessen.</em><br />
	Zeigen Sie nicht alles auf einmal vor, sondern teilen Sie gerade komplexe Abl&auml;ufe nach einem Gesamt&uuml;berblick in Teilschritte auf, kommentieren Sie diese bzw. lassen Sie sie kommentieren und lassen Sie sie auch in Teilschritten nachahmen.</li>
	<li><em>Nehmen Sie sich gen&uuml;gend Zeit f&uuml;r das nachahmende Lernen.</em><br />
	Lassen Sie keinen der vier Schritte aus. Halten Sie die Lernenden zu Reflexion und Artikulation des Beobachteten und selbst Ausgef&uuml;hrten an.</li>
	<li><em>Machen Sie nicht nur Verbesserungsvorschl&auml;ge.</em><br />
	Geben Sie auch positives Feedback f&uuml;r Gelungenes.</li>
	<li><em>&Uuml;ber- oder unterfordern Sie die Studierenden nicht.</em><br />
	Passen Sie das Nachzuahmende ihrem Ausbildungsstand an.</li>
</ul>

<p><strong>Literatur:</strong></p>

<p>Petersen, Suse und Oser, Fritz (2013). <em>Vorzeigen und Nachahmen. Ein vernachl&auml;ssigtes Lehr-lern-Konzept f&uuml;r Schule und Berufsbildung</em>. Bern: hep</p>
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		</item>
		<item>
          <title>PAULA hilft Probleme lösen</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=230</link>
			<description>Anweisungsszenario vom Problem bis zur Lösung</description>
          <pubDate>Fri, 11 Oct 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<category>Teamlernen</category>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Paula_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Wenn Ihre Studierenden Probleme haben, die sie selber l&ouml;sen k&ouml;nnen und sollen (ggf. sogar ohne Ihre Anwesenheit, z.B. in Arbeitsgruppen), kann ihnen PAULA eine grosse Hilfe sein.</p>

<p>PAULA ist ein Akronym f&uuml;r eine <strong>Vorgehensweise </strong>zur Probleml&ouml;sung:</p>

<p><strong>P</strong>&nbsp;&nbsp; Problem konkret beschreiben</p>

<p><strong>A</strong>&nbsp;&nbsp; Auswirkungen des Problems beschreiben</p>

<p><strong>U</strong>&nbsp;&nbsp; Ursache identifizieren</p>

<p><strong>L</strong>&nbsp;&nbsp; L&ouml;sungsideen suchen</p>

<p><strong>A</strong>&nbsp;&nbsp; Auswirkungen der Ideen beschreiben und L&ouml;sung ausw&auml;hlen</p>

<h2>Umsetzung:</h2>

<ul>
	<li>Stellen Sie den Studierenden die Vorgehensweise vor.</li>
	<li>Bitten Sie sie, in kleinen Gruppen das entstandene oder gegebene Problem entsprechend den Schritten von PAULA durchzuarbeiten und die Ergebnisse zu jedem Schritt in Stichworten schriftlich festzuhalten.</li>
	<li>Geben Sie den Studierenden hierf&uuml;r ca. 30 min Zeit (maximal 60 min).</li>
	<li>Kl&auml;ren Sie bei Bedarf anschliessend noch offene Fragen im Plenum.</li>
</ul>

<h2>Tipps:</h2>

<ul>
	<li>Je mehr Zeit Sie den Studierenden f&uuml;r die Problembearbeitung geben, desto gr&ouml;sser ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese abschweifen.</li>
	<li>Lassen Sie PAULA zum Zuge kommen, sobald Sie m&ouml;chten, dass die Studierenden ein Problem selber zu l&ouml;sen lernen (z.B. Umgang mit Schwierigkeiten bei der Literaturrecherche oder dem Schreiben von Hausarbeiten). Das kostet mehr Zeit als wenn Sie &quot;schnell helfen&ldquo;, daf&uuml;r ist es aber als &bdquo;Hilfe zur Selbsthilfe&ldquo; sehr wirksam.<br />
	&nbsp;</li>
</ul>

<h2>Literatur:</h2>

<p>Funcke, Amelie und Havenith, Eva (2013). <em>Moderations-Tools. Anschauliche, aktivierende und kl&auml;rende Methoden f&uuml;r die Moderations-Praxis.</em> Bonn: managerSeminare Verlags GmbH. 3. Auflage</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Mind-Mapping</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=223</link>
			<description>Eine kreative Methode um Gedanken zu ordnen, sowohl alleine, als auch in Teams.</description>
          <pubDate>Tue, 20 Aug 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Adrian Schori]]></dc:creator>
			<category>Lehrmittelgestaltung</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=223</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/MindMap_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Die in den 70er-Jahren&nbsp;entwickelte kognitive Methode ist heute allgemein bekannt. Ein zentraler Begriff wird in die Mitte eines leeren Blattes geschrieben und jeder Ast entspricht einem neuen Gedanken, einer neuen Idee, welche wiederum in einzelne&nbsp;Zweige aufgeteilt&nbsp;werden k&ouml;nnen. Mind-Mapping eigenet sich besonders f&uuml;r Brainstormings oder als grafisches Darstellen eines Lerninhalts, da die Wort/Bild-Verkn&uuml;pfung die Erinnerungsleistung unterst&uuml;tzt.</p>

<p>Wie in der urspr&uuml;nglichen Idee von Tony Buzan vorgesehen, werden&nbsp;Mind-Maps meist von einer Person angefertig. Selten werden diese Mind-Maps von weiteren Personen erg&auml;nzt. Mit&nbsp; <a href="http://www.mindmeister.com" target="_blank">MindMeister</a> wird nun eine anderer Art der Zusammenarbeit gef&ouml;rdert: mehrere Personen k&ouml;nnen&nbsp;gleichzeitig an der gleichen Mind Map arbeiten, denn Ver&auml;nderungen/Erg&auml;nzungen werden in Echtzeit auf den Server&nbsp;&uuml;bertragen, auf dem das Werkzeug l&auml;uft. Dieses Tool bietet somit z.B. die M&ouml;glichkeit, in einem Seminar Vorwissen abzufragen oder ein Gruppenprojekt gemeinsam anzugehen. Das Produkt wird f&uuml;r mobile Ger&auml;te auch in den entsrpechenden App-Stores angeboten.</p>

<p>Mit der Share-Funktion und&nbsp;dem Mind Mapping Template&nbsp;l&auml;sst sich die gleiche Art von Zusammenarbeit auch &uuml;ber <a href="http://www.prezi.com" target="_blank">Prezi</a> durchf&uuml;hren. Zudem k&ouml;nnen die Mind Maps dort auf eine attraktive Art und Weise einem gr&ouml;sseren Publikum pr&auml;sentiert werden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Was sind «MOOCs»?</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=191</link>
			<description>Massive Open Online Courses: «digitaler Tsunami» oder warme Luft?</description>
          <pubDate>Fri, 19 Jul 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Thomas Tribelhorn]]></dc:creator>
			<category>Corona</category>
			<category>e-Learning</category>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=191</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/MOOC_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><h2>Medienrummel</h2>

<p>&laquo;Massive Open Online Courses&raquo; verursachen momentan viel Medienrummel, nicht zuletzt, weil einige ber&uuml;hmte Hochschulen den Trend aufnehmen und mit Schlagworten wie &laquo;digitaler Tsunami&raquo; entsprechendes Marketing betreiben. Der Hype begann vermutlich, als die Stanford University im Herbst 2011 drei Informatikkurse kostenlos zug&auml;nglich machte, gefolgt von der Ank&uuml;ndigung von &laquo;<a href="http://web.mit.edu/newsoffice/2011/mitx-education-initiative-1219.html" target="_blank">MITx</a>&raquo;, einer Serie von Online-Kursen, welche das MIT &uuml;ber die eigene Plattform vertreibt.</p>

<h2>MOOCs auch hierzulande</h2>

<p>Im deutschsprachigen Raum bewerben vor allem die &laquo;<a href="http://digital.leuphana.de/" target="_blank">Leuphana University</a>&raquo; in L&uuml;neburg mit ihrer &laquo;Digital School&raquo; das Konzept oder die eidgen&ouml;ssischen technischen Hochschulen in der Schweiz. Bekannt wurde auch Sebastian Thrun, als er Stanford verliess, um aufgrund seiner positiven MOOC-Erfahrung &laquo;<a href="https://www.udacity.com/" target="_blank">Udacity</a>&raquo; zu gr&uuml;nden.</p>

<h2>Was sind MOOCs?</h2>

<p>MOOCs sind (urspr&uuml;nglich) kostenlose Online-Kurse, die dadurch massive Teilnehmerzahlen aufweisen (oft mehrere Tausend). Das Video &laquo;<a href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=eW3gMGqcZQc" target="_blank">what is a mooc?</a>&raquo; erkl&auml;rt die Prinzipien. Weitere Infos bieten die Videos &laquo;<a href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=r8avYQ5ZqM0" target="_blank">success in a MOOC</a>&raquo; oder &laquo;<a href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=bWKdhzSAAG0" target="_blank">knowledge in a MOOC</a>&raquo;, alle produziert von Dave Cormier, einem der V&auml;ter von MOOCs.</p>

<h2>Kritik</h2>

<p>MOOCs werden jedoch immer h&auml;ufiger als &laquo;Lernkonserven&raquo; im Internet mit <a href="http://lecture2go.uni-hamburg.de/konferenzen/-/k/14447" target="_blank">antiquierter Didaktik </a>kritisiert. Einmal mehr zeigt sich: Aus toller Technologie entsteht auch mit viel Marketing noch lange kein wirksames Lernangebot. Und ob sich der Aufwand l&auml;ngerfristig f&uuml;r die Bildungsinstitutionen lohnen, ist l&auml;ngst noch nicht belegt. Die <a href="http://peter.baumgartner.name/2013/02/25/moocs-ueberzogene-kritik-und-ueberzogene-erwartungen/" target="_blank">kritische Diskussion </a>dazu wird intensiv gef&uuml;hrt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Diskussionen in der Lehre sinnvoll einsetzen</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=135</link>
			<description>Welche Lernziele können mit Diskussionen erreicht werden?</description>
          <pubDate>Wed, 26 Jun 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Anspruchsniveau</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernziele</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=135</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Diskussionen-DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Diskussionen in der Lehre sind nur dann gewinnbringend, wenn sie den Studierenden helfen, Learning Outcomes zu erreichen. Daher: lieber wenige, aber als fruchtbar erlebte Diskussionen als viele schleppende oder gar f&uuml;r die Studierenden nutzlose.</p>

<h2>Ziele von Diskussionen</h2>

<p>Diskussionen in der Lehre k&ouml;nnen Studierenden helfen,</p>

<ul>
	<li>sich einem neuen Thema gedanklich anzun&auml;hern</li>
	<li>ihre Kenntnisse zu einem Thema anzugleichen</li>
	<li>sich Neues zu einem Thema zu erarbeiten oder</li>
	<li>zu &uuml;berpr&uuml;fen, was sie zu einem Thema wissen oder k&ouml;nnen.</li>
</ul>

<p>Die Studierenden k&ouml;nnen hierbei unterschiedliche Anspruchsniveaus erreichen: sie k&ouml;nnen</p>

<ul>
	<li>Kenntnisse erwerben bzw. austauschen</li>
	<li>ihre Argumentationskompetenz schulen</li>
	<li>Entscheidungs- bzw. Bewertungskompetenz aufbauen oder</li>
	<li>ihre Probleml&ouml;sekompetenz schulen.</li>
</ul>

<h2>Tipps f&uuml;r den Einsatz von Diskussionen in der Lehre</h2>

<ul>
	<li><em>Finden Sie ein Thema, das f&uuml;r die Studierenden interessant und relevant ist. </em><br />
	Nur wenn ein Thema die Studierenden interessiert, wenn sie die Auseinandersetzung mit dem Thema als lohnend erleben und wenn sie genug Kenntnisse und argumentative Kompetenzen mitbringen um &uuml;berhaupt &uuml;ber das Thema diskutieren zu k&ouml;nnen, werden sie an der Diskussion aktiv teilnehmen k&ouml;nnen.<br />
	&nbsp;</li>
	<li><em>Definieren Sie die Zielsetzung pr&auml;zise und sprechen Sie sie in der Diskussion explizit an. </em><br />
	Nur wenn die Diskussion pr&auml;zise auf die Zielsetzung ausgerichtet ist, wenn die Zielsetzung den Studierenden klar ist und sie ihnen auch sinnvoll erscheinen kann, werden sie sich angemessen an der Diskussion beteiligen.<br />
	&nbsp;</li>
	<li><em>Planen Sie den Einstieg in die Diskussion gut. </em><br />
	Mit dem Diskussionseinstieg&nbsp;geben&nbsp;Sie nicht nur Thema, Ziele und Vorgehensweise der Diskussion vor, sondern definieren auch Ihre Rolle sowie die Rolle der Studierenden und gestalten mit&nbsp;Ihrer&nbsp;ersten Frage den thematischen Zugang zum Thema.<br />
	&nbsp;</li>
	<li><em>&Uuml;bergeben Sie den Studierenden so viel&nbsp;Verantwortung wie m&ouml;glich. </em><br />
	Geben Sie Ihren Studierenden klare Aufgaben f&uuml;r die Diskussion, z.B. Argumente sammeln und&nbsp;gewichten, Probleme analysieren und l&ouml;sen, Fakten strukturieren und bewerten. Lassen Sie sie dann so eigenst&auml;ndig wie m&ouml;glich arbeiten und unterst&uuml;tzen Sie sie nur so weit wie es wirklich n&ouml;tig ist.&nbsp;F&uuml;r&nbsp;lehrreiche Diskussionen gilt die Devise &quot;so viel Unterst&uuml;tzung wie n&ouml;tig, so wenig wie m&ouml;glich.&quot;&nbsp;&nbsp;<br />
	&nbsp;</li>
</ul>

<h2>Zum Weiterlesen:</h2>

<p>Freimuth, Joachim (2000). <em>Moderation in der Hochschule. Konzepte und Erfahrungen in der Hochschullehre und Hochschulentwicklung.</em> Hamburg: Windm&uuml;hle</p>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Checkliste Prüfungskonzeption</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=174</link>
			<description>Was ist nötig, um gute schriftliche Prüfungen zu gestalten, durchzuführen und auszuwerten?</description>
          <pubDate>Wed, 26 Jun 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Christoph Aerni]]></dc:creator>
			<category>Didaktische Kohärenz</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=174</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Pruefungskonzeption-DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><h2>Funktionen von Pr&uuml;fungen</h2>

<p>Pr&uuml;fungen steuern den Lernprozess und dienen der Selektion. Innerhalb der Lernprozesse dienen formative Lernkontrollen der Kontrolle des Lernstandes und der Reduktion der Pr&uuml;fungsangst. Die summativen Pr&uuml;fungen halten den Vorgaben des Workload stand und f&uuml;hren zu den notwendigen ECTS.</p>

<h2>Anforderungen an Pr&uuml;fungen</h2>

<p>Alle Pr&uuml;fungen erf&uuml;llen die folgenden vier Grundanforderungen: G&uuml;ltigkeit (Validit&auml;t), Zuverl&auml;ssigkeit (Reliabilit&auml;t), Chancengerechtigkeit (Fairness) und &Ouml;konomie. Zwischen den Grundanforderungen entstehen Zielkonflikte. Auch die besten Pr&uuml;fungen m&uuml;ssen immer g&uuml;ltig und zuverl&auml;ssig sein.</p>

<h2>Checkliste zur Pr&uuml;fungskonzeption</h2>

<ul>
	<li>
	<p>Analyse der Gegebenheiten, Rahmenbedingungen</p>
	</li>
	<li>
	<p>Grobkonzept der Pr&uuml;fung erstellen</p>
	</li>
	<li>
	<p>Entwurf der einzelnen Aufgaben: Anspruchsniveau, Bearbeitungsform, Aufgabe formulieren (Zusammenhang zwischen Lernziel und Pr&uuml;fungsaufgabe beachten und sowohl Reproduktions- als auch Transferaufgaben ber&uuml;cksichtigen</p>
	</li>
	<li>
	<p>Zusammenstellung der gesamten Pr&uuml;fung</p>
	</li>
	<li>
	<p>Formale Gestaltung der gesamten Pr&uuml;fung<br />
	Entwurf der Musterl&ouml;sung mit den Beurteilungskriterien</p>
	</li>
	<li>
	<p>Praktische Durchf&uuml;hrung der Pr&uuml;fung</p>
	</li>
	<li>
	<p>Beurteilung der Pr&uuml;fung</p>
	</li>
	<li>
	<p>Korrekturen</p>
	</li>
	<li>
	<p>Benotung der Pr&uuml;fung</p>
	</li>
	<li>
	<p>Interpretation der Ergebnisse und Feedback</p>
	</li>
</ul>

<p>Pr&uuml;fungen schliessen Module ab und dienen dem Leitungsnachweis f&uuml;r ECTS. Eine sorgf&auml;ltige Arbeit ist zwingend.<br />
&nbsp;</p>

<p><strong>Weitere Hinweise und Anregungen finden Sie unter:</strong></p>

<p><a href="http://www.lehridee.de/docs/tipps/links-db9.html">http://www.lehridee.de/docs/tipps/links-db9.html</a> (Zugriffsdatum 06.03.2012)</p>

<p>Dubs Rolf (2003): Neues Handbuch Hochschullehre. <em>Pr&uuml;fungen und Leistungskontrollen &ndash; Besser schriftlich pr&uuml;fen</em> H 5.1. Berlin, RAABE</p>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Umgang mit Störungen</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=180</link>
			<description>Viele Dozierende beklagen «Disziplinlosigkeit» bei Studierenden.</description>
          <pubDate>Wed, 26 Jun 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=180</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Stoerungen-DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Hinter Laptops versteckte Studierende, Fundamentalkritik an der Lehrveranstaltung, Schwatzen... ganz unterschiedliche Aktivit&auml;ten der Studierenden k&ouml;nnen Dozierende st&ouml;ren. Die Strategien im Umgang damit sind einfach und wirksam.</p>

<p>Was wir als &laquo;St&ouml;rungen&raquo; in unseren Lehrveranstaltungen wahrnehmen, sind mehrheitlich Konsequenzen einer nicht angemessenen Ausrichtung der Lehrveranstaltung auf die Studierenden: sie sind &uuml;ber- oder unterfordert, ihre Erfahrungen wurden nicht aufgegriffen, ihnen ist der Nutzen der Veranstaltung oder ihrer Anwesenheit nicht klar, das Vorgehen ist f&uuml;r sie nicht transparent, ...</p>

<h2>Vorbeugen statt reagieren</h2>

<p>Der erste Gedanke f&uuml;r einen sinnvollen Umgang mit St&ouml;rungen ist Pr&auml;vention</p>

<ul>
	<li>Planen Sie Ihre Lehrveranstaltung von Beginn an so, dass sie f&uuml;r Ihre Studierenden interessant, gewinnbringend und motivierend ist.</li>
	<li>Geben Sie den Studierenden gen&uuml;gend Mitverantwortung f&uuml;r das Gelingen der Lehrveranstaltung: lassen Sie sie sich die Inhalte aktiv erarbeiten und arbeiten Sie mit den Ergebnissen dessen weiter.</li>
	<li>Machen Sie Ziel und Ablauf der Veranstaltung zu Beginn klar, und sorgen Sie f&uuml;r klare Regeln (aktive Mitarbeit, Erledigen der Lekt&uuml;reauftr&auml;ge, P&uuml;nktlichkeit, Wertsch&auml;tzung, ...). Und halten Sie sich dann auch selber an Ihre Regeln.</li>
</ul>

<h2>St&ouml;rungen positiv deuten</h2>

<p>Der zweite Gedanke ist konsequente Konstruktivit&auml;t</p>

<ul>
	<li>Nehmen Sie St&ouml;rungen als das auf, was sie sein k&ouml;nnten: ein Hinweis auf Verbesserungsm&ouml;glichkeiten der gemeinsamen Arbeit. Damit nehmen Sie die Studierenden auf eine positive Weise ernst.</li>
	<li>Fragen Sie st&ouml;rende Studierende nach ihren Verbesserungsvorschl&auml;gen und nehmen Sie sie damit in die Verantwortung f&uuml;r die Gestaltung der gemeinsamen Arbeit.</li>
	<li>Finden Sie die Ressourcen in scheinbar negativen Rollen und vergeben Sie ausgehend davon positive: &quot;die Stille&quot; ist eine gute Beobachterin, &quot;der Kritiker&quot; sorgt f&uuml;r Qualit&auml;t auch im Detail, &quot;die Dominante&quot; ist sehr engagiert f&uuml;r einen guten Erfolg der Veranstaltung.</li>
</ul>

<h2>Folgen transparent machen</h2>

<p>Der dritte Gedanke ist weniger konstruktiv: Konsequenz</p>

<ul>
	<li>Definieren Sie vor Beginn der Lehrveranstaltung pr&auml;zise, was f&uuml;r den Lernerfolg und auch f&uuml;r Sie als Person tolerabel ist und was nicht: Darf man in Ihrer Veranstaltung telefonieren? Darf man drei Mal den Text nicht gelesen haben? Darf man andere unsachlich kritisieren?</li>
	<li>Wenn Sie dann ein nicht tolerables Handeln wahrnehmen: machen Sie gleich beim ersten Mal deutlich, dass Derartiges in Ihrer Veranstaltung nicht gew&uuml;nscht ist.</li>
	<li>Wer nicht aufh&ouml;rt die gesetzten&nbsp;Grenzen zu &uuml;berschreiten, sollte sp&auml;testens beim dritten Mal eine&nbsp;&quot;Verhaltensverschreibung&quot; bekommen: &quot;Sie k&ouml;nnen gern weiter telefonieren - draussen. Sie k&ouml;nnen aber auch gern hier weiter mitmachen - ohne Telefon&quot;.&nbsp;<br />
	&nbsp;</li>
</ul>

<h2>Zum Weiterlesen:</h2>

<p>Fisher, R. Ury, W. und Patton, B. (2009). <em>Das Harvard-Konzept. Sachgerecht verhandeln - erfolgreich verhandeln.</em> Frankfurt/New York:&nbsp;Campus</p>

<p>Schumacher, E.-M. (2011): <em>Schwierige Situationen in der Lehre. Methoden der Kommunikation und Didaktik f&uuml;r die Lehrpraxis.</em> Stuttgart: UTB (Verlag Barbara&nbsp;Budrich)&nbsp;</p>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Schlüsseltechnologien künftiger Hochschullehre</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=136</link>
			<description>Welche technologischen Entwicklungen beeinflussen die Hochschullehre künftig stark?</description>
          <pubDate>Fri, 21 Jun 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Thomas Tribelhorn]]></dc:creator>
			<category>Curriculumsentwicklung</category>
			<category>e-Learning</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=136</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/eTool_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Allj&auml;hrlich publiziert das <a href="http://www.nmc.org/" target="_blank">New Media Consortium</a> (NMC) den &laquo;Horizon Report&raquo;, in welchem die einflussreichsten Technologien f&uuml;r die Lehre der kommenden Jahre benannt werden. Definiert werden sie von einem internationalen Beirat aus Expertinnen und Experten aus Bildung, Technologie und andern Bereichen. Die deutsche &Uuml;bersetzung wird vom Hamburger <a href="http://www.mmkh.de" target="_blank">Multimediakontor </a>vorgenommen.</p>

<p>Mit Fokus auf die Hochschullehre werden im Bericht 2013 f&uuml;r die kommenden ein bis f&uuml;nf Jahre sechs Schl&uuml;sseltechnologien und sechs Schl&uuml;sseltrends mit beachtlichen Auswirkungen auf die Lernkultur an Hochschulen genannt.</p>

<h4>Sechs&nbsp;Schl&uuml;sseltechnologien</h4>

<ol>
	<li><strong>Massive Open Online Courses (<a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=191" target="_blank">MOOC</a>):</strong> Mit z.T. hunderttausenden von registrierten Teilnehmenden in den Kursen grosser Anbieter&nbsp;bildeten MOOCs im Jahr 2012 wohl den gr&ouml;ssten Hype des e-Learning. Laut NMC wird sich der Trend im n&auml;chsten Jahr fortsetzen, die aufkommende Kritik an den didaktischen Modellen muss dazu jedoch ernst genommen werden.<br />
	&nbsp;</li>
	<li><strong>Tablet Computing:</strong> Tablets werden immer besser und gleichzeitig erschwinglicher. Zahlreiche Bildungsinstitutionen entwickeln bereits eigene Apps. &laquo;Mobile Learning&raquo; mit Tablets wird in n&auml;chster Zeit stark zunehmen.<br />
	&nbsp;</li>
	<li><strong>Games und &laquo;Gamifizierung&raquo;:</strong>&nbsp;Zu &laquo;Serious Games&raquo; werden seit l&auml;ngerem wissenschaftliche Konferenzen veranstaltet. In die&nbsp;Entwicklung von Lernumgebungen werden nun zunehmend Merkmale von Computerspielen einbezogen, beispielsweise Lernanreize durch Levels oder spielerische Lerndramaturgien durch Abenteuer und Herausforderungen.<br />
	&nbsp;</li>
	<li><strong>Learning Analytics:</strong> Die Analyse des Lernverhaltens&nbsp;auf Lernplattformen&nbsp;wurde stark verfeinert. Basierend auf der Auswertung grosser Datens&auml;tze werden stark adaptive und personalisierte&nbsp;Lernumgebungen entwickelt.<br />
	&nbsp;</li>
	<li><strong>3D-Printing:</strong> 3D-Drucker sind erschwinglich geworden. Im Internet werden Quelldateien getauscht, mit denen sich auch ohne Vorlage Objekte drucken lassen. In den kommenden vier bis f&uuml;nf Jahren wird 3D-Printing vermehrt zur Veranschaulichung in Kunst, Design und Wissenschaft genutzt werden.<br />
	&nbsp;</li>
	<li><strong>Wearable Technology:</strong> Die &laquo;google glass&raquo; Brille sorgt bereits f&uuml;r Furore.&nbsp;Biegsame Displays und &laquo;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erweiterte_Realit%C3%A4t" target="_blank">Augmented Reality</a>&raquo; werden zu neuartigen Endger&auml;ten f&uuml;hren, welche momentan erst in High-Tech-Kleidungsstucken und Accessoires verf&uuml;gbar sind, das Lehren und Lernen an Hochschulen in den kommenden f&uuml;nf Jahren jedoch stark beeinflussen werden.</li>
</ol>

<p>Der knapp 50-setige&nbsp;deutsche &laquo;<a href="http://www.mmkh.de/fileadmin/dokumente/Publikationen/2013-horizon-report-HE-German.pdf" target="_blank">Horizon Report</a>&raquo; f&uuml;r die Hochschulen kann als PDF-Datei herunter geladen werden.<br />
&nbsp;</p>

<h2>Quelle:</h2>

<p>Johnson, L., Adams Becker, S., Cummins, M., Estrada, V., Freeman, A., and Ludgate, H. (2013).&nbsp;<em> NMC Horizon Report: 2013 Higher Education Edition: Deutsche Ausgabe</em> (&Uuml;bersetzung: Helga Bechmann). Austin, Texas: The New Media Consortium.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Hilfe zur gemeinsamen Selbsthilfe</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=208</link>
			<description>Wie Sie die «kollegiale Praxisberatung» für den Hochschulunterricht nutzen können.</description>
          <pubDate>Thu, 30 May 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Corona</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=208</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Kollegiale-Praxisberatung_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Studierende haben oft hohen Beratungs- und Coachingbedarf: Probleme beim Schreiben von Hausarbeiten, beim Absolvieren von Praktika, beim L&ouml;sen komplexer Aufgaben oder beim Verst&auml;ndnis anspruchsvoller Texte f&uuml;hren zu Frustration und Motivationsverlust.</p>

<p>&Auml;hnlich oft haben Dozierende aber gar nicht die Zeit, um alle Studierenden hinreichend pers&ouml;nlich zu unterst&uuml;tzen.</p>

<p>In diesem Fall oder zur unterst&uuml;tzenden Strukturierung der Selbststudienzeit hilft die Methode &bdquo;Kollektive Praxisberatung&ldquo;: die Studierenden treffen sich in Gruppen von 5-7 Teilnehmenden und besprechen Probleme von Gruppenmitgliedern in strukturierter Form. Auf diese Weise profitieren alle: die problembringenden Studierenden erhalten L&ouml;sungsvorschl&auml;ge und die anderen &uuml;ben sich im Abw&auml;gen ad&auml;quater Probleml&ouml;sungen. Und wenn die eingebrachten Probleme exemplarischer Art sind, k&ouml;nnen alle von den erarbeiteten L&ouml;sungen lernen.</p>

<p>Kollegiale Praxisberatungen dauern ca. eine Stunde. Sie k&ouml;nnen von Lehrpersonen, aber auch von Studierenden moderiert werden.</p>

<p>Ein m&ouml;glicher Ablauf:</p>

<ol>
	<li><strong>Einstieg</strong>: alle Teilnehmenden berichten von ihren Anliegen. <em>(10 min)</em></li>
	<li><strong>Auswahl</strong>: die Gruppe entscheidet, welches Anliegen bearbeitet werden soll. <em>(5 min)</em></li>
	<li><strong>Exposition</strong>: die problembringende Person beschreibt das Problem und formuliert sein Anliegen an die Gruppe.<em> (10 min)</em></li>
	<li><strong>R&uuml;ckfragen</strong>: die problembringende Person beantwortet Fragen der Gruppe zum Problem.<em> (5 min)</em></li>
	<li><strong>Feedback</strong>: die Gruppe meldet zur&uuml;ck, was ihr beim Zuh&ouml;ren aufgefallen ist. <em>(5 min)</em></li>
	<li><strong>Stellungnahme</strong>: die problembringende Person nimmt zum Feedback Stellung. <em>(5 min)</em></li>
	<li><strong>Brainstorming</strong>: die Gruppe formuliert L&ouml;sungsvorschl&auml;ge bzw. Handlungsideen.<em> (5 min)</em></li>
	<li><strong>Stellungnahme</strong>: die problembringende Person formuliert, welche Vorschl&auml;ge sie sinnvoll findet und ausprobieren m&ouml;chte.<em> (5 min)</em></li>
	<li><strong>Auswertung</strong>: alle Beteiligten formulieren, was die Beratung bei ihnen bewirkt hat. <em>(5 min)</em></li>
</ol>

<p>Alternativ zum Feedback l&auml;sst sich auch eine &bdquo;Tratschrunde&ldquo; einsetzen, d.h. die Gruppenmitglieder diskutieren dar&uuml;ber, was ihnen beim Zuh&ouml;ren aufgefallen ist, ohne sich an die problembringende Person zu wenden. Diese h&ouml;rt zu und macht sich Notizen.</p>

<p>Wichtig ist, dass sich alle Studierenden aktiv beteiligen.</p>

<h2>Quellen:</h2>

<p>Linderkamp, Rita (2011): Kollegiale Beratungsformen. Bielefeld: Bertelsmann.</p>

<p>N&uuml;esch, H. und Good, H. (2008): Kollegiale Praxisberatung (Intervision). <a href="http://www.concentria.ch/Dokumente_PDFs/KollegialePraxisberatung.pdf">http://www.concentria.ch/Dokumente_PDFs/KollegialePraxisberatung.pdf</a></p>

<p>Schulz von Thun, Friedemann (1996): Praxisberatung in Gruppen. Einheim: Beltz.</p>

<p>Thomann, Geri und Brunner, Heinz (2009): Kollegiale Beratung in Gruppen: ein Mittel berufsbezogener pers&ouml;nlicher Qualit&auml;tsentwicklung. Luzern 2009. <a href="http://www.bbe.ch/bildung/documents/Ref.kollBergtKLU0509.pdf" target="_blank">http://www.bbe.ch/bildung/documents/Ref.kollBergtKLU0509.pdf</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Zehn Merkmale für guten Unterricht</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=204</link>
			<description>Analyse Ihres Unterrichts nach Hilbert Meyers Kriterien.</description>
          <pubDate>Fri, 24 May 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Adrian Schori]]></dc:creator>
			<category>Evaluation</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=204</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Kriterien-Meyer_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>&Uuml;berpr&uuml;fen Sie Ihren Unterricht anhand von&nbsp;zehn G&uuml;tekriterien f&uuml;r guten Unterricht. Im Jahr 2004 pr&auml;sentierte Hilbert Meyer zehn Merkmale f&uuml;r guten Unterricht. Diese Merkmale sind nicht an ein bestimmtes Fach gebunden und bevorzugen weder einen lehrer- noch einen sch&uuml;lerzentrierten Unterricht. Obwohl die Liste nummeriert ist, besteht keine Rangfolge. Im Gegenteil, versuchen Sie mal, die zehn Merkmale gem&auml;ss ihrer Wichtigkeit zu ordnen. Sie erhalten damit einen Fokus f&uuml;r die Weiterentwicklung Ihres Unterrichts.</p>

<ol>
	<li>Klare Strukturierung des Unterrichts</li>
	<li>Hoher Anteil an echter Lernzeit (time on task)</li>
	<li>Lernf&ouml;rderliches Klima</li>
	<li>Inhaltliche Klarheit</li>
	<li>Sinnstiftendes Kommunizieren</li>
	<li>Methodenvielfalt</li>
	<li>Individuelles F&ouml;rdern</li>
	<li>Intelligentes &Uuml;ben</li>
	<li>Transparente Leistungserwartungen</li>
	<li>Vorbereitete Umgebung</li>
</ol>

<p>Viele dieser Merkmale werden in den verschiedenen <a href="http://www.myvrl.me/hd" target="_blank">Kursen der Hochschuldidaktik Bern</a> thematisiert.</p>

<h2>Quelle:</h2>

<p>Meyer, Hilbert (2004): Was ist guter Unterricht?, Cornelsen, Bernlin</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Die didaktische Weiche</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=206</link>
			<description>Heterogenität managen durch didaktische Weichen.</description>
          <pubDate>Fri, 24 May 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Adrian Schori]]></dc:creator>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=206</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Didaktische-Weiche_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Werden Sie der Heterogenit&auml;t in ihren Kursgruppen gerecht und bauen Sie didaktische Weichen in Ihren Unterricht ein,&nbsp;eine M&ouml;glichkeit der inneren Differenzierung, bzw. Individualisierung. Bieten Sie Ihren Kursteilnehmenden mindestens einmal pro Veranstaltung einen gewissen Entscheidungsspielraum. Folgende Wahlm&ouml;glichkeiten sind denkbar:</p>

<ul>
	<li><strong>Sozialform</strong>: Die Teilnehmenden arbeiten in unterschiedlichen Sozialformen (Einzel-, Partner oder Gruppenarbeit).<br />
	&nbsp;</li>
	<li><strong>Aktionsform</strong>: Das Thema Ihrer Veranstaltung kann auf verschiedene Art und Weise bearbeitet werden (Lekt&uuml;re, Rollenspiel, Experiment etc.).<br />
	&nbsp;</li>
	<li><strong>Inhalt</strong>: Die Teilnehmenden k&ouml;nnen sich f&uuml;r Unterthemen Ihrer Veranstaltungen entscheiden und diese bearbeiten. Die Ergebnisse werden in einer weiteren Sequenz im Plenum besprochen.<br />
	&nbsp;</li>
	<li><strong>Kombination</strong>: Selbstverst&auml;ndlich ist auch eine Kombination dieser Wahlm&ouml;glichkeiten denkbar.</li>
</ul>

<p>Als gemeinsamer Orientierungspunkt gelten klar fomulierte Lernziele (Learning Outcomes). Das Leitprinzip heisst also: viele Wege f&uuml;hren zum Ziel.</p>

<p>Achten Sie darauf, dass die Arbeitsauftr&auml;ge klar und schriftlich formuliert sind. F&uuml;r diese Veranstaltung&nbsp;sollten Ihnen mehrere R&auml;ume zur Verf&uuml;gung stehen.<br />
&nbsp;</p>

<h2>Quelle:</h2>

<p>Alsheimer, M. et al. (2012): <em>Spielend Seminare planen f&uuml;r Weiterbildung, Training und Schule</em>. Bielefeld: W. Bertelsmann Verlag</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Metakognitive Lernstrategien</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=205</link>
			<description>Was ist darunter zu verstehen und wie sind sie zu fördern?</description>
          <pubDate>Fri, 24 May 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Corona</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=205</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Metakognition_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><h4>Wichtige Prinzipien guter Lehre sind u.a.:</h4>

<ul>
	<li>transparente Leistungserwartungen,</li>
	<li>aktivierende Lehrstrategien und</li>
	<li>Feedback der Lehrperson an die Studierenden (Rufer &amp; Tribelhorn 2012; Hattie 2013).</li>
</ul>

<p>Was weniger h&auml;ufig thematisiert, aber ebenfalls wichtig&nbsp;ist, sind metakognitive Lernstrategien.</p>

<h2>Metakognitive Strategien</h2>

<p>Lernen geschieht leichter und besser, wenn die Lehrperson hilft, das Wissen &uuml;ber das Lernen zu erweitern. Metakognitive Lernstrategien sind Lern- und Arbeitstechniken zum Wissenserwerb. Derartiges Wissen und K&ouml;nnen ist erwiesenermassen f&ouml;rderlich f&uuml;r erfolgreiches Lernen (Hattie 2013). Wie kommen Lernende dahin? Die Reflexion und der Austausch &uuml;ber das Lernen bewirkt dessen Bewusstwerdung. Dies ist Voraussetzung daf&uuml;r, den Lernprozess planen und besser steuern zu k&ouml;nnen. Das F&uuml;hren von Lerntageb&uuml;chern kann beispielsweise&nbsp;helfen zu reflektieren, wie Lernprozesse am besten gelingen (Beck et al. 1991), und den Austausch &uuml;ber Lernstrategien unterst&uuml;tzen.</p>

<h2>Quellen:</h2>

<p>Beck, E., Guldimann, T. &amp; Zutavern, M. (1991). Eigenst&auml;ndig lernende Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler. Zeitschrift f&uuml;r P&auml;dagogik, 5, 735-768.<br />
Hattie, J. (2013). Lernen sichtbar machen. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.<br />
Rufer &amp; Tribelhorn (2012). Lernen wirksam unterst&uuml;tzen. So gelingt die Planung einer Lehrveranstaltung. Forschung &amp; Lehre, 6, 492&ndash;493.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Murmelgruppen (buzz groups)</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=152</link>
			<description>Eine gute Methode, um Teilnehmende während eines Lehrvortrags zu aktivieren.</description>
          <pubDate>Sat, 18 May 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=152</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Murmelgruppen_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Die Aufmerksamkeitsspanne ist beim Zuh&ouml;ren begrenzt. Kurze Verarbeitungspausen helfen deshalb&nbsp;das Geh&ouml;rte zu verarbeiten. &Uuml;ber die Inhalte zu reden, tr&auml;gt zudem zur&nbsp;Vernetzung mit bestehendem Wissen bei.</p>

<h2>Ablauf:</h2>

<p>Nach einer Inputphase von maximal 15 Minuten werden die Studierenden aufgefordert, sich mit einem oder h&ouml;chstens zwei Nachbarn &uuml;ber vorgegebene Fragen auszutauschen (zu murmeln). Zum Beispiel: &quot;Was denken Sie dar&uuml;ber?&quot;, &quot;Wie w&uuml;rden Sie das soeben Geh&ouml;rte einem Laien erkl&auml;ren?&quot;</p>

<p>Die Murmelmethode sieht nicht vor, die Ergebnisse der Murmelphase im Plenum zu sammeln. Es kann aber nachgefragt werden, ob es noch etwas zu kl&auml;ren gibt: &quot;Sind noch Fragen offen?&quot;</p>

<h2>Variante:</h2>

<p>Das Ergebnis des Austauschs kann im Plenum gesammelt werden. Ein Vorteil davon ist, dass die Verantwortung f&uuml;r den Beitrag nicht bei einer einzelnen Person liegt. Dies kann die Hemmschwelle f&uuml;r Betr&auml;ge vor einem grossen Publikum senken.</p>

<h2>Quelle:</h2>

<p>Weidenmann, B. (2006): <em>Handbuch Active Training</em>. Weinheim und Basel: Beltz, S. 25 ff.</p>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Inhalte reduzieren leicht gemacht</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=177</link>
			<description>«Ich habe zu viel Stoff, um mit den Studierenden zu arbeiten», klagen viele Dozierende. Die "3-Z-Fomel" hilft.</description>
          <pubDate>Mon, 6 May 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lehrmittelgestaltung</category>
			<category>Stoffverdichtung</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=177</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/InhalteReduzieren-DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Einfache Strategien k&ouml;nnen Ihnen bei der Stoffauswahl helfen und Sie als Lehrperson von dem Druck befreien, alles vermitteln zu m&uuml;ssen was Sie zum Thema wissen. Wenn Sie Lehre vorbereiten und die zu vermittelnden bzw. von den Studierenden zu erarbeitenden Inhalte ausw&auml;hlen m&ouml;chten, k&ouml;nnen Sie auf die &quot;<strong>3-Z-Formel</strong>&quot; zur&uuml;ckgreifen: <strong>Ziel</strong>, <strong>Zeit</strong> und <strong>Zielgruppe</strong>. Damit ist gemeint: in einer Lehrveranstaltung muss nur das thematisiert werden,</p>

<ul>
	<li>was die Studierenden am Ende &quot;k&ouml;nnen&quot; m&uuml;ssen (learning outcomes),</li>
	<li>was f&uuml;r die konkrete Zielgruppe erforderlich bzw. wichtig ist (ausgehend von deren Kenntnis- und Kompetenzstand) und</li>
	<li>wof&uuml;r Sie im Rahmen der Lehrveranstaltung Zeit haben.</li>
</ul>

<p>Doch was tun, wenn Sie zu wenig Zeit haben um alles zu vermitteln, was angesichts der learning outcomes oder der Zielgruppe erforderlich w&auml;re? Bei der weiteren Reduktion von Inhalten k&ouml;nnen Ihnen folgende Strategien helfen:</p>

<ol>
	<li><em>Kernaussage formulieren</em><br />
	Fassen Sie das, was Sie vermitteln m&ouml;chten, in einem einzigen Satz zusammen, z.B. einer &quot;take-home-message&quot; f&uuml;r die Studierenden.<br />
	&nbsp;</li>
	<li><em>Funktionsgrafik erstellen</em><br />
	Wenn Sie Abl&auml;ufe oder Vorgehensweisen vermitteln m&ouml;chten: visualisieren Sie, wie dasjenige &quot;funktioniert&quot;, was Sie den Studierenden vermitteln m&ouml;chten.<br />
	&nbsp;</li>
	<li><em>Fachlandkarte erstellen</em><br />
	Wenn Sie den&nbsp;Studierenden&nbsp;einen &Uuml;berblick &uuml;ber ein Thema verschaffen m&ouml;chten: stellen Sie grafisch dar, welche zentralen&nbsp;Elemente Ihres Themas in welchen Zusammenh&auml;ngen stehen.<br />
	&nbsp;</li>
	<li><em>Beispiele oder Geschichten konstruieren</em><br />
	W&auml;hlen Sie ein typisches Beispiel f&uuml;r eine Anwendungssituation dessen aus, was Sie vermitteln m&ouml;chten. Oder konstruieren Sie eine Geschichte, in der die Studierenden die Umsetzung des zu Vermittelnden &quot;hautnah miterleben&quot; k&ouml;nnen.&nbsp;<br />
	&nbsp;</li>
	<li><em>Erstellen Sie Aufgaben </em><br />
	Konstruieren Sie einen &quot;Test&quot; (ein Assessment), bei dem die Studierenden &uuml;berpr&uuml;fen k&ouml;nnen, ob sie das zu Erlernende beherrschen. Integrieren Sie dann dasjenige in Ihre Lehrveranstaltung, was die Studierenden ben&ouml;tigen, um diesen &quot;Test&quot; zu bestehen.</li>
</ol>

<p>Wenn Sie Ihren Studierenden mehr an die Hand geben m&ouml;chten als nur das zwingend N&ouml;tige, k&ouml;nnen Sie zus&auml;tzliche Lernmaterialien zu Ihrer Lehrveranstaltung erstellen, indem Sie inhaltlich zwischen &quot;track one&quot; und &quot;track two&quot; differenzieren: Sie k&ouml;nnen besonders wichtige Lerninhalte mit Farben, K&auml;stchen oder sonstigen Signalen hervorheben und f&uuml;r Interessierte weiterf&uuml;hrende Informationen, zus&auml;tzliche &Uuml;bungsaufgaben und weiterf&uuml;hrende Literaturangaben integrieren.<br />
&nbsp;</p>

<h2>Zum Weiterlesen:</h2>

<p>Lehner, Martin (2006). <em>Viel Stoff - wenig Zeit. Wege aus der Vollst&auml;ndigkeitsfalle.</em> Bern/Stuttgart/Wien:&nbsp;Haupt</p>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Gütemerkmale von Lehr- Lernumgebungen</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=202</link>
			<description>Zehn Bedingungen für wirksames «blended» oder «mobile learning»</description>
          <pubDate>Wed, 20 Mar 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Thomas Tribelhorn]]></dc:creator>
			<category>Corona</category>
			<category>Curriculumsentwicklung</category>
			<category>e-Learning</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=202</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/mobile-learning_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Die Gestaltung wirksamer Lernszenarien ist eine hohe Kunst, besonders wenn elektronische Medien integriert werden. Lange war die Entwicklung von e-Learning prim&auml;r technologiegetrieben, bis namhafte Autoren auf die Notwendigkeit von didaktischen Gestaltungsprinzipien hinwiesen und beispielsweise f&uuml;r offene Lernumgebungen pl&auml;dierten (Schulmeister 2005). Die folgenden zehn G&uuml;temerkmale nach Reusser(1)&nbsp;dienen als Checkliste zur Gestaltung von &nbsp;Lehr- Lernumgebungen, welche vertiefte Lernprozesse erm&ouml;glichen.</p>

<h2>1. Zielklarheit</h2>

<ul>
	<li>Herrscht (bei Lehrenden und Lernenden) Klarheit &uuml;ber Ziele, Erwartungen, Standards?</li>
</ul>

<h2>2. Stoffbezogene Interaktivit&auml;t</h2>

<ul>
	<li>Kann mit Lerngegenst&auml;nden variabel interagiert werden?</li>
	<li>Werden Exploration, Wissenserwerb und &ndash;anwendung durch interessante Lernaufgaben unterst&uuml;tzt?</li>
</ul>

<h2>3. Soziale Konstruktivit&auml;t</h2>

<ul>
	<li>Werden soziale Interaktion und Kooperation angeregt und unterst&uuml;tzt?</li>
	<li>Wird diskutiert, ausgehandelt, zusammengearbeitet?</li>
</ul>

<h2>4. Reflexives Lernen, Lernen lernen</h2>

<ul>
	<li>Wird die (Selbst)Reflexion des Lernens angeregt?</li>
	<li>Werden Prozessziele wie &bdquo;Lernen lernen&ldquo; bzw. den Erwerb von (methodischen) Strategien und</li>
	<li>Soft-Skills gef&ouml;rdert?</li>
</ul>

<h2>5. Problemorientiertes, situiertes Lernen</h2>

<ul>
	<li>Erfolg des Lernens im Geist des Probleml&ouml;sens?</li>
	<li>Kn&uuml;pft der Wissens- und K&ouml;nnenserwerb an das Vorwissen der Lernenden an?</li>
	<li>Erf&auml;hrt der Lehrstoff eine Einbettung in authentische, motivierende, praxisrelevante Problemstellungen?</li>
</ul>

<h2>6. Innere Differenzierung, Individualisierung</h2>

<ul>
	<li>Tr&auml;gt die Gestaltung der Lernumgebung der Heterogenit&auml;t der Lerngruppe Rechnung?</li>
</ul>

<h2>7. Selbstregulation</h2>

<ul>
	<li>Haben die Lernenden ausreichend Gelegenheit zu selbstgesteuertem Lernen?</li>
</ul>

<h2>8. Verf&uuml;gbarkeit von Informations- und Wissensmedien</h2>

<ul>
	<li>Stehen unterschiedliche Informationsquellen zur Verf&uuml;gung?</li>
	<li>K&ouml;nnen neue Medien wie Computer und Internet genutzt werden?</li>
</ul>

<h2>9. Adaptive Instruktion und Lernbegleitung</h2>

<ul>
	<li>Steht eine Lehrperson (Coachs, Tutoren) oder stehen Mitlernende (Peers) als Coaches zur Verf&uuml;gung?</li>
</ul>

<h2>10. Feedback, Beurteilung</h2>

<ul>
	<li>Sind gegenseitige R&uuml;ckmeldung und Lernerfolgskontrollen vorgesehen?<br />
	&nbsp;</li>
</ul>

<p>(1) Nach Prof. em. Dr. Kurt Reusser, P&auml;dagogisches Institut der Universit&auml;t Z&uuml;rich</p>

<p>Schulmeister, R. (2005). Pl&auml;doyer f&uuml;r Offene Lernumgebungen. In: Ben Bachmair/Peter Diepold/Claudia de Witt (Hrsg.): <em>Jahrbuch Medienp&auml;dagogik 4</em>. S. 43-53. Wiesbaden: VS Verlag f&uuml;r Sozialwissenschaften</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Der informierende Unterrichtseinstieg</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=138</link>
			<description>Orientierung und Transparenz in Lehrveranstaltungen herstellen</description>
          <pubDate>Wed, 20 Mar 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Patricia Tremel]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=138</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Informierender-Unterrichtseinstieg_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Der informierende Unterrichtseinstieg (IU) ist eine Art Fahrplan f&uuml;r eine Lehrveranstaltung.&nbsp;Die Studierenden&nbsp;erfahren zu Beginn (des Semesters oder einer Lektion) wo die Reise hingehen soll und was die&nbsp;Themen, Ziele und Arbeitsweisen&nbsp;sein werden. Als sinnvoller Beginn einer Lehrveranstaltung aktiviert der IU die Lernbereitschaft der Studierenden. Er schafft einen &Uuml;berblick, kn&uuml;pft ggf.&nbsp;an Vorwissen an und legt die Erwartungen der/des Dozierenden an die Studierenden&nbsp;offen. Zugleich unterst&uuml;tzt die Planung des IU die eigene strukturierte Vorbereitung und hilft bei der&nbsp;Fokussierung der Lerninhalte. Im IU wird kein Stoffwissen, sondern reines Orientierungswissen vermittelt!</p>

<p>Verschiedene Aspekte k&ouml;nnen bei der Ausgestaltung des IU ber&uuml;ckichtigt werden, es sollten aber nicht mehr als f&uuml;nf bis sieben Punkte sein.</p>

<h2>Elemente&nbsp;eines IU</h2>

<p><strong>Thema</strong> (Nennen Sie das Thema oder eine Themenfolge, eine Fragestellung oder eine These)</p>

<p><strong>Lernziel(e)</strong> (Teilen Sie m&ouml;glichst anschaulich formuliert die wichtigsten Lernziele (der Lektion, des Semesters) mit.)</p>

<p><strong>Begr&uuml;ndung der Lernziele</strong> (Teilen Sie mit, warum das Ziel wichtig ist und worin seit Nutzen besteht)</p>

<p><strong>Ablauf der Lektions / des Semesters</strong> (Kommunizieren Sie die wichtigsten Arbeitsschritte und wer was wann wie tun wird.)</p>

<p><strong>Pers&ouml;nliche Stellungnahme</strong> (Erz&auml;hlen Sie den Studierenden, welchen Bezug Sie zu dem Thema haben und welche Erfarhungen Sie hiermit ggf. gemacht haben.)</p>

<p><strong>Einbezug der Studierende</strong> (Wenn die M&ouml;glichkeit besteht, k&ouml;nnen Sie die Studierenden direkt miteinbeziehen (bspw. durch eine Frage o.&auml;..)</p>

<p><strong>Ankn&uuml;pfung an fr&uuml;here und zuk&uuml;nftige Themen</strong> (Ordnen Sie das Thema in ein gr&ouml;sseres Ganzes ein, sofern die Studierenden die Bez&uuml;ge innerhalb ihres Wissens- und Erfahrungshorizonts einbringen k&ouml;nnen.)</p>

<p><strong>Vorkenntnisse anerkennen</strong> (Beziehen Sie sich auf vorhandene Vorkenntnisse, von denen Sie sicher sein k&ouml;nnen, dass diese existieren.)</p>

<p><strong>Visualisierung</strong> (Bei komplexen oder komplizierten Inhalten / Abl&auml;ufen ist es ratsam die wichtigsten Aspekte&nbsp;mithilfe einer Wandtafel oder eines Flipcharts zu visualisieren, so dass das Thema anschaulich wird.)</p>

<p>Die vielfach erprobte Methode hilft, dass die Studierenden &uuml;ber die Ziele, den&nbsp;Ablauf und den Kontext der Lehrveranstaltung Bescheid wissen, und somit mehr Interesse und Motivation f&uuml;r alles Folgende aufbringen.</p>

<h2>Das Wichtigste in K&uuml;rze:</h2>

<ul>
	<li>Dauer des IU f&uuml;nf bis sieben Minuten</li>
	<li>Vermittlung von Orientierungswissen, nicht von Inhalten</li>
	<li>F&uuml;nf bis sieben Aspekte eines IU nutzen</li>
</ul>

<p>Methoden wie den IU lernen Teilnehmende des <a href="https://www.hd.unibe.ch/studiengaenge/cas_hochschullehre/index_ger.html" target="_blank">CAS Hochschullehre</a> an der Uni Bern in den Grundlagenkursen&nbsp;kennen. Hier trainieren die Teilnehmenden die Konzeption und Pr&auml;sentation des IU am eigenen Beispiel.</p>

<h2>Quelle:</h2>

<p>Grell &amp; Grell (1983): <em>Unterrichtsrezepte</em>. Weinheim: Beltz</p>

<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/"><img alt="Creative Commons Lizenzvertrag" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/3.0/80x15.png" style="border-width:0px" /></a><br />
DidakTipps.ch der <a href="http://www.hochschuldidaktik.unibe.ch/" target="_blank">Hochschuldidaktik Universit&auml;t Bern </a>steht unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/">Creative Commons Lizenz</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Erzählungen und Szenarien für die Hochschullehre nutzen</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=165</link>
			<description>Anschaulichkeit, Anwendungsbezug, Ganzheitlichkeit und Lebensnähe erleichtern das Lernen. Szenarien und Erzählungen sind zentrale Hilfsmittel für die akademische Lehre.</description>
          <pubDate>Fri, 8 Mar 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Anspruchsniveau</category>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Stoffverdichtung</category>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Maerchen_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><h2>Die Funktion von Erz&auml;hlungen in der Hochschullehre</h2>

<p>Menschen k&ouml;nnen den Inhalt von Erz&auml;hlungen gut in Erinnerung behalten, denn diese strukturieren Inhalte in einer zeitlichen Struktur und in einem Handlungsablauf, machen die Inhalte durch die Darstellung konkreter Geschehnisse und Akteure vorstellbar und beinhalten eine emotionale Pr&auml;gung bzw. Bewertung der Inhalte. Dar&uuml;ber hinaus erm&ouml;glichen sie den Zuh&ouml;renden, Bekanntes mit neuen Informationen zu verbinden.</p>

<p>Biographische Erinnerungen bestehen zu einem wichtigen Teil aus Erz&auml;hlungen, d.h.&nbsp;aus Berichten&nbsp;&uuml;ber&nbsp;pers&ouml;nliche Erlebnisse mit emotionaler Pr&auml;gung. Erz&auml;hlungen geben also die M&ouml;glichkeit, Inhalte so &laquo;erlebbar&raquo; zu machen, als geh&ouml;rten sie zur eigenen Biographie.</p>

<p>Erz&auml;hlungen k&ouml;nnen damit als &laquo;Vorwegnahme einer Erfahrung&raquo; fungieren. Gerade f&uuml;r die Vermittlung von abstrakten und&nbsp;komplexen akademischen Inhalten an Lernende, die noch keine Praxiserfahrung mit dem zu Erlernenden haben, sind Erz&auml;hlungen dementsprechend unverzichtbar.</p>

<p>Sie k&ouml;nnen Erz&auml;hlungen im Unterricht nutzen, um</p>

<ul>
	<li>neue Inhalte vorstellbar zu machen</li>
	<li>den Lernenden einen Zugang zu neuen Themen zu verschaffen bzw. diese Themen&nbsp;mit ihnen bereits Bekanntem zu verbinden</li>
	<li>abstrakte Inhalte zu veranschaulichen</li>
	<li>Interesse und Neugier zu wecken</li>
	<li>Probleml&ouml;sestrategien zu vermitteln</li>
	<li>emotionale Neubewertungen zu erm&ouml;glichen</li>
	<li>durch Provokation oder Irritation zur Dekonstruktion von Vorurteilen einzuladen</li>
	<li>Lerninhalte zu verbinden bzw. ihren Zusammenhang darzustellen</li>
	<li>einen Anwendungsbezug herzustellen</li>
	<li>...&nbsp;</li>
</ul>

<h2>Wie erstellen Sie eine hilfreiche Erz&auml;hlung&nbsp;zu Ihren Unterrichtsthemen?</h2>

<ul>
	<li>&laquo;Akteure, Handlungen, Ziele, Schaupl&auml;tze und Schwierigkeiten&raquo; (Gasser 2003, 53) sind die Bausteine einer Erz&auml;hlung bzw. eines Szenarios.</li>
	<li>Diese Elemente sind in einen zeitlichen Ablauf eingebunden.</li>
	<li>Erz&auml;hlungen leben von einem Spannungsbogen, d.h. sie beinhalten eine angemessene Mischung zwischen Erwartbarkeit des Ablaufs (&laquo;Antizipation&raquo;) und unerwarteten Inhalten bzw. Verl&auml;ufen (&laquo;Peripetie&raquo;). Konkret gesagt: man weiss fast schon was kommen wird, aber man bleibt doch gespannt, wie die Erz&auml;hlung ausgeht.</li>
	<li>Wirksame Erz&auml;hlungen sind einfach genug gestaltet um gut in Erinnerung zu bleiben (d.h. sie sind grammatikalisch und sprachlich gut verst&auml;ndlich), klar gegliedert, beinhalten keine &uuml;berfl&uuml;ssigen Elemente, bringen den Inhalt m&ouml;glichst auf den Punkt&nbsp;(&laquo;Pr&auml;gnanz&raquo;)&nbsp;und regen Zuh&ouml;rende durch spannende und emotional bewegende Gestaltung zum Mit- oder Weiterdenken an.</li>
</ul>

<h2>Tipps zum Vortrag Ihrer Erz&auml;hlungen im Unterricht</h2>

<ul>
	<li>Sprechen Sie frei.</li>
	<li>Erz&auml;hlen Sie Ihre Geschichte, als h&auml;tten Sie sie selbst erlebt. Nehmen Sie sich Zeit f&uuml;r Spannungspausen, betonen Sie Wichtiges, lassen Sie Emotionen in Ihr Sprechen einfliessen.</li>
	<li>Sprechen Sie die Lernenden an. Beziehen Sie sie mit ein. Werfen Sie Fragen auf, produzieren Sie Spannung, geben Sie den Lernenden die M&ouml;glichkeit sich in die Geschichte hineinzuversetzen und sprechen Sie hierbei m&ouml;glichst konkret und anschaulich.</li>
	<li>Bleiben Sie kurz. Die besten Erz&auml;hlungen in der Lehre beinhalten nur das, was die Lernenden wirklich in Erinnerung behalten sollen.</li>
</ul>

<h2>Zum Weiterlesen:</h2>

<p>Gasser, P. (2003). <em>Lehrbuch Didaktik</em>. Bern: h.e.p.</p>

<p>Werner T. Fuchs (2009).&nbsp;<em>Warum das Gehirn Geschichten liebt. Mit den Erkenntnissen der Neurowissenschaften zu zielgruppenorientiertem Marketing.</em> Planegg/M&uuml;nchen: Rudolf Haufe.</p>

<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/"><img alt="Creative Commons Lizenzvertrag" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/3.0/80x15.png" style="border-width:0px" /></a><br />
DidakTipps.ch der <a href="http://www.hochschuldidaktik.unibe.ch/" target="_blank">Hochschuldidaktik Universit&auml;t Bern </a>steht unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/">Creative Commons Lizenz</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Tipps für Vorträge und Beiträge in der Lehre</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=163</link>
			<description>Wer in der Hochschullehre vorträgt, muss mehr als «unterhalten».</description>
          <pubDate>Fri, 8 Mar 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Stoffverdichtung</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=163</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Unterhaltender-Vortrag_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Sprechen&nbsp;in der Hochschullehre ist ein zentrales Hilfsmittel um Studierende beim Verst&auml;ndnis von Inhalten zu unterst&uuml;tzen. Damit dies gelingen kann, muss Sprechen lernwirksam sein. Hierf&uuml;r lohnt es sich, f&uuml;nf Maximen zu beherzigen:</p>

<h2>1. Weniger ist mehr</h2>

<p>Ein Beitrag oder Vortrag in der Lehre ist kein Lehrbuch, sondern eine K&uuml;rzestfassung eines Inhalts in interessanter, anschaulicher, strukturierter und exemplarischer Form. Damit sich die Studierenden auf diesen Inhalt konzentrieren k&ouml;nnen, enth&auml;lt ein Beitrag oder Vortrag in der Lehre keinen Inhalt ohne Funktion und keine Ablenkungen, sondern konzentriert&nbsp;sich auf das Wesentliche dessen, was die Studierenden lernen m&uuml;ssen.</p>

<h2>2. Publikumsorientierung</h2>

<p>Gute Beitr&auml;ge und Vortr&auml;ge in der Lehre&nbsp;kn&uuml;pfen an f&uuml;r die Studierenden Bekanntem oder Interessantem an. Ziele und zuk&uuml;nftige Anforderungen an die Studierenden kommen zur Sprache. Das Publikum erh&auml;lt Zeit zum Mitdenken oder sogar konkrete Arbeitsauftr&auml;ge, damit es den Inhalt verarbeiten kann.&nbsp;Gute&nbsp;Vortragende&nbsp;in der Lehre achten auf Reaktionen der Studierenden&nbsp;und gehen fr&uuml;hzeitig auf Signale f&uuml;r Ablenkung oder Unverst&auml;ndnis ein.</p>

<h2>3. Zeigen statt sagen</h2>

<p>Gute Vortragende zeigen den Studierenden lieber etwas, anstatt lange dar&uuml;ber zu reden: sie arbeiten mit Grafiken, Experimenten oder sprachlichen Bildern (Vergleiche, Szenarien, Beispiele).&nbsp;Denn wenn die Studierenden selber denken k&ouml;nnen (Schlussfolgerungen ziehen,&nbsp;Ph&auml;nomene auswerten etc.), lernen sie am meisten.&nbsp;Gute Vortragende sind dar&uuml;ber hinaus mit ihrer&nbsp;Pr&auml;sentations- und Argumentationsweise Vorbilder f&uuml;r die Arbeits- und Denkweise ihres Fachs.</p>

<h2>4. Verst&auml;ndlichkeit vor Brillanz</h2>

<p>Guten Vortragenden kann man gut folgen: sie&nbsp;fassen komplexe Sachverhalte in verst&auml;ndliche Worte und &uuml;berschaubare S&auml;tze. Sie sprechen strukturiert und wiederholen Zentrales. Es geht ihnen nicht um &quot;Edutainment&quot;, sondern um Lernerfolg: Humor und Spannung&nbsp;stehen bei ihnen&nbsp;im Dienste des Lernerfolgs, nicht andersherum.&nbsp;</p>

<h2>5. Lernwirksamer Aufbau</h2>

<p>Gute Lehrbeitr&auml;ge und -vortr&auml;ge beginnen mit etwas f&uuml;r die Studierenden&nbsp;Bekanntem oder Interessantem und lassen die Studierenden von Anfang an wissen, was sie erwartet und was sie mit den vermittelten Informationen anfangen sollen. Sie beinhalten anschauliche, besonders exemplarische Beispiele, anhand derer die Studierenden den gesamten Inhalt in Erinnerung&nbsp;behalten k&ouml;nnen.</p>

<h2>Zum Weiterlesen:</h2>

<p>Weidenmann, Bern (2006). <em>Gespr&auml;chs- und Vortragstechnik. F&uuml;r alle Trainer, Lehrer, Kursleiter und Dozenten. </em>Weinheim/Basel/Berlin: Beltz (4. Auflage)</p>

<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/"><img alt="Creative Commons Lizenzvertrag" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/3.0/80x15.png" style="border-width:0px" /></a><br />
DidakTipps.ch der <a href="http://www.hochschuldidaktik.unibe.ch/" target="_blank">Hochschuldidaktik Universit&auml;t Bern </a>steht unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/">Creative Commons Lizenz</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<enclosure type="image/jpeg" url="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Unterhaltender-Vortrag_DidakTipps.jpg" length="12958" />
		</item>
		<item>
          <title>Die Lehrperson weiss keine Antwort!?</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=200</link>
			<description>Auch Fachpersonen können manche Fragen nicht beantworten. Was dann?</description>
          <pubDate>Wed, 6 Mar 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=200</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Keine-Antwort_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><h2>Angst vor dem Nicht-Wissen</h2>

<p>Viele Lehrpersonen, vor allem noch wenig erfahrene, haben Angst vor dem Nicht-Wissen. Die Angst, eine Frage aus dem Publikum nicht beantworten zu k&ouml;nnen, ist gross. Verbreitet ist die Meinung, man d&uuml;rfe keine Wissensl&uuml;cken zugeben, da man sich sonst als Fachperson blossstellt.&nbsp;Eine Scheinantwort zu geben oder der Frage auszuweichen,&nbsp;ist&nbsp;eine schlechte L&ouml;sung (vgl. auch W&ouml;rner 2006, S. 54 ff.).</p>

<h2>Wie kann eine Lehrperson reagieren, wenn sie&nbsp;keine Antwort auf eine Frage hat?</h2>

<p>Wichtig ist zun&auml;chst, die Frage zu w&uuml;rdigen. Danach k&ouml;nnen Sie&nbsp;das Plenum in die Antwortsuche einbeziehen. Sie k&ouml;nnen also fragen, &quot;Wer weiss auf diese Frage eine Antwort?&quot; oder Sie sagen: &quot;Ich m&ouml;chte mit Ihnen gemeinsam &uuml;berlegen, was die Antwort auf diese Frage sein kann&quot;. Dies ist vor allem bei fortgeschrittenen Studierenden eine gute M&ouml;glichkeit, die studentischen Wissensressourcen mit einzubeziehen. Sie, als Lehrperson, signalisieren dabei, dass Sie&nbsp;nicht allein&nbsp;die Wissenshoheit besitzen und Lernen als einen gemeinsamen&nbsp;Prozess ansehen, das heisst,&nbsp;dass Ihre Rolle nicht nur die der Wissensvermittlung, sondern auch die der Lernbegleitung ist.</p>

<p>Falls&nbsp;Sie sich&nbsp;mit den Studierenden im gemeinsamen Diskurs einer Antwort ann&auml;hern k&ouml;nnen,&nbsp;ist dies Ausdruck eines gemeinsamen Erkenntnisprozesses. Dabei sollten&nbsp;Sie jedoch nicht in jeder Unterrichtseinheit Fragen, die an Sie gestellt werden, dem Plenum zur&uuml;ckgeben. Dies kann dann tats&auml;chlich als mangelndes Expertentum ausgelegt werden.</p>

<p>Falls die Frage auch im gemeinsamen Dialog&nbsp;nicht beantwortet werden kann, ist es m&ouml;glich, den Studierenden den Auftrag&nbsp;zu geben, bis zur n&auml;chsten Stunde eine Antwort zu finden oder aber&nbsp;man gibt zu, dass man die Antwort selbst nachschlagen muss. Dies ist legitim, sind doch auch andere Fachpersonen wie Mediziner auf Nachschlagewerke angewiesen, die sie in ihrer t&auml;glichen Arbeit verwenden.</p>

<h2>Quelle:</h2>

<p>W&ouml;rner, A. (2006). <em>Lehren an der Hochschule. Eine praxisbezogene Anleitung</em>. Wiesbaden: Verlag f&uuml;r Sozialwissenschaften.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Arbeitsaufträge formulieren</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=183</link>
			<description>Einzel- und Gruppenarbeiten wirksam schriftlich anleiten</description>
          <pubDate>Wed, 6 Mar 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Corona</category>
			<category>Lehrmittelgestaltung</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=183</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/DreierTeam_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Wenn Studierende effektiv arbeiten k&ouml;nnen sollen, ben&ouml;tigen sie vollst&auml;ndige, gut strukturierte und verst&auml;ndliche Arbeitsauftr&auml;ge. Geben Sie den Studierenden alle erforderlichen Informationen schriftlich:</p>

<ul>
	<li><strong>Titel</strong>: pr&auml;gnante Themenangabe, Aufschluss auf den inhaltlichen und fachlichen Kontext</li>
	<li><strong>Einleitung</strong>: Aktivieren von Vorwissen (Bezug zu Praxis oder Problemlagen)</li>
	<li><strong>Ziel</strong>(e): Learning outcomes</li>
	<li><strong>Aufgabe </strong>der Studierenden: Vorgehen bzw. L&ouml;sungsschritte</li>
	<li><strong>Produkt</strong>: vorzuweisendes Ergebnis/Produkt, ggf. Vorgaben bez&uuml;glich der Ergebnisqualit&auml;t</li>
	<li><strong>N&auml;chste Schritte</strong>: was geschieht mit dem Produkt?</li>
	<li><strong>Arbeitsmittel</strong>: Hinweise zu verf&uuml;gbaren Hilfsmitteln, ev. Vorgaben bez&uuml;glich erlaubter Hilfsmittel</li>
	<li><strong>Zeit</strong>: gesamter Zeitbedarf, ev. Vorschl&auml;ge f&uuml;r Teilschritte</li>
	<li><strong>Sozialform</strong>: Form der Erarbeitung (Einzel-, Partner-, Gruppenarbeit)</li>
</ul>

<h2>Tipps:</h2>

<ul>
	<li>Lassen Sie die Auftr&auml;ge vorab von Fachfremden auf&nbsp;Verst&auml;ndlichkeit pr&uuml;fen.</li>
	<li>Lassen Sie die Auftr&auml;ge vorab von&nbsp; fortgeschrittenen Studierenden auf&nbsp;Machbarkeit &uuml;berpr&uuml;fen.</li>
	<li>Lassen Sie die Studierenden Arbeitsauftrag lesen und bitten Sie um Fragen im Plenum, bevor allf&auml;llige Gruppen mit ihrer Arbeit beginnen.</li>
	<li>Formulieren Sie Arbeitsauftr&auml;ge so informationsreich wie n&ouml;tig, aber so kurz wie m&ouml;glich.</li>
	<li>Visualisieren Sie Auftr&auml;ge wo immer m&ouml;glich.</li>
	<li>Behalten Sie die Struktur &uuml;ber alle Arbeitsauftr&auml;ge&nbsp;konstant.</li>
	<li>Arbeiten Sie mit knappen Aussagen oder Stichworten, einfachen S&auml;tzen und&nbsp;verst&auml;ndlichen Worten.</li>
	<li>Planen Sie Arbeitsauftr&auml;ge ausgehend von den Lernergebnissen.</li>
	<li>Bedenken Sie den potentiellen Aufwand f&uuml;r die&nbsp;Lernenden - nicht f&uuml;r Sie selber.</li>
	<li>Variieren Sie Auftr&auml;ge im Verlauf einer Lehrveranstaltung inhaltlich und methodisch.</li>
	<li>Sehen Sie eine Nachbereitungsphase vor (Ergebnisse im Plenum,&nbsp;Austausch mit anderen Lernenden, ein Assessment, ein&nbsp;kurzer Austausch &uuml;ber den Arbeitsprozess,&nbsp; in Kl&auml;ren aufgetretener Fragen, etc.)</li>
	<li>W&uuml;rdigen Sie abschliessend&nbsp;die Arbeit und das Engagement der Lernenden.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<enclosure type="image/jpeg" url="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/DreierTeam_DidakTipps.jpg" length="14586" />
		</item>
		<item>
          <title>Die Placemat-Methode</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=132</link>
			<description>«Think - Pair - Share»: Ein Klassiker für kooperatives Lernen.</description>
          <pubDate>Wed, 6 Mar 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Patricia Tremel]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=132</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/PlaceMat_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Aktivierung, Wissenspr&uuml;fung und Kommunikation - Drei in Einem erm&ouml;glicht die &laquo;Placemat-Methode&raquo;.&nbsp;Sie ist ein Klassiker der kooperativen Lernformen, die Vorwissen aktiviert, Wissen vertieft oder pr&uuml;ft und die Beteiligung aller Gruppenmitglieder f&ouml;rdert.</p>

<p>Das &laquo;Platzdeckchen&raquo; (Placemat) ist ein optimales Instrument, um in einer Kleingruppe von drei bis f&uuml;nf Personen Themen oder Fragestellungen zu erarbeiten oder auch Inhalte weiterzuentwickeln und ein Gruppenergebnis zu erzeugen. Die Methode kann auch der Evaluation von Wissen dienen oder bspw. als Klausurvorbereitung am Ende des Semesters.</p>

<h2>Vorgehensweise</h2>

<p>Ein Flipchart eignet sich am besten, um das Placemat vorzubereiten (das Bild zeigt ein&nbsp;Beispiel f&uuml;r vier Personen).&nbsp;<br />
In der Mitte wird sp&auml;ter das Gruppenergebnis festgehalten. Von Seiten des / der Dozierenden wird eine Fragestellung oder ein Thema benannt, das die Studierenden in der vorgegebenen Zeit in drei Schritten bearbeiten k&ouml;nnen:</p>

<ol>
	<li><strong>THINK:</strong> Jedes Gruppenmitglied kann im &laquo;eigenen&raquo; Sektor f&uuml;r sich alleine Ideen und vorhandenes Wissen zur Fragestellung oder zum Thema notieren und sammeln.</li>
	<li><strong>PAIR</strong>: Nach der Einzelarbeit tauschen die Studierenden ihre Ideen / Antworten aus und diskutieren die Ergebnisse. Schliesslich einigen sie sich innerhalb der Gruppe auf ein gemeinsames Gruppenergebnis, das dem Rest des Plenums pr&auml;sentiert werden kann.</li>
	<li><strong>SHARE:</strong> Alle Arbeitsgruppen pr&auml;sentieren im Plenum ihre Ergebnisse.&nbsp;</li>
</ol>

<p>Kooperative Lernformen wie die Placemat-Methode und viele weitere Methoden lernen Teilnehmende des Kurs &laquo;Grundlagen der Hochschullehre&raquo; oder im Workshop &laquo;Gruppenlernen&raquo; der Hochschuldidaktik der Universit&auml;t Bern kennen.</p>

<h2>Quellen:</h2>

<p>Br&uuml;ning, L. &amp; Saum, T. (2008): Erfolgreich <em>unterrichten durch Kooperatives Lernen. Strategien zur Sch&uuml;leraktiverung</em>. Neue Deutsche Schule Verlagsgesellschaft mbH. Essen.</p>

<p>Lyman, F.T. (1981). The responsive classroom discussion. The inclusion of all students. In: A. Anderson (Ed.): <em>Mainstreaming Digest, S.109-113</em>. Maryland.</p>

<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/"><img alt="Creative Commons Lizenzvertrag" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/3.0/80x15.png" style="border-width:0px" /></a><br />
DidakTipps.ch der <a href="http://www.hochschuldidaktik.unibe.ch/" target="_blank">Hochschuldidaktik Universit&auml;t Bern </a>steht unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/">Creative Commons Lizenz</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Student Active Breaks: Aktivierung in der Vorlesung</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=129</link>
			<description>Die Zuhörenden im Saal zu Beteiligten machen</description>
          <pubDate>Wed, 6 Mar 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Thomas Tribelhorn]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Rahmenbedingungen</category>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/StudibeitragVorlesung-DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>In Plenarveranstaltunge wie z.B. Vorlesungen sind die M&ouml;glichkeiten zur Aktivierung des Publikums massiv eingeschr&auml;nkt. Wie k&ouml;nnen Lehrende trotz ung&uuml;nstiger Rahmenbedingungen die Zuh&ouml;renden zu Beteiligten machen? Mit kleinen eingeschobenen Auftr&auml;gen (<em>Student Active Breaks / SAB</em>) kann ein Vortrag&nbsp;rhythmisiert werden. Dies f&ouml;rdert nachweislich die <a href="https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=143" target="_self">Behaltensleistung</a>.</p>

<h2>Rhythmisierung mit Kurzauftr&auml;gen</h2>

<p>Die Grundidee ist, dem Publikum kurze Auftr&auml;ge zu geben, welche zu zweit oder zu dritt in wenigen Minuten besprochen werden k&ouml;nnen. Die Auftr&auml;ge stehen in sinnvollem Zusammenhang mit den pr&auml;sentierten Inhalten und bilden so Scharnierstellen zwischen Pr&auml;sentationsteilen. Der rote Faden muss durch das Gesamtkonzept der Vorlesung gegeben sein.</p>

<h2>Beispiele:</h2>

<p><strong>Selbstbezug: </strong>Fragen Sie zu Beginn einer Stoffvermittlung nach Meinungen, Vermutungen oder Erfahrungen der Studierenden. Sammeln Sie die Voten an der Tafel oder am Flipchart. Beziehen Sie die Beitr&auml;ge nachher in den Unterricht mit ein.</p>

<p><strong>Stellungnahme: </strong>Lassen Sie die Studierenden Argumente f&uuml;r und/oder gegen eine Sache (These, Theorie, Ansicht, Methode, Massnahme etc.) sammeln. Stellen Sie dann die Positionen einander gegen&uuml;ber und diskutieren Sie die Argumente.</p>

<p><strong>Self-Monitoring: </strong>Lassen Sie von den Studierenden eine Frage auf Papier beantworten. Die Zettel werden nicht eingesammelt. Geben Sie dann selber die Antwort. Die Studierende kontrollieren ihre Zettel und k&ouml;nnen Fragen stellen.</p>

<p><strong>Multiple-Choice: </strong>Stellen Sie eine Frage zum behandelten Stoff und geben Sie drei oder vier Antworten vor. Durch Handaufhalten geben die Studierenden ihre Antworten.</p>

<p><strong>Fragengeleitetes Zuh&ouml;ren: </strong>Lassen Sie die Studierenden selber Fragen zum Stoff formulieren. Dies kann m&uuml;ndlich oder schriftlich geschehen. Lassen Sie - nach Ihrer Teilpr&auml;sentation - die Fragen diskutieren.</p>

<p><strong>Weitere Hinweise</strong><br />
... im Kurs &laquo;Best of Frontalunterricht&raquo; oder in den Grundlagenkursen des <a href="https://myvrl.me/hd" target="_blank">Hochschuldidaktik-Programmes</a>&nbsp;der Uni Bern.</p>

<p><strong><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/"><img alt="Creative Commons Lizenzvertrag" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/3.0/80x15.png" style="border-width:0px" /></a><br />
DidakTipps.ch der <a href="http://www.zuw.unibe.ch/content/wbzuw/hd/index_ger.html">Hochschuldidaktik Universit&auml;t Bern</a>&nbsp;steht unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/">Creative Commons Lizenz</a>.</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Nutzen und Grenzen von Sprechstunden</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=175</link>
			<description>Welches Potential schlummert in hochschulischen Sprechstundengesprächen?</description>
          <pubDate>Thu, 28 Feb 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Christoph Aerni]]></dc:creator>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=175</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Sprechstunde_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><h2>Sprechstunde - das Gespr&auml;ch zwischen Lehrenden und Studierenden</h2>

<p>Sprechstunden bieten den Studierenden die M&ouml;glichkeit, fachliche Fragen zu kl&auml;ren. Sie lernen, sich vorzubereiten, in einem Gespr&auml;ch durchzusetzen und vereinbarte Abmachungen einzuhalten. Lehrende erhalten R&uuml;ckmeldungen zu ihrer Lehr- und Pr&uuml;fungst&auml;tigkeit, k&ouml;nnen Defizite aus der Lehre schliessen und nehmen einen bewussten Perspektivenwechsel vor.</p>

<h2>Typischer Verlauf</h2>

<ol>
	<li><strong>Begr&uuml;ssung</strong>: produktives Klima schaffen</li>
	<li><strong>Anliegen kl&auml;ren</strong>: auf vereinbarte Ziele eingehen und Problemanalyse unterst&uuml;tzen</li>
	<li><strong>Zielvereinbarungen treffen</strong>: n&auml;chste Teilschritte verbindlich vereinbaren</li>
	<li><strong>Verabschiedung</strong>: bisherigen Erfolg nochmal hervorheben</li>
</ol>

<h2>Angemessener Rahmen</h2>

<p>Das Gespr&auml;ch findet in einem geordneten und st&ouml;rungsfreien Rahmen statt. Die Zeitdauer ist begrenzt. Dozierende achten auf Unsicherheiten und Defizite von Studierenden. Sich in die Grundhaltung der Studierenden zu versetzen, dient dem Gespr&auml;chsverlauf. Bei Unklarheiten fragen Dozierende konsequent nach. Vermutete Schwierigkeiten sollen explizit ausgesprochen werden. Hinweise und Tipps an die Studierenden m&uuml;ssen diese erreichen. Ausgesprochene Kritik ist f&uuml;r Studierenden nachvollziehbar. Am Schluss des Gespr&auml;chs pr&uuml;fen Dozierende, ob alle offenen Fragen gekl&auml;rt worden sind. Die Arbeitsf&auml;higkeit der Studierenden ist sichergestellt und ein weiteres Gespr&auml;ch kann allenfalls stattfinden.</p>

<h2>Zusammenfassung</h2>

<p>Sprechstunden, gezielt geplant und durchgef&uuml;hrt, dienen der Unterst&uuml;tzung der Studierenden. Sie stellen ein wertvolles Mittel dar, die Belastung der Studierenden zu messen und erfolgreiche Studienabschl&uuml;sse sicherzustellen.</p>

<p><strong>Darum:</strong> Damit die Sprechstunde ihren Zweck erf&uuml;llen kann, m&uuml;ssen alle Beteiligten immer vorbereitet erscheinen.</p>

<p><strong>Weitere Hinweise und Anregungen finden Sie unter &hellip;</strong></p>

<p>Meer, Dorothee (2011):&nbsp;&laquo;Wollen Sie auch eine Bescheinigung?&raquo;. <em>Neues Handbuch Hochschullehre. </em>F 2.3. Berlin: RAABE</p>

<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/"><img alt="Creative Commons Lizenzvertrag" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/3.0/80x15.png" style="border-width:0px" /></a><br />
DidakTipps.ch der <a href="http://www.hochschuldidaktik.unibe.ch/" target="_blank">Hochschuldidaktik Universit&auml;t Bern </a>steht unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/">Creative Commons Lizenz</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Das Publikum sitzt in den letzten Reihen!?</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=194</link>
			<description>Damit muss man sich nicht abfinden.</description>
          <pubDate>Thu, 28 Feb 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=194</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/letzte-Reihe_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Viele Lehrende kennen die Situation, dass&nbsp;das Publikum weit entfernt, in den hintersten Reihen Platz nimmt. Um dies zu &auml;ndern, k&ouml;nnen Sie Folgendes ausprobieren:</p>

<h2>Situation in der ersten Stunde ansprechen</h2>

<p>Wichtig ist, die Situation&nbsp;gleich zu thematisieren oder &auml;ndern zu wollen und nicht auf das n&auml;chste Treffen zu verschieben (W&ouml;rner 2006, S. 73 ff).</p>

<p>Es gibt im Wesentlichen zwei erfolgversprechende&nbsp;M&ouml;glichkeiten, damit sich die Zuh&ouml;renden umplatzieren:</p>

<h2>1) Nonverbale Aufforderung</h2>

<p>Mit einer &uuml;berzeugten Haltung und entsprechender nonverbalen Gestik das Publikum auffordern, nach vorne zu kommen (W&ouml;rner 2006, S. 73).</p>

<h2>2) Ich-Botschaft senden</h2>

<p>Wenn dies nicht hilft, sollte die eigene Lage durch eine Ich-Botschaft (Schulz v.&nbsp;Thun 1981)&nbsp;erkl&auml;rt werden. Das heisst, dass Sie&nbsp;Ihre Situation in einer Ich-Aussage formulieren. Beispielsweise k&ouml;nnte das folgendermassen lauten:&nbsp;&quot;Ich m&ouml;chte mit Ihnen heute &uuml;ber&nbsp;die Inhalte xy reden. Wenn Sie soweit weg sitzen, erschwert mir das den Austausch mit Ihnen &uuml;ber das Thema&quot; und folgenden bittenden Zusatz anf&uuml;gen:&nbsp;&quot;Ich w&uuml;nsche mir deshalb, dass zwischen mir und Ihnen kein so grosser Abstand ist&quot;.</p>

<p>Die Aufforderung, dass die Studierenden sich auch in den vorderen Reihen verteilen sollen, k&ouml;nnen Sie sich nach einer solchen Formulierung&nbsp;meist sparen. In der Regel reagieren Menschen verst&auml;ndnisvoll bzw. hilfsbereit, wenn Sie sich durch eine Ich-Botschaft als Mensch mit Gef&uuml;hlen und Empfindungen&nbsp;zeigen&nbsp;und dadurch eine partnerschaftliche Beziehung signalisieren. Der Unterschied zu einem Appell oder einer&nbsp;Bitte ist, dass die Zuh&ouml;rer/innen selbst entscheiden k&ouml;nnen, wie sie handeln. Diese M&ouml;glichkeit zur freien Entscheidung ist allen Menschen sehr wichtig und erh&ouml;ht die Bereitschaft zu&nbsp;kooperativem Handeln wesentlich.</p>

<h2>Quellen:</h2>

<p>Schulz von Thun, F. (1981). <em>Miteinander Reden 1: St&ouml;rungen und Kl&auml;rungen</em>. Rowohlt: Reinbek bei Hamburg 1981<br />
W&ouml;rner A. (2006). <em>Lehren an der Hochschule. Eine praxisbezogene Anleitung</em>. Wiesbaden: Verlag f&uuml;r Sozialwissenschaften.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Gute Kursleitende sind gute Gastgeber/innen</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=201</link>
			<description>Kursleitende gestalten optimale Rahmenbedingungen, so wie gute Gastgeber/innen.</description>
          <pubDate>Wed, 27 Feb 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Adrian Schori]]></dc:creator>
			<category>Rahmenbedingungen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=201</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Gastgeber_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Gastgeberinnen und&nbsp;Gastgeber&nbsp;finden sich stets in verschiedenen Rollen wieder. Einerseits sind sie die <strong>Helden </strong>der Veranstaltung, treffen&nbsp;Entscheidungen und tragen damit zu einem reibungslosen Ablauf bei. Andererseits m&uuml;ssen sie die F&auml;higkeit besitzen, in den Hintergrund zu treten und auf die W&uuml;nsche der G&auml;ste einzugehen.&nbsp;Sie sind als <strong>Dienende </strong>also auch&nbsp;verantwortlich f&uuml;r die Zufriedenheit der G&auml;ste.&nbsp;Gute&nbsp;Gastgeberinnen und&nbsp;Gastgeber wissen genau, wann welche Rolle einzunehmen ist.</p>

<p>Folgende sechs Punkte beschreiben die Methapher im Zusammenhang mit der Funktion einer Kursleitung:</p>

<ol>
	<li><strong>Raum kreieren</strong>: Kursteilnehmende brauchen einen organisierten Raum um sich austauschen zu k&ouml;nnen.&nbsp;Kursleitende entscheiden wo und wann dies statt finden soll.<br />
	&nbsp;</li>
	<li><strong>Soft power</strong>: Kursleitende laden die Teilnehmenden ein und empfangen sie freundlich, falls sie sich f&uuml;r eine Teilnahme entschieden haben.<br />
	&nbsp;</li>
	<li><strong>Balance zwischen Planen und Reagieren</strong>: Kursleitende sind f&auml;hig vom urspr&uuml;nglichen Plan abzukommen und konstruktiv auf verschiedene Situationen einzugehen.<br />
	&nbsp;</li>
	<li><strong>Balance zwischen Beobachten und Teilnehmen</strong>: Kursleitende sind nie nur Beobachtende oder nur Teilnehmende. Sie passen ihr Verhalten der Situation an.<br />
	&nbsp;</li>
	<li><strong>Balance zwischen Grenzen sch&uuml;tzen und neue Verbindungen erm&ouml;glichen</strong>: Kursleitende erm&ouml;glichen den Teilnehmenden einen gesch&uuml;tzen Rahmen f&uuml;r deren Wissenszuwachs, bietet ihnen aber auch die M&ouml;glichkeit neue Leute und Konzepte kennenzulernen.<br />
	&nbsp;</li>
	<li><strong>Auf der B&uuml;hne, auf dem Balkon, hinter der B&uuml;hne</strong>: Manchmal sieht man Kursleitende als Hauptperson des Abends, manchmal geniessen sie die Veranstaltung aus der Vogelperspektive und manchmal arbeiten sie im Hintergrund.</li>
</ol>

<p>Kursleitende achten darauf, alles vorzubereiten, die Teilnehmenden zu begr&uuml;ssen, durch die Veranstaltung zu f&uuml;hren, nicht immer im Mittelpunkt zu stehen und die letzten zu sein, die den Raum verlassen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Eine konstruktive Fehlerkultur für Ihre Lehrveranstaltung</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=184</link>
			<description>Wie Sie Ihren Studierenden helfen können, Fehler als Lernchance zu nutzen</description>
          <pubDate>Wed, 27 Feb 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=184</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Fehlerkultur-DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Viele Studierende haben Angst vor Fehlern: sie m&ouml;chten sich nicht blamieren und vergeben sich so nicht nur M&ouml;glichkeiten des kreativen Erprobens, sondern auch h&ouml;chst effektive Lernchancen. So k&ouml;nnen Sie Ihren Studierenden helfen, Fehler effektiv zu nutzen:</p>

<p><strong>Wertsch&auml;tzung:</strong> Bringen Sie Fehlern Wertsch&auml;tzung entgegen. Machen Sie ihnen deutlich, dass Fehler die Grundlage vieler Erfindungen und auch wissenschaftlicher Entdeckungen sind. Verwenden Sie am besten Beispiele aus ihrem eigenen Fach.</p>

<p><strong>Sensibilisierung:</strong> Weisen Sie die Studierenden darauf hin, dass Fehler eine gute Grundlage sind, um Aufgabenstellungen besser zu verstehen, die Sensibilit&auml;t gegen&uuml;ber Fehlerquellen zu steigern und Strategien zur Fehlervermeidung zu erwerben.</p>

<p><strong>Konstruktives Feedback:</strong> Achten Sie auf sachliches, differenziertes, und l&ouml;sungsorientiertes Feedback zu Fehlern (auch seitens der Studierenden untereinander).</p>

<p><strong>Nutzen Sie Fehler </strong>von Studierenden oder Experten/innen als gemeinsamen Lernanlass. Lassen Sie:</p>

<ul>
	<li>die Fehlersituation selbst erkennen</li>
	<li>sie die Fehlersituation analysieren, den Fehler typisieren und die Quelle(n) definieren</li>
	<li>sie den Fehler selbst korrigieren</li>
	<li>sie jeweils Strategien zur Fehlerpr&auml;vention entwickeln</li>
</ul>

<h2>Lernbedarf oder Fehler?</h2>

<p>Trennen Sie Fehler von anderen fehler&auml;hnlichen Erscheinungen:</p>

<ul>
	<li>Ein Fehler kommt aufgrund falscher Schlussfolgerungen, mangelnder Erfahrung in der Anwendung von Probleml&ouml;sestrategien oder Unklarheit in Bezug auf die Anwendung von vorhandenem Wissen zustande.</li>
	<li>Wem Probleml&ouml;sekompetenzen (prozedurales Wissen) oder Kenntnisse (deklaratives Wissen) oder gar beides fehlt, macht nicht wirklich einen Fehler, sondern hat noch Lernbedarf.</li>
	<li>&Uuml;ben Sie mit den Studierenden, Aufgabenstellungen genau zu analysieren, sie inhaltlich zu verstehen und sie auf Widerspr&uuml;che zu &uuml;berpr&uuml;fen, um unn&ouml;tige Fehler zu minimieren.</li>
	<li>Verdeutlichen Sie den Wert von Fehlern f&uuml;r die Gruppe: &bdquo;Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance.&ldquo; (Winston Churchill)</li>
</ul>

<h2>Zum Weiterlesen:</h2>

<p>Frackmann, M. u. T&auml;rre, M. (2009): <em>Eine gute Lernkultur beinhaltet eine positive Fehlerkultur</em>. In: Lernen und Probleml&ouml;sen in der beruflichen Bildung. Methodenhandbuch. Bonn: Bundesinstitut f&uuml;r Berufsbildung. S. 83-101.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Konzeption von Multiple Choice Tests</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=131</link>
			<description>Die Konzeption guter Multiple Choice Tests ist nicht einfach. Damit die Prüfung valide ist müssen einige Prinzipien berücksichtigt werden.</description>
          <pubDate>Wed, 27 Feb 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Thomas Tribelhorn]]></dc:creator>
			<category>e-Learning</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lehrmittelgestaltung</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=131</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/MultipleChoiceTest-DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><h2>Gute MC-Fragen</h2>

<p>Wer sich schon ernsthaft mit der Konzeption eines Multiple Choice Tests befasst hat, musste feststellen, dass dies eine Kunst f&uuml;r sich ist. Am Institut f&uuml;r medizinische Lehre (IML) der Universit&auml;t Bern wurde hierzu &uuml;ber viele Jahre ein hoher Grad an Expertise entwickelt. Diese l&auml;sst sich verdichten zu den folgenden sieben&nbsp;<em>Prinzipien zur Formulierung von guten Multiple-Choice-Fragen</em>:</p>

<h3>Inhalt zukunftsorientiert relevant</h3>

<p>Keine Rarit&auml;ten, Spitzfindigkeiten, Trivialit&auml;ten</p>

<h3>Thema anwendungsorientiert</h3>

<p>Nicht lehrbuchm&auml;ssiges Faktenwissen abfragen sondern Wissensanwendung pr&uuml;fen: Informationen verstehen, eine Situation analysieren, eine Synthese bilden, Schlussfolgerungen ziehen, etc.</p>

<h3>Frage fokussiert,&nbsp;Antworten homogen</h3>

<p>Thema auf einen wichtigen Aspekt einschr&auml;nken. In den Antworten nicht Ursache, Diagnose, Massnahme, ... mischen.</p>

<h3>L&ouml;sung eindeutig</h3>

<p>Keine kontroversen Lehrmeinungen. Gen&uuml;gender Abstand zw. bester und zweitbester Antwort. Keine vagen&nbsp; Quantifizierungen: &quot;h&auml;ufig&quot;, &quot;oft&quot;, &quot;gew&ouml;hnlich&quot;, ...</p>

<h3>Schwierigkeit angemessen<br />
(50 - 90 % richtige Antworten)</h3>

<p>Zu leichte Fragen sind ung&uuml;nstig: gute Studierende werden verwirrt, schwache beschenkt</p>

<h3>eindeutig, pr&auml;gnant, einfach formulieren</h3>

<p>Keine Fangfragen. Keine doppelten Negationen. Keine Belehrungen. Nur gel&auml;ufige Abk&uuml;rzungen.</p>

<h3>ungewollte L&ouml;sungshinweise vermeiden</h3>

<p>Unn&ouml;tig lange Frageformulierungen enthalten meist Hinweise.</p>

<h2>Weiterlesen</h2>

<p>Diese&nbsp;sieben Prinzipien&nbsp;wurden von&nbsp;Ren&eacute; Krebs formuliert, ehemaliger Mitarbeiter am <a href="https://www.iml.unibe.ch/home" target="_blank">IML</a>. Der entsprechende Weiterbildungskurs f&uuml;r Lehrende wird von Tina Schurter weiterhin im Programm der Hochschuldidaktik der Uni Bern angeboten.</p>

<p>Auf der Webseite des IML wird auch weiterhin die bekannte <a href="https://www.iml.unibe.ch/attachment/7/download/mc_anleitung.pdf" target="_blank"><em><em>Anleitung zur Herstellung von MC-Fragen und MC-Pr&uuml;fungen f&uuml;r die &auml;rztliche Ausbildung</em></em></a> von Ren&eacute; Krebs als PDF zum Download angeboten.</p>

<p>Weitere Informationen finden Sie in der<a href="https://assessment.unibe.ch/TestingFormats" target="_blank"><em> Assessment Toolbox</em></a>.</p>

<h2>Weiterbilden</h2>

<p><a href="https://myrl.me/" target="_blank">Workshops zum Thema Assessment</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Sieben Maximen zum lernunterstützenden Lehren</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=176</link>
			<description>Wissen Sie noch, wie Sie selber im Studium gelernt haben? Hiervon auszugehen kann Ihnen helfen, Ihre Lehre mit wenig Aufwand erfolgversprechend zu gestalten.</description>
          <pubDate>Wed, 27 Feb 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Anspruchsniveau</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Stoffverdichtung</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=176</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Sterne_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Grundgedanke f&uuml;r gute Lehre ist nicht mehr, wie wir m&ouml;glichst viel Stoff an die Lernenden herantragen, sondern wie wir sie optimal beim Lernen unterst&uuml;tzen k&ouml;nnen. Das funktioniert besonders gut, wenn Sie als Lehrperson davon ausgehen, wie Lernen funktioniert. A. B&ouml;ss-Ostendorf und H. Senft haben hierzu sieben Maximen entwickelt:</p>

<ol>
	<li><strong>Heranf&uuml;hrung: </strong>Fragen Sie nach dem Vorwissen Ihrer Studierenden und f&uuml;hren Sie sie von dort aus an neue Zusammenh&auml;nge heran. <em>Denn Menschen k&ouml;nnen Neues nur ausgehend von bereits Bekanntem lernen.</em><br />
	&nbsp;</li>
	<li><strong>Herausforderung:</strong> Planen Sie Lernwiderst&auml;nde ein und unterst&uuml;tzen Sie die Studierenden mit Geduld dabei, diese zu &uuml;berwinden. <em>Denn Lernen zerst&ouml;rt bisherige Sichtweisen und schafft damit Unsicherheit.</em><br />
	&nbsp;</li>
	<li><strong>Stoffmenge: </strong>Richten Sie die Stoffmenge an den Lernfortschritten der Studierenden aus und vermitteln Sie lieber &quot;immer ein wenig mehr&quot; als &quot;alles auf einmal&quot;. <em>Denn eine zu grosse Menge an Stoff auf einmal erschreckt und &uuml;berfordert Lernende.</em><br />
	&nbsp;</li>
	<li><strong>Relevanz: </strong>Wecken Sie Interesse, indem Sie den Nutzen des zu Lernenden ansprechen und interessante Zusammenh&auml;nge herstellen. <em>Denn Menschen lernen nur was sie interessiert.</em><br />
	&nbsp;</li>
	<li><strong>Auftragsformulierung: </strong>Geben Sie den Studierenden konkrete und pr&auml;zise Lernaufgaben (z.B. &quot;zusammenfassen&quot;, &quot;berechnen&quot; oder &quot;grafisch darstellen&quot;). <em>Denn &quot;Lernen&quot; ist keine T&auml;tigkeit und die Studierenden wissen oft nicht, wie sie etwas am besten lernen k&ouml;nnen.</em><br />
	&nbsp;</li>
	<li><strong>Ordnung: </strong>Strukturieren Sie die Inhalte und Ihre Lehrveranstaltung gut oder lassen Sie sie die Studierenden strukturieren. <em>Denn Menschen k&ouml;nnen nur lernen was eine f&uuml;r sie erkennbare Struktur hat.</em><br />
	&nbsp;</li>
	<li><strong>Repetition: </strong>Arbeiten Sie mit Wiederholungen in Ihren Lehrbeitr&auml;gen und mit Wiederholungsaufgaben f&uuml;r die Studierenden. <em>Denn was nicht h&auml;ufig im Gehirn abgerufen wird, ger&auml;t schnell wieder in Vergessenheit.</em></li>
</ol>

<p>Sind Sie sich trotz dieser&nbsp;Maximen&nbsp;nicht sicher, wie Ihre Studierenden lernen und wie Sie sie dabei unterst&uuml;tzen k&ouml;nnen? Dann k&ouml;nnten Sie sie einfach fragen.</p>

<h2>Zum Weiterlesen:</h2>

<p>B&ouml;ss-Ostendorf, Andreas und&nbsp;Senft, Holger&nbsp;(2010). <em>Einf&uuml;hrung in die Hochschul-Lehre. Ein Didaktik-Coach.</em> Opladen &amp; Farmington Hills: Barbara Budrich (UTB)&nbsp;</p>

<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/"><img alt="Creative Commons Lizenzvertrag" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/3.0/80x15.png" style="border-width:0px" /></a><br />
DidakTipps.ch der <a href="http://www.hochschuldidaktik.unibe.ch/" target="_blank">Hochschuldidaktik Universit&auml;t Bern </a>steht unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/">Creative Commons Lizenz</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<enclosure type="image/jpeg" url="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Sterne_DidakTipps.jpg" length="9337" />
		</item>
		<item>
          <title>CAT in der Hochschullehre</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=125</link>
			<description>So erfahren Sie schnell, was ihre Studierenden gelernt haben.</description>
          <pubDate>Wed, 27 Feb 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Thomas Tribelhorn]]></dc:creator>
			<category>Evaluation</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=125</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/CAT-Buch_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><h2>Assessment und Evaluation gleichzeitig</h2>

<p>Unterrichtsaktivit&auml;ten k&ouml;nnen besser geplant werden, wenn Lehrende sich kontinuierlich strukturierte R&uuml;ckmeldung &uuml;ber die Fortschritte der Lernenden einholen. Mit CAT erfolgt dies durch kleine m&uuml;ndliche oder schriftliche Aufgaben, welche anonym durchgef&uuml;hrt werden. Die Ergebnisse dienen nicht zur Einstufung der Studierenden, sondern zur Optimierung der Lehrveranstaltung. Damit erf&uuml;llen CAT zwei Funktionen: es werden die Lernfortschritte der Studierenden &uuml;berpr&uuml;ft und zur&uuml;ck gemeldet (Assessment) und es werden Angaben zur Verbesserung des Unterrichts erfasst (Evaluation).</p>

<h2>Beispiele</h2>

<h3><em>One Minute Paper (Minutenpapier)</em>:</h3>

<p>Lassen Sie die Studierenden w&auml;hrend einer Minute&nbsp;das Wichtigste&nbsp;oder die zentralen Erkenntnisse aus der eben abgeschlossenen Lernphase aufschreiben.<br />
&nbsp;</p>

<h3><em>Muddiest Point (Der verworrenste </em><em>Punkt):</em></h3>

<p>Lassen Sie die Studierenden aufschreiben, welcher Punkt am unklarsten geblieben ist.<br />
&nbsp;</p>

<h3><em>One Sentence Summary (Zusammenfassung in einem Satz):</em></h3>

<p>Lassen Sie eine Zusammenfassung aus einem Satz &uuml;ber die eben abgeschlossene Lerneinheit erstellen, idealerweise nach folgender Struktur: Wer tut was, wem gegen&uuml;ber, wann, wo, wie und warum?<br />
&nbsp;</p>

<h3><em>Multiple Choice Fragen:</em></h3>

<p>Projizieren Sie Fragen zu Stoff in Form von MC-Fragen an die Wand und lassen Sie die Antwortm&ouml;glichkeiten per Handaufhalten w&auml;hlen.<br />
&nbsp;</p>

<h2>Bitte beachten</h2>

<ul>
	<li>CAT sollen m&ouml;glichst anonym durchgef&uuml;hrt werden</li>
	<li>Vor der Durchf&uuml;hrung muss das Publikum &uuml;ber den Zweck instruiert werden</li>
	<li>Informieren Sie die Teilnehmenden so schnell wie m&ouml;glich &uuml;ber das Gesamtergebnis</li>
	<li>Passen Sie den Unterricht so schnell wie m&ouml;glich aufgrund der CAT-Ergebnisse an</li>
	<li>Wichtig! CAT haben immer formativen Charakter und dienen also nicht der summativen Beurteilung von Leistungen!</li>
</ul>

<h2>Fazit</h2>

<p>Classroom Assessment Techniques (CAT) sind einfache Methoden, um im Unterricht schnell Hinweise zum Lernstand der Teilnehmenden zu erhalten und ihnen gleichzeitig Gelegenheit zur kurzen Standortbestimmung ohne Selektionsdruck zu bieten.</p>

<h2>Quelle:</h2>

<p>Angelo, T.A. &amp; Cross, K.P. (1993). <em>Classroom Assessment Techniques.</em> Hoboken: Jossey Bass.</p>

<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/"><img alt="Creative Commons Lizenzvertrag" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/3.0/80x15.png" style="border-width:0px" /></a><br />
DidakTipps.ch der <a href="http://www.hochschuldidaktik.unibe.ch/" target="_blank">Hochschuldidaktik Universit&auml;t Bern </a>steht unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/">Creative Commons Lizenz</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Was tun gegen das Vergessen von Rückmeldungen nach mündlichen Präsentationen</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=168</link>
			<description>Stress bei Präsentationen im Rahmen von Kolloquien führt oft zum Vergessen von Rückmeldungen.

</description>
          <pubDate>Tue, 19 Feb 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Evaluation</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=168</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Studipraesentation_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Forschungsvorhaben im Rahmen von Kolloquien vorzustellen, ist Teil des Forschungsprozesses an Hochschulen. Doktorierende oder Masterstudierende erhalten dabei nicht nur von den Betreuungspersonen der Arbeiten, sondern auch von Peers oder anderen Fachpersonen ein Feedback auf den Stand ihrer Forschungsarbeit. Da die Pr&auml;sentation in der Regel von den Studierenden als sehr stressig erlebt wird, geht vieles &nbsp;der R&uuml;ckmeldungen verloren, weil sie nicht alle in Erinnerung behalten werden k&ouml;nnen. Der Vergessenseffekt war bei einer Studie umso gr&ouml;sser, je mehr Feedback erhalten wurde und je l&auml;nger die Zeit war, bis das Feedback schriftlich notiert wurde (Elfering, Grebner &amp; Wehr 2012).</p>

<p>Was ist zu tun, damit alle R&uuml;ckmeldungen nach m&uuml;ndlichen Pr&auml;sentationen erinnert werden? Was sich banal anh&ouml;rt, aber h&auml;ufig nicht gemacht wird, ist: Es ist wichtig, das Feedback nach der m&uuml;ndlichen Vorstellung mit einem Aufnahmeger&auml;t aufzunehmen oder schriftlich ein Feedback-Protokoll f&uuml;hren zu lassen, damit diese Informationen nicht verloren gehen. Wichtig ist ausserdem, sich mit den Feedback Gebenden dar&uuml;ber auszutauschen, ob das Feedback richtig verstanden wurde.</p>

<h2>Quelle:</h2>

<p>Elfering, A., Grebner, S. &amp; Wehr, S. (2012). <em>Loss of Feedback Information Given during Oral Presentation.</em> In: Psychology Learning and Teaching. Volume 22. S. 66&ndash;76.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Sinnvolles Zeitmanagement für Ihre Lehrveranstaltungen</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=185</link>
			<description>In der verfügbaren Zeit Lernergebnisse erreichen</description>
          <pubDate>Wed, 23 Jan 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Stoffverdichtung</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=185</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Time-is-Running_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Nichts ist &auml;rgerlicher als mitten in der Arbeit mit Studierenden vom Ende der Unterrichtseinheit &uuml;berrascht zu werden. Wenn Sie das vermeiden m&ouml;chten, helfen Ihnen folgende Maximen:</p>

<ul>
	<li>Sehen Sie m&ouml;glichst viel Zeit f&uuml;r <strong>Aktivit&auml;ten der Studierenden </strong>vor, denn aktive Auseinandersetzung mit der Thematik bringt die Studierenden am meisten weiter.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Gliedern Sie Inhalte und Arbeitsphasen nach &bdquo;<em>must</em>&ldquo; (f&uuml;r die Studierenden zwingend notwendig, um die Lernergebnisse zu erreichen), &bdquo;<em>should</em>&ldquo; (relevant f&uuml;r den sp&auml;teren Anwendungszusammenhang der Studierenden) und &bdquo;<em>could</em>&ldquo; (interessant bzw. motivierend f&uuml;r die Studierenden).<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Setzen Sie bei der Planung <strong>Priorit&auml;ten </strong>ausgehend von den Learning outcomes.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>F&uuml;r Informationen Ihrerseits gilt: <strong>so viel wie n&ouml;tig, so wenig wie m&ouml;glich</strong>. Geben Sie den Studierenden Vertiefungsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r ihre Selbststudienzeit an.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Arbeiten Sie mit <strong>Pufferzonen</strong>.<br />
	Bei Einzel- und Gruppenarbeiten brauchen Sie diese, falls es l&auml;nger dauert. Und bei Beitr&auml;gen Ihrerseits brauchen Sie sie f&uuml;r Verst&auml;ndnisfragen und Diskussion.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Lassen Sie bei der Umsetzung auf alle F&auml;lle <strong>gen&uuml;gend Zeit f&uuml;r Assessment und Zusammenfassung </strong>&uuml;brig &ndash; k&uuml;rzen Sie lieber Ihre Vortr&auml;ge bzw. Impulse.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Planen Sie mit <strong>didaktische</strong>n<strong> Weichen</strong>.<br />
	D.h.: bereiten Sie eine methodische Alternative zum geplanten Vorgehen vor (&bdquo;Plan B&ldquo;), falls etwas nicht funktioniert bzw. die Studierenden unter- oder &uuml;berfordert sind.</li>
</ul>

<p>Wenn dennoch eine Diskussion oder Gruppenarbeit erheblich l&auml;nger dauert als Sie das geplant hatten: entscheiden Sie nach Ihren Priorit&auml;ten, ob sie eine Phase gegen Ende der Lehrveranstaltung k&uuml;rzen bzw. streichen oder aber die aktuelle Phase beenden werden.<br />
Und wenn Sie sich nicht sicher sind: beziehen Sie auch die Studierenden mit ein, indem Sie ansprechen, was diese verpassen, wenn der Veranstaltungsplan zugunsten der aktuellen Phase gek&uuml;rzt werden muss.</p>

<h2>Zum Weiterlesen:</h2>

<p>Meyer, H. (2007): <em>Leitfaden Unterrichtsvorbereitung</em>. Berlin: Cornelsen. 7. Auflage.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>FlowTeam: Die andere Art Teamarbeit</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=142</link>
			<description>Diese Moderationsmethode aktiviert die kollektive Intelligenz der Teams. Die Grundideen entstammen der Systemtheorie.</description>
          <pubDate>Wed, 23 Jan 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Christoph Aerni]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=142</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/FlowTeam-DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><h2>Bessere Resultate durch strukturierte Interaktion</h2>

<p>Neuste Erkenntnisse und Methoden der Erwachsenenbildung erh&ouml;hen die Wirksamkeit von Veranstaltungen. Wenn Probleme m&ouml;glichst wirkungsvoll gel&ouml;st und Resultate erzielt werden sollen, bieten sich viele Formen der Zusammenarbeit an. Die FlowTeam-Methode erm&ouml;glicht erfolgreiche Teamarbeit. Sie f&ouml;rdert das Entstehen von Teams f&uuml;r anspruchsvolle Leistungsanforderungen, baut einen Leistungsethos auf, l&auml;sst Freiraum f&uuml;r Selbstverantwortung und erm&ouml;glicht Spass an und durch die Leistung.</p>

<h2>Der FlowTeam Animator geht in 5 Schritten vor:</h2>

<ol>
	<li>
	<p><strong>Output gemeinsam herstellen </strong><br />
	F&uuml;r wen? Was wollen wir gemeinsam hinaustragen?</p>
	</li>
	<li>
	<p><strong>Relevanter Input </strong><br />
	Ausgangslage? Traktandenliste? Material/Dokumente? Talente der Teilnehmenden? Vorbereitungsauftr&auml;ge?</p>
	</li>
	<li>
	<p><strong>Sinn und Zweck der Veranstaltung </strong><br />
	&Uuml;bergeordneter Kontext,&nbsp; Informationsabgleich, Entscheide treffen, L&ouml;sungen erarbeiten.</p>
	</li>
	<li>
	<p><strong>Fundament, Ressourcen, Potential </strong><br />
	Anzahl Teilnehmende? Rahmenbedingungen? Werte und Regeln? Dauer? Finanzen? Material?</p>
	</li>
	<li>
	<p><strong>Prozess </strong><br />
	In Kleingruppen und Teams wird der erw&uuml;nschte Output erarbeitet. Paralleles Arbeiten findet statt. Die Talente der Teilnehmenden kommen zum Tragen.</p>
	</li>
</ol>

<h2>Tipps aus Umsetzungsprojekten</h2>

<p><strong>Die Sinnfrage kl&auml;ren: </strong>Bevor wir mit der Arbeit beginnen, treffen wir eine Arbeitsvereinbarung mit folgendem Inhalt: erw&uuml;nschter Output? Relevanter Input? Sinn und Zweck der Veranstaltung?</p>

<p><strong>Beispiel:</strong> Ein Team aus Lehrpersonen revidiert erfolgreich nach diesen drei Fragen innert dreier Tage einen bestehenden Schullehrplan einer Berufsfachschule.</p>

<p><strong>Weitere Hinweise und Anregungen</strong><br />
<a href="http://www.flowteam.com/">http://www.flowteam.com/</a></p>

<p>Gerber, Marin/Gruner, Heinz (1999): <em>Orientierung 108. FlowTeams &ndash; Selbstorganisation in Arbeitsgruppen</em>. Z&uuml;rich, CREDIT SUISSE</p>

<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/"><img alt="Creative Commons Lizenzvertrag" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/3.0/80x15.png" style="border-width:0px" /></a><br />
DidakTipps.ch der <a href="http://www.hochschuldidaktik.unibe.ch/" target="_blank">Hochschuldidaktik Universit&auml;t Bern</a>&nbsp;steht unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/">Creative Commons Lizenz</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<enclosure type="image/jpeg" url="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/FlowTeam-DidakTipps.jpg" length="24740" />
		</item>
		<item>
          <title>Lern-Portfolio: Wissen und Können dokumentieren</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=196</link>
			<description>Wie Studierende selbständig und autonom ihr neu gewonnenes Wissen «verwalten» und strukturieren können</description>
          <pubDate>Wed, 23 Jan 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Patricia Tremel]]></dc:creator>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lehrmittelgestaltung</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=196</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Lernportfolio-DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Studierende ein Lernportfolio erstellen zu lassen ist didaktisch anspruchsvoll und bedarf einer genauen Planung auf Seiten der Lehrenden. Nur so k&ouml;nnen sich die Studierenden in gezielten Selbstlernphasen Wissen aneignen und dieses gewinnbringend dokumentieren und ihre Lernfortschritte transparent machen.</p>

<p>Ein Lernportfolio ist eine Sammlung von schriftlichen Arbeitsdokumenten der Studierenden anhand derer Wissensstand als auch die Leistung der Lernenden aufgezeigt als auch &uuml;berpr&uuml;ft werden k&ouml;nnen. Der Umfang des zu lernenden Stoffes kann variieren, k&uuml;rzere Lernsequenzen oder ganze Module k&ouml;nnen mithilfe des Lernportfolios dokumentiert werden. Das Lernportfolio ist somit Lern- und Pr&uuml;fungsinstrument zugleich. Das Ziel des Lernportfolios ist in beiden F&auml;llen, dass die Studierenden eigenst&auml;ndig und reflektiert Inhalte erarbeiten und diese so aufbereiten, dass sie auch f&uuml;r Aussenstehende nachvollziehbar sind.</p>

<p>Wer den Einsatz eines Lernportfolios plant, der sollte bei der Planung und Durchf&uuml;hrung verschiedene Aspekte beachten:</p>

<ul>
	<li>Was soll das Portfolio bezwecken und welche Lernziele sollen damit erreicht werden?</li>
</ul>

<ul>
	<li>Wie binde ich das Lernportfolio in meine Lehre ein? Sequenziell, &uuml;ber die ganze Veranstaltung hinweg oder als verbindendes Element zwischen mehreren Modulen bspw.?</li>
</ul>

<ul>
	<li>Welche formalen Kriterien sind relevant? Papier, Online, digital?</li>
</ul>

<ul>
	<li>Will ich als Lehrperson eng begleitend aktiv werden oder lediglich das Resultat zu sehen kriegen, in dem ich einen klaren Auftrag verteile, der erf&uuml;llt werden muss?</li>
</ul>

<ul>
	<li>Wie will ich das Portfolio beurteilen?</li>
</ul>

<h2>Quelle:</h2>

<p>Annette Richter (2006): Portfolios im universit&auml;ren Kontext: wann, wo, wie? Eine andere Bewertungsgrundlage in Seminarraum. In: Brunner et al. (Hrsg.): <em>Das Handbuch Portfolioarbeit : Konzepte, Anregungen, Erfahrungen aus Schule und Lehrerbildung.</em> Friedrich Verlag. Seelze-Velber.</p>
]]></content:encoded>
			<enclosure type="image/jpeg" url="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Lernportfolio-DidakTipps.jpg" length="11614" />
		</item>
		<item>
          <title>Steckbrief - Wer bin ich?</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=198</link>
			<description>Wenn Seminarteilnehmende sich kennenlernen sollen, ist der Steckbrief eine unkonventionelle, aber sehr angenehme, aktivierende Methode, die Spass macht!</description>
          <pubDate>Wed, 23 Jan 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Patricia Tremel]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=198</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Steckbrief-DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Als Einstieg in ein Seminar, in dem die Studierenden l&auml;ngere Zeit miteinander arbeiten, ist es sinnvoll, dass diese sich anf&auml;nglich kennenlernen und einen ersten Eindruck voneinander erhalten. Mithilfe eines Steckbriefes kann sich jede/r selber vorstellen und erh&auml;lt so die Gelegenheit, anhand des &quot;Fahndungsaufrufs&quot; zu Wort zu kommen. So wird auf eine entspannte Art und Weise eine lockere Stimmung hergestellt und allf&auml;llige &quot;Ber&uuml;hrungs&auml;ngste&quot; abgebaut und die Teilnehmenden kommen ins Gespr&auml;ch.</p>

<h2>Wie vorgehen?</h2>

<ol>
	<li>Welche Informationen sollen die Teilnehmenden angeben? (Name, Semesteranzahl, Vorkenntnisse zum Thema, ein Symbol, dass f&uuml;r die Person charakteristisch ist, ein Satz, der zu Ende gebracht werden soll &quot;am Ende des Semester m&ouml;chte ich...&quot; , Erwartungen an das Seminar etc.)</li>
	<li>Flipchart oder DIN A3 Papier vorbereiten, auf dem die Teilnehmenden innert 5 bis 10 Minuten ihre Angaben machen k&ouml;nnen</li>
	<li>Steckbriefe an die Wand h&auml;ngen oder pinnen lassen</li>
	<li>Jeder stellt seinen Steckbrief vor</li>
</ol>

<p>Die Methode macht Spass und sorgt daf&uuml;r, dass sich die Teilnehmenden zwar pr&auml;sentieren m&uuml;ssen, dies aber in einem gesetzten Rahmen, der eventuelle Hemmungen, sich vor der&nbsp;Gruppe&nbsp;zu &auml;ussern,&nbsp;abbaut.</p>

<h2>Quelle</h2>

<p>Alsheimer, M., M&uuml;ller, U. &amp; Papenkort, U. (2012). <em>Spielend Kurse planen: die Methodenkartothek (nicht nur) f&uuml;r die Erwachsenenbildung</em>. Bielefeld: W.Bertelsmann.</p>
]]></content:encoded>
			<enclosure type="image/jpeg" url="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Steckbrief-DidakTipps.jpg" length="7194" />
		</item>
		<item>
          <title>Diskussionbeiträge angemessen würdigen</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=182</link>
			<description>Auf Lob kann verzichtet werden.</description>
          <pubDate>Tue, 22 Jan 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=182</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Diskussionsbeitraege_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>In Lehrgespr&auml;chen reagieren Lehrpersonen h&auml;ufig mit Lob auf Wortbeitr&auml;ge. Sie sagen &bdquo;<em>stimmt</em>&ldquo;, &bdquo;<em>richtig</em>&ldquo;, &bdquo;<em>genau</em>&ldquo;, &bdquo;<em>hmm</em>&ldquo; oder &bdquo;<em>danke</em>&ldquo;. Laut Weidenmann (2011, S. 74f.) sind damit einige Probleme verbunden. Lob kann beispielsweise demotivieren, wenn es nicht erwartet wird&nbsp;und die Lernenden intrinsisch motiviert sind. Ausserdem signalisiert die Redeleitung damit, dass ein Beitrag auch falsch sein kann. Dies kann sich kontraproduktiv auswirken, weil die Teilnehmenden Angst vor falschen &Auml;usserungen entwickeln k&ouml;nnen. &Auml;usserungen wie &bdquo;<em>richtig</em>&ldquo;, &bdquo;<em>stimmt</em>&ldquo; etc. l&auml;uft auf bewerten hinaus. Deshalb hemmen diese Kommentare einen Austausch zwischen Lehrenden und dem Publikum.</p>

<h2>Wie k&ouml;nnen Lehrpersonen ad&auml;quat auf Publikumsbeitr&auml;ge reagieren?</h2>

<p>Statt zu loben, ist es besser, auf den Inhalt Bezug zu nehmen und dessen Wert hervorzuheben. Dies kann z.B. sein: &bdquo;<em>Ihre Idee hilft uns weiter, um</em>&hellip;&ldquo;, &bdquo;<em>Das ist ein neuer Gesichtspunkt, der</em>&hellip;&ldquo;, &bdquo;<em>Es lohnt sich, Ihr Argument genauer anzusehen, weil</em>&hellip;&ldquo; (ebd.).</p>

<h2>Quelle:</h2>

<p>Weidenmann, B. (2011). <em>Erfolgreiche Kurse und Seminare.</em> Weinheim und Basel: Beltz Verlag. 8. Auflage.</p>
]]></content:encoded>
			<enclosure type="image/jpeg" url="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Diskussionsbeitraege_DidakTipps.jpg" length="13330" />
		</item>
		<item>
          <title>Sich verständlich ausdrücken</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=171</link>
			<description>Kompliziertes verständlich auszudrücken ist nicht einfach. Wie kommt man dahin? </description>
          <pubDate>Mon, 21 Jan 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Stoffverdichtung</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=171</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Verstaendlichkeit_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Sich verst&auml;ndlich auszudr&uuml;cken, ist das A und O guter Lehre.&nbsp;Neben dem freien Sprechen, gibt es&nbsp;vier Merkmale einer guten Rede. Die vier Verst&auml;ndlichmacher sind (Langer, Schulz v. Thun &amp; Tausch 2011):</p>

<ol>
	<li>Einfachheit</li>
	<li>Gliederung &ndash; Ordnung</li>
	<li>K&uuml;rze &ndash; Pr&auml;gnanz</li>
	<li>Anregende Zus&auml;tze</li>
</ol>

<h2>Einfachheit</h2>

<p>In kurzen S&auml;tzen und mit bekannten W&ouml;rtern reden. Falls Fremdw&ouml;rter n&ouml;tig sind, diese erkl&auml;ren.</p>

<p>Nicht: &bdquo;Die basalen Kategorien einer relevanten Organisationslehre sind&hellip;&ldquo;, sondern: &bdquo;Wir wollen nun einmal ein wenig grunds&auml;tzlicher &uuml;berlegen, was f&uuml;r eine Organisationslehre wichtig sein k&ouml;nnte&hellip;&ldquo; (D&ouml;ring 2008, S. 80)</p>

<h2>Gliederung &ndash; Ordnung</h2>

<p>Eine einleitende Gliederung hilft, um den roten Faden sichtbar zu machen. Bei m&uuml;ndlicher Rede kann die Struktur dauerhaft visualisiert werden, z. B. an der Tafel. Insgesamt ist wichtig:</p>

<ul>
	<li>Gliederung</li>
	<li>Logischer Aufbau</li>
	<li>Zusammenfassungen</li>
	<li>&Uuml;berleitungen</li>
</ul>

<h2>K&uuml;rze &ndash; Pr&auml;gnanz</h2>

<p>Nicht von Anfang &nbsp;an alle Details nennen und erkl&auml;ren, sondern pr&auml;gnant die Kerngedanken ausdr&uuml;cken. Die Erweiterung dieser Kerngedanken kann dann nach und nach erfolgen.</p>

<h2>Anregende Zus&auml;tze</h2>

<ul>
	<li>In Bildern und Vergleichen sprechen</li>
	<li>Allt&auml;gliche Beispiele nennen</li>
	<li>Zuh&ouml;rer/innen direkt ansprechen</li>
	<li>Inhalte in Geschichten einbetten</li>
	<li>Auf die Erfahrungen der Zuh&ouml;rer/innen Bezug nehmen</li>
</ul>

<h2>Quellen:</h2>

<p>D&ouml;ring, K. W. (2008). <em>Handbuch Lehren und Trainieren in der Weiterbildung.</em> Weinheim und Basel: Beltz Verlag.<br />
Langer, I.; Schulz von Thun, F. &amp; Tausch, R. (2011). <em>Sich verst&auml;ndlich ausdr&uuml;cken.</em> 9. Auflage. M&uuml;nchen: Ernst Reinhardt Verlag.</p>

<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/"><img alt="Creative Commons Lizenzvertrag" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/3.0/80x15.png" style="border-width:0px" /></a><br />
DidakTipps.ch der <a href="http://www.hochschuldidaktik.unibe.ch/" target="_blank">Hochschuldidaktik Universit&auml;t Bern </a>steht unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/">Creative Commons Lizenz</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<enclosure type="image/jpeg" url="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Verstaendlichkeit_DidakTipps.jpg" length="8296" />
		</item>
		<item>
          <title>Anker und Bojen im Meer der Kompetenzen</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=161</link>
			<description>Eine ressourcenorientierte Übung zur Reflexion der Lehrfähigkeiten.</description>
          <pubDate>Mon, 21 Jan 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Teamlernen</category>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Bojen-DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Die &Uuml;bung dient urspr&uuml;nglich dem Personal- und Team-Assessment (siehe R&ouml;hrig 2008, S. 95 ff.). Sie wird hier zur Analyse von Lehrf&auml;higkeiten vorgestellt, die von den St&auml;rken der Lehrperson ausgeht (ressourcenorientiert). Sie kann in Super- bzw. Intervisionsgruppen eingesetzt werden.</p>

<h2>Vorgehensweise</h2>

<h3>1)&nbsp; &nbsp;Flipchart aufh&auml;ngen mit Kompetenzinseln Lehre:</h3>

<p>Ein vorbereitetes&nbsp;Poster&nbsp;listet Kompetenzen auf, die in der Lehre zum Einsatz kommen (z.B. Planungskompetenz, Methodenkompetenz, Kommunikationsf&auml;higkeit, F&uuml;hrungskompetenz). An diese so genannten Kompetenzinseln&nbsp;kleben die Teilnehmenden sp&auml;ter&nbsp;ihre pers&ouml;nlichen Bojen und Anker.<br />
Die aufgelisteten Kompetenzen k&ouml;nnen erl&auml;utert und mit den Teilnehmer/innen diskutiert sowie erg&auml;nzt werden.&nbsp;</p>

<h3>2) &nbsp; Stuhlkreis bilden, Moderator/in spricht folgenden Text:</h3>

<p>&quot;Ich bitte euch, euch zu entspannen. Ihr k&ouml;nnt dazu auch eure Augen schliessen. Wir gehen jetzt auf eine Schiffsreise auf dem Meer der Kompetenzen. Stellt euch vor, ihr steht am Bug des Schiffes und entdeckt die vielen Kompetenzen, die ihr in der Lehre ben&ouml;tigt. Auf dem tiefen und weiten Ozean gibt es bekannte und unbekannte Gebiete f&uuml;r euch. Manche haben viel fachliches Wissen, manche von euch k&ouml;nnen schwierige Sachverhalte sehr gut erkl&auml;ren, manche k&ouml;nnen sehr gut ermutigen. Denkt jetzt bitte in Ruhe dar&uuml;ber nach, wie ihr die wichtigsten Kompetenzen w&auml;hrend eurer Lehrt&auml;tigkeit erworben habt. Das sind bekannte Gebiete f&uuml;r euch. Es sind Orte, an denen ihr eure <strong>Bojen</strong> setzen k&ouml;nnt. Hier f&uuml;hlt ihr euch wohl. Was k&ouml;nnt ihr &uuml;ber diese Orte und Kompetenzen erz&auml;hlen? Wie seid ihr dorthin gelangt? Was hat euch geholfen, diese Kompetenzen zu entwickeln? Welche Herausforderungen, welche Umst&auml;nde, welche Aktivit&auml;ten haben euch dabei geholfen, euch in diese Richtung zu entwickeln?&quot;</p>

<h3>3) &nbsp; Anweisungen&nbsp;geben f&uuml;r Reflexion und Notizen:</h3>

<p>&quot;Ihr habt jetzt 3 Minuten Zeit, um euch &uuml;ber das Gesagte Gedanken zu machen und danach weitere 5 Minuten Zeit f&uuml;r &Uuml;berlegungen und Notizen.&quot;<br />
Moderator/in gibt nach 3 Minuten Startsignal f&uuml;r Notizen: &quot;Ihr habt jetzt weitere 5 Minuten Zeit, um euch Notizen zu machen!&quot;</p>

<h3>4) &nbsp; Nach 5 Minuten mehrere gelbe Post-Its (als Bojen) pro Person mit folgendem Auftrag austeilen:</h3>

<p>&quot;Schreibt nun eure Namen auf einige Post-Its und klebt diese Bojen an die Stelle des Posters, wo eure Kompetenzen liegen. Ihr k&ouml;nnt auch Kompetenzen auf der Pinnwand erg&auml;nzen und eure Namen als Bojen dorthin kleben.&quot;</p>

<h3>5) &nbsp; Nach dem Kleben der Bojen die Teilnehmenden um folgendes&nbsp;bitten:</h3>

<p>&quot;Setzt euch nun bitte zu zweit zusammen und unterhaltet euch 15 Minuten lang &uuml;ber eure Bojen.&quot;</p>

<h3>6) &nbsp; Arbeitsblatt mit Fragen verteilen:</h3>

<p>Sprich &uuml;ber deine Bojen ...</p>

<ul>
	<li>Erz&auml;hl mir mehr &uuml;ber deine Bojen: Was hast du in der Lehre alles gelernt, worauf bist du jetzt richtig stolz?</li>
	<li>Was machst du in der Lehre gerne und worin bist du richtig gut?</li>
	<li>Wie hast du es geschafft, so ... zu werden? (z. B. gut organisiert)</li>
	<li>Wie hast du es gelernt ...? (z. B. eine bestimmte Methode in der Lehre anzuwenden)</li>
	<li>Wie bist du ein ... geworden? (z. B. eine gute Lehrperson)</li>
	<li>Was hat dir in deiner Enwicklung geholfen?</li>
	<li>Wer oder was hat dich angeregt?</li>
	<li>Bist du jemandem dankbar f&uuml;r deine Entwicklung und wenn ja, wem?</li>
	<li>Welchen pers&ouml;nlichen Nutzen hast du von all diesen Kompetenzen?</li>
	<li>Ich finde an dir besonders bemerkenswert, dass ...</li>
</ul>

<h3>7)&nbsp;&nbsp; Moderator/in f&auml;hrt im vorgelesenen Text fort:</h3>

<p>&quot;Entspannt euch bitte wieder und schliesst dabei die Augen, wenn ihr wollt. Denkt nun bitte an den n&auml;chsten Hafen oder die n&auml;chste Insel, die ihr anlaufen m&ouml;chtet. Und zwar ist dies die Kompetenz, die ihr zu all dem, was ihr schon wisst und k&ouml;nnt, noch erwerben m&ouml;chtet. Welche Kompetenz ben&ouml;tigst du, damit du anstehende Aufgaben in der Lehre noch besser erledigen kannst? Dies wird der n&auml;chste <strong>Anker</strong>platz f&uuml;r dich sein. Da, wo das Schiff anlegen m&ouml;chte. Denke bitte dar&uuml;ber nach, wie es sein wird, wenn du diese Kompetenz zu allem anderen, was du schon kannst und weisst, hinzuf&uuml;gst. Was ist der konkrete Nutzen f&uuml;r dich? Was hat dein Arbeitsumfeld davon?&quot;</p>

<h3>8)&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zeit f&uuml;r Reflexion und Notizen geben:</h3>

<p>&quot;Ihr habt jetzt 3 Minuten Zeit f&uuml;r &Uuml;berlegungen!&quot;<br />
Nach 3 Minuten: &quot;Ihr habt jetzt weitere 5 Minuten Zeit, um euch Notizen zu machen!&quot;</p>

<h3>9) &nbsp; Moderator/in teilt 1 Post-It (nicht gelb, z. B. blau) pro Person aus</h3>

<h3>10) Folgende Anweisung geben:</h3>

<p>&quot;Schreibt nun eure Namen wieder auf ein Post-It (blau) und klebt es auf der Karte der Kompetenzen dorthin, wo ihr euren Anker werfen m&ouml;chtet. Wenn ihr die Kompetenz, also euren Anker, auf der Karte nicht findet, k&ouml;nnt ihr sie gerne erg&auml;nzen.&quot;</p>

<h3>11) Nach dem Setzen der Anker Startsignal f&uuml;r ein Gespr&auml;ch &uuml;ber die Anker geben:</h3>

<p>&quot;Setzt euch nun bitte zu zweit zusammen und unterhaltet euch 15 Minuten lang &uuml;ber eure Anker.&quot;</p>

<h3>12) Arbeitsblatt mit Fragen verteilen:</h3>

<p>Sprich &uuml;ber deinen Anker ...</p>

<ul>
	<li>Beschreibe bitte, was dir die Kompetenz, die du entwickeln m&ouml;chtest (dein Anker), konkret bedeutet.</li>
	<li>Was weisst du bereits dar&uuml;ber?</li>
	<li>Wer in diesem Raum k&ouml;nnte dich dabei unterst&uuml;tzen?</li>
	<li>Wer in deinem Arbeitsumeld k&ouml;nnte dich unterst&uuml;tzen?</li>
	<li>Ich finde, du k&ouml;nntest die Kompetenz entwickeln, indem du ...</li>
</ul>

<h3>13)&nbsp;Abschliessende Auswertung der &Uuml;bung (fakultativ):</h3>

<p>&quot;Was hat an der &Uuml;bung gut funktioniert?&quot;, &quot;Inwiefern war die &Uuml;bung n&uuml;tzlich f&uuml;r euch?&quot;<br />
&nbsp;</p>

<h2>Quelle:</h2>

<p>R&ouml;hrig, P. (Hrsg.). <em>Soluaton tools. Die 60 besten, sofort einsetzbaren Workshop-Interventionen mit dem Solution Focus.</em> Bonn: managerSeminare.</p>

<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/"><img alt="Creative Commons Lizenzvertrag" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/3.0/80x15.png" style="border-width:0px" /></a><br />
DidakTipps.ch der <a href="http://www.hochschuldidaktik.unibe.ch/" target="_blank">Hochschuldidaktik Universit&auml;t Bern </a>steht unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/">Creative Commons Lizenz</a>.</p>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Vorwissen aktivieren mit der Kartenabfrage</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=199</link>
			<description>Aus lernpsychologischen Gründen ist es wichtig, das Vorwissen der Studierenden zu aktivieren.</description>
          <pubDate>Mon, 21 Jan 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=199</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Kartenwand_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Viele Lehrpersonen beginnen eine Veranstaltung&nbsp;mit einem &Uuml;berblick &uuml;ber das Thema, die Ziele und den Ablauf der Seminar- oder Vorlesungsstunde. Aus lernpsychologischen Gr&uuml;nden w&auml;re es&nbsp;jedoch&nbsp;wichtig,&nbsp;am Anfang&nbsp;jeweils&nbsp;das Vorwissen der Studierenden zu aktivieren und daran anzukn&uuml;pfen.&nbsp;Einige Lehrpersonen wiederholen deshalb die Inhalte der letzten&nbsp;Veranstaltung&nbsp;zu Beginn einer Stunde.&nbsp;Statt&nbsp;die schon&nbsp;behandelten Inhalte selbst&nbsp;zu wiederholen, k&ouml;nnten Sie als&nbsp;Lehrperson&nbsp;die Studierenden fragen, welche Unklarheiten bestehen. In der Regel werden Sie darauf jedoch&nbsp;keine Antwort erhalten. Sobald die Studierenden anonym bleiben k&ouml;nnen, werden sie hingegen&nbsp;gerne ihre Fragen offenlegen. Erm&ouml;glicht wird dies durch eine Kartenabfrage. Wie ist dabei vorzugehen?</p>

<h2>Schritte einer Kartenabfrage</h2>

<p>Teilen Sie kleine Karten oder Bl&auml;tter an die Studierenden aus und lassen Sie sie ihre Unklarheiten darauf notieren. Die Zettel sammeln Sie dann wieder&nbsp;ein und verteilen sie durchmischt an die Studierenden, die die gezogene Frage jeweils vorlesen. Gemeinsam k&ouml;nnen Sie dann&nbsp;diese Fragen kl&auml;ren&nbsp;oder Sie kn&uuml;pfen in Ihren weiteren Ausf&uuml;hrungen an diese Fragen an. Hierf&uuml;r kleben Sie die Fragen an eine Pinnwand und nehmen diese als Ausgang f&uuml;r&nbsp;Ihre Erkl&auml;rungen.</p>

<h2>Quelle:</h2>

<p>Winteler, A. (2004). Professionell lehren und lernen. Ein Praxisbuch. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Advance Organizer - Mit Ankerbegriffen Orientierung schaffen</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=140</link>
			<description>Start - Zwischenbilanz - Abschluss: Der Advance Organzier schafft mithilfe von Ankerbegriffen Orientierung in der Lehrveranstaltung</description>
          <pubDate>Fri, 4 Jan 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Patricia Tremel]]></dc:creator>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Lehrmittelgestaltung</category>
			<category>Stoffverdichtung</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=140</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/AdvanceOrganizer-DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Zu Beginn einer Seminarsitzung, w&auml;hrend einer Lehrsequenz oder als Abschluss einer Lehrveranstaltung hilft die Methode Advance Organizer (AO),&nbsp;die wichtigsten Inhalte und Begriffe zu strukturieren oder aufzuzeigen, was bisher besprochen wurde. Ebenso bietet sich diese Methode zum Ende einer Lehrveranstaltung an, um die Zusammenh&auml;nge des Gelernten noch einmal zusammenzufassen.</p>

<p>Mit dem AO lassen sich...</p>

<ul>
	<li>vorhandenes Wissen mit neuem Wissen verkn&uuml;pfen</li>
	<li>Lerninhalte kommunizieren</li>
	<li>Thematische &laquo;Ankerbegriffe&raquo; logisch miteinander verbinden</li>
	<li>Zusammenh&auml;nge veranschaulichen</li>
	<li>Inhalte miteinander vernetzen</li>
	<li>&Uuml;bersicht und Orientierung schaffen</li>
</ul>

<h2>Vorgehen:</h2>

<ul>
	<li>Visualisierung der wichtigsten Begriffe des anstehenden Themas (Bilder, Symbole, Zeichen etc.)</li>
	<li>Nutzung von Material, das den Teilnehmenden sichtbar zur Verf&uuml;gung steht: Plakat, Pinnwand, Arbeitsblatt, Folie etc.</li>
	<li>Dauer: F&uuml;nf bis maximal f&uuml;nfzehn Minuten f&uuml;r die Sequenz vorsehen</li>
</ul>

<h2>Quellen</h2>

<p>J.P. Ausubel (1960): The use of advance organizers in the learning and retention of meaningful verbal material. Journal of Educational Psychology, 51, 267-272.<br />
<br />
Wahl, D. (2006<em>). Lernumgebungen erfolgreich gestalten. Vom tr&auml;gen Wissen zum kompetenten Handeln. </em>Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Postersession in der Lehre - Die andere Art der Präsentation</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=197</link>
			<description>Ein Poster als Produkt in der Lehre, mit dem viele Kompetenzen gezeigt werden können</description>
          <pubDate>Fri, 4 Jan 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Patricia Tremel]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Lehrmittelgestaltung</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=197</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Postersession-DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Ein Poster zu erstellen und zu pr&auml;sentieren ist eine wirkungsvolle Methode mit der Studierende verschiedene Kompetenzen nachweisen k&ouml;nnen.</p>

<p>In Rahmen einer Postersession ist es die Aufgabe der Studierenden, komplexe wissenschaftliche Inhalte komprimiert darzustellen, so dass die Betrachter respektive Zuh&ouml;rer diese nachvollziehen und verstehen k&ouml;nnen. Texte werden mit Bildern oder Graphiken kombiniert, und das Poster vermittelt einen koh&auml;renten Zusammenhang des Themas, das es gilt pr&auml;sentieren.</p>

<h2>Kontext Postersession: In einer Lehrveranstaltung dient eine Postersession</h2>

<ul>
	<li>als Abschlussveranstaltung bspw. zur Projektpr&auml;sentation</li>
	<li>als Sequenz im laufenden Semester zur Pr&auml;sentation von Forschungsvorhaben / Semesterarbeiten</li>
	<li>als Medium f&uuml;r einen&nbsp; bzw. mehrere Kurzvortr&auml;ge</li>
	<li>als permanente &laquo;Ausstellung&raquo; der Inhalte im laufenden Semester</li>
</ul>

<h2>Checkliste Postersession: Die Lehrperson sollte sich im Vorfeld &uuml;berlegen, ...</h2>

<ul>
	<li>in welcher Form das Poster, die Postersession im Rahmen der Lehrveranstaltung zum Einsatz kommen soll (Themen darstellen, Forschungsergebnisse pr&auml;sentieren etc.)</li>
	<li>inwieweit das Publikum mit Postern &laquo;umgehen kann&raquo; (Wer ist die Zielgruppe?)</li>
	<li>was Sinn und Zweck des Posters ist (didaktisches Element, Pr&uuml;fung oder Bestandteil des Leistungsnachweises)</li>
	<li>ob das Poster selbsterkl&auml;rend sein soll oder durch einen Kurzvortrag pr&auml;sentiert wird</li>
	<li>welche formalen Kriterien mit dem Poster erf&uuml;llt werden sollen (Schriftgr&ouml;sse, Bilder, Textmenge etc.)</li>
	<li>welche Hilfestellungen (technischer und inhaltlicher Art) die Studierenden zur Erstellung des Posters ben&ouml;tigen</li>
</ul>

<h2>Quellen</h2>

<p>G&ouml;rts, W.&nbsp;/ Eger, M.&nbsp;(1999): <em>Werkstattgespr&auml;ch. Aktivierende Lehr- und Lernformen</em>. Darmstadt.<br />
Gosling, P. J. (1999). <em>Scientist&#39;s Guide to Poster Presentations</em>. New York.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Strukturlegetechnik</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=189</link>
			<description>Gelerntes wiederholen, Inhalte festigen oder Themen und Begriffe ordnen</description>
          <pubDate>Fri, 4 Jan 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Patricia Tremel]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Stoffverdichtung</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=189</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/StrukturLegeTechnik-DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Die Strukturlegetechnik ist eine aktvieren Methode, mit der die Studierenden die wesentlichen Inhalte und Begriffe eines Themas in eine f&uuml;r sie logische Reihenfolge und Struktur bringen k&ouml;nnen. So kann Lernstoff wiederholt oder zusammenfassend gefestigt und die Inhalte sortiert werden.</p>

<h2>Wie vorgehen?</h2>

<ol>
	<li>Die relevanten Begriffe werden auf Karten geschrieben oder ausgedruckt und in verschiedene &quot;Schnipsel&quot; unterteilt. Es sollte nicht mehr als 25 bis max. 30 Begriffe verwendet werden. Die Schnipsel oder Karten k&ouml;nnen in ein Briefkuvert gesteckt oder alternativ mit einer B&uuml;roklammer zusammengeheftet werden.</li>
	<li>Die Teilnehmenden k&ouml;nnen in Gruppen oder auch als Einzelarbeit die Begriffe nun systematisieren und&nbsp;in die f&uuml;r sie richtige Struktur bringen. Denkbar ist es auch, dass im Plenum gemeinsam eine Struktur erarbeitet wird.</li>
	<li>Abschliessend werden die entstandenen Bilder pr&auml;sentiert und ggf. mit einander verglichen.</li>
</ol>

<p>Die Methode erm&ouml;glicht eine spielerische Auseinandersetzung mit Inhalten und Themen, die ein koh&auml;rentes Ganzes ergeben sollen. Zugleich kann auch kreativ weiter gedacht werden, indem sich bspw. mit einer &quot;Carte Blanche&quot; neu entstandene Fragestellungen noch erg&auml;nzend formulieren lassen.</p>

<h2>Quelle</h2>

<p>Wahl, D.&nbsp;et al. (1991). Erwachsenenbildung konkret. Mehrphasiges Dozententraining: Eine neue Form erwachsendidaktischer Ausbildung von Referenten und Dozenten. Weinheim.<br />
Wahl, D. (2006).<em> Lernumgebungen erfolgreich gestalten. Vom tr&auml;gen Wissen zum kompetenten Handeln</em>. Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt</p>
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		</item>
		<item>
          <title>Flipchart statt Power Point </title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=155</link>
			<description>Präsentationen werden meist mit Power Point begleitet. Vergessen wird das Medium Flipchart, das häufig gewinnbringender eingesetzt werden könnte. 

</description>
          <pubDate>Thu, 3 Jan 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Lehrmittelgestaltung</category>
			<category>Stoffverdichtung</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=155</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/FlippChart_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Laut P&ouml;hm (2006) <em>k&ouml;nnen</em> Sie Diagramme nicht nur selbst von Hand zeichnen, sondern Sie <em>m&uuml;ssen</em>, wenn Sie mit Ihrem Vortrag etwas bewirken wollen. Als Redner/in &uuml;berzeugen Sie dabei besser als mit Power Point. Weitere Tipps aus dem Buch von P&ouml;hm &bdquo;Pr&auml;sentieren Sie noch oder faszinieren Sie schon? Der Irrtum PowerPoint&ldquo; (2006, S. 66 ff.):</p>

<ol>
	<li>Schreiben Sie dann, wenn Sie dar&uuml;ber reden, wichtige Zahlen auf das Flipchart &ndash; das verst&auml;rkt die Wirkung.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Schreiben Sie die ersten Buchstaben eines Wortes lautlos hin und fangen Sie erst kurz bevor die Zuschauer das Wort entziffern k&ouml;nnen, zu reden an.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Sprachliche Metaphern verbunden mit gegenst&auml;ndlichen Zeichnungen wirken konkret und verhindern zu abstrakte Ausf&uuml;hrungen.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Wer nicht gut im Zeichnen ist, kann mit kaum sichtbaren Bleistiftstrichen auf dem Flipchart vorzeichnen (Weidenmann 2000, S. 22).<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Wenn Sie das Flipchart bewegen (z. B. umdrehen oder zu den Zuh&ouml;rern bewegen), bevor Sie eine Aussage machen, erh&ouml;ht das drastisch die Wirkung.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Streichen Sie Dinge, die Sie negieren, mit grosser Geste auf dem Flipchart durch.<br />
	&nbsp;</li>
	<li>Stellen Sie das Flipchart nicht in den optischen Mittelpunkt des Raumes, sondern platzieren Sie sich selbst dort und stellen&nbsp;Sie&nbsp;das Flipchart leicht versetzt hinter sich.</li>
</ol>

<h2>Quelle</h2>

<p>P&ouml;hm, M. (2006). <em>Pr&auml;sentieren Sie noch oder faszinieren Sie schon? Der Irrtum PowerPoint</em>. M&uuml;nchen: Mvg Verlag.<br />
Weidenmann, B. (2000). <em>100 Tipps &amp; Tricks f&uuml;r Pinnwand und Flipchart.</em> Weinheim und Basel: Beltz Verlag. 4. Auflage.</p>

<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/"><img alt="Creative Commons Lizenzvertrag" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/3.0/80x15.png" style="border-width:0px" /></a><br />
DidakTipps.ch der <a href="http://www.hochschuldidaktik.unibe.ch/" target="_blank">Hochschuldidaktik Universit&auml;t Bern </a>steht unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/">Creative Commons Lizenz</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Wirkungsvolle Vortragseinstiege</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=167</link>
			<description>«Der erste Eindruck zählt, der letzte Eindruck bleibt»: Gute Einstiege steigern die Qualität Ihrer Lehrvorträge.</description>
          <pubDate>Wed, 2 Jan 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Stoffverdichtung</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=167</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Grossvorlesung-DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Vortragseinstiege sind ein wirkungsvolles Mittel zum Wecken von Interesse, zum Aufbau von Spannung, zur Veranschaulichung von Wesentlichem und zum Erleichtern von Erinnerung. Im Idealfall tragen Sie Ansatzpunkte f&uuml;r den gesamten Vortragsinhalt im Zusammenhang in sich.</p>

<p>Wirkungsvolle Vortragseinstiege geben Ihnen die M&ouml;glichkeit, im Verlauf des Vortrags immer wieder auf sie zur&uuml;ckzukommen und Ihren Vortrag mit einem R&uuml;ckverweis auf sie abzurunden. Finden Sie also f&uuml;r Ihre Lehrvortr&auml;ge einen Einstieg, der inhaltlich Exemplarisches f&uuml;r die folgenden Ausf&uuml;hrungen in sich tr&auml;gt.</p>

<p>F&uuml;r Lehrvortr&auml;ge eignen sich insbesondere folgende Formen von Einstiegen:</p>

<h2>Problemorientierter Einstieg</h2>

<p><strong>Form: </strong>typisches Fachproblem &gt; die Vortragsstruktur stellt den fachspezifischen Probleml&ouml;seprozess dar<br />
<strong>Ziel: </strong>Vorwegnahme k&uuml;nftiger Problemsituationen zum Thema, Aufzeigen des Probleml&ouml;seprozesses<br />
<strong>Geeignet f&uuml;r:</strong> thematisch noch uninteressierte Publika, Publika die den Probleml&ouml;seprozess kennenlernen sollen</p>

<h2>Informierender Unterrichtseinstieg</h2>

<p><strong>Form:</strong> Angabe von Thema, Learning outcomes und Vortragsablauf; Bezug zu Vorkenntnissen der Lernenden; pers&ouml;nliche Stellungnahme der Lehrperson<br />
<strong>Ziel: </strong>Transparenz schaffen, Motivation durch Bezug auf Lernende und Lehrperson<br />
<strong>Geeignet f&uuml;r: </strong>Studienanf&auml;nger/innen, komplexe Themen</p>

<h2>Arbeitsauftrag an die Lernenden</h2>

<p><strong>Form:</strong> Auftrag geben (z.B. Erfahrungen diskutieren, Problemaufgabe l&ouml;sen, Interessen formulieren, letzte Sitzung zusammenfassen...) &gt; Ergebnisse (ggf. nur partiell) aufnehmen und in den Vortrag einbeziehen (f&uuml;r Profis: Vortrag darauf aufbauen)<br />
<strong>Ziel: </strong>Publikum einbinden, Publikum aktivieren, Vorkenntnisse und Interessen einbeziehen<br />
<strong>Geeignet f&uuml;r: </strong>Publika mit der Lehrperson unbekannten Vorkenntnissen oder Interessen, zur Passivit&auml;t neigende&nbsp;Publika</p>

<h2>Beispiel</h2>

<p><strong>Form: </strong>exemplarische Anwendungssituation an den Beginn stellen und theoretische Grundlagen aus dieser ableiten<br />
<strong>Ziel:</strong> Theorie veranschaulichen, Nutzen von Theorie aufzeigen, Erinnerung erleichtern<br />
<strong>Geeignet f&uuml;r: </strong>Publika ohne praktische Erfahrung, Publika mit geringem Interesse an theoretischen Grundlagen</p>

<h2>Hysteron proteron (&quot;das Hinterste zuerst&quot;)</h2>

<p><strong>Form:</strong>&nbsp;Schlussfolgerung / Fazit des Vortrags an den Anfang stellen und Vortragsstruktur als Begr&uuml;ndung des Fazits aufbauen<br />
<strong>Ziel: </strong>Spannungsaufbau, Argumentationsgang in den Vordergrund stellen<br />
<strong>Geeignet f&uuml;r: </strong>spannende Schlussfolgerungen, Publika mit viel Vorwissen</p>

<h2>Zum Weiterlesen:</h2>

<p>Geissler, K. A. (1989). <em>Anfangssituationen. Was man tun und besser lassen sollte</em>. Weinheim/Basel: Beltz</p>

<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/"><img alt="Creative Commons Lizenzvertrag" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/3.0/80x15.png" /></a><br />
DidakTipps.ch der <a href="http://www.zuw.unibe.ch/content/wbzuw/hd/index_ger.html">Hochschuldidaktik Universit&auml;t Bern </a>steht unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/">Creative Commons Lizenz</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Erklären in der Hochschullehre</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=164</link>
			<description>Erklären ist eine Königsdisziplin der Hochschullehre. </description>
          <pubDate>Wed, 2 Jan 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lehrmittelgestaltung</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=164</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Erklaeren-DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Welche Antwort auf die Frage &laquo;Warum?&raquo; ist angemessen? Eine gute Erkl&auml;rung ist genau auf diejenigen zugeschnitten, die ihr zuh&ouml;ren.</p>

<p><strong>Relevanz: </strong>Sie beantwortet eine Frage, die f&uuml;r die Zuh&ouml;renden relevant ist.<br />
<strong>Anschluss:</strong> Sie gibt den Zuh&ouml;renden neue Informationen, baut dabei aber auf Bekanntem auf.<br />
<strong>Menge:</strong> Sie gibt den Zuh&ouml;renden hierbei nicht mehr Informationen als sie aktuell verarbeiten k&ouml;nnen.<br />
<strong>Fokus: </strong>Aristoteles unterschied vier m&ouml;gliche Ursachen f&uuml;r Ph&auml;nomene und Sachverhalte. Der Fokus der Erkl&auml;rung liegt auf&nbsp;der Ursache, welche&nbsp;die Zuh&ouml;renden insbesondere verstehen m&ouml;chten oder m&uuml;ssen.</p>

<ul>
	<li>Welchen Zweck erf&uuml;llt etwas?</li>
	<li>Aus welchen Elementen besteht etwas?</li>
	<li>Auf der Basis welcher Prinzipien oder Strukturen&nbsp;funktioniert etwas?</li>
	<li>Wie ist etwas entstanden?</li>
</ul>

<h2>Die Checkliste</h2>

<p>Wenn Sie erfolgreich erkl&auml;ren m&ouml;chten, k&ouml;nnen Sie sich an folgende Schritte halten:</p>

<ol>
	<li><strong>Definition: </strong>Definieren Sie das zu Erkl&auml;rende. (&quot;Die Europ&auml;ische Union ist...&quot;)</li>
	<li><strong>Vergleich: </strong>Aktivieren Sie das Vorwissen der Zuh&ouml;renden mit einem Vergleich. (&quot;Die Europ&auml;ische Union funktioniert &auml;hnlich wie...&quot;)</li>
	<li><strong>Ziel: </strong>Geben Sie das Ziel Ihrer Erkl&auml;rung an. (&quot;Ich m&ouml;chte Ihnen das Ziel / die Elemente / die Struktur / die Entstehung der Europ&auml;ischen Union erkl&auml;ren, damit Sie...&quot;)</li>
	<li><strong>Fokus: </strong>Beginnen Sie Ihre Erkl&auml;rung mit begr&uuml;ndenden Informationen zu dem Schwerpunkt, den Sie in Ihrer Zielsetzung formuliert haben, und f&uuml;gen Sie so viele Informationen hinzu, bis Ihr Publikum signalisiert, dass es Sie verstanden hat. (&quot;Das Ziel / die Elemente / die Struktur / die Entstehung der Europ&auml;ischen Union besteht in X, da Y...&quot;)</li>
	<li><strong>Weitere Schwerpunkte: </strong>F&uuml;gen Sie bei Bedarf auch Informationen zu anderen Erkl&auml;rungsschwerpunkten an. (&quot;Um&nbsp;das Ziel der Europ&auml;ischen Union zu verstehen, ben&ouml;tigen Sie einige Informationen zur Entstehung der Europ&auml;ischen Union: ...&quot;)<br />
	Geben Sie bei Bedarf Beispiele, um die Inhalte f&uuml;r die Zuh&ouml;renden vorstellbarer zu machen.</li>
	<li><strong>Test: </strong>Geben Sie den Zuh&ouml;renden die M&ouml;glichkeit, die Erkl&auml;rung eigenst&auml;ndig nachzuvollziehen und zu &uuml;berpr&uuml;fen, ob sie sie verstanden haben. (Assessment)</li>
</ol>

<h2>Zum Weiterlesen:</h2>

<p>Craemer-Ruegenberg, I. (1980). <em>Die Naturphilosophie des Aristoteles. </em>Freiburg/M&uuml;nchen: Alber.S. 40-50.</p>

<p>Gasser, P. (2001). <em>Lehrbuch Didaktik. </em>Bern: hep. S. 65ff.</p>
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		</item>
		<item>
          <title>Studierende motivieren</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=193</link>
			<description>Ohne Interesse findet kein Lernen statt. Was hilft, Interesse zu wecken?</description>
          <pubDate>Wed, 2 Jan 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=193</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/MotivierteStudierende-DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Studierende, die insgesamt weniger mit ihrem Studium zufrieden sind, sind schwieriger f&uuml;r&nbsp;Veranstaltungsinhalte zu interessieren (Elfering, Grebner &amp; Wehr 2010).</p>

<p>Wie kann man unmotivierte Studierende f&uuml;r ein Thema interessieren? Es gibt nicht generell interessante Lehre, sondern ein Mindestmass an Interesse von Seiten der Studierenden am Thema ist f&uuml;r erfolgreiche Lehre n&ouml;tig. Einige Faktoren helfen jedoch, auch bei unmotivierten Studierenden und auch bei schwierigen Themen Interesse zu wecken (vgl. <a href="https://tube.switch.ch/cast/videos/8de84637-a550-4eb8-8724-fd7d61f481fa">Video-Interview mit Martin Meyer, Lehrpreistr&auml;ger 2012 der Universit&auml;t Z&uuml;rich</a>).</p>

<h4>W&ouml;rner (2006, S. 99 f.) findet&nbsp;es f&uuml;r die Studierenden wichtig, dass</h4>

<ul>
	<li>sie einen konkreten Bezug des Behandelten&nbsp;zum Leben herstellen k&ouml;nnen,</li>
	<li>sie m&ouml;glichst einen konkreten Nutzen&nbsp;f&uuml;r sich erkennen k&ouml;nnen,</li>
	<li>die Aufgabenstellungen dem Leistungsstand angemessen sind, damit die Studierenden nicht &uuml;ber- oder unterfordert sind.</li>
</ul>

<h4>Es hilft den Studierenden auch, wenn</h4>

<ul>
	<li>durch eine verst&auml;ndliche Darbietung ein Vorverst&auml;ndnis aufgebaut werden kann,</li>
	<li>die Darbietung mit konkreten Beispielen angereichert wird, die m&ouml;glichst aktuell sind&nbsp;oder deren aktuelle Relevanz verdeutlicht wird, was die Inhalte &#39;be-greifbarer&#39; macht,</li>
	<li>sie ein bestimmtes Problem/Anliegen zu ihrer eigenen Sache machen k&ouml;nnen und ihnen nicht eine Wissenssystematik ohne Anwendungsbezug pr&auml;sentiert wird,</li>
	<li>sie sich als kompetent erleben k&ouml;nnen und ihre &Uuml;berlegungen und Anstrengungen ernst genommen werden,</li>
	<li>sie sp&uuml;ren, dass die Lehrperson von der Sache &uuml;berzeugt ist und eine echte Botschaft weitergeben will,</li>
	<li>ihnen der Nutzen f&uuml;r die Inhalte verst&auml;ndlich gemacht wird, auch wenn er nicht unmittelbar einsichtig ist (dies ist v.a. f&uuml;r Studienanf&auml;nger/-innen wichtig).</li>
</ul>

<h2>Quellen:</h2>

<p>Elfering, A., Grebner, S. &amp; Wehr, S. (2010). Do undergraduate psychology students evaluate an obligatory lecture in research methods unbiased from overall satisfaction with their studies? In: Education Science and Psychology, 2, 2010, S. 40&ndash;46.</p>

<p>W&ouml;rner, A. (2006). Lehren an der Hochschule. Eine praxisbezogene Anleitung. Wiesbaden: Verlag f&uuml;r Sozialwissenschaften.</p>

<p><a href="https://tube.switch.ch/cast/videos/8de84637-a550-4eb8-8724-fd7d61f481fa" target="_blank">Video-Interview mit Martin Meyer. Lehrpreistr&auml;ger 2012 der Universit&auml;t Z&uuml;rich</a></p>
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		</item>
		<item>
          <title>Wie viel «Futter» verarbeiten Studierende?</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=150</link>
			<description>Der Workload im Bachelor erfasst die studentische Leistung im Sinne des Lernaufwandes. Die Ausbildungsziele, die Kreditpunkte und die Studienzeit müssen dabei übereinstimmen.</description>
          <pubDate>Wed, 2 Jan 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Christoph Aerni]]></dc:creator>
			<category>Curriculumsentwicklung</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=150</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/IndividuellesSelbststudium_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><h2>Planungsgrundlagen des Workload f&uuml;r Lehrveranstaltungen</h2>

<p>Damit die Kreditpunkte zugeteilt werden k&ouml;nnen, m&uuml;ssen einerseits die Lernziele der Lehrveranstaltung bekannt sein und anderseits eine realistische Absch&auml;tzung des Student Workload existieren. Der Paradigmenwechsel, welcher mit der Umstellung der Studieng&auml;nge eingezogen ist, bedingt eine hohe Selbstverantwortung f&uuml;r das selbstst&auml;ndige Lernen der Studierenden. Ver&auml;nderte didaktische Konzepte pr&auml;gen die Lehrveranstaltungen.</p>

<h2>Didaktische Herausforderungen an die Gestaltung der Studienzeit</h2>

<p>Die Neukonzeption bedingt ein Umdenken auch f&uuml;r die Dozierenden. Intelligente Kombinationen von Instruktionsphasen und selbstgesteuertem Lernen pr&auml;gen den m&ouml;glichen Workload. Die vorlesungsfreie Zeit dient als effektive Lernzeit. Diese enth&auml;lt Hausarbeiten, Pr&uuml;fungsvorbereitungen sowie &Uuml;bungs- und Anwendungsphasen.</p>

<h2>Tipps aus gelungenen Umsetzungsprojekten<strong> </strong></h2>

<ul>
	<li>Die Lernergebnisse (Learning Outcomes) der Lehrveranstaltung m&uuml;ssen bekannt sein</li>
	<li>Die realistische Absch&auml;tzung des Student Workload liegt vor</li>
	<li>Die Kreditpunkte sind entsprechend zugeteilt</li>
</ul>

<h2>Der studentische &laquo;Workload&raquo; ist beinflusst durch ...</h2>

<ul>
	<li>die Stoffmenge</li>
	<li>die Komplexit&auml;t der Inhalte</li>
	<li>das Lernszenario</li>
	<li>das Anspruchsniveau der Aufgabenstellung</li>
	<li>die unterst&uuml;tzenden Massnahmen und Materialien</li>
	<li>die Art und Weise der Leistungsnachweise</li>
</ul>

<h2>Die Verteilung der Kreditpunkte &uuml;ber das Semester ber&uuml;cksichtigt ...</h2>

<ul>
	<li>die veranstaltungsfreie Zeit</li>
	<li>das durchschnittliche w&ouml;chentliche Arbeitspensum der Studierenden (45 Stundenwoche)</li>
	<li>die &laquo;workload-freie&raquo; Zeit (Ferien)</li>
</ul>

<h2>Weitere Hinweise und Anregungen:</h2>

<p>Schatz Wolfgang, Woschnack Ute (2001): Workload Planungstool. In: <em>Neues Handbuch Hochschullehre. Organisationsentwicklung und Lehrkultur &ndash; J 2.8</em>. Berlin, RAABE</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Pecha Kucha - 20x20</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=147</link>
			<description>Pecha Kucha oder die etwas andere Art, einen kreativen und kurzweiligen Vortrag zu halten</description>
          <pubDate>Wed, 2 Jan 2013 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Patricia Tremel]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=147</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/PechaKucha_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Pecha Kucha ist eine Methode, die von einem japanischen Architektenpaar entwickelt wurde, um mit einer bestimmten Technik einen Vortrag zu halten, der nicht l&auml;nger als <strong>6 Minuten und 40 Sekunden</strong> dauert und aus 20 Bildern respektive Powerpointfolien besteht. F&uuml;r jedes Bild stehen 20 Sekunden Sprechzeit zur Verf&uuml;gung, ein Wechsel des Bildes findet immer automatisch statt ohne das Zutun der sprechenden Person. Und genau darin liegt die Kunst:</p>

<h2>20 Bilder a 20 Sekunden!</h2>

<p>Der oder die Vortragende legt die Reihenfolge der Bilder nat&uuml;rlich selber fest, muss sich aber an die 20-Sekundenregel pro Bild halten, denn sonst wird es mit der Zeit knapp und das Gesagte stimmt nicht mit dem Bild &uuml;berein!</p>

<p>So wird es m&ouml;glich, in kurzer Zeit passgenau das zu berichten, worum es konkret geht. D.h. die Planung und das Timing des 6.40-Minuten langen Vortrages m&uuml;ssen sehr dezidiert vorgenommen werden. Nur so stimmen das gezeigte Bild und das Berichtete genau &uuml;berein und der Inhalt des Vortrags kommt immer genau auf den Punkt.</p>

<h2>&Uuml;berall einsetzbar</h2>

<p>Pecha Kucha ist eine h&ouml;chst kreative und effiziente Methode f&uuml;r eine passgenaue Vortragsweise, mit der das Publikum visuell angesprochen wird und die Bilder immer mit dem Gesagten korrespondieren. Mittlerweile hat Pecha Kucha, &auml;hnlich wie der Poetry oder Science Slam, Einzug gehalten im kreativen wie auch wissenschaftlichen Umfeld, einfach &uuml;berall da, wo es darum geht, in kurzer Zeit eine Idee, ein Projekt oder ein Konzept &quot;kurz und knackig&quot; zu pr&auml;sentieren und sein Publikum von den eigenen Inhalten zu &uuml;berzeugen! Auch f&uuml;r die Lehre kann Pecha Kucha sehr gewinnbringend eingesetzt werden, z.B. bei der Einf&uuml;hrungsveranstaltung, um in ein Thema neu einzuf&uuml;hren oder um abschliessend nochmals die wichtigsten Aspekte zusammenzufassen.</p>

<p>Probiert es aus! Es ist eine Herausforderung, aber es ist toll und ein riesen Erfolg, wenn es klappt!</p>

<p>Mehr Infos zu Pecha Kucha: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=x7HMR0t7Qfw">http://www.youtube.com/watch?v=x7HMR0t7Qfw</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Merkmale guter Hochschullehre?</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=159</link>
			<description>Neue Erkenntnisse aus der Lehr-Lern-Forschung betonen wichtige Ansprüche an gute Lehre.</description>
          <pubDate>Tue, 25 Dec 2012 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Thomas Tribelhorn]]></dc:creator>
			<category>Curriculumsentwicklung</category>
			<category>Didaktische Kohärenz</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=159</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Lernorte-DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Wodurch zeichnet sich gute Hochschullehre aus? Diese Frage wird seit Jahrzehnten aus den unterschiedlichsten Perspektiven angegangen. Hinweise aus empirischer Perspektive bietet der neuseel&auml;ndische Bildungsforscher John Hattie. Aufgrund seiner Analyse von mehr als 53&lsquo;000 Studien formuliert er drei Anspr&uuml;che an gute Hochschullehre:</p>

<h2>Transparente Leistungserwartungen</h2>

<p>Erfolgreiche Lehrende definieren pr&auml;zise, was Lernende nach dem Unterricht k&ouml;nnen sollen. Sie formulieren also gute Lernergebnisse (<em>learning outcomes</em>) und leiten daraus Beurteilungskriterien ab. Damit kommunizieren Sie schon zu Beginn, welche Aufgaben die Lernenden am Ende meistern m&uuml;ssen und welcher Grad an Expertise dabei erwartet wird. Zentral dabei ist, dass die Aufgaben f&uuml;r die jeweilige Zielgruppe anspruchsvoll aber machbar sind.</p>

<h2>Aktivierende Lehrstrategien</h2>

<p>Versierte Lehrende setzen ein breites Spektrum an aktivierenden Lehrmethoden ein. Studierende lernen besser, wenn sie sich die Inhalte aufgrund authentischer Problemstellungen aktiv erarbeiten. Massiv h&ouml;here Lerneffekte zeigen sich zudem, wenn metakognitive Strategien gef&ouml;rdert werden, d.h. wenn die Studierenden sich auch damit auseinandersetzen wie sie lernen und arbeiten.</p>

<h2>Feedback und Evaluation</h2>

<p>Studierende lernen besser, wenn sie ein promptes Feedback zu ihren Lernfortschritten erhalten. Damit ist nicht Lob, Tadel oder Belohnung gemeint sondern Information zur erbrachten Leistung und dem Weg dazu. Bemerkenswert ist, dass informierendes Feedback zu den richtigen Antworten den Lernenden deutlich mehr bringt als penetrantes Betonen der Fehler. Gute Lehrende kennen ausserdem unterschiedliche Methoden, um sich ein Bild &uuml;ber den aktuellen Lernstand der Studierenden zu machen und n&ouml;tigenfalls ihren Unterricht anzupassen.</p>

<p>Vorschl&auml;ge zur konkreten Umsetzung finden sich im folgenden Beitrag:</p>

<p>Rufer, L. &amp; Tribelhorn, T. (2012). Lernen wirksam unterst&uuml;tzen. <em>Forschung &amp; Lehre 2012/06</em></p>

<h2>Zum weiterlesen:</h2>

<p>Hattie, J. (2009). <em>Visible Learning. A Synthesis of over 800 Meta-Analyses relating to Achievement.</em> London: Routledge</p>

<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/"><img alt="Creative Commons Lizenzvertrag" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/3.0/80x15.png" style="border-width:0px" /></a><br />
DidakTipps.ch der <a href="http://www.hochschuldidaktik.unibe.ch/" target="_blank">Hochschuldidaktik Universit&auml;t Bern </a>steht unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/">Creative Commons Lizenz</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Lernen mit Achtsamkeit</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=179</link>
			<description>Welche Strategien ermöglichen nachhaltiges Lernen?</description>
          <pubDate>Mon, 17 Dec 2012 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=179</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Achtsamkeit_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Gezieltes Lernen im Rahmen der Hochschulbildung&nbsp;ist ein &uuml;ber Jahre und vor allem durch schulische Erfahrungen gepr&auml;gter Prozess. Nur wenige sind sich ihrer Lernstrategien bewusst. Welche Strategien erm&ouml;glichen nachhaltiges Lernen? Sie lassen sich nach Arnold (2012, S. 177f.) unter dem Prinzip <em>Achtsamkeit</em> zusammenfassen:</p>

<p><strong>A</strong> chtsamkeit: Zum Lernen geh&ouml;rt die Reflexion &uuml;ber das Lernen sowie Phasen der Planung, Selbstbeobachtung und Reflexion.</p>

<p><strong>C</strong> oachen von Eigenarten: Die Bewusstheit &uuml;ber Eigenarten beim Lernen erm&ouml;glicht einen reflektierten Umgang damit.</p>

<p><strong>H </strong>erausforderung: Das Wissen um eine motivierende, unterst&uuml;tzende und herausfordernde Umgebung erleichtert das absichtsvolle Lernen.</p>

<p><strong>T </strong>alententdeckung: Die eigenen Talente sollten gekannt und gezielt f&uuml;rs Lernen eingesetzt werden.</p>

<p><strong>S</strong> ozial eingebunden: Der Gedankenaustausch &uuml;ber neue Inhalte und Einsichten sowie das Feedback durch Andere unterst&uuml;tzt das Lernen.</p>

<p><strong>A</strong> nkn&uuml;pfen: Wichtig ist an Vorwissen anzukn&uuml;pfen, um bisherige Wissensbest&auml;nde erweitern oder modifizieren zu k&ouml;nnen.</p>

<p><strong>M</strong> itf&uuml;hlen: Der Erfolg beim Lernen bedarf des Mitgef&uuml;hls mit sich selbst und der F&auml;higkeit, gut f&uuml;r sich selbst zu sorgen.</p>

<p><strong>K</strong> oordinieren: Neue Inhalte m&uuml;ssen mit vorhandenen vernetzt und die Strukturen und Zusammenh&auml;nge mit anderen Inhalten vergegenw&auml;rtigt werden.</p>

<p><strong>E</strong> rfahrungen machen: Jede M&ouml;glichkeit der Veranschaulichung, der Mitteilung und&nbsp;Erprobung von neuen Inhalten sollte genutzt werden.</p>

<p><strong>I</strong> nteressen und Ideen: Lernen bringt Eigenes hervor, dient nicht nur der Reproduktion. Dies muss sich jede/r vergegenw&auml;rtigen.</p>

<p><strong>T</strong> rau-dich-Kultur: Es ist wichtig, f&uuml;r energiestiftende und beurteilungsfreie Erlebnisse der Selbstwirksamkeit&nbsp; zu sorgen.</p>

<h2>Quelle:</h2>

<p>Arnold, R. (2012). <em>Wie man lehrt, ohne zu belehren. 29 Regeln f&uuml;r eine kluge Lehre. Das LENA-Modell.</em> Heidelberg: Carl-Auer Verlag.</p>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Die Fishbowl-Methode</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=141</link>
			<description>Inhalte diskutieren, Lösungen finden oder Ergebnisse austauschen: Die Fishbowl-Methode macht's möglich</description>
          <pubDate>Mon, 17 Dec 2012 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Patricia Tremel]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=141</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Fishbowl_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Die Fishbowl-Methode (auch Aquarium genannt) dient dem Austausch und der Diskussion zu einem Thema oder von Ergebnissen, die zuvor in einer Gruppenarbeit entstanden sind. In einem &quot;Innenkreis&quot; trifft sich in kleine (Diskussions-)Gruppe aus &quot;Abgeordneten&quot; aus dem Plenum, die exemplarisch f&uuml;r die Mitlgieder im Aussenkreis ein Thema er&ouml;rtert oder diskutiert. Im &quot;Aussenkreis&quot; sammelt sich das Plenum und nimmt eine Zuh&ouml;rer-/Beobachterrolle ein.</p>

<h2>Vorgehensweise:</h2>

<ul>
	<li>Der Innenkreis formiert sich mit maximal sieben Personen, die aus den Gruppen oder dem Plenum entsendet werden.</li>
	<li>Die &uuml;brigen Personen&nbsp;nehmen um den Innenkreis herum Platz.</li>
	<li>Beiden Gruppen (innen und aussen) wird ihre Aufgaben kommuniziert (z.B. Vorgehensweise bei der Diskussion im Innenkreis, Beobachtungsauftrag im Aussenkreis).</li>
	<li>Das Gespr&auml;ch im Innenkreis dauert 15 bis 20 Minuten.&nbsp;Ergebnisse werden gesammelt und strukturiert oder eine Fragestellung wird kritisch diskutiert und er&ouml;rtert, die zuvor in den Gruppen erarbeitet wurde. So kann ein gemeinsames Ergebniss der Gruppen erarbeitet werden.</li>
</ul>

<h2>Optionen der Methode:</h2>

<ul>
	<li>Personen aus dem Innenkreis k&ouml;nnen von Personen aus dem Aussenkreis ersetzt werden, indem sie die Pl&auml;tze tauschen. Grunds&auml;tzlich k&ouml;nnen die Mitglieder des Aussenkreises sich auch einbringen, z.B. vor&uuml;bergehend auf einem freien Stuhl im Innenkreis. Im Vorfeld sollte gekl&auml;rt werden, wie mit Wortmeldungen aus dem Aussenkreis umgegangen wird.</li>
	<li>Ggf. sollte ein/e Moderator/in festgelegt werden, der/die das Gespr&auml;ch leitet.</li>
</ul>

<h2>Vorteile der Methode:</h2>

<ul>
	<li>Gruppenergebnisse werden systematisch und gemeinsam weiter bearbeitet.</li>
	<li>Es ergibt sich eine positive Dynamik innerhalb des Gespr&auml;chs, da es nicht das klassische Plenums-Setting ist, sondern vielmehr eine Art &quot;gesch&uuml;tzter Rahmen&quot;.</li>
	<li>Es werden soziale, nicht fachliche Kompetenzen gef&ouml;rdert: Diskussionsf&auml;higkeit, Synthesearbeit oder Moderationskompetenzen.</li>
</ul>

<h2>Quelle:</h2>

<p>Mattes, Wolfgang: Methoden f&uuml;r den Unterricht. 75 kompakte &Uuml;bersichten f&uuml;r Lehrende und Lernende. Paderborn 2002, S. 54.</p>

<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/"><img alt="Creative Commons Lizenzvertrag" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/3.0/80x15.png" style="border-width:0px" /></a><br />
DidakTipps.ch der <a href="http://www.hochschuldidaktik.unibe.ch/" target="_blank">Hochschuldidaktik Universit&auml;t Bern </a>steht unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/">Creative Commons Lizenz</a>.</p>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Betreuung schriftlicher Arbeiten – Lust oder Frust?</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=169</link>
			<description>Acht Tipps für die Beratung von Studierenden.</description>
          <pubDate>Mon, 17 Dec 2012 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Lernprozesse</category>
			<category>Rahmenbedingungen</category>
			<category>Selbststudium</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=169</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Betreuung_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Die Betreuung schriftlicher Arbeiten ist f&uuml;r das Lehrpersonal h&auml;ufig eine Herausforderung. Studierende, die sich nicht an Vereinbarungen halten, die viel Hilfestellung einfordern oder schlechte Ergebnisse abliefern, machen die Betreuung schriftlicher Arbeiten f&uuml;r viele Lehrpersonen zu einer wenig freudvollen Aufgabe.</p>

<p>Es gibt verschiedene M&ouml;glichkeiten, um den Betreuungsprozess f&uuml;r beide Seiten gewinnbringender zu gestalten:</p>

<h2>H&auml;ufige Fragen &ndash; FAQ-Liste ver&ouml;ffentlichen</h2>

<p>Fragen, die h&auml;ufig in der Sprechstunde gestellt werden, k&ouml;nnen in einer Liste mit den Antworten gesammelt werden, um sie beispielsweise auf einer Lernplattform zug&auml;nglich zu machen.</p>

<h2>Studierende m&uuml;ssen Fragen schriftlich einreichen (z. B. per E-Mail)</h2>

<p>Folgende Vorteile sind damit verbunden:</p>

<ol>
	<li>Die Lehrperson kann sich auf das Beratungsgespr&auml;ch vorbereiten.</li>
	<li>Falls die Fragen durch die Studierenden selbst beantwortet werden k&ouml;nnen, kann die Lehrperson schon vorg&auml;ngig auf vorhandene Hilfsmittel (Leitf&auml;den etc.) verweisen.</li>
	<li>Es besteht die Chance, dass die Studierenden vor der Verschriftlichung &uuml;berlegen, wie relevant ihre Frage ist und ob sie gegebenenfalls durch eigene Anstrengung eine Antwort finden k&ouml;nnen.</li>
</ol>

<h2>Kl&auml;rung der eigenen Rolle im Betreuungsprozess vornehmen und klare Haltung signalisieren.</h2>

<p>Gegebenenfalls bewusst variable Rollen einnehmen und ausdr&uuml;cken.<strong>&nbsp;</strong></p>

<h2>F&uuml;hrungskompetenz entwickeln</h2>

<p>Diese ist erforderlich bei der Arbeit mit Studierenden.</p>

<h2>Rahmenbedingungen f&uuml;r den Betreuungsprozess definieren</h2>

<p>Z. B. Zeitkontingent f&uuml;r Besprechungen.</p>

<h2>Klare Richtlinien kommunizieren</h2>

<p>Rechte&nbsp;und Pflichten in einer Lernvereinbarung festhalten.</p>

<h2>Studierende m&uuml;ssen Expos&eacute;/Disposition abgeben</h2>

<p>Das Einreichen eines Expos&eacute;s/einer Disposition erleichtert den Betreuungsprozess.</p>

<h2>Das Feedback und neue Meilensteine, die in der Sprechstunde gesetzt wurden, verschriftlichen lassen</h2>

<p>Dies erh&ouml;ht die Verbindlichkeit.</p>

<h2>Quellen:</h2>

<p>Boettcher, W. &amp; Meer, D. (2000). <em>&bdquo;Ich hab nur ne ganz kurze Frage&ldquo; &ndash; Umgang mit knappen Ressourcen. Sprechstundenkommunikation an der Hochschule.</em> Neuwied: Luchterhand Verlag.<br />
Hoffman-Zang, E. (2011). <em>Lehrperson oder Servicecenter? Zeit&ouml;konomische Beratung und Betreuung von Studierenden. </em>In: Wehr, S. &amp; Tribelhorn, Th. (Hrsg.). <em>Bolognagerechte Hochschullehre. Beitr&auml;ge aus der hochschuldidaktischen Praxis. </em>Bern u.a.: Haupt Verlag.<br />
Meer, D. (2003). <em>&bdquo;Wollen Sie auch eine Bescheinigung?&ldquo; &ndash; Probleme und Verhaltensm&ouml;glichkeiten in hochschulischen Sprechstundengespr&auml;chen. </em>In: Neues Handbuch Hochschullehre. Loseblattsammlung. F 2.3. Berlin: Raabe Verlag.</p>

<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/"><img alt="Creative Commons Lizenzvertrag" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/3.0/80x15.png" style="border-width:0px" /></a><br />
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]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Das Gespräch zwischen den Menschen im «World Café»</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=146</link>
			<description>Das World Café ermöglicht die Realität im Gespräch neu zu interpretieren und mit Fragen Netze von Verbindungen zu knüpfen.</description>
          <pubDate>Mon, 17 Dec 2012 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Christoph Aerni]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Frontalunterricht</category>
			<category>Lernszenarien</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=146</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/WorldCafe.jpg" hspace="5" align="left" ><h2>Fragen erkunden, die bewegen</h2>

<p>&laquo;World Caf&eacute;&raquo; eignet sich f&uuml;r Grossgruppen. Die Methodik fusst&nbsp; auf dem Gespr&auml;ch zwischen Menschen. Das Setting und die Atmosph&auml;re entsprechen einem Strassencaf&eacute;. An einem Tisch sitzt eine kleine Gruppe und f&uuml;hrt ein sinnvolles Gespr&auml;ch zu einem gemeinsamen Thema. Der Gruppengeist f&ouml;rdert das kollektive Wissen und die kollektive Intelligenz. Im Verlaufe der Gespr&auml;chsrunden wechseln die Teilnehmenden mehrmals die Tische nach eigenem Bedarf. An jedem Tisch steht eine andere Frage im Zentrum. Auf diese Weise gelingt ein intensiver Wissens- und Informationsaustausch. Das Netz der Ideen und Erkenntnisse wird dichter. Innovative Handlungsm&ouml;glichkeiten treten zu Tage. Respekt vor anderen Sichtweisen pr&auml;gt die Gespr&auml;chskultur.</p>

<h2>Das World Caf&eacute; l&auml;sst das Spielen, Experimentieren und Improvisieren zu.</h2>

<ul>
	<li>
	<p>Richte deinen Fokus auf das Wichtige</p>
	</li>
	<li>
	<p>Bringe deine eigenen Ansichten ein</p>
	</li>
	<li>
	<p>Sprich und h&ouml;re zu mit Herz und Verstand</p>
	</li>
	<li>
	<p>H&ouml;re genau hin, um wirklich zu verstehen</p>
	</li>
	<li>
	<p>Verlinke und verbinde die Ideen</p>
	</li>
	<li>
	<p>Richte deine Aufmerksamkeit auf die Entdeckung neuer Erkenntnisse und tiefergehende Fragen</p>
	</li>
	<li>
	<p>Zeichne und male deine Ideen auf die Tischunterlage</p>
	</li>
</ul>

<h2>Tipps aus der Praxis</h2>

<p><strong>Die kraftvolle Frage: </strong>Im Zentrum vom World Caf&eacute; steht die Bedeutung der Frage. Sie soll einfach, klar und provokativ ausformuliert sein. Sie erzeugt&nbsp; und konzentriert sich auf eine Untersuchung. Sie bringt unbewusste Annahmen an die Oberfl&auml;che. Sie &ouml;ffnet neue Perspektiven. Bedingung ist allerdings eine geeignete flexible Infrastruktur und gen&uuml;gend Platz f&uuml;r alle.</p>

<h2>Weitere Hinweise und Anregungen finden Sie unter &hellip;</h2>

<p><a href="http://www.worldcafe-europe.net/">http://www.worldcafe-europe.net/</a></p>

<p><a href="http://www.all-in-one-spirit.de/werkzeuge/worldcafe.htm">http://www.all-in-one-spirit.de/werkzeuge/worldcafe.htm</a></p>

<p>Brown, Juanita/Isaacs, David (2007): Das World Caf&eacute;. Kreative Zukunftsgestaltung in Organisationen und Gesellschaft. Heidelberg, Carl-Auer Verlag</p>

<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/"><img alt="Creative Commons Lizenzvertrag" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/3.0/80x15.png" style="border-width:0px" /></a><br />
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		</item>
		<item>
          <title>Didaktisch kohärente Lehrveranstaltungen planen</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=178</link>
			<description>Das wichtigste Prinzip für Erfolg versprechende Lehrplanung.</description>
          <pubDate>Mon, 17 Dec 2012 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Lydia Rufer]]></dc:creator>
			<category>Curriculumsentwicklung</category>
			<category>Didaktische Kohärenz</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<category>Lernziele</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=178</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Alignment.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Das &laquo;Zauberwort&raquo; f&uuml;r wirksame Lehrveranstaltungen heisst <em>didaktische Koh&auml;renz</em>. Damit ist gemeint, dass angestrebte Lernergebnisse (learning outcomes), Lernprozesse (Methoden) und Lernerfolgskontrollen gut aufeinander abgestimmt sind (&laquo;constructive alignment&raquo;).&nbsp;</p>

<p>Auf dieser Basis&nbsp;k&ouml;nnen Studierende ihr eigenes Lernen durch zielad&auml;quate Lernaktivit&auml;ten gestalten und ihren Lernerfolg sinnvoll &uuml;berpr&uuml;fen. Mit didaktischer Koh&auml;renz k&ouml;nnen Sie als Lehrperson aktuellen Forschungsergebnissen zufolge am besten daf&uuml;r sorgen, dass Ihre Lehrveranstaltung gute Ergebnisse hat.</p>

<p>Wenn Sie Ihre Lehre nach dem Grundgedanken der didaktischen Koh&auml;renz planen m&ouml;chten, gehen Sie folgendermassen vor:</p>

<h2>1. Lernergebnisse</h2>

<p>Definieren Sie die <em>learning outcomes </em>so, dass alle Beteiligten klar erkennen k&ouml;nnen, was die Studierenden am Ende der Lehrveranstaltung auf welchem Niveau k&ouml;nnen sollen: sollen sie etwas</p>

<ul>
	<li>erinnern k&ouml;nnen?</li>
	<li>in eigenen Worten wiedergeben bzw. erkl&auml;ren k&ouml;nnen?</li>
	<li>anwenden k&ouml;nnen?</li>
	<li>analysieren k&ouml;nnen?</li>
	<li>beurteilen k&ouml;nnen?</li>
	<li>erschaffen k&ouml;nnen?</li>
</ul>

<p>(Lernzieltaxonomie nach Anderson und Krathwohl 2001)</p>

<h2>2. Aktivierende Methoden</h2>

<p>Leiten Sie aus den learning outcomes die <em>Aktivit&auml;ten</em> ab, die die Studierenden im Rahmen der Lehrveranstaltung absolvieren m&uuml;ssen, um sie&nbsp;erreichen zu k&ouml;nnen. Damit haben Sie die Methodik der Lehrveranstaltung definiert. Die Inhalte, mit denen sich die Studierenden besch&auml;ftigen m&uuml;ssen, ergeben sich ebenfalls aus den learning outcomes.</p>

<h2>3. Passende &Uuml;berpr&uuml;fung</h2>

<p>Leiten Sie aus den learning outcomes eine <em>(Selbst&uuml;ber)Pr&uuml;fung </em>ab, an der die Studierenden feststellen k&ouml;nnen, ob und wie weit sie die gesetzten Ziele erreicht haben.</p>

<p>Auf diese Weise haben Sie lediglich auf der Basis einer klaren Zielsetzung eine koh&auml;rente Lehrveranstaltung konstruiert.</p>

<h2>Zum Weiterlesen:</h2>

<ul>
	<li>Biggs, J (2003): Aligning Teaching and Assessment to Curriculum Objectives. Buckingham: The Open University Press.</li>
	<li>Anderson, L.W. &amp; Krathwohl, D.R. (eds) (2001). A Taxonomy for Learning, Teaching and Assessing. New York: Longman.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
          <title>Wie gestaltet man ein Lehrportfolio?</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=156</link>
			<description>Das Lehrportfolio kann Bewerbungschancen verbessern.</description>
          <pubDate>Mon, 17 Dec 2012 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Silke Wehr Rappo]]></dc:creator>
			<category>Evaluation</category>
			<category>Lehrkonzeption</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=156</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Portfolio_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><h2>Was ist ein Lehrportfolio?</h2>

<p>Portfolios finden sich im Kunst- und Wirtschaftsbereich. Seit l&auml;ngerem ist das Konzept auch im Bildungsbereich anzutreffen. In Lernportfolios dokumentieren Studierende oder Sch&uuml;ler ihre Lernfortschritte. In Lehrportfolios zeigen Dozierende ihre F&auml;higkeiten und Erfahrungen in der Lehre. Es wird darin&nbsp;dargestellt, was man unter guter Lehre versteht und wie dies im Unterricht konkret umgesetzt wird. Lehrportfolios k&ouml;nnen als Kompetenznachweis bei Bewerbungen eingesetzt werden. Sie belegen Lehrf&auml;higkeiten anhand verschiedener Quellen.</p>

<h2>Wie sind Lehrportfolios aufgebaut?</h2>

<p>In der Regel beinhalten Lehrportfolios im deutschsprachigen Raum folgende Teile:</p>

<ol>
	<li>Lehrt&auml;tigkeit (Lehrveranstaltungen, Pr&uuml;fungsabnahmen, Betreuung schriftlicher Arbeiten)</li>
	<li>Lehrphilosophie (Grundannahmen &uuml;ber gute Hochschullehre, die dem eigenen Unterricht zugrunge liegt)</li>
	<li>Konkrete Unterrichtsgestaltung (Darstellung, wie die&nbsp;Lehrphilosophie konkret umgesetzt wird)</li>
	<li>Evaluation der Lehre (Welches Feedback wurde erhalten und was wird/wurde daraufhin&nbsp;ge&auml;ndert?)</li>
	<li>Hochschuldidaktische Weiterbildung</li>
	<li>Belege (Anhang)</li>
</ol>

<p>Das Lehrportfolio erm&ouml;glicht Lehrf&auml;higkeiten aus verschiedenen Blickwinkeln darzustellen. Es kann dabei eine selbstkritische Haltung eingenommen und die Weiterentwicklung skizziert werden.</p>

<h2>Quellen:</h2>

<p>Seldin, P. (2004). <em>The Teaching Portfolio.&nbsp;A Practical Guide to Improved Performance and Promotion/Tenure Decisions.</em> Bolton, MA: Anker Publishing Company.<br />
Von Queis, D. (1994). <em>Karriere durch Lehre. Das Lehrportfolio zur Dokumentation der Lehrkompetenz.</em> In: Berendt, B. et al. (Hrsg.). <em>Handbuch Hochschullehre. Informationen und Handreichungen aus der Praxis f&uuml;r die Hochschullehre.</em> Bonn: Raabe Verlag. Loseblatt Ausgabe.<br />
Wehr, S. (2011). <em>Das Lehrportfolio zur Qualit&auml;tsf&ouml;rderung und -beurteilung der Hochschullehre</em>. In: Wehr, S. &amp; Tribelhorn, Th. (Hrsg.). <em>Bolgonagerechte Hochschullehre. Beitr&auml;ge aus der hochschuldidaktischen Praxis</em>. Bern u.a.: Haupt Verlag.<br />
<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/"><img alt="Creative Commons Lizenzvertrag" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/3.0/80x15.png" style="border-width:0px" /></a><br />
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]]></content:encoded>
			<enclosure type="image/jpeg" url="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Portfolio_DidakTipps.jpg" length="13484" />
		</item>
		<item>
          <title>Selbstevaluation in der Lehre</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=130</link>
			<description>Wollen Sie Ihren Unterricht selber bewerten und haben Sie dazu keine Idee? Es muss nicht immer ein öder Fragebogen sein! Wer auf simple Art Feedback zum eigenen Unterricht einholen will, braucht dieses Buch. Es dient als Wegweiser für sichtbares Lernen und besseres Lehren.</description>
          <pubDate>Mon, 17 Dec 2012 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Christoph Aerni]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Evaluation</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=130</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/BuchSelbstevaluation_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><h2>Doppelaufgabe der Selbstevaluation: Lehre und Evaluation gleichzeitig</h2>

<p>Die Erkl&auml;rung von Bologna r&uuml;ckt die zu erwerbenden Kompetenzen der Studierenden in den Mittelpunkt von Planung und Durchf&uuml;hrung von Lehre. Um gesamthaft den Verf&uuml;gungsgrad der Kompetenzen zu pr&uuml;fen, sollten die Dozierenden die Qualit&auml;t ihrer Lehre selber mit vern&uuml;nftigem Aufwand evaluieren, denn die Erwartungen an den Standard-Fragebogen und der resultierende Info-Ertrag stimmen oft nicht &uuml;berein. Dieses Buch - basierend auf wissenschaftlichen Grundlagen zur Selbstevaluation -&nbsp; fordert und f&ouml;rdert die l&ouml;sungsorientierte Sichtweise der Lehrenden. Es enth&auml;lt viele Praxisbeispiele und ein heiteres Taschenset.</p>

<h2>Beispiele aus dem Taschenset</h2>

<h3><em>Ampelfeedback</em><em>:</em></h3>

<p>Die Studierenden erhalten drei Karten rot, gelb und gr&uuml;n. Zu bestimmen Aussagen lassen sich sehr schnell m&uuml;ndliche Gruppenfeedbacks erfassen.</p>

<h3><em>Aufstellungsbefragung/Lebendiger Fragebogen:</em></h3>

<p>Die Studierenden beziehen Position in verschiedenen Ecken mit bestimmten Aussagen oder positionieren sich auf einem Zahlenstrahl. Dieses Instrument kann zu Beginn, w&auml;hrend und nach einer Lehrveranstaltung eingesetzt werden. Der Erhebungsstand wird sichtbar.</p>

<h3><em>Fokussiertes Auflisten:</em></h3>

<p>Die Studierenden listen mit dieser Methode zentrale Begriffe oder wichtige Punkte zu einem Thema auf einem Blatt auf. Ihre Merk- und Reproduzierf&auml;higkeit wird trainiert. Das Vorgehen eignet sich, um sowohl Daten zum generellen Lernstand als auch zur Lernzielerreichung zu erheben.</p>

<h3><em>Plakate mit offenen Fragen:</em></h3>

<p>Vorbereitete Fragen werden auf Plakate geschrieben. Die Studierenden verfassen dazu Antworten und d&uuml;rfen bereits verfasste Antworten kommentieren. Die Erhebung ist schriftlich und weiter verwertbar.</p>

<h2>Bitte beachten: Tipp f&uuml;r das Formulieren von guten Fragestellungen</h2>

<table border="1" cellpadding="3" cellspacing="0">
	<tbody>
		<tr>
			<td>
			<p>f</p>
			</td>
			<td>
			<p>fokussiert: auf einen konkreten Sachverhalt bezogen</p>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
			<p>&ouml;</p>
			</td>
			<td>
			<p>&ouml;ffnend und gradierend: es wird die Auspr&auml;gung (nicht nur die Existenz) eines Effektes untersucht</p>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
			<p>r</p>
			</td>
			<td>
			<p>realistisch: es ist durch Interventionen tats&auml;chlich ein messbarer Effekt zu erwarten</p>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
			<p>d</p>
			</td>
			<td>
			<p>deutlich formuliert: klare und verst&auml;ndliche Fragestellung</p>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
			<p>e</p>
			</td>
			<td>
			<p>empirisch beantwortbar: Fragen lassen sich durch Datenerhebung kl&auml;ren</p>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
			<p>r</p>
			</td>
			<td>
			<p>ressourcenangepasst: mit vern&uuml;nftigem Aufwand</p>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
			<p>n</p>
			</td>
			<td>
			<p>n&uuml;tzlich: Lehrende erhalten brauchbare Aussagen zu ihrem Unterricht</p>
			</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>

<p>&nbsp;</p>

<h2>Weitere Hinweise und Ideen</h2>

<p>... finden Sie in der Publikation</p>

<p>Beywl, Wolfgang/Bestvater, Hanne/Friedrich, Verena (2011): <em>Selbstevaluation in der Lehre. Ein Wegweiser f&uuml;r sichtbares Lernen und besseres Lehren</em>. M&uuml;nster/New York/M&uuml;nchen/Berlin, Waxmann</p>

<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/"><img alt="Creative Commons Lizenzvertrag" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/3.0/80x15.png" style="border-width:0px" /></a><br />
DidakTipps.ch der <a href="http://www.hochschuldidaktik.unibe.ch/" target="_blank">Hochschuldidaktik Universit&auml;t Bern</a>&nbsp;steht unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/">Creative Commons Lizenz</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<enclosure type="image/jpeg" url="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/BuchSelbstevaluation_DidakTipps.jpg" length="15071" />
		</item>
		<item>
          <title>Das Lerntempo-Duett</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=139</link>
			<description>Von der Einzelarbeit zum Expertenpaar Das Lerntempo-Duett kombiniert indviduelles Arbeitstempo mit Partnerarbeit und kann als Übung, zum Wissenserwerb oder zur Problemlösung eingesetzt werden.</description>
          <pubDate>Mon, 17 Dec 2012 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Patricia Tremel]]></dc:creator>
			<category>Aktivierungsmethoden</category>
			<category>Teamlernen</category>
			<guid isPermaLink="false">https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=139</guid>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Lerntempoduett.jpg" hspace="5" align="left" ><p>In Seminaren oder auch Blockveranstaltungen besteht die M&ouml;glichkeit, l&auml;ngere Arbeitsphasen einzubauen, in denen die Studierenden Inhalte erarbeiten. Um neues Wissen zu erschliessen, helfen Texte (oder auch andere Dokumente), die das jeweilige Thema vermitteln und veranschaulichen. Die Idee des Lerntempo-Duetts ist, dass die Studierenden zun&auml;chst in Einzelarbeit indivduell die Inhalte erarbeiten und anschliessend mit einem Partner gemeinsam arbeiten.</p>

<p>In <strong>zwei respektive drei Phasen</strong> befassen sich die Studierenden mit den zu vermittelnde Lerninhalten:</p>

<ol>
	<li>In der Aneignungsphase arbeiten die Teilnehmer individuell, in dem bspw. ein Text gelesen wird.</li>
	<li>Wer den Text fertig gelesen hat, geht zu einem Treffpunkt, an dem sich die Studierenden sammeln, und wartet hier auf jemanden, der ebenfalls schon den Text gelesen hat. Hier finden sich die Paare, die zur gleichen Zeit den Text fertig gelesen haben. M&ouml;glich ist auch, Text A und Text B lesen zu lassen, so dass sich immer ein A- und ein B-Leser zusammenfinden.</li>
	<li>In der nun folgenden Vermittlungsphase diskutieren die beiden Personen entweder den Text, den sie beide gelesen haben, oder vermitteln sich gegenseitig den Inhalt des jeweiligen Textes A und B. Ausgebaut werden kann diese Methode durch eine Vertiefungsphase, in der die Teilnehmer nun gemeinsam weiterf&uuml;hrende Aufgaben bearbeiten k&ouml;nnen, die sich mit dem zuvor angeeigneten Wissen l&ouml;sen lassen.</li>
</ol>

<p>Das Lerntempo-Duett ist eine aktivierende Partner-Lernform, mit der unterschiedliche Lern- und Lesetempi ber&uuml;cksichtigt werden k&ouml;nnen. Durch den Austausch in der Zweiergruppe ergibt sich zudem eine &quot;Kontrollfunktion&quot;, da beide ihr Wissen teilen, sich erg&auml;nzen und somit &uuml;berpr&uuml;fen. Im Falle einer Paarung von A- und B-Text-Lesern ergibt sich ausserdem die Situation&nbsp;&quot;Lernen durch Lehren&quot;.</p>

<p>Verschiedene kooperative Lernformen wie das Lerntempo-Duett (und viele weitere) erleben die&nbsp;Teilnehmenden&nbsp;der <a href="https://myvrl.me/hd" target="_blank">hochschuldidaktischen Kurse</a> an&nbsp;der Universit&auml;t Bern.</p>

<h2>Quelle</h2>

<p>Wahl, D. (2004). Das Lerntempoduett. In A. Huber (Hrsg.), <em>Kooperatives Lernen - kein Problem. Effektive Methoden der Partner- und Gruppenarbeit (S. 57-67).</em> Leipzig: Klett Verlag.</p>

<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/"><img alt="Creative Commons Lizenzvertrag" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/3.0/80x15.png" style="border-width:0px" /></a><br />
DidakTipps.ch der <a href="http://www.hochschuldidaktik.unibe.ch/" target="_blank">Hochschuldidaktik Universit&auml;t Bern</a>&nbsp;steht unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/">Creative Commons Lizenz</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<enclosure type="image/jpeg" url="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Lerntempoduett.jpg" length="7315" />
		</item>
		<item>
          <title>… denn Sie wissen nicht was sie tun?</title>
          <link>https://didaktipps.ch/didaktipps.php?fid=186</link>
			<description>Wie kommen Sie darauf, dass Ihre Studierenden etwas lernen?</description>
          <pubDate>Mon, 17 Dec 2012 01:00:00 GMT</pubDate>
          <dc:creator><![CDATA[Thomas Tribelhorn]]></dc:creator>
			<category>Evaluation</category>
			<category>Lernerfolgskontrollen</category>
			<category>Lernprozesse</category>
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			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://myvrl.me/gfx/didaktipps/Q-CAT_DidakTipps.jpg" hspace="5" align="left" ><p>Informatives Feedback ist nachweislich einer der st&auml;rksten Faktoren, welche den Lernerfolg positiv beeinflussen (Hattie &amp; Timperley 2007). Gute Lehrende kennen Strategien, um sich bei Bedarf schnell ein Bild zum Lernstand der Studierenden zu machen - um Feedback zu geben und&nbsp;den Unterricht entsprechend anzupassen. Dazu gibt es unz&auml;hlige Methoden. Eine Vielzahl davon sind im bekannten Klassiker &laquo;Classroom Assessment Techniques&raquo; (CAT) gesammelt (Angelo &amp; Cross 1993).</p>

<h2>Wechselwirkende R&uuml;ckmeldung</h2>

<p>CAT liegen im Schnittfeld von Assessment und Evaluation. Zum einen dienen sie den Lernenden zur Standortbestimmung, zum anderen gewinnen Lehrende damit Erkenntnisse zur Wirkung ihres Unterrichts. Daraus ergibt sich eine Wechselwirkung der R&uuml;ckmeldung zwischen Lehrenden und Lernenden, welche die Entwicklung der Lehre befeuern kann. Zentral ist dabei, dass die gewonnenen Erkenntnisse den Diskurs zu Lehren und Lernen zwischen den Beteiligten aufrechterhalten.</p>

<h2>&laquo;Directed Paraphrasing&raquo;</h2>

<p>... ist eine dieser Methoden. Nach einer Lernsequenz werden die Studierenden aufgefordert, das Wesentliche in wenigen S&auml;tzen zusammenzufassen. Wichtig dabei: Die Zusammenfassung soll f&uuml;r ein spezifisches Publikum sein und einem spezifischen Zweck dienen.</p>

<h2>&laquo;Verdichtungsrunde&raquo;</h2>

<p>Als m&uuml;ndliche Variante von <em>directed paraphrasing </em>kann die <em>Verdichtungsrunde </em>gesehen werden. Nach kurzer Vorbereitungszeit lassen Sie in einem Seminar die Teilnehmenden reihum ihre Zusammenfassungen pr&auml;sentieren. Die Zuh&ouml;renden notieren stichwortartig ein Feedback dazu und &uuml;berreichen diese Notizzettel gleich der Pr&auml;sentatorin / dem Pr&auml;sentator.</p>

<h2>Mehrebenen-Feedback</h2>

<p>Die Pr&auml;sentierenden erhalten einerseits dadurch breit abgest&uuml;tzte R&uuml;ckmeldung zu ihrem m&uuml;ndlichen Konzentrat. Gleichzeitig k&ouml;nnen alle Studierenden durch dieses Szenario ihre eigene Vorstellung des Wesentlichen mit jenen der anderen vergleichen.&nbsp;Und drittens h&ouml;rt die Lehrperson buchst&auml;blich, ob das Wesentliche tats&auml;chlich angekommen ist. Bei Bedarf&nbsp;kann sie angemessen reagieren.</p>

<h2>Tipps zur Einf&uuml;hrung von CAT</h2>

<ul>
	<li>W&auml;hlen Sie aus der F&uuml;lle der Methoden nur Ihrem Kontext angemessene aus.</li>
	<li>Probieren Sie sie vorher immer an sich selber aus.</li>
	<li>Schliessen Sie unbedingt die Feedbackschlaufe, indem Sie das Gesamtergebnis mit den Beteiligten besprechen.</li>
</ul>

<h2>Weitere Hinweise</h2>

<p>... zu Feedback und&nbsp;CAT finden Sie in anderen DidakTipps oder in folgenden Originalquellen:</p>

<ul>
	<li>Angelo, T.A. and Cross, K.P. (1993). <em>Classroom Assessment Techniques.&nbsp; A Handbook for College Teachers</em>. San Francisco: Jossey-Bass</li>
	<li>Hattie. J. &amp; Timperley, H. (2007). The Power of Feedback. <em>Review of Educational Research </em><em>77, (1)</em>,&nbsp; 81&ndash;112</li>
</ul>
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	</channel>
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